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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Rabea Kramp geht es um Hesekiel 20, Verse 14-34. Sie beleuchtet, wie Gott sein Volk immer wieder zur Treue aufruft und vor Götzendienst warnt. Trotz des Ungehorsams seines Volkes zeigt Gott seine Gnade und seinen Wunsch, sie zu retten. Die Botschaft betont die Wichtigkeit, sich von falschen Göttern abzuwenden und sich ganz auf Gott zu verlassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen Hesekiel Kapitel 20, Verse 14 bis 34 und werden sehen, wie Gott sein Volk immer wieder versucht hat davon zu überzeugen, die Götzen wegzutun und nur ihm zu vertrauen. Und bevor wir einsteigen, lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du bist so groß, du bist so ein lebendiger, so ein mächtiger Gott. Und wir möchten, wenn wir heute ein Wort lesen, verstehen, dass nichts im Leben so wertvoll und so wichtig ist, wie wenn wir die Götzen aus unserem Leben weg tun und du allein unser Fels wirst. Und dafür danke ich dir. Amen.

[1:14] Wir beginnen in Kapitel 20, Vers 14: "Aber ich handelte um meines Namens willen, damit er nicht entheiligt würde in den Augen der Heidenvölker, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte. Doch schwor ich ihnen auch in der Wüste, dass ich sie nicht in das Land bringen wolle, das ich ihnen bestimmt hatte, in dem Milch und Honig fließt und das eine Zierde vor allen Ländern ist." Und diese Erfahrung haben sie in Kadesch-Barnea gemacht, dass Gott gesagt hat: Ihr wollt nicht, okay, dann machen wir noch eine Ehrenrunde, weil sie meine Rechtsbestimmung verworfen und nicht nach meinen Satzungen gelebt haben, auch meine Sabbate entheiligt hatten, weil ihr Herz nur ihren Götzen nachging. Dennoch verschonte sie mein Auge, so dass ich sie nicht verderbte und nicht gänzlich aufrieb in der Wüste. Und das war natürlich die Geschichte, wo Mose für das Volk eingetreten ist und gesagt hat: Lösch mich aus dem Buch des Lebens, aber lass sie leben. Da sagte ich in der Wüste zu ihren Söhnen: Wandelt nicht in den Satzungen eurer Väter und befolgt nicht ihre Sitten, nicht und ihr verunreinigt euch nicht mit ihren Götzen. Also immer wieder diese gleiche Bitte.

[2:17] Und der Herr, ich, der HERR, bin euer Gott. Wandelt in meinen Satzungen und befolgt meine Rechtsbestimmungen und tut sie, und heiligt meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der HERR, euer Gott, bin. Also Gott führt hier das Gesetz an und hebt den Sabbat hervor, den Sabbat als Zeichen der Treue. Und wir haben hier ja verbunden diesen Götzendienst, der kontrastiert ist mit der Sabbatheiligung, das vierte und das zweite Gebot. Und wir haben eine ganz ähnliche Kombination und einen ganz ähnlichen Kontrast auch in der Offenbarung.

[2:54] Aber auch die Söhne waren widerspenstig gegen mich. Sie wandelten nicht in meinen Satzungen und befolgten meine Rechtsbestimmungen nicht, dass sie nach ihnen gehandelt hätten, obgleich der Mensch, wenn er sie tut, dadurch lebt. Also durch die Gebote Gottes. Und sie entheiligten meine Sabbate. Dann nahm ich mir vor, meinen Grimm über sie auszuschütten und meinen Zorn an ihnen zu vollstrecken in der Wüste. Aber ich zog meine Hand zurück und handelte um meines Namens willen, damit er in den Augen der Heidenvölker, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte, nicht entheiligt würde. Also Gottes ist immer wieder wichtig, dass die Heiden ein gutes Bild von Gott haben. Und deswegen ist auch Gott immer so gnädig mit seinem Volk, obwohl sie die Götzen weg tun, obwohl sie ihm nicht gehorsam sind.

[3:41] Doch schwor ich ihnen in der Wüste, dass ich sie unter den Heidenvölkern zerstreuen und in die Länder zerspringen würde, weil sie meine Rechtsordnung nicht befolgt und meine Satzungen verworfen hatten und meine Sabbate entheiligt und ihre Augen nach den Götzen ihrer Väter ausgerichtet hatten. So habe auch ich ihnen Gesetze gegeben, die nicht gut waren, und Rechtsbestimmungen, durch die sie nicht leben konnten. Und ich ließ sie unrein werden durch ihre Opfergaben, indem sie alle ihre Erstgebote durchs Feuer gehen ließen, damit ich sie verwüstete, damit sie erkennen sollten, dass ich der HERR bin.

