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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Rabea Kramp führt uns durch die letzten Wallfahrtslieder der Psalmen (132-135) und beleuchtet Gottes Bund mit David, die Bedeutung der Eintracht unter Geschwistern und das unaufhörliche Lob im Heiligtum. Sie betont Gottes souveräne Macht über Natur und Geschichte und stellt diese dem Kontrast der stummen Götzen der Heiden gegenüber. Eine tiefgehende Betrachtung, die zum Nachdenken über Gottes Treue und unsere eigene Hingabe einlädt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:00] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Psalmen 132 zu Ende, 133, 134 und 135. Und bevor wir das tun, möchten wir Gott bitten um Führung und seinen Heiligen Geist.

[0:23] Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort, das so klar und so richtungsweisendes hergibt, dass wir jeden Tag daraus leben und dass es uns so Kraft wird und zum Lebensanker. Und wir danken dir, dass du ein heiliger Gott bist. Wir Menschen, wir vergessen viel zu schnell, was du Großes für uns getan hast. Lass uns viel öfter vor Augen sein, dass du in unserem Leben so viel Wunder getan hast, dass du unsere Schritte lenkst und dass wir in deinen Werken wandeln. Herr, hilf uns mehr zu verstehen, dass du alles um uns herum führst und leitet. In deinem Namen, Amen.

[0:00] Dies ist für immer meine Ruhestatt, hier will ich wohnen, denn ich habe sie begehrt. Ihre Armen will ich sättigen mit Brot. Ihre Priester will ich mit Heil bekleiden, und ihre Getreuen sollen jubeln. Ja, Gott sagt, dass er ein Gedenken schaffen wird für sein Volk, damit sie ihn nicht vergessen.

[0:27] Dort will ich dem David ein Horn hervorsprossen lassen, eine Leuchte zu richten, meinem Gesalbten David. Seine Feinde will ich mit Schande bekleiden, aber auf ihm soll seine Krone glänzen.

[0:49] In Psalm 132 haben wir gelesen von der Bundeslade, von David und Salomo. Und genauso geht es auch weiter in Vers 12: "Wenn deine Söhne meinen Bund bewahren und mein Zeugnis, dass ich sie lehren will, so sollen auch ihre Söhne für immer auf deinem Thron sitzen." Denn der Herr hat Zion erwählt, er hat sie zu seiner Wohnung begehrt. Damit sind die Söhne Davids gemeint, die Königsherrschaft, die David begründet hat, die ein ewiger sein soll, dass sie auf ewig auf seinen Wegen wandeln. Genauso wünscht er sich, dass wir auf seinen Wegen wandeln, dass wir ihm treu bleiben, dass wir seinen Geboten gehorchen, denn dann verheißt er Segen.

[1:18] Ein weiteres Wallfahrtslied ist Psalm 133, und dort heißt es: "Wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind!" Wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfließt in den Bart, den Bart Aarons, das herabfließt bis zum Saum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions, denn dort hat er den Segen verheißen: Leben bis in Ewigkeit.

[1:37] Also, die Salbung und die Eintracht. Und es ist ein Wunsch, der hier ausgedrückt ist, leider nicht Realität geworden ist. Es gab gute Könige, es gab schlechte Könige, es gab Könige, die mal so, mal so waren und Gutes und Schlechtes vermischt haben.

[1:50] Ein kurzer Psalm mit drei Versen, aber unglaublich reich und tief an Gedanken. Es geht hier um die Eintracht der Brüder, der Geschwister. Wird einmal verglichen mit der Salbung, das heißt mit Öl auf den Kopf gegossen bekommen hat, der Salbung des Hohepriesters, der ja das Öl auf den Kopf gegossen bekommen hat, das durch den Bart floss und auf den Boden getropft ist. Das war ein sehr heiliger und sehr besonderer Vorgang, diese Salbung des Priesters, des Hohepriesters.

[2:00] Und es werden zwei Vergleiche angestellt in Vers 2 und Vers 3: die Eintracht der Brüder, der Geschwister, wird einmal verglichen mit der Salbung, das heißt mit dem feinen Öl, und dann mit dem Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Das erinnert uns wieder an diesen frühen Regen an Pfingsten. Wir können die Bücher Könige und Chronik lesen und werden feststellen, dass dieser Wunsch, der hier ausgedrückt ist, leider nicht Realität geworden ist.

[0:03] Das letzte Wallfahrtslied in den Psalmen bildet der Psalm 134, und dort heißt es: "Wohl an, lobt den Herrn, all ihr Knechte des Herrn, die ihr steht im Haus des Herrn, in den Vorhöfen des Hauses unseres Gottes, in den Nächten. Erhebt eure Hände in Heiligkeit und lobt den Herrn! Der Herr segne dich aus Zion, er, der Himmel und Erde gemacht hat."

[0:57] Dort wurden die Knechte angesprochen, die das Heiligtum auch in der Nacht bewacht haben. Und dort wurde Dienst verrichtet in den Nächten. Die Nachtwache war dort zugegen. Und wenn es hier heißt: "Erhebt eure Hände in Heiligkeit", dann ist das natürlich das Gebet, das in Jerusalem war, das Zentrum, Israel war das Zuhause für das Volk Gottes. Und in Zion wurde auch im Himmel Tag und Nacht angebetet, rund um die Uhr. Es gibt keine Pause, keine Lobes-Pause, wenn wir das so sagen wollen. Gott wird rund um die Uhr gelobt und gepriesen von seinen heiligen Engeln, und das Heiligtum auf der Erde sollte natürlich ein Abglanz dessen sein, ein Spiegelbild dessen.

[0:00] "Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen haben sie und sehen nicht." Ja, unser Herr ist größer als alle Götter. Man könnte auch übersetzen: "Denn ich weiß, dass der Herr groß ist und unser Herr größer ist als alle Götter." Möchte alles, was dem Herrn wohlgefällt, das tut er im Himmel und auf Erden, in den Meeren und in allen Tiefen. Er lässt Dünste aufsteigen vom Ende der Erde her. Er macht Blitze beim Regen und holt den Wind aus seinen Speichern.

[0:25] Hier haben wir Naturgewalten angesprochen, an denen deutlich wird, dass Gott die Naturgewalten beherrscht, dafür sie im Griff hat. Er schlug die Erstgeborenen Ägyptens, von Menschen bis zum Vieh. Er sandte Zeichen und Wunder in deine Mitte, Ägypten, gegen den Pharao und alle seine Knechte. Hier sind die zehn Plagen gemeint, und der Exodus, den das Volk Gottes durchlaufen hat.

[1:05] Und dass er das Volk Gottes aus Ägypten herausgeführt hat. Und es geht so weiter in Vers 9: "Er sandte Zeichen und Wunder in deine Mitte, Ägypten, gegen den Pharao und alle seine Knechte." Er schlug große Nationen und tötete mächtige Könige: Sihon, König der Amoriter, und Og, den König von Baschan, und alle Könige Kanaans. Und er gab ihr Land als Erbe, als Erbe seinem Volk Israel.

[1:37] Also, die Naturgewalten stehen in einer Reihe mit dem Exodus und den zehn Plagen, stehen in einer Reihe mit dem Einzug in das Gelobte Land. Und Gott hat die Feinde vor seinem Volk her vertrieben.

[1:54] Weiter heißt es: "Herr, dein Name währt ewig, Herr, dein Gedenken bleibt von Geschlecht zu Geschlecht. Denn der Herr wird seinem Volk Recht verschaffen und Mitleid haben mit seinen Knechten. Die Götzen der Heiden sind Silber und Gold, von Menschenhand gemacht."

[2:01] Für ein tieferes Studium könnt ihr ruhig nochmal die Apostelgeschichte lesen, vor allem dort das Kapitel 2, Vers 33.

[12:39] [Musik]


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