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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ wird Hesekiel 36:7-31 beleuchtet. Rabea Kramp erklärt, wie Gott die Wiederherstellung seines Volkes und seines Landes verspricht. Dabei geht es um die Reinigung, ein neues Herz und einen neuen Geist, die Gott seinem Volk schenken wird, um seinen Namen zu heiligen und seinen Bund zu erneuern.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf einer Seite". Wir lesen heute zusammen die Seite 893 und wir werden Kapitel 36 fast beenden. Und bevor wir das tun und die vielen spannenden Dinge lesen, die Gott für sein Volk vorbereitet hat, lass uns beten.

[0:49] Lieber Vater im Himmel, hab Dank für die vielen schönen Aussichten und Verheißungen für das, was du ja für dein Volk vorbereitet hast. Wir werden heute davon lesen und wir wollen uns auch immer darin erinnern, dass du auch für uns schon Wohnungen vorbereitet hast, dass du dich freust auf den Tag, wo wir beide sein werden im Himmel. Herr, lass uns, wenn wir heute diese Verse lesen, auch daran denken, dass es uns für das, für uns ganz persönlich auch eine verheißungsvolle Zukunft gibt.

[1:25] Wir beginnen in Vers 7 im Kapitel 36. Darum, so spricht Gott der HERR: Ich hebe meine Hand auf zum Schwur, dass die Völker, die um euch herliegen, ihre eigene Schmach tragen sollen. Nun, wenn Gott schwört, dann ist etwas Wichtiges im Gange, dann ist es ein sehr wichtiger Moment, und das tut er hier. Ihr aber, ihr Berge Israels, lasst eure Zweige gesprossen und tragt eure Frucht für mein Volk Israel, denn sie sollen bald heimkehren. Also die Berge, die in Israel sind, die sollen schon mal grünen und sollen schon mal in voller Pracht stehen, damit das Volk dann in das wunderschöne Land wieder zurückkommen kann. Also es ist sozusagen die Fauna und Flora bereitet sich schon mal vor auf die Ankunft des Volkes.

[2:14] Denn siehe, ich komme zu euch und wende mich euch wieder zu, und ihr sollt angebaut und besät werden. Das ganz ähnlich in der Schöpfung. Gott hat erst die ganze Erde mit allem geschaffen und am Ende den Menschen hineingesetzt. Und ich will viele Menschen auf euch wohnen lassen, das ganze Haus Israel, sie alle. Die Städte sollen bewohnt und die Trümmer aufgebaut werden. Also Gott sagt, wir brauchen einen Wiederaufbau, es muss wiederhergestellt werden. Und das erinnert uns natürlich auch ganz stark an Jesaja 58, wo es auch darum geht, die Brücken wieder zu mauern und wieder den Wiederaufbau voranzutreiben.

[2:55] Und wir müssen auch immer wieder daran denken, dass Gottes ursprünglicher Plan der war, dass sein Volk in großen Mengen aus dem Exil zurückkehrt, dass sie dort in ihr Land zurückkehren, sich an Gottes Gebote halten, dass sie Gott als ihren wahren Gott im Herzen haben und ja, dass Gott mit ihnen etwas Neues schaffen kann und sie mit Gottes Kraft und Macht einfach wieder zu alter Größe wachsen können. Aber wie wir wissen, ist die Geschichte ein bisschen anders verlaufen.

[3:28] Und ich will Menschen und vier Furcht zahlreich machen, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein. Ich will euch bevölkern wie in alten Zeiten und euch mehr Gutes erweisen als hier zuvor. Und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin. Also Gott sagt, es wird noch viel prächtiger als früher, ich will es noch schöner machen. Und das ist natürlich ein Gedanke, den wir schon im fünften Buch Mose in Kapitel 30 lesen. Überhaupt, da diese ganze Wiederaufbauphase ganz, ganz viel von diesen Kapiteln fünf Mose 30.

[4:02] Und ich will Menschen auf euch wandeln lassen, nämlich mein Volk Israel. Die sollen dich besitzen, und du sollst ihr Erbteil sein, und sie künftig nicht mehr der Kinder berauben, so spricht Gott der HERR. Weil sie zu euch sagen: Du warst eine Menschenfresserin und hast dein Volk der Kinder beraubt, so sollst du künftig keine Menschen mehr fressen und dein Volk nicht mehr zu Fall bringen, spricht Gott der HERR.

[4:28] Ja, das Volk benahm sich früher, benahm sich eigentlich wie die ursprünglichen Einwohner früher, die Heiden, die dort in Kanaan und im Land gelebt haben. Und als das Volk eingezogen war und so Gott immer mehr vergessen hat, haben sie es eigentlich schlimmer getrieben als die Heiden. Und sie haben ja ihr eigenes Volk zugrunde gerichtet. Deswegen eine Menschenfresserin. Ich will dich künftig nicht mehr die Schmähungen der Heiden hören lassen, und den Hohn der Völker sollst du nicht mehr tragen und ein Volk nicht mehr zu Fall bringen, spricht Gott der HERR.

