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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Jeremia 48:13-39 spricht Rabea Kramp über das Schicksal Moabs und die Gründe dafür. Es wird beleuchtet, wie der Götzendienst und der Hochmut zum Verderben führen, und wie diese Warnungen auch für uns heute relevant sind. Die Predigt ermutigt dazu, Gott über alles andere zu stellen und sich von falschen Götzen abzuwenden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 833 und haben noch ein ganzes Stück von Kapitel 48 vor uns. Und wir werden sehen, wie es Moab ergehen wird und ergangen ist und was Gott für die Moabiter an Prophezeiung vorbereitet hat durch Jeremia. Lass uns gemeinsam beten.

[0:55] Lieber Vater im Himmel, dein prophetisches Wort ist auch eine Leuchte und ein Licht auf unserem Weg. Und du gibst es, damit wir nicht im Dunkeln wandern. Und als solches möchten wir auch alle die Prophezeiungen behandeln, die noch in der Bibel sind, die sich noch nicht erfüllt haben, denn sie weisen auch uns heute in unserer Zeit den Weg. Und dafür danken wir dir. Amen.

[1:19] Vers 13: Und Moab wird am Chemosch zuschanden werden. Chemosch war ihr Hauptgott, gleich wie das Haus Israel an Bethel zu Schanden geworden ist, als es sich darauf verließ. Wir erinnern uns, dass er Jerobeam für das Nordreich auch einen Anbetungsort kreierte, damit die Leute nicht immer nur nach Jerusalem pilgern mussten. Und dieser Anbetungsort in Bethel wurde sehr schnell auch zum Götzenopferort. Und Gott vergleicht das hier und sagt: So wie die Moabiter und Chemosch zuschanden werden, seid ihr ja auch in Bethel zu Schanden geworden.

[1:59] Wie dürft ihr sagen: Wir sind Helden und kriegstüchtige Männer! Moab ist verwüstet und seine Städte hat man erstiegen. Und seine auserlesene junge Mannschaft muss zur Schlachtbank hinuntersteigen, spricht der König, dessen Name Herr der Herrschenden ist. Verderben ist nahe beigekommen. Sein Unglück läuft rasch.

[2:18] Bezeugt ihm Beileid, ihr seine Nachbarn alle, und ihr alle, die ihr seinen Namen kennt. Sagt: Wie es doch das Zepter der Macht zerbrochen, der starb der Majestät! Herunter von deinem Ehrenplatz, setze dich auf die dürre Erde, du Einwohnerschaft, Tochter Dibons! Denn der Verwüster Moabs ist so heraufgekommen, er hat deine Festung zerstört.

[2:41] Hier haben wir dieses Bild gemalt von jemandem, der auf einem Ehrenplatz sitzt, also eine sehr wichtige Person ist und der sich dann in den Staub setzen soll. Und das ist ein gängiges Bild damals in der Kultur, in der östlichen, vernützlichen Kultur gewesen, dass im Staub zu sitzen bedeutet zu trauern und niedergeschlagen zu sein und gedemütigt zu sein.

[3:02] Tritt an den Weg und stehe, du Einwohnerschaft von Aroër! Frage den Flüchtling und den Entkommenen. Sprich: Was ist geschehen? Moab ist zuschanden geworden, denn es ist zerbrochen. Jammert und schreit und verkündigt am Aroër, dass Moab verwüstet ist. Auch über das flache Land ist das Gericht ergangen, über Holon und über Jaaz und über Mohat. Auch über Dibon und über Nebo und über Beth-Gamul.

[3:31] Beth-Gamul ist tatsächlich die heutige Stadt, die Bahn. Und es gibt dort Ausgrabungen, und zwar sind tatsächlich Adventisten dort auch an den Ausgrabungen beteiligt. Man liest immer mal wieder auch Berichte über die Ausgrabungsergebnisse des gleichen über Kirjataim, über Beth-Gamul und über Beth-Meon, über Keerijot und über Bozra und über alle Städte des Landes Moab.

[4:01] Seien sie fern oder nah, das Horn Moabs ist abgehauen und sein Arm zerbrochen, spricht der Herr. Das Horn steht ja in der Bibel für Königreiche, für Macht. Und wenn es heißt, das Horn Moabs, dieses Hauen, dann heißt es, die Macht Moabs ist gebrochen. Es liegt da nieder.

[4:15] Macht es trunken, denn es hat Groß getan gegen den Herrn. Darum soll Moab in seinem eigenen Gespräch hineinfallen und selbst zum Gespött werden. Also ganz ähnliche Bilder können wir hier lesen, wie auch in der Offenbarung über Babylon. Oder ist dir nicht Israel zum Gespött gewesen? Wurde es etwa unter Dieben ertappt, dass du nur mit Kopfschütteln von dem sprichst?

