In dieser Predigt taucht Rabea Kramp tief in die detaillierten Maße und Beschreibungen des Tempels ein, wie sie im Buch Hesekiel beschrieben werden. Sie beleuchtet die architektonischen Besonderheiten, die symbolische Bedeutung von Verzierungen wie Palmen und erklärt, wie diese genauen Vorgaben Gottes Wichtigkeit für sein Volk und seinen Plan unterstreichen. Die Predigt zieht Parallelen zur Stiftshütte und ermutigt die Zuhörer, Gottes Pläne für die Gemeinde heute mitzugestalten.
Gott auf (m)einer Seite: Hesekiel 40:11-40:34
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, HesekielPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 899. Wir sind mitten in Kapitel 40 in der Vision über den Tempel, der nie gebaut wurde und der riesig ist. Und wir werden heute weiter über die Maße lesen und die vielen Räume, die es in diesem Tempel hätte geben sollen. Und bevor wir hineingehen, lass uns beten. Lieber Gott, wenn wir heute dein Wort lesen, Herr, dann gib, dass wir uns vorstellen können, in unserem imaginären, ja, immer gehen, ja, vorstellen können, wie groß und wie mächtig und wie herrlich und massiv der Tempel hätte sein sollen, den du, Hesekiel, aufgegeben hast zu bauen. Und möchte dich bitten, dass wir dein Wort verstehen und dass wir uns daran vertiefen und dass wir ja auch diese vielleicht unscheinbaren Maßangaben und Verse trotzdem, dass sie eine Bedeutung bekommen für uns.
[1:30] Wir beginnen in Kapitel 40 ab Vers 11. Danach macht er die Breite der Türöffnung 10 Ellen. Die Länge des Tores betrug 13 Ellen. Also, wenn da so 10 Ellen sind, dann sind das gut 5 Meter breite Tore. Und das ist wahnsinnig. An der Vorderseite der Nischen für die Wächter befand sich eine Schwelle von einer Elle Tiefe und an der einen wie auf der anderen Seite macht die Schwelle eine Elle. Die Nische selbst war aber Maß 6 Ellen auf der einen und 6 Ellen auf der anderen Seite. Also, ich will, ich nehme euch noch mal mit. Das sind diese Nischen in den Toren selber, wo dann die Wächter drin stehen. Dann Maße das Tor vom Dach einer Nische für die Wächter bis zum Dach der anderen eine Breite von 25 Ellen. Eine Türöffnung der anderen gegenüber und der bestimmte für die Türme 60 Ellen Höhe, also ungefähr 30 Meter hoch. Und der Vorhof stieß an die Türme rings um das Tor-Gebäude. Und von der Vorderseite des Tores am Eingang bis zur Vorderseite der inneren Torhalle waren es 50 Ellen. Und und sich nach außen verengende Fenster waren in den Nischen für die Wächter und an ihren Türmen inwendig Torgebäude angebracht und ebenso an der Halle und ringsum nach innen zu gab es Fenster und an jedem Turm waren Palmenverzierungen angebracht.
[2:55] Ja, wir haben so einige Angaben. Die Fenster waren nach außen verengt, also außen sah es aus wie ein Schlitz und nach innen ging es aber so wie ein Trichter auf. Und das wäre von euch, so ein bisschen architektonisches Interesse hat, er weiß natürlich, dass das Licht sich dann nach innen auch ein bisschen ausbreiten kann, wenn es nicht so ein Schlitz ist, sondern wenn es diesen Trichter hat. Und wir lernen auch, dass es Palmverzierungen gab. Also das werden wir noch öfter lesen, dass es diese Palmverzierungen überall gab, an den Toren, am Tempel, im Tempel. Und das bringt uns vielleicht auch zu der Idee, dass der Tempel natürlich auch im Himmel eng verbunden war mit dem Garten Eden, mit dem Garten Gottes. War ja auch der Fluss, der Strom des Lebens aus dem Tempel heraus floss. Und wo ein Strom ist, da sind auch Bäume, das sind Palmen. Und diese Palmen haben auch Bedeutung dann hier in diesem Tempel an den Wänden.
[3:54] Und er führte mich in den äußeren Vorhof und siehe, dort waren Kammern und ein Steinpflaster war ringsum herum im Hof angelegt. 30 kann man sagen, zum Steinpflaster hin. Also es gab so 30 einzelne Kammern, die für verschiedene Dinge genutzt wurden, manchmal für die Priester, manchmal für Gegenstände. Diese Steinpflaster waren seitlich an den Toren und entsprach der Länge der Tore. Das war das untere Steinpflaster und immer die Seite des Vorhofs von der Vorseite des unteren Tors bis zur Vorderseite des äußeren Tors am inneren Vorhof 111 gegen Osten und gegen Norden. Also immer noch 50 Meter breite Wahnsinn, dieser Vorhof. Und wir müssen uns immer noch gewahr werden, dass Hesekiel eigentlich hier mitläuft mit diesem Engel, der aussieht wie Ärzte, hier diese Messschnur hat und einfach vorher Segel, immer diese Maße ausmisst. Und hier seht ihr, sie sich merken muss, was sich eine Wahnsinnsleistung finde. Und auch das Tor am äußeren Vorhof, das nach Norden schaut, dass ihr jetzt sind wir am Nordtor. Vorher bei meinem Osttor Maß einer seine Länge und Breite. Es hatte drei Nischen, ja, genau so wie das Osttor für die Wächter auf der einen und reinigen auf der anderen Seite und seine Türme und seine Halle hatten dasselbe Maß wie das erste Tor. Seine Länge bitte 50 Ellen und seine Breite 25 Ellen. Und seine Fenster, seine Halle und seine Palmenverzierungen hatten dasselbe Maß wie das nach Osten gerichtete Torgebäude. Also genau dasselbe noch mal in Grün. Und man ging auf sieben Stufen hinauf und seine Halle war von innen von vor ihnen und das Tor zum inneren Vorhof entsprach dem äußeren Tor gegen Norden und dem Tor gegen Osten. Von einem Tor zum anderen maß er 100 Ellen.
