In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Rabea Kramp wird Hesekiel 16:38-55 behandelt. Die Botschaft beleuchtet die ernsten Worte Gottes an sein Volk und die Konsequenzen von Sünde und Rebellion. Es wird erklärt, wie Israel durch seinen Götzendienst und seine gottlose Lebensart schlimmer als Sodom und Samaria wurde und welche Lehren daraus gezogen werden können.
Gott auf (m)einer Seite: Hesekiel 16:38-16:55
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: HesekielPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 867 und werden das Kapitel 16 weiter verfolgen. Bevor wir das tun, lass uns gemeinsam beten.
[0:42] Lieber Vater im Himmel, du hast zu deinem Volk sehr ernste Worte geredet, weil du wolltest, dass sie umkehren, weil du immer noch eine Chance gesehen hast. Und wenn wir diese ernsten Worte lesen, Herr, lass sie uns verstehen und richtig einordnen und sie uns auch selbst zu Herzen nehmen. Dafür danke ich dir. Amen.
[1:00] Wir beginnen in Kapitel 16 ab Vers 38. Ich will dir auch das Urteil sprechen, wie man den Ehebrecherinnen und Mörderinnen das Urteil spricht und an dir das Blutgericht vollziehen mit Grimm und Eifer. Das Blutgericht haben wir beschrieben im 3. Mose Kapitel 20. Dort geht es um Ehebruch in den verschiedensten Facetten und Formen und dort gibt es dieses Blutgericht, den Tod für den für Ehebruch.
[1:29] Und ich will dich in ihre Gewalt geben und sie werden deine Götzenkapellen abbrechen und deine Höhen umreißen. Sie werden dir deine Kleider ausziehen, sie werden dir allen deinen kostbaren Schmuck nehmen und dich nackt und bloß liegen lassen. Das haben die Babylonier getan. Sie haben ihren Grimm an ihnen gezeigt und sie haben ja alles zerstört in ihrem Land.
[1:52] Und es zeigt auch, dass Israel den Liebhabern, den heidnischen, heidnischen Götzen dienerischen Nationen egal war. Sie haben Israel nur ausgenutzt. Sie werden auch eine Versammlung gegen dich aufbieten, sie werden dich steinigen und dich mit ihren Schwertern erschlagen. Sie werden deine Häuser mit Feuer verbrennen und an dir das Strafgericht vollziehen vor den Augen vieler Frauen.
[2:14] So will ich deiner Reihe ein Ende machen. Du wirst künftig auch keinen nun mehr geben und ich will meinen grimmigen Zorn an der stillen und dann wird sich mein Eifer von dir abwenden und ich werde Ruhe finden und nicht mehr zornig sein, weil du nicht an die Tage deiner Jugend gedacht hattest, sondern durch dies alles dich wie wild gegen mich gewandt hast.
[2:36] Dir, so will ich auch, will auch ich dir deinen Wandel auf deinen Kopf bringen. Sprich, Gott, Herr, damit du nicht zu all deinen Gräueln noch weitere Schandtaten verübst. Gott bringt noch mal hervor, was er alles für das Volk getan hat und sagt: Du hast nicht daran gedacht, was ich alles an dir Gutes getan habe. Man hat richtig den Eindruck, dieses Volk ist in einer Rebellion gewesen, was ja auch so war.
[3:01] Und Gott, ja, weiß ich nicht mehr anders zu helfen, als sie so hart zu bestrafen. Siehe, alle Spruchdichter werden auf dich dieses Sprichwort anwenden: Wie die Mutter, so die Tochter. Du bist die Tochter deiner Mutter, die ihren Mann und ihre Kinder verschmähte. Und du bist die Schwester deiner Schwester, die ihre Männer und Kinder verschmähten.
[3:21] Eure Mutter war eine Hethiterin und euer Vater ein Amoriter. Das haben wir schon mal gehabt vor ein paar Tagen und da habe ich es erklärt, deswegen verzichte ich.
[3:30] Erzähle darauf, deine ältere Schwester ist Samaria mit ihren Töchtern, die zu deiner Linken wohnen. Deine jüngere Schwester aber, die zu deiner Rechten wohnt, ist Sodom mit ihren Töchtern. Nun, Samaria und Sodom waren zwei Städte, die zerstört wurden wegen ihres Götzendienstes und ihrer gottlosen Lebensart.
