In dieser Andacht taucht Rabea Kramp tief in Hesekiel 37-38 ein und beleuchtet die prophetischen Visionen der Wiederherstellung Israels und die erwartete Konfrontation mit Gog und Magog. Es wird erklärt, wie diese Kapitel Gottes ursprünglichen Plan für sein Volk darstellen und welche Bedeutung sie für das Verständnis zukünftiger Ereignisse haben. Die Botschaft betont die Hoffnung auf Einheit, Reinigung und die ewige Gegenwart Gottes inmitten seines Volkes.
Gott auf (m)einer Seite: Hesekiel 37:15-38:7
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, HesekielPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 895 und ich kann euch versprechen, es wird eine unglaublich spannende Seite, denn wir werden über Gott und Magog lesen und versuchen, es zu verstehen. Aber vorher über die Wiederherstellung von Gottes Volk und von Gottes, ja, Land Israel. Und bevor wir hineingehen, lass uns zusammen beten. Lieber Vater am Himmel, schenke uns Verständnis für dein Wort, wenn wir heute diese sehr außerordentlichen und sehr spannenden Kapitel lesen. Schenk uns Nüchternheit und dass wir mit dem Heiligen Geist geführt es alles richtig verstehen. Amen.
[1:11] Wir beginnen in Kapitel 37, Vers 15. Und das Wort des Herrn ging an mich folgendermaßen: Du Menschensohn, nimm dir einen Holzstab und schreibe darauf für Juda und die Kinder Israels, seine Mitverbundenen. Dann nimm einen anderen Holzstab und schreibe darauf für Josef, den Holzstab Ephraims und das ganze Haus Israel, seine Mitverbundenen. Also, ihr seht, ihr macht hier wieder eine Zeichenhandlung, eine von vielen im Buch Hesekiel. Und er soll zwei Holzstäbe nehmen, auf den einen Juda und auf den anderen Josef aufschreiben, also Nord- und Südreich. Danach füge die beiden zusammen, einen zum anderen, damit ein Holzstab daraus werde, ja, zu einem einzigen. Sie sollen in deiner Hand, also Gottes Plan A, war es, dass sein Volk wieder zusammengeführt wird, dass alle wieder zurückkommen, die Versprengten aus dem Nordreich, die Versprengten aus dem Südreich. Und wir müssen jetzt immer, immer im Hinterkopf behalten, in den ganzen nächsten Kapiteln, dass das, was hier beschrieben wird in Hesekiel 37, 38, 39, dass das Plan A Gottes gewesen ist, der leider nicht so eingetroffen ist. Aber das ist ganz wichtig zu verstehen.
[2:30] Wenn man die Kinder deines Volkes zu dir, wenn die Kinder deines Volkes dann zu dir sagen: "Willst du uns nicht erklären, was du damit meinst?", so gib ihnen zur Antwort: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will den Holzstab Josefs nehmen, der in der Hand Ephraims und der Stämme Israels, seine Mitverbundenen ist, und will ihn zu dem Holzstab Judas zusammenfügen und sie zu einem einzigen Holzstab machen. Und sie sollen eins werden in meiner Hand. Und die Holzstäbe, auf die du geschrieben hast, sollst du vor ihren Augen in deiner Hand halten. Also Hesekiel soll die Holzstäbe zusammenführen und er soll's dem Volk zeigen und soll sagen: Das ist Gottes Plan für euch, euch wieder zusammenzubringen als ein Volk. Und sage zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich werde die Kinder Israels aus den Heidenvölkern zurückholen, unter die sie gekommen sind, und sie von ringsumher sammeln und in ihr Land führen. Und ich werde sie im Land auf den Bergen Israels zu einem einzigen Volk machen. Sie sollen alle nur einen einzigen König haben. Sie sollen auch künftig nicht mehr zwei Völker bilden, noch in zwei Reiche zerteilt werden. Und das ist der große Wunsch Gottes, dass sein Volk wieder ein Volk wird, nicht mehr gespalten ist nach diesen wirklich langen Jahrhunderten der Trennung. Und er möchte ihr König sein.
