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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht taucht Rabea Kramp tief in die detaillierten Beschreibungen des Tempels aus Hesekiel 40-41 ein. Sie beleuchtet die Architektur, die Maße und die Funktion der verschiedenen Räume, von den Toren bis zum Allerheiligsten. Dabei wird auch der ursprüngliche Plan Gottes für den Tempel und die Rolle Jesu als Lamm Gottes thematisiert, der nie gebaut wurde, aber dennoch eine tiefere theologische Bedeutung hat.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 900. Unglaublich, dass wir schon so viele Andachten gemacht haben. Aber so ist es, wir sind mitten in Kapitel 40 und werden Kapitel 41 beginnen und sind in dieser Vision über den Bau des Tempels, der nie gebaut wurde. Und wir werden heute wieder viele Maße lesen, aber wir werden auch ein bisschen spannende Sachen lesen über das Allerheiligste und über die Männer, die im Heiligtum gedient haben. Und bevor wir das tun, lass uns beten. Lieber Herr Jesus, danke für dein Wort, das so exakt geschrieben ist, dass wir merken, du bist ein Gott der Details. Du bist ein Gott der Liebe zum Detail. Und das geht nicht nur für den Tempel, das geht auch für uns, für unsere Herzen, dass auch du möchtest, dass wir in jeder Kammer unseres Herzens dir gehören und dass wir mit jedem Zentimeter und jedem Gedanken unseres Seins bei dir sind. Und darum bitte ich dich. Amen.

[1:34] Wir beginnen im Kapitel 40 ab Vers 35. Und er führte mich zum nördlichen Tor und fand die selben Maße, dieselben Maße wie bei den anderen Toren. Und es hatte Nischen für die Wächter, Türme, eine Halle und rings um Fenster. Seine Länge betrug 50 Ellen und die Breite 25 Ellen. Und seine Türme standen zum äußeren Vorhof hin. Palmenverzierung waren an den Türmen zu beiden Seiten und acht Stufen bildeten seinen Aufgang.

[2:01] Und nun kommen wir zu den Räumen für den Priesterdienst. Und eine Kammer war da, deren Türöffnung sich an den Türmen der Tore befand. Dort wusch man das Brandopfer ab. Und in der Halle des Tores standen auf beiden Seiten je zwei Tische. Und auf die Geschichten Brandopfer sind, Opfern, Schuldopfer gelegt worden. Und an der Außenseite beim Aufstieg zum Eingang des nördlichen Tores standen zwei Tische und auf der anderen Seite der Halle, bei der Halle des Tores waren auch zwei Tische, vier Tische auf dieser und vier Tische auf jener Seite standen seitlich des Tores insgesamt acht Tische, um auf sie die geschichteten Opfer zu legen.

[2:41] Ferner waren da vier Tische für das Brandopfer aus behauenen Steinen, anderthalb Ellen lang und anderthalb Ellen breit und eine Elle hoch. Darauf sollte man die Geräte liegen, womit man die Brandopfer und Schlachtopfer schächtete. Und doppelpflöcke von einer Handbreite waren rings um am Torhaus angebracht. Und auf die Tische kam das Opferfleisch zu liegen.

[3:05] Und an der Außenseite des inneren Tores im inneren Vorhof waren Kammern für die Sänger an der Seite des Nordtores und ihre Vorderseiten waren nach Süden zu. Eine war an der Seite des Osttores mit der Vorderseite nach Norden zu. Und er sprach zu mir: Diese Kammer, die gegen Süden gerichtet ist, gehört den Priestern, die den Tempeldienst überwachen. Jene Kammer aber, die gegen Norden schaut, ist für die Priester bestimmt, die den Altardienst überwachen, nämlich für die Söhne Zadoks, die von den Söhnen Abijahs sich dem Herrn nahen dürfen, um ihm zu dienen.

[3:40] Ja, wir bekommen ja eine ganz detaillierte Einführung in den Bereich des Brandopferaltars. Und wenn wir uns gewahr werden, zu welcher Zeit Hesekiel diese Vision bekommen hat, dann müssen wir feststellen, es ist ja im babylonischen Exil. Und das nächste große Ereignis des Erlösungsplanes ist, dass Jesus auf die Erde kommt. Und es war ja nicht der Plan Gottes, dass Jesus gekreuzigt wird, sondern es war eigentlich der Plan Gottes, dass Jesus als das Lamm Gottes im Tempel Gottes geschlachtet wird. Und Gott hat diesen Tempel bauen lassen wollen als den Tempel, in dem sein Sohn zu Tode kommt, um für die Sünden der Menschen zu sterben. Das war der Plan, wenn Gottes Volk den Messias angenommen hätte. Und für diesen Plan hat Gott diesen Brandopfer bauen lassen.