[4:41] Verlass die Städte und schlagt eure Wohnungen in Felsenklüften auf, ihr Bewohner von Moab. Und seid der Taube gleich, die dort drüben am Rand des Abgrunds nistet. Ja, die Städte, die werden verlassen werden müssen. Und Gott sagt: Flieht dann in die Berge, auf die Felsen.

[5:04] Und ganz ähnliche Ratschläge hat auch Gott bei der Zerstörung Jerusalems gegeben. Und er gibt sie auch für all diejenigen, die am Ende der Zeiten leben, vor der Wiederkunft: Raus aus den Städten, in die Berge. Wir haben vom Hochmut Moabs gehört, dass er sehr groß ist, von seinem Stolz und seinem Hochmut und seiner Überheblichkeit und vor der Großtura seines Herzens.

[5:27] Also hier werden ganz viele Worte benutzt, um diesen, diesen Hochmut zu beschreiben. Ich kenne seinen Übermut, wohl spricht der Herr. Sein Gerede ist nicht aufrichtig und es handelt auch nicht ehrlich. Darum muss ich über Moab Wehklagen und über ganz Moab jammern. Um die Männer von Kir-Heres wird man seufzen mehr als um Jaesa.

[5:51] Jaesa, muss ich dich, muss ich um dich weinen, du Weinstock von Sibma! Deine Ranken haben das Meer überschritten. Ihr schmachtet bis nach Jaesa aus. Deine Obsternte und deine Weinlese hat ein Verwüster überfallen. Das waren die Babylonier. Und so ist Freude und Frohlocken aus dem furchtbaren Gartenland verschwunden und aus dem Land Moab gewichen.

[6:14] Und ich lasse keinen Wein mehr aus den Kufen fließen, die kälter wird, man nicht jauchzend getreten. Das Jauchzen ist kein Jauchzen mehr. So all diese Erntefreude und die Erntezeit ist immer eine schöne Zeit, die ist vergangen. Denn die Ernte wurde nicht von den Moabiter eingebracht, sondern von den Babyloniern vernichtet. Und das bedeutet Hunger.

[6:36] Vom Schrein in Hesbon bis nach Jasa. Und ja, Hass. Lassen Sie Ihre Stimme erscheinen von Zora bis nach Horonaim, bis Eglat-Schilija. Denn auch die Wasserplätze von Nimrim sollen zur Wüste werden. So mache ich in Moab, spricht der Herr. Demjenigen ein Ende, der zur Höhle hinaufsteigt und seinen Göttern räuchert.

[6:56] Also der Götzendienst ist auch wieder der Grund für die Bestrafung. Darum klagt mein Herz um Moab, wie Flöten und wie Flöten klagt mein Herz über die Männer von Kir-Heres. Deshalb geht das Hab und Gut, dass er erworben, dass es erworben hat, verloren.

[7:13] Ja, wir bekommen ja auch wieder den Eindruck, dass Jeremia traurig ist über das, was er hier den Moabiter mitteilen muss. Und der Prophet trauert, und das ist ein Bild dafür, dass natürlich auch Gott traurig ist.

[7:23] Denn jeder Kopf ist kahl und jeder Bart abgeschoren. In alle Hände sind Trauerzeichen eingeschnitten und an den Lenden das Sacktuch. Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Straßen ist nichts als Klagen, denn ich habe Moab zerbrochen wie ein Gefäß, an dem man kein Gefallen hat, spricht der Herr.

[7:42] Wie ist Moab erschrocken? Heult, wie wandte es den Rücken? Schäm dich! So wird Moab allen seinen Nachbarn zum Gelächter und zum Entsetzen sein. Also auch dem Moabiter werden zur Schande werden und werden ja zugrunde gehen wegen des Götzendienstes.

[8:05] Und das dürfen wir uns auch zu Herzen nehmen, dass wenn wir am Götzendienst festhalten. Und für uns ist Götzendienst heute natürlich etwas anderes. Wir stellen uns vielleicht keine Figuren hin, fallen davor nieder und backen ihm Kuchen, aber wir haben Dinge, die wir über Gott stellen, Dinge, denen wir gehorchen. Und wenn es unser eigenes Herz ist, er gehorchen als Gott, und das sind dann unsere Götzen.

[8:28] Und Gott sagt: Ich werde all diejenigen, die am Götzendienst festhalten, ja, zugrunde gehen lassen. Dann lasst uns heute mit voller Zuversicht sagen, dass wir auf Gott vertrauen und dann ihm festhalten, damit wir gerettet werden. Lasst uns dafür beten.

[8:45] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du unsere Herzen davor bewahrst, auf uns selbst zu hören, uns zum Götzen zu machen, Dinge zum Götzen zu machen, sondern dass wir dir folgen und dir gehorsam sind unser Leben lang, bis du wiederkommst. Amen.


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