[4:17] Diese beiden Verse sind tatsächlich ein bisschen schwer zu verstehen, denn Gott hat ihnen natürlich keine schlechten Gesetze gegeben. Und ich denke, man kann diesen Vers ganz ähnlich verstehen wie die Worte im Buch Mose, wenn Gott sagt: "Ich verstockte das Herz des Pharao." Gott hat es einfach zugelassen, dass der Pharao ja mit seinem verstockten Herz jetzt so bleiben konnte, wie er war. Der Heilige Geist hat sich quasi zurückgezogen. Und so hat Gott hier auch mit seinem Volk gehandelt, dass diese schlechten Gebote, die sie sich selber gegeben hat, befolgt hat. Gott hat sie ihm nicht gegeben, Gott hat zugelassen, dass sie sie behalten, weil sie es unbedingt wollten.

[5:00] Darum, so spricht Gott der HERR: Auch dadurch haben mich eure Väter gelästert, dass sie treulos an mir handelten. Denn als ich sie in das Land gebracht hatte, wofür ich es ihnen geschworen hatte, dass ich es ihnen geben wolle, da sahen sie jeden hohen Hügel und jeden dicht belaubten Baum und schlachteten dort ihre Opfer und brachten dort ihre Gaben dar, um mich zu ärgern. Und legten dort ihr lieblich duftendes Räucherwerk nieder und gossen dort ihre Trankopfer aus. Da fragte ich sie: Was soll diese Höhe, wohin ihr geht? Dahin nennt man sie Höhe bis zu diesem Tag. Ja, und es zeigt, wohin diese Reise gegangen ist. Sie haben mit kleinen angefangen und Gott hat sie dann irgendwann gelassen, weil sie einfach nicht gehorchen wollten. Und sie haben es bis auf den Gipfel getrieben, im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Gipfel der Berge und haben dann dort ihre Höhenheiligtümer hingestellt und dort geopfert und dort angebetet.

[5:59] Darum, so spricht zum Haus Israel: So spricht Gott der HERR: Verunreinigt euch nicht nach der Weise eurer Väter und hurt ihren Götzen nach. Ja, durch die Darbietung eurer Gaben, dadurch, dass ihr eure Kinder durchs Feuer gehen lasst, verunreinigt ihr euch an allen euren Götzen bis zu diesem Tag. Und ich sollte mich von euch befragen lassen, ihr vom Haus Israel? So spricht Gott der HERR: Ich will mich von euch nicht befragen lassen.

[6:25] Und hier schließt sich so der Bogen zum Anfang des Kapitels und es ist hier noch mal gezeigt, wohin das alles geführt hat, nämlich bis dahin, dass die Menschen ihre Kinder geopfert haben. Und ja, Gott sagt hier durch: Hier seht ihr, lasst eure Götzen einfach nicht fahren, obwohl ihr gesehen habt, wie schlimm es damit ausgeht, was wohin das führt, wenn ihr diese ganzen anbietet, da so, dass ihre Kinder opfert. Und ihr wollt diese ganzen immer noch nicht bleiben lassen. Wenn das ist, werde ich nicht zu euch sprechen. Ihr müsst das erst weg tun.

[7:00] Und was euch in den Sinn gekommen ist, dass ihr sagt: Wir wollen sein wie die Heidenvölker, wie die Geschlechter der Länder, indem wir Holz und Stein dienen. Das soll nicht geschehen. Also, warum haben sie den Götzen nachgeholt? Weil sie so sein wollten wie die Heiden drumherum.

[7:18] So spricht Gott der HERR: Ich will selbst mit starker Hand und ausgestrecktem Arm und mit ausgeschütteltem Grimm über euch herrschen. Und ich will euch aus den Völkern herausführen und euch auf den Ländern sammeln, in die ihr zerstreut worden seid, mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschütteltem Grimm.

[7:39] Und diese letzte Botschaft ist eine ganz starke Botschaft. Sie enthält auch das Evangelium. Gott sagt: Ihr seid ungehorsam, ihr seid so tief in euren Sünden und ihr habt mich verlassen und kündigt mir quasi den Bund. Und trotzdem lasse ich euch nicht alleine, trotzdem rette ich euch. Und das zeigt, wie Gott sie unbedingt retten will, wie sehr er sie liebt, dass er den Sünder sieht und nicht die Sünde. Und das ist immer den Menschen liegt und Gott zieht so stark an ihnen.

[8:12] Ja, und er zieht auch an dir und mir. Und er möchte, dass wir gerettet werden und dass wir uns im Ungehorsam fahren lassen und Gott unser ganzes Leben und unser Herz an Gott hängen. Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du ein treuer Gott bist, dass du uns nicht lässt, sondern dass uns immer wieder schüttelst, uns unser Herz wirklich anrüttelst, ja, und wirklich packst, damit wir auf dich hören, damit wir auf dich aufmerksam werden, dein Wort lesen, deinem Heiligen Geist gehören, geholfen und das tut so entsprechen kannst. Herr, hilft uns in solchen Zeiten, wenn wir sie im Leben durchmachen sollten, zu erkennen, dass du der HERR bist und uns retten möchtest. Amen.


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