[3:50] Und sie sollen sich auch künftig nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und durch allerlei Übertretungen. Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten, in denen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen. Und sie werden mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein. Es klingt ein bisschen wie 1. Johannes 1, Vers 9: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht und, dass er uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Und genauso geht Gott hier vor, er holt sie heraus. Und er möchte sie, möchte ihnen vergeben. Er möchte sie reinigen und möchte ihnen dann ein neues Leben schenken. Und mein Knecht David soll ihr König sein und sie sollen alle einen einzigen Hirten haben. Und sie werden in meinen Rechtsbestimmungen wandeln, dass der neue Bund und meine Satzung bewahren. Und wir haben schon in einer der letzten Andachten festgehalten, dass natürlich David zu diesem Zeitpunkt schon längst tot ist, dass er schon König gewesen ist und das hier mit dem Knecht Davids ähm Jesus gemeint ist, der Nachkomme, der ja auch der einzig wahre Hirte ist, der Hirte, der auch die Herde gut führt.
[4:58] Sie werden wieder in dem Land wohnen, dass ich meinen Knecht Jakob gegeben habe, in dem auch eure Väter gewohnt haben. Ja, darin sollen sie in Ewigkeit wohnen, sie und ihre Kinder und Kindeskinder. Und mein Knecht David soll ihr Fürst sein auf ewig. Ich will auch einen Bund des Friedens mit ihnen schließen, ein ewiger Bund soll mit ihnen bestehen. Ich will sie sesshaft machen und mehren. Ich will mein Heiligtum auf ewig in ihre Mitte stellen. Also Gott ist wichtig, dass sie einen guten Leiter haben, einen guten König, dass sie seinen Bund halten, das heißt, die Gesetze in ihrem Herzen tragen. Und das Heiligtum in ihrer Mitte stehen. Das sind die zentralen Punkte, die Gott hier wiederherstellen will.
[5:40] Meine Wohnung wird bei ihnen sein und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Und die Heidenvölker werden erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in Ewigkeit in ihrer Mitte sein wird. Nun werden wir ab Kapitel 40 natürlich lesen, was Gott für Hesekiel, was Gott hier Hesekiel gesagt hat, wie sein Heiligtum wieder aufgebaut werden soll. Und es ist ein riesiges Heiligtum, viel größer als alles, was je gewesen ist. Aber das Heiligtum, was natürlich ewig in ihrer Mitte sein soll, wird erst im Himmel sein. Da wird Gott wirklich sein Heiligtum in der Mitte Israels haben und sein Name wird dann für alle Zeiten geheiligt sein.
[6:25] So, nun beginnen wir Kapitel 38. Und hier die Weissagung gegen Gog. Ich möchte zuerst festhalten, dass wir sagen, ja, immer Gott und Magog, aber es ist Gog. Im Land Gog war der Fürst von Magog. Und Magog können wir in der Bibel nachlesen, war ein Sohn Japhets, also er war ein Nachfahre Noahs und ein Japhetit. Und das Wort des Herrn ging an mich folgendermaßen: Menschensohn, wende dein anderes Angesicht gegen Gog im Land Magog, den Fürsten von Rosch, Meschech und Tubal. Und weißer gegeben. Wenn wir eine Bibel schauen, dann werden wir sehen, dass Meschech und Tubal auch weitere Söhne und Japhetiten sind. Und wenn wir uns damit beschäftigen, was Magog überhaupt für ein Land ist, können wir sehen, dass es hier die ganze große süd-russische Steppe meint. Es ist auch das Land der Skythen gewesen, ein Volk von Nomaden und Reitern. Und das sehen wir in Vers 3.
