Veröffentlicht am
165 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt wird Hesekiel Kapitel 12 und 13 beleuchtet, wobei die genaue Erfüllung von Gottes Prophezeiungen im Mittelpunkt steht. Rabea Kramp erklärt, wie Gottes Wort sich bis ins kleinste Detail bewahrheitet und wie dies auch am Beispiel des Königs Zedekia und der falschen Propheten deutlich wird. Die Botschaft unterstreicht die Wichtigkeit, auf Gottes Wort zu hören und sich nicht von Lügen und falschen Zusicherungen leiten zu lassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen Seite 862, beenden Kapitel 12 und beginnen schon ein wenig Kapitel 13. Wir werden heute sehen, wie detailliert Gott dem Hesekiel Prophezeiungen gegeben hat, die sich tatsächlich genauso erfüllt haben, im Detail. Und es ist so beeindruckend, und ich hoffe, dass ihr auch so beeindruckt seid wie ich.

[0:55] Und bevor wir hineingehen in das Wort Gottes, lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, du hast Prophetie gegeben, damit wir noch mehr glauben, glauben gewinnen an dein Wort und an dich, dass das, was du vorher sagst, auch eintritt. Und heute haben wir genauso einen Abschnitt, der sich exakt so erfüllt hat, so wie wir es schon im Buch Jeremia gelesen haben. Und ich bitte dich, dass du unser Herz heute ganz besonders beeindruckst und dass es sich in uns einprägt, dass seine Prophetie sich immer erfüllt. Amen.

[1:26] Wir beginnen in Kapitel 9 von Kapitel 12, Vers 9. "Menschensohn, hat nicht das Haus Israel, das widerspenstige Haus, zu dir gesagt: Was tust du da?" Er bezieht sich immer noch auf den Auszug, denn die Segel sollte seine Sachen packen, aus dem Haus ausziehen. Sage zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Diese Last gilt dem Fürsten in Jerusalem, also dem König und dem ganzen Haus Israel, in deren Mitte sie wohnen.

[1:57] Und nun kommt eine Prophezeiung über den letzten König, über Zedekia. Sage: Ich bin für euch ein Wahrzeichen, wie ich es gemacht habe, so soll es ihnen gehen. In die Verbannung, in die Gefangenschaft müssen sie wandern. Und der Fürst, der in ihrer Mitte ist, wird seine Schulter beladen und sich im Finstern davon machen. Man wird durch die Mauer brechen, um ihn da hinauszuführen. Er wird sein Angesicht verhüllen, damit er mit seinen Augen das Land nicht sehen muss.

[2:26] Ist es so interessant, dass wir im Buch Jeremia gelesen haben, wie diese Prophezeiung, die ja noch davor gegeben worden ist, sich exakt genauso erfüllt? Der Fürst ist Zedekia, der König. Er wird sich im Finstern davon machen. Wir wissen, dass sie in der Nacht geflüchtet sind. Sie werden durch die Mauern brechen, sie werden hinten durch den königlichen Garten fliehen aus der Stadt hinaus. Sie werden hinausgeführt werden und er wird sein Angesicht verhüllen. Ihr hat sich etwas um über sein Gesicht gezogen, damit er das Grauen, das durch die Babylonier schon passiert ist, nicht mit ansehen muss.

[3:07] Und es heißt weiter: "Und ich will auch meinen Fangarm über ihn ausspannen, und er wird in meinem Netz gefangen werden, und ich will ihn nach Babel führen, in das Land der Chaldäer, aber er wird es nicht sehen." Und dort soll er sterben. Tatsächlich haben die Babylonier ihn gefangen. Sie haben ihn ja vor Nebukadnezar gebracht, und sie haben ihm die Augen ausgestochen. Und deswegen sagt Hesekiel hier voraus: Er wird das Land der Chaldäer nicht sehen, weil er es nicht sehen kann. Und er wird dort sterben. Und das tatsächlich so passiert.

[3:43] Und alles, was um ihn her ist, seine Helfer und seine Truppen, will ich in alle Winde zerstreuen und das Schwert hinter ihn ziehen. Und genauso ist es auch eingetroffen. Viele sind umgekommen, und der Rest wurde deportiert. Dann werden sie erkennen, dass ich, der HERR, bin, welcher, wenn ich sie unter die Heidenvölker zerstreut und in die Länder verjagt habe. Also Gott sagt, sie brauchen dieses harte Gericht, damit sie wieder zu mir zurückkehren.

[4:10] Und ich will von ihnen einige Männer übrig lassen vom Schwert, vom Hunger und von der Pest, damit sie unter den Heiden, unter die sie kommen, all ihre Gräuel erzählen. Und sie sollen erkennen, dass ich, der HERR, bin. Gott hat einen Überrest übrig gelassen und ja, sie in die Heidenvölker geschickt, damit sie den Heiden sagen: Wir haben dieses schreckliche Gericht erlebt, weil Gott uns bestraft hat für unseren Götzendienst. Und die Heiden sollten dadurch verstehen, wie Gott arbeitet mit seinen Menschen, wie Gott wirkt. Und ja, sollten dann auch eine Furcht vor Gott bekommen.