[4:38] Diese Tische hinstellen lassen, diesen Tempel arrangieren lassen. So war es jedenfalls geplant und es ist ja nie dazu gekommen. Aber das ist wichtig im Hintergrund zu haben. Und wir lesen hier von den Kammern für Sänger. Also es war so viel Raum da in diesem riesen Tempelbezirk, dass alle Sänger hatten ihre Räume. Es gab Räume für die Priester, die den Tempeldienst ausrichten, Räume für die Priester, die den Altar-Dienst ausrichten. Also es war wirklich sehr komfortabel eingerichtet.

[5:07] Und mein Maß den Vorhof 111 lange, also gut 50 Meter und 50 Ellen breit, ein Viereck. Der Altarber stand vor dem Haus des Tempels. Und er führte mich zur Vorhalle des Hauses und maß die Türme der Vorhalle. Die hatten auf dieser und auf jeder Seite eine Dicke von fünf Ellen. Die Breite des Toreingangs maß auf beiden Seiten 3 Ellen. Die Länge der Halle betrug 20 Ellen und die Breite 11 Ellen. Man stieg auf Stufen heraus und es standen sollen bei den Türmen, eine hier, die andere dort.

[5:41] Und nun kommen wir zu Kapitel 41 und werden uns die Innenräume vom Tempelhaus anschauen. Und er führte mich in den Tempelsaal und maß die Pfeiler. Nun sind wir im Heiligen. Die waren 6 Ellen breit auf dieser und 6 Ellen breit auf jener Seite, gemäß der Breite des Zeltes. Die Breite der Türöffnung betrug 10 Ellen, also 5 Meter breite Türen. Die Seitenwände der Türen waren auf beiden Seiten 5 Ellen breit. Er maß auch seine Länge 40 Ellen und die Breite 20 Ellen. Danach trat er ins Innere hinein.

[6:16] Also jetzt steht er im Heiligen und maß den Türpfeiler zwei Ellen und die Türöffnung selbst 6 Ellen hoch und die Breite der Türöffnung 7 Ellen. Und er maß seine Länge 20 Ellen und die Breite 20 Ellen, gemäß der Front des Tempels. Und er sagt zu mir: Das ist das Allerheiligste.

[6:36] Und nun sehen wir, dass das Allerheiligste ein Kubus ist, nämlich 20 Ellen hoch und breit, also ungefähr 10 Meter lang, 10 Meter breit. Er maß die Wand des Hauses 6 Ellen dick und die Breite der Seitenräume rings um das Haus herum.

[6:55] Also das Haus steht hier wieder als Bezeichnung für den Tempel, wie das so botanischen Ländern über dich üblich war. 4 Ellen. Es gab aber jede 30 Seitenräume und in drei Stockwerken ein, also 30 Seitenräume. Ja, wenn man 90 Seitenräume, wenn man auf drei Stockwerke verteilt, einen über dem anderen. Die stützen sich auf die Mauer, die dem Haus rings die am Hausring um für die Seitenräume errichtet war, so dass sie halt hatten, aber sie waren nicht in die Mauer des Hauses eingelassen. Und die Seitenräume wurden breiter in die Maße, wie sie sich höher und höher um das Haus herumzogen, so dass der Umfang des Hauses nach oben zu größer zu wurde, rings um das Haus.

[7:38] So wurde das Haus nach oben zu breiter und man stieg vom unteren zum oberen Stockwerk durch das mittlere, also sind von innen mit Treppen ausgestattet, nicht außen, so wie das in der damaligen Bauweise oft üblich war, sondern innen sind die Treppen. Und ja, es lohnt sich diese Verse immer und immer wieder zu lesen und um zu verstehen, wie der Tempel wirklich, weil es streng auch wirklich das Gehirn und sich das vorzustellen.

[8:04] Und wie gesagt, ich habe gestern in der Andacht erwähnt, dass wir versuchen werden, euch diese Animation und das Video zu tun, einen Link, wo ihr mal so ein Modell, das hier seht, Gel-Tempels anschauen könntet. Ja, so nie gebaut wurde und dann könnt ihr vielleicht noch viel besser euch hineinversetzen in diesen prächtigen Tempelbau, den Gott hätte bauen wollen.

[8:30] Lasst uns beten. Lieber Gott, ja, du wolltest deinen Sohn auf diese Erde schicken. Du wolltest, dass er angenommen wird von seinem Volk als Messias und dass er stirbt für unsere Sünden und dass dein Volk ja den Messias als ein Lamm da bringt, nicht als ein Verbrecher am Kreuz, sondern als den Messias, der sei ihre Sünden auf sich nimmt. Aber das ist nicht gekommen.

[8:56] Und dieser Tempel, der nie gebaut wurde, wurde auch nie der Tempel, in dem das Lamm Gottes geschlachtet wurde. Und es ist alles anders passiert. Aber das heißt nicht, dass du deinen Plan nicht trotzdem ausführst. Dafür sind wir dir dankbar, dass dein Erlösungsplan nicht scheitert an unwilligen Menschen. Da können wir dir gar nicht genug für danken. In deinem Namen. Amen.


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