[5:39] Und er führte mich in südlicher Richtung und siehe, dort stand ein nach Süden gerichtetes Tor, dessen Türme und Halle maß er und fand sie gleich wie jene auch an ihm und allen seinen seinen an seiner Halle. Hatte es Fenster rings um den anderen Fenstern gleich. Es war 50 entlang und 25 Ellen breit. Also diese Südtor sehen wir, es genauso groß wie Nord- und Osttor. Und es hatte eine Treppe von sieben Stufen, auch das gleiche. Und seine Halle davor und die hatten auch Palmverzierungen, eine an diesem und eine am anderen Turm. Und ein Tor bildete nach den nach Süden gerichteten Eingang zum inneren Vorhof. Und er maß vom äußeren Tor bis zu dem nach Süden gerichteten Tor 111.
[6:26] Jetzt geht es weiter mit dem inneren Vorhof und auch seine Tore. Und er führte mich in den inneren Vorhof durch das südliche Tor. Und er maß das südliche Tor und fand dieselben Maße. Auch seine Nischen für die Wächter, seine Türme und seine Halle hatten dieselben Maße. Und es hatte Fenster, wie auch seine Halle ringsum. Und es war 50 Ellen lang und 25 Ellen breit. Und Hallen gingen ringsum 25 Ellen lang, also immer noch 12,5 mindestens und 5 Ellen breit. Und seine Vorhalle lag gegen den äußeren Vorhof. Zug an seinen Türmen waren Palmenverzierungen wieder und acht Stufen bilden seinen Aufgang. Und er führte mich im inneren Vorhof zum Eingang gegen Osten und fand das Torgebäude vom gleichen Ausmaß wie jenes. Auch seine Nischen für die Wächter, seine Türme und seine Halle hatten das gleiche Maß wie jene. Es hatte auch Fenster ringsum, ebenso wie die Halle, wie seine Halle. Die Länge betrug 50 Ellen und die Breite 25 Ellen. Also 25 Meter breit und 12,5 Meter oder lang und 12,5 Meter breit ungefähr. Seine Halle lag zum äußeren Vorhof hin. Palmenverzierungen waren auf seinen Türmen auf dieser Seite und auf jener Seite. Und eine Treppe von 8 Stufen führte hinauf.
[7:51] Nun, das sind viele Maßangaben, aber wir können mitnehmen, dass Gott unglaublich wichtig war, dass diese Maße exakt ausgeführt wurden. Wir haben auch im Buch, in den Büchern Mose, ganz exakte Angaben, wie Gott die Stiftshütte gebaut haben wollte. Und Mose war auch, ja, wie hier seht ihr, beauftragt worden mit den Maßen, mit den Materialien und ja, mit den Rohstoffen genauso zu verfahren, wie Gott es angewiesen hatte. Und Gott muss es ja so wichtig gewesen sein, dass ganz genauso gebaut werden soll, wie er sich vorgestellt hat. Und er wollte damit ausdrücken, dass er Israel noch bedeutender machen wollte, als zurzeit vom salomonischen Tempel, der ja auch schon prächtig und groß war und wunderschön. Aber Gott sagt, nein, ich will noch ein größeres Heiligtum. Und das bedeutet, ich will euch nun zu noch mehr Ehre und Macht führen durch meine Hilfe. Nur leider ist das daran gescheitert, dass das Volk nicht mitgemacht hat oder zu wenig mitgemacht haben. Und da können wir für uns auch heute mitnehmen, dass Gott mit uns, mit uns als Gemeinde so viel vor hat, so viel, ja, so viel Großes auch vorhat. Aber es scheitert daran, dass zu wenige sich daran beteiligen, das Evangelium in die Welt zu tragen, Gott bekannt zu machen. Gott wird dabei irgendwann seinen Plan vollführen mit der Generation, die den Plan bereit ist auszuführen. Und lasst uns dafür beten, dass dies nicht in allzu ferner Zukunft liegt.
[9:34] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du nicht müde wirst und dass du Geduld hast und dass du deinen Plan zu einem Ende bringst und dass du die Menschen längst und führst und dass du ja, dein Wort nicht leer zurückkehren lässt in deinem Namen. Amen.
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