[5:04] Und bis hierher, das Vers 15, geht diese Weissagung zu den Bergen Israels. Und nun ist der Adressat das Volk ab Vers 16. Und das Wort des HERRN ging an mich folgendermaßen: Menschensohn, als das Haus Israel in seinem Land wohnte und sie es mit ihrem Weg und mit ihren Taten verunreinigten, so dass ihr Weg vor mir war wie die Unreinheit einer Frau in ihrer Monatsblutung, da goss ich meinen Zorn über sie aus wegen des Blutes, das sie im Land vergossen hatten, und weil sie es durch ihre Götzen verunreinigt hatten.

[5:41] Also Gott sagt, diese Unreinheit hat meinen Zorn hervorgerufen, und diese Unreinheit war natürlich begründet in dem Götzendienst, in den falschen Anbetungspraktiken. Und ich zerstreute sie unter die Heidenvölker, und sie wurden in die Länder versprengt. Ich richtete sie entsprechend ihrem Weg und entsprechend ihren Taten. Die Folge ihrer Sünde war das Gericht. Und die Heiden bekommen durch dieses Gericht ein bisschen ein schlechtes Bild von Gott, weil sie sagen: Ja, das war doch das Volk, was Gott angebetet hat, und seht mal, wo es mit ihm geendet ist. Sie sind rausgeworfen worden aus ihrem Land.

[6:21] Und Gott stellt sein Volk wieder her um seines Volkes willen, auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite auch, um seinen Namen wieder groß zu machen. Und das genau sagt Vers 20: Als sie nun unter die Heidenvölker kamen, wohin sie gezogen waren, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: Das ist das Volk des HERRN, die mussten aus seinem Land ausziehen.

[6:42] Also die Heiden haben das durchaus geblickt, warum das hier passiert ist, mehr als das Volk selber, dass sie von ihrem Gott aus ihrem Land vertrieben wurden. Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hatte unter den Heidenvölkern, zu denen es gekommen ist. Also die Exilanten haben allein durch reine Anwesenheit schon dafür gesorgt, dass Gott sein Volk aus seinem Land vertreibt.

[7:16] Darum spricht, spricht zu dem Haus Israel: So spricht Gott der HERR: Nicht um eurer willen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern, zu denen ihr gekommen seid. Also wir merken, dass es Gott hier immer um seinen Namen geht.

[7:33] Es geht auch so weiter: Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt. Und die Heidenvölker sollen erkennen, dass ich der HERR bin, spricht Gott der HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde. Also Gottes Name wird entheiligt durch die Sünden des Volkes, und er muss geheiligt werden wieder durch ihn selber. Er selbst tut das.

[8:04] Wenn ihr mal ans Vaterunser denkt, dann haben wir dort genau diese diesen Gedanken, wo wir beten: Geheiligt werde dein Name. Und wenn wir beten: Geheiligt werde dein Name, dann meinen wir das, was jetzt in den kommenden Versen steht. Und das wollen wir lesen. Dort heißt es: Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen.

[8:33] Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Also es geht um diese Reinigung. Und nun, und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist, neue Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.

[8:56] Also es ist alles Gottes Werk, was hier geschieht. Er geht ganz neue Herz, er gibt den neuen Geist. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. Also das ist das, wenn wir sagen: Geheiligt werde dein Name, dann impliziert das die Reinigung unserer Herzen, das neue Herz, was wir kriegen, und den neuen Geist, dass Gott quasi dieses Wunder der Bekehrung und der Wiederherstellung in uns tut.

[9:24] Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. Und das ist der neue Bund, den Gott hier beschreibt. Und ich will euch befreien von allen euren Unreinheiten und will dem Korn rufen und es vermehren und keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen.

[9:44] Ich will euch die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes vermehren, damit ihr künftig nicht mehr die Schmach des Hungers unter den Heidenvölkern tragen müsst. Also Gott will ihnen Wohlstand schenken. Dann werdet ihr an eure bösen Wege denken und an eure Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet für euch selbst Abscheu empfinden wegen eurer Sünden und wegen eurer Gräuel.

[10:09] Ja, am Ende werden sie dann doch bereuen, das, was Gott durch die vielen Propheten und Predigten, die er gesandt hat, nicht hinbekommen hat. Am Ende wird nur dieses Exil, dieses Gericht dazu führen, dass sie echte Treue und echte Buße empfinden werden. Und das sind natürlich Geschenke, die Gott gibt. Echte Reue und echte Buße können wir aus uns selber nicht entwickeln. Das ist etwas, was Gott gibt.

[10:39] Ja, wir sehen, dass Gott die Wiederherstellung seines Landes einhergehen lässt mit der Wiederherstellung der Herzen seines Volkes. Das muss zusammen gehen, denn eins ohne das andere geht nicht. Gott möchte beides wiederherstellen und möchte, dass ein Volk innen und außen wieder ganz ihm gehört. Und das wünsche ich auch uns, dass wir heute innen und außen wiederhergestellt werden, wenn wir uns von Gott entfernt haben.

[11:06] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dieses Wunder der Gerechtsprechung, der Vergebung tun kannst und dass unsere Sünden einfach weggelöscht sind, wenn du sie uns vergeben hast, dass du neu mit uns anfängst. Herr, segne uns und behüte uns heute und geht das wie in deinen Wegen wandeln in deinem Namen. Amen.

[11:29] Amen. [Musik]


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