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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Hosea 6-8 spricht Christopher Kramp über die Untreue Israels gegenüber Gott. Er beleuchtet, wie das Volk trotz Gottes Hilfe und Liebe immer wieder auf falsche Götter und fremde Mächte setzte, anstatt sich an Gott zu wenden. Die Botschaft betont die Konsequenzen dieser Abwendung und ruft zu einer echten Umkehr und einer tiefen, beständigen Beziehung zu Gott auf.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 934. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute zu dir und möchten dich bitten, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Wir wünschen uns so sehr, dass unsere Liebe zu dir heute nicht wie eine Morgenwolke ist, nicht wieder Tau, der leicht vergeht, sondern dass sie beständig bleibt. Dass du in unseren Gedanken bleibst und dass wir in allem, was wir tun, sagen, diesem Tag zu deiner Ehre leben. Wir möchten dich bitten, dass dein Wort uns ermahnt, uns tröstet und stärkt. Das ist eine Kraft, die du hineingelegt hast, weil es dein Wort ist, in unserem Leben sich entfaltet. Und wir danken dir, dass du versprochen hast, dass dein Wort nicht umkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und darum bitten wir dich im Namen Jesu, der das Wort Gottes ist. Amen.

[1:43] Wir sind in Hosea Kapitel 6 und haben gesehen, dass Gott sich wünscht, dass wir wieder zu ihm umkehren. Nicht einfach als formaler Akt mit ein paar Opfern, sondern als echte Herzensbekehrung, als ein zerreißendes Herzens, ein darauf vertrauen, dass Gott uns segnen wird, auch wenn wir aufgrund unserer Sünden Fluch erlebt haben. Gott wird segnen, dass Gott sich Liebe wünscht, nicht eine sporadische Liebe, die nach Emotionen mal kurz aufflackert, sondern eine, die beständig ist, die treu ist. Gott wünscht sich Treue zu ihm, so wie sich jeder Ehepartner Treue wünscht. Und er wünscht sich echte Liebe zu sich, jeder Ehepartner wünscht sich echte Liebe und Verständnis. Gott wünscht sich, dass wir ihn verstehen, so wie sich hier jeder Ehepartner wünscht, verstanden zu werden.

[2:49] Wir lesen in Hosea 6 und dort Vers 10: "Im Haus Israel habe ich schauderhaftes gesehen. Dort treibt Efraim Hurerei, befleckt sich Israel auch. Dir, Juda, ist eine Ernte bestimmt, wenn ich das Geschick meines Volkes wende." Wenn ich Israel heilen will, so offenbaren sich Efraims Schuld und die Übel Samarias. Samaria ist ja die Hauptstadt Israels gewesen seit den Tagen von Omri. Denn sie verüben Betrug und der Dieb dringt ein und Räuberbanden plündern draußen. Und sie bedenken nicht in ihrem Herzen, dass ich an all ihre Bosheit gedenke. Nun aber haben ihre bösen Taten sie umstellt, sie sind vor meinem Angesicht offenbar. Wer Böses tut, der denkt nicht daran, dass Gott ihn sieht und er all das einmal wieder vor Augen haben wird im letzten Gericht. Diese Sünder werden von ihren bösen Taten und stellt regelrecht belagert. Und jeder, der in die Sünde hinein wandert und immer tiefer sich daran verstrickt, weiß, dass er irgendwann sich regelrecht belagert fühlt von den Sünden, die er tut.

[4:07] Durch ihre Bosheit erfreuen sie den König und durch ihre Lügen die Fürsten. Sie alle sind Ehebrecher, sie gleich in einem Ofen, welcher vom Bäcker angeheizt wurde, der das Schüren nach dem Kneten des Teiges nur so lange unterlässt, dass er ganz durchsäuert ist. Am Festtag unseres Königs sind die Fürsten fieberkrank geworden vom Wein. Er hat seine Hand den Spöttern gereicht, statt für Recht und Gerechtigkeit zu sorgen. Leben die Eliten des Landes, die die Verantwortung tragen, in Saus und Braus und benebeln ihr eigenes Denken durch Alkohol. Denn sie haben ihr Herz in ihrer Hinterlist einem Ofen gleich gemacht. Ihr Bäcker schläft die ganze Nacht, am Morgen brennt er Lichter los. Sie alle, sie glühen alle wie ein Ofen und verzehren ihre Richter. Alle ihre Könige sind gefallen, keiner von ihnen ruft mich an.

