Veröffentlicht am
235 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ taucht Mirjam Giebfried tief in die Bedeutung von Vers