[3:54] Und Israel hat diese beiden zu Schwestern, bzw. Jerusalem auf ihren Wegen bist du nicht gewandelt und nach ihren Gräueln hast du nicht gehandelt, sondern wie wenn dies zu wenig gewesen wäre, hast du es in all deinem Wandel schlimmer getrieben als sie. Also, sie haben noch mehr Gräuel und noch mehr schlimme Dinge getrieben als die Heiden.
[4:13] So war ich, liebe spricht Gott der Herr, deine Schwester Sodom und ihre Töchter hat nicht so übel gehandelt wie du und deine Töchter, wie du und deine Töchter gehandelt haben. Also, Israel war noch schlimmer als Sodom.
[4:27] Und wir wissen aus dem Alten Testament, was in Sodom passiert ist. Siehe, das war die Sünde deiner Schwester Sodom: Hochmut, Speise in Fülle und sorglose Ruhe wurde ihr und ihren Töchtern zu Teil. Aber dem Armen und Bedürftigen reicht sie nie die Hand.
[4:43] Und das haben wir schon in Jesaja gelesen, der auch immer wieder zu Sprache gebracht hat, dass Ungerechtigkeit im Volk nicht ja behandelt und aufgedeckt wurde, sondern dass die Armen benachteiligt wurden und die Reichen immer noch reicher wurden und jeder nur an sich gedacht hat.
[5:02] Sondern sie waren stolz und verübten Gräuel vor mir. Deswegen habe ich sie auch hinweggetan, als ich es sah. Auch Samaria hat nicht halb so viel gesündigt wie du, sondern du hast viel mehr gehäuft als sie, so dass du deine Schwestern gerecht erscheinen ließ es durch all deine Gräuel, die du begangen hast.
[5:20] Also, sie haben nicht nur, sondern unser Maria an den Sünden in Sünden übertroffen, sondern anderen Samaria und Sodom erschienen im Gegensatz zu Israel schon als gerecht, weil die Sünden von Israel noch so viel größer waren.
[5:35] So trage nun auch du deine Schande, die du für deine Schwestern eingetreten bist, durch deine Sünden, mit denen du größere Gräuel begangen hast als sie, so dass sie gerechter dastehen als du. Darum schäme du dich auch und trage deine Schande, weil du deine Schwestern gerechtfertigt hast.
[5:52] Ich will aber ihr Geschick wenden. Das Geschick soll uns und ihrer Töchter und das Geschick Sodoms und ihrer Töchter, auch das Geschick Samarias und ihrer Töchter. Auch das Geschick deiner Gefangenschaft in ihrer Mitte will ich wenden, damit du deine Schande trägst und dich alles dessen schämst, was du getan hast, wodurch du ihnen zum Trost dienst.
[6:11] Ja, diese Scham möchte Gott benutzen, damit sie verstehen, was sie dort getan haben. Scham und schämen, sozusagen als Heilmittel. So werden deine Schwestern Sodom und ihre Töchter wieder zu ihrem früheren Stand zurückkehren. Auch Samaria und ihre Töchter sollen wieder zu ihrem früheren Stand zurückkehren.
[6:32] Und du und deine Töchter, ihr sollt auch in eurem früheren Stand zurückkehren. Also, Gott sagt, ich werde euch wiederherstellen und es wird wieder besser werden, aber jetzt musst du diese Schmach, diese Schande tragen, die du dir selber eingehandelt hast.
[6:51] Und die Folge der Sünde können wir nicht abwenden. Wir können uns die Sünde vergeben lassen, aber trotzdem hat die Sünde Folgen. Und Gott nimmt diese Folgen nicht hinweg, denn sie sind in gewisser Weise auch als Heilmittel für uns, damit wir sehen, was die Sünde Schlimmes anrichtet.
[7:07] Deswegen wird Jesus auch auf Ewigkeiten im Himmel die Male in seinen Händen und Füßen, damit wir sehen, welche Folgen die Sünde hatte für das ganze Universum und für Gott selber, damit wir davon lernen und uns daran erinnern, dass wir diese Sünde nie wieder im Universum haben möchten.
[7:27] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, du wirst die Sünde ausrotten eines Tages und keine mehr möchte von der Sünde wissen und sie wird nicht mehr existent sein. Wir werden ja sie nicht ganz vergessen, weil wir uns daran erinnern müssen, dass es sie gab und dass wir nie wieder dahin zurück wollen. Und ich danke dir dafür, dass eines Tages der Zeitpunkt kommt, wo die Sünde nicht mehr unter uns ist.
[7:50] [Musik]
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