[5:09] Was für eine schmerzhafte Erkenntnis für Gott, der über Jahrhunderte hinweg dem Volk durch Wunder über Wunder geholfen hat und jetzt feststellt: Keiner wendet sich an ihn, keiner betet zu ihm. Wir können uns ein bisschen hier vielleicht hineinversetzen, um besser zu verstehen, wie Gott sich auch im Mittelalter geführt hat, als die Menschen zu allen möglichen, vermeintlich im Himmel lebenden Heiligen gebetet haben, die alle tot waren, aber niemand sich wirklich an Gott selbst gemacht hat. Keine ruft mich an. Mögen wir Menschen, mögen wir nicht zu diesen Menschen gehören, die Gott hier meint. Mögen wir zu denen gehören, die Gott anrufen in jeder Situation, ob es uns gut oder schlecht geht, die mit Gott reden, weil er unser Freund ist. Ich wünsche mir eine noch innigere, freundschaftliche Beziehung zu Gott. Du auch?

[6:10] Efraim hat sich mit den anderen Völkern vermischt. Efraim ist wie ein Kuchen, den man nicht umgewendet hat. Eines der Probleme Efraims war, dass sie mit den Heiden so viele gemeinsame Sache gemacht haben. Und immer dann, wenn Gottes Volk mit der Welt sich verbindet, dann geht es mit der Geistlichkeit im Volk bergab. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Fremde haben seine Kraft verzehrt und es erkennt es nicht. Sein Haupt ist mit grau gesprenkelt und es erkennt es nicht. Eines der größten Probleme ist, wenn man gar nicht weiß, wie es um einen steht. Und ist das nicht genau das Problem von Laodizea? Das lautet sie ja gar nicht weiß, dass sie arm und elend und blind und bloß und nackt sind.

[7:01] Wie wohl aber Israel stolz damit. Gemeint, der eigentlich der Stolz Israels sein sollte, nämlich Gott sich als Zeuge ging in erhebt, sind sie doch nicht zu dem Herrn, ihrem Gott, umgekehrt und haben ihn trotz alledem nicht gesucht, obwohl Gott sich ihnen gezeigt hat, obwohl er sich erhoben hat, obwohl er außergewöhnliches getan hat, sind sie nicht umgekehrt. Das Buch Hosea beschreibt die Tatsache, dass Menschen gibt, die trotz des gewaltigen Wirkens Gottes nicht zum Umkehren wollen. Und Gott macht das so viel Trauer. Sondern Efraim hat sich benommen wie eine einfältige Taube ohne Verstand. Ägypten haben sich herbeigekauft nach Assyrern, sind sie gelaufen. Wie dumm ist das, wenn Gott einem helfen möchte und man stattdessen Gott den Rücken zuwendet und sich nach Assyrien und nach Ägypten wendet? Die Ägypter hatten sie jahrhundertelang versklavt. Die Assyrer waren bekannt als die grausamsten Menschen auf dem ganzen Planeten. Wer würde bei klarem Verstand auf die Idee kommen, lieber bei Syrien und Ägypten Hilfe zu holen als bei dem Gott der Väter, der schon seit Jahrhunderten immer nur das Beste... Aber vielleicht denken Engel und auch ja, der Himmel über uns, wenn wir Gottes Hilfe verachten und uns bei sehr fragwürdigen Quellen meinen, Unterstützung und Hilfe suchen zu müssen.