[7:28] Und sprich: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich komme über dich, Gog, du Fürst von Rosch, Meschech und Tubal. Und ich will dich herumlenken und will dir Haken in deine Kiefer legen. Ich will dich und deine ganze Kriegsmacht herausführen, Rosch und Reiter, alle prächtig gekleidet und eine große Menge, die alle ganz Schilde, kleine Schilde und Schwerter tragen. Also es ist so ein Reitervolk, so ein Steppenvolk, die kriegerisch sind. Und das waren diese Süden in Marburg, Perser, Koschiten und Put. Das waren ganz andere Länder. Die Perser waren ganz im Osten, die Koschiten ganz im Süden, ja, in Äthiopien und Put war ganz im Westen. Mit ihnen alle, mein mit kleinen Schild und Helm. Also diese Völker werden alle mitlaufen. Und Gott ist ja, wenn es süddeutsche Steppe ist, ist aus der Sicht Israels im Norden. Also alle bekannten Himmelsrichtungen und die am weitesten versprengten Völker werden hier genannt. Und das gibt den Eindruck, dass hier eine weltweite Bewegung, ein weltweiter Krieg gegen Jerusalem sich zusammenbraut. Ja, die Feinde aus allen Himmelsrichtungen sammeln sich, um gegen Jerusalem zu fühlen.
[8:48] Und das bringt uns natürlich gedanklich ganz nah an Offenbarung 20 heran, wo ja auch Magog und Gog erwähnt werden als diejenigen, die Krieg gegen Jerusalem führen. Nur das ist in Offenbarung 20 ein Krieg, der natürlich noch in der Zukunft liegt. Aber ich habe ja schon am Anfang der Andacht gesagt, wir müssen im Hinterkopf behalten, dass diese Kapitel hier Plan A gewesen sind. Wenn Israel den Plan Gottes so befolgt hätte, wie er es wollte, nämlich, dass sie zu in Scharen aus dem Exil zurückgekommen wären, dann hätten sie ihr Reich Israel viel größer aufbauen können. Sie hätten viel mehr Manpower gehabt, sie hätten ja den Tempel und und viele andere Sachen viel mächtiger aufbauen können und wären wieder zu all der Größe gekommen, so zu salomonischen, zu salomonischen Größe. Und dann hätten sie viel mehr den Neid der umliegenden Länder auf sich gezogen und wären ein viel größeres Licht gewesen. Und das hätte dazu geführt, dass die umliegenden Länder gesagt hätten: "Wir müssen gegen Israel heraufziehen, es wird so mächtig, wir müssen gegen es Krieg führen." Und dafür hat Gott diese Kapitel dem Hesekiel in die Bibel schreiben lassen, damit das Volk Israel weiß, was nun zu tun gewesen wäre, hätten sie den Plan Gottes befolgt.
[10:14] Es heißt hier weiter: Gomer samt an in seinen Truppen, das Haus Togarma vom äußersten Norden, auch mit allen seinen Truppen, viele Völker mit dir. Also die werden alle gekommen, um zum Krieg gegen Israel anzustimmen. So mache dich nun bereit und rüste dich mit all deine Mängel, die sich bei dir versammelt hat und sei du ihr auch sehr. Also Gott soll der General sein in diesem ganzen Konglomerat von Völkern, die sich gegen Jerusalem zusammen scharen. Man muss diese Kapitel verstehen, die hier Hesekiel sind, um nachher Offenbarung 20 auch richtig zu verstehen. Und ich möchte euch ermutigen, dass ihr über diese Andacht hinaus euch mal damit beschäftigt und es versucht nachzuvollziehen, denn nur dann werdet ihr auch die Prophezeiung, die noch in der Zukunft liegen, richtig deuten. Und damit ihr das auch tun könnt, betet dafür. Und das wollen wir auch jetzt tun.
[11:05] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so spannende und ja auch sehr interessante Kapitel in die Bibel hast schreiben lassen. Aber sie sind nicht einfach zu verstehen. Und ich bitte dich, dass wir auch, wenn wir weiter studieren, dann den Heiligen Geist haben, dass du uns führst und leitest, dass wir nicht in Spekulation verfallen, sondern dass wir auf dem festen Fundament deines Wortes stehen, wenn wir die Bibel versuchen auszulegen. Und dafür danke ich dir. Amen.
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