[4:48] Und das Wort des HERRN ging an mich folgendermaßen: "Menschensohn, du sollst dein Brot mit Zittern essen und dein Wasser mit Furcht trinken, mit Furcht und Sorgen trinken. Und du sollst zu dem Volk des Landes sagen: So spricht Gott, der HERR, von den Einwohnern Jerusalems im Land Israel: Sie müssen ihr Brot mit Sorgen essen und ihr Wasser mit Entsetzen trinken, weil ihr Land verödet wird, seine Fülle beraubt wegen der Gewalt all derer, die darin wohnen. Die bewohnten Städte sollen verwüstet werden und das Land öde, damit ihr erkennt, dass ich, der HERR, bin."

[5:23] Und genau das ist passiert. Das Land lag brach, die Einwohner waren umgebracht oder sind an Hunger oder Pest gestorben. Sie wurden deportiert. Es sind kaum noch Menschen dort geblieben. Und das Wort des HERRN ging an mich folgendermaßen: "Menschensohn, was ist das für ein Sprichwort, das ihr im Land Israel gebraucht, indem ihr sagt: Die Tage ziehen sich hinaus und es wird nichts aus allen Offenbarungen." Das war ein Spott, den die Israeliten hier Gott gegenüber gebracht haben. Sie haben gesagt: Die Prophezeiungen werden sich sowieso nicht erfüllen, es wird ewig dauern, wenn überhaupt.

[6:00] Darum sprich zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Ich will diesem Sprichwort ein Ende machen, dass man es in Israel nicht mehr als Sprichwort gebrauchen wird. Du aber sprich zu ihnen: Die Tage sind nahe und jedes Wort der Offenbarung trifft bald ein. So Gott sagt: Du sollst ihm sagen, ganz bestimmt werden diese Dinge eintreffen, denn es soll künftig kein lügenhaftes Gesicht und keine schmeichelhafte Wahrsagung mehr geben inmitten des Hauses Israel.

[6:29] Ja, es gab einen großen Unglauben an die Prophetie, nicht nur von Jeremia und Hesekiel, auch andere Propheten wurden ja teilweise umgebracht wegen der Prophezeiungen von Gott. Denn ich, der Herr, ich rede das Wort, dass ich rede, das soll auch geschehen und nicht weiter hinausgezögert werden. Ja, ich will in euren Tagen, du widerspenstiges Haus, ein Wort reden und es auch vollbringen, spricht Gott, der HERR.

[6:56] Weiter, er ging das Wort des Herrn an mich folgendermaßen: "Menschensohn, siehe, das Haus Israel spricht: Das Gesicht, das er gesehen hat, erfüllt sich erst in vielen Tagen, und er weissagt von fernen Zeiten." Ja, Hesekiel soll sagen: Die Prophezeiungen erfüllen sich, denn das Volk schiebt hier wieder die Prophezeiung auf. Es sagt: Ja, ja, in vielen Zeiten und es wird eine ganze Weile dauern, in fernen Zeiten werden sich die Prophezeiungen erfüllen. Sie haben die Brisanz und die Dringlichkeit der Prophezeiungen nicht erkannt, nicht wahrhaben wollen, weil die Lügenpropheten und die Priester, die ihnen immer was anderes erzählt haben, nämlich, dass alles gut werden wird. Die Babylonier werden sie nicht überwältigen, nicht bezwingen, nicht einnehmen. Und sie haben sich ja eingelullt in diese lügenhaften Prophezeiungen und waren unempfänglich geworden für das Wort Gottes.

[7:59] Darum sage zu ihnen: So spricht Gott, der HERR: Keines meiner Worte soll mehr hinausgezögert werden. Das Wort, dass ich gesprochen habe, soll auch geschehen, so spricht Gott, der HERR.

[8:10] Kapitel 13. Und das knüpft nahtlos an diese falschen Propheten. Und das Wort des HERRN ging um mich folgendermaßen: "Menschensohn, weissage gegen die Propheten Israels, die weissagen, und sage zu denen, die aus ihrem eigenen Herzen weissagen: Hört das Wort des Herrn! So spricht Gott, der HERR: Wehe den törichten Propheten, die ihrem eigenen Geist folgen und dem, was sie nicht gesehen haben. O Israel, deine Propheten sind wie Schakale in den Ruinen geworden."

[8:40] Also Gott hat wirklich zu kämpfen mit diesen falschen Propheten, die Lügen weissagen und das Volk einlullen, wonach ihnen die Ohren jucken. Und das war natürlich etwas, wogegen Gott ja nur schwer etwas ausrichten konnte. Er konnte seine Propheten schicken, die haben auch Gewalt gesagt, aber es stand ja sich so gegenüber, und das Volk hat sich dann an die geklammert, die ihnen nach ihrer Fasson geweissagt haben. Und nur wenige haben auf die wahren Propheten gehört. Und deswegen musste dieses Schlimme nicht über Jerusalem kommen.

[9:12] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, schenk uns immer ein offenes Ohr für die Prophetie, für dein Wort, dass wir empfänglich sind, dass wir nicht unsere Ohren nach etwas ausrichten, was keine Wahrheit enthält, was ja uns vielleicht nach dem Herzen redet, aber nicht dein Wort ist. Herr, lass uns dein Wort immer kostbar bleiben und hab du Dank dafür. Amen.


Lizenz

Copyright ©2022 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.