[8:30] Wohin sie aber auch gehen, breite ich mein Netz über sie aus. Ich ziehe sie wie Vögel vom Himmel herunter und süchtige sie, wie es in ihrer Gemeinde verkündigt worden ist. Mit anderen Worten, so wie es im Wort Gottes steht. Und insbesondere, dass die fünf Bücher, das fünfte Buch Mose hat sehr deutlich gesagt: Wenn ihr gegen Gott sündigt, wird das und das passieren. Wenn ihr rebelliert, wird das und das passieren. Gott, er lässt sich nicht spotten. Das, was er in seinem Wort angekündigt hat, das geschieht auch, sowohl wenn wir sündigen, als auch wenn wir zu ihm umkehren. Gottes Wort ist verlässlich, wir können uns darauf verlassen.

[9:08] Wir Ihnen, dass sie von mir weggeflogen sind, Verderben kommen über sie, dass sie von mir abgefallen sind. Ich möchte sie erlösen, aber sie reden Lügen gegen mich. Wenn man spürt, wirklich regelrecht die Verzweiflung Gottes: Sagt, ich will sie lösen, aber sie reden falsches über mich. Kann es sein, dass auch Gott uns erlösen möchte und wir manchmal tatsächlich falsche Dinge über Gott sagen, statt die Erlösung anzunehmen? Und sie rufen nicht von Herzen zu mir, sondern jammern auf ihren Lagern wegen Korn und Most. Laufen sie zusammen, von mir aber weichen sie ab. Ja, die Israeliten haben verstanden, dass etwas nicht richtig läuft. Sie haben verstanden, dass es ihnen schlecht geht, aber sie haben gejammert und geklagt, statt zu Gott zu gehen, statt ihre Sünden zu bekennen. Haben sich über die Umstände, die die Konsequenzen beschwert haben, sich selbst bemitleidet. Die jammert, wie oft wir jammern, wir kennen nicht unsere Sünden. Wie oft klagen wir über die schlimmen Zustände in der Welt und wie schlimm alles ist, statt unsere eigenen Sünden zu sehen und zu Gott um Vergebung zu beten, damit wir wieder vor dem Herzen haben können, weil wir wissen können, dass Gott uns persönlich vergeben hat. Und wer jetzt auf die Widrigkeiten dieses Lebens, von denen es immer welche geben wird, insbesondere in der Endzeit, mit Freude ertragen kann.

[10:20] Und ich lehrte und stärkte doch ihren Arm, aber sie ersinnen böses gegen mich. Gott hat uns so viel Gutes gegeben, hat uns geholfen, gestärkt. Wie sehr tut es weh, wenn wir dann doch böses gegen ihn sündigen, wenn wir uns von dem abwenden, wenn wir den Segen, den er uns schenkt, sei es der Segen einer von Intelligenz, den Segen von körperlicher Kraft, von sozialen Fähigkeiten, was immer Gott uns gegeben hat, gegen ihn verwenden, statt für ihn und für sein Werk. Sie wenden sich wohl um, aber nicht nach oben. Die sind wie ein trügerischer Bogen. Ihre Fürsten sollen durch Schwert fallen, wegen ihrer trotzdem reden. Das wird ihnen Spott eintragen. Im Land der Mann verlässt sich auf Ägypten und Wirklichkeit, wenn Ägypten lachen über das Schicksal der Israeliten. Ja, sie wenden sich in die richtige Richtung, ja, sie ändern ihren Kurs, aber nicht dorthin, wo sie hin müssten. Sie wenden sich nicht zu Gott.

[11:14] Setze das schon verhorn an deinen Mund, wie ein Adler kommt es über das Haus des Herrn, weil sie meinen Bund übertreten und sich gegen mein Gesetz vergangen haben. Der Gottesgesetz bricht, übertritt den Bund, die Verbindung zwischen Gott und ihm.

[11:32] Zu mir werden sie schreien: Du bist mein Gott. Wie Satelliten kennen dich ja, sie werden dann sagen in der Not: Ja, ja, wir wissen doch, dass es Gott gibt. Wir haben doch die Bibel, wir kennen doch die Lieder, die Psalmen. Israel hat das Gute verworfen, jetzt soll es der Feind verfolgen. Es reicht nicht aus zu wissen, dass es Gott gibt. Es reicht nicht aus zu wissen, was einige Dinge über Gott zu kennen. Wir müssen Gott selbst kennen als unseren Freund und um Vergebung gebeten haben.

[12:04] Sie haben Könige eingesetzt ohne meinen Willen, Fürsten, ohne dass ich es billigte. Aus ihrem Silber und Gold haben sie sich Götzen gemacht, damit sie sich selbst zugrunde richten. Sie haben einfach gemacht, was sie wollten und haben nicht Gott um Rat gefragt für die wichtigen Entscheidungen ihres Lebens. Sie haben sich Götzen gemacht, und es ist nicht so oft auch in unserem Leben, dass wir die wichtigen Entscheidungen unseres Lebens einfach so fällen, ohne Gott gefragt zu haben. Und dass wir uns selbst Götzen machen.

[12:27] Dein Kalb hat er verworfen, Samaria. Mein Zorn ist entbrannt über sie. Wie lange noch sind sie unfähig zur Reinheit? Immer wieder stellt Gott diese Fragen: Wie lange noch? Und zeigen, wie sehr Gott emotional aufgewühlt ist, denn aus Israel stammt es oder ein Künstler des gemacht. Es ist kein Gott, sondern zu splittern soll es zerschlagen werden, das Kalb von Samaria. Gott will die Götzen zerstören, denn Wind sehen Sie und Sturm werden sie ernten. Da wächst kein Heim, das Gewächs ergibt kein Mehl. Und sollte es etwas geben, so würden Fremde es verschlingen.

[13:09] Lieber Freund, liebe Freundin, das, was wir sehen, werden wir ernten. Das neueste Moment, der Galaterbrief macht das sehr deutlich. Wenn wir auf das Fleisch sehen, wenn wir unser Fleisch nähren, wenn wir augenlos sind, Fleisch ist Lust, Hochmut, nähren, dann werden wir die Folgen davon ernten. Man kann nicht das Falsche tun und eine geistliche Ernte erwarten. Wir können nur eine geistliche Ernte erwarten, wenn wir auf den Geist sehen, wenn wir investieren in eine Beziehung mit Gott. Nur dann können wir auch eine Ernte erwarten.

[13:48] Ernten. Verschlungen wird Israel schon, sind sie unter den Heiden geworden wie ein Gefäß, an dem man kein Wohlgefallen hat. Die Israeliten wollten mit den Heiden gemeinsame Sache machen, aber die haben sie dann schnell wieder von sich gewiesen. Denn die sind noch Assyrien hinaufgezogen. Ein Wildesel lebt für sich, Efraim aber hat sich um Geschenke, Liebhaber angeworben, weil sie sich denn Liebhaber unter den Heidenvölkern anwerben, so will ich diese jetzt auch haufenweise herbringen. Und bald werden sie zu leiden haben unter der Last des Königs der Fürsten. Sie dachten, die Assyrer helfen ihnen. Wirklichkeit wurden die Assyrer zu ihrem Ruin. Wenn wir uns von Gott abwenden und woanders Hilfe suchen und gegen Gott rebellieren, dann wird das, was wir meinen, das gut für uns ist, am Ende unser Ruin sein.

[14:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir wollen nicht zu denen gehören, über die du sagen musst, dass sie nie zu dir gerufen haben. Hey, wir wollen dich anrufen, wir wollen dich bitten, dass du uns hilfst, unsere Sünden zu erkennen und zu Sünden zu bereuen und die Vergebung anzunehmen, die du uns schenkst, dass wir von ganzem Herzen dir nachfolgen als treue Kinder. Herr, schenke uns eine echte Erweckung, keine Scheinerweckung, sondern eine echte Wirkung, die unser Herz durchdringt, so dass du uns ein neues Herz geben kannst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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