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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die prophetischen Botschaften Jeremias aus Kapitel 19 und 20. Sie erklärt die symbolische Handlung Jeremias mit dem zerbrechenden Krug im Tal Hinnom und die damit verbundenen Gerichtsworte Gottes über Jerusalem. Weiterhin wird die Verfolgung Jeremias durch den Priester Paschur thematisiert und die Konsequenzen für falsche Propheten aufgezeigt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Wir lesen heute zusammen Jeremia Kapitel 19 und beginnen Kapitel 20. Wir sind mitten in dieser Predigt, die Jeremia im Tal Hinnom hält, wo er die Priester und die Ältesten mitgenommen hat, mit dem Krug, dem Tonkrug in der Hand, den er zerschellen wird. Und was für eine beeindruckende Predigt er halten wird und was das für ihn für negative Folgen haben wird, das werden wir heute lesen.

[1:03] Lassen wir lieber Vater, du uns heute durch das Wort und zeig uns die interessanten Geschichten und was wir daraus lernen können, was Jeremia und das Volk erlebt haben. Amen.

[1:18] Also steht hier mit dem Krug in der Hand vor den Führern des Volkes und sagt: Sie haben auch die Höhen des Baal gebaut, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer mit Feuer zu verbrennen, was ich nicht geboten und wovon ich nichts gesagt habe und was mir nicht in den Sinn gekommen ist. Darum, siehe, es werden Tage kommen, spricht der Herr, da dieser Ort nicht mehr Tal Hinnom, sondern Tal der Schlachtung heißen wird. Wir erinnern uns, das Tal Ben Hinnom, das war der Ort, wo Gottes Kinder Opfer gebracht hat. Und als Josia an die Macht kam und dann im Zuge der ganzen Reformen ja die Götzen abgeschafft hat, hatte er auch das Tal Ben Hinnom verunreinigen lassen, hat uns den ganzen Unrat der Stadt hinbringen lassen, verbrennen lassen. Und so wurde dieser Ort verunreinigt und die Kinderopferstätten.

[2:14] Dann irgendwann, auf einmal, geht Jeremia genau in dieses Tal Ben Hinnom mit den Ältesten und Priestern und sagt uns, rede ich dann diese beeindruckende Predigt, die Gott ihm gegeben hat. Und ich werde an diesem Ort den Herr und Jerusalem zunichte machen und sie durch das Schwert fallen lassen vor dem Angesicht ihrer Feinde und durch die Hand derer, die nach ihrem Leben trachten. Ihre Leichname aber, die werde ich den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zur Speise geben. Und ich werde diese Stadt zum Entsetzen und zum Spott machen, sodass jeder, der vorüberzieht, sich entsetzen wird und spottet über alle ihre Plagen. Und das war natürlich eine schlimme Voraussage, denn Jerusalem war natürlich der Glanz und die Herrlichkeit des Volkes. Und dass Jeremia hier sagt, die Stadt wird zum Entsetzen und zum Spott, dafür eine unglaubliche Beleidigung. Und ich werde sie das Fleisch ihrer Söhne und ihrer Töchter essen lassen, dass einer das Fleisch eines anderen essen soll in der Belagerung und Not, mit der ihre Feinde sie bedrängen werden und die, welche ihnen nach dem Leben trachten. Und wir wissen, dass genau das eingetreten ist, dass die Belagerung Jerusalems so furchtbar, dass die Menschen dann sich gegenseitig angefangen haben aufzuessen aus Hungersnot.

[3:29] Und du sollst den Kopf zerbrechen vor den Augen der Männer, die mir gegeben, die mit dir gehen. Und du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr Zebaoth: Ebenso will ich dieses Volk und diese Stadt zerschlagen, wie man Töpfe und Geschirr zerschlägt, dass man nicht mehr ganz machen kann. Und man wird im Topf begraben, weil es an Raum zum Begraben fehlen wird. So will ich mit diesem Ort und seinen Bewohnern verfahren. Und spricht der Herr, dass sich diese Stadt zu einem Topf machen und die Häuser von Jerusalem und die Häuser der Könige Judas sollen so unrein werden, wie die Stätte des Hofes. Alle Häuser auf deren Dächern sie dem ganzen Heer des Himmels geräuchert und fremden Göttern Trankopfer geschossen haben. Gott sagt hier: Ihr habt das alles verunreinigt und deswegen werde ich euch verunreinigen. Ich werde eure Häuser unrein machen, ich werde eure Götzenorte unrein machen und alles wird kaputt gehen.

[4:27] Aber jetzt kommt, als aber Jeremia vom Koffer zurückgekehrt war, wohin ihn der Herr gesandt hatte, zu weissagen, trat er in den Vorhof des Hauses des Herrn und sprach zum ganzen Volk. Also erst hatte er sich die Elite genommen, zu den Priestern und Ältesten, und nun spricht er das dem Volk: So spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich werde über diese Stadt und über alle ihre Städte all das Unheil bringen, dass ich gegen sie geredet habe, denn sie haben sich hartnäckig geweigert, auf meine Worte zu hören.

[4:59] Jeremia bringt die Botschaft unter die Massen, er bringt sie ins Volk, und das hat für ihn schlimme Folgen, wie wir jetzt weiter lesen in Kapitel 20. Als aber Paschur, der Sohn Immers, der Priester, er war Oberaufseher im Haus des Herrn, Jeremia diese Worte sagen hörte, dass er den Propheten Jeremia und legte ihn in den Stock, der sich im oberen Tor Benjamin beim Haus des Herrn befand. Also Paschur war also Priester, Oberaufseher im Haus des Herrn, und er war, dieser Name Paschur, ein ägyptischer Name und heißt Sohn des Horus. Und es lässt uns sehr ahnen, wie tief sie in Götzendienst gesteckt haben, dass ihre Kinder so genannt haben.

[5:47] Und das ist am anderen Morgen, als Paschur Jeremia aus dem Stock freiließ, das sprach Jeremia zu ihm: Nicht Paschur, der Herr, deine Namen, sondern Schrecken ringsum. Und hier gibt es ein Wortspiel, was man ein bisschen erklären muss, denn dieses Wort "Schrecken ringsum", das ist eigentlich die Bezeichnung, wie die Priester und das Volk Jeremia genannt haben. Den haben sie genannt "Schrecken ringsum", weil er diese Schreckensbotschaft immer gepredigt hat. Aber Jeremia sagt zu Paschur, an den Stock gesteckt hat und eingesperrt hat: Du wirst heißen "Schrecken ringsum", denn so spricht der Herr: Siehe, ich werde dich zum Schrecken machen, dir selbst und allen deinen Freunden. Und sie sollen fallen durch das Schwert ihrer Feinde. Und seine Augen sollen sehen, ich werde auch ganz Juda in die Hand des Königs von Babel geben, und er wird sie nach Babel wegführen und sie mit dem Schwert erschlagen. Das werde ich den ganzen Reichtum dieser Stadt und allen ihren Erwerb dahin geben, alle ihre Kostbarkeiten und alle Schätze der Könige von Juda werde ich in die Hand ihrer Feinde geben, und sie werden sie plündern und wegnehmen und nach Babel.

[6:56] Jeremia gibt hier dem Paschur noch ganz persönlich die Prophezeiung mit und sagt: Der ganze Reichtum Jerusalems wird verschleppt werden nach Babel. Die Menschen werden verschleppt werden nach Babel, und auch du wirst mit deinen Hausgenossen in die Gefangenschaft wandern müssen, und zwar bist du nach Babel gekommen und dort sterben und dort begraben werden, du und alle deine Freunde, den und falsch geweissagt hast. Also der Paschur wird nach Babylon kommen, dort sterben und begraben werden. Und wir erfahren auch, dass er auch ein falscher Prophet war, nicht nur ein Priester und dann auch sehr, sondern auch ein falscher Prophet.

[7:33] Und ja, sie haben das Volk wirklich in die Irre geführt mit ihren falschen Prophezeiungen und dadurch Jeremia, beziehungsweise Gottes Prophezeiungen zunichte gemacht haben und das Volk verführt haben. Und auch in unseren Zeiten gibt es falsche Propheten, und es werden noch mehr falsche Propheten aufstehen. Und wir brauchen Gottes Weisheit und Gottes Gnade, um die Propheten und die Prophezeiungen zu unterscheiden. Es gibt die Gabe der Unterscheidung der Geister, und die brauchen wir, damit wir erkennen können, wer auf Gott redet und wir nicht. Lasst uns dafür beten. Herr, lieber Gott, ich möchte dich dafür bitten, dass wir in unserem Leben unterscheiden können, welche Lehren von dir sind und welche Lehren Irrlehren sind, damit wir nicht falschen Propheten anheimfallen und ihnen nachlaufen, sondern dass wir uns nur auf dein Wort und deine echten Propheten verlassen. Dann möchte ich dich dafür bitten. Amen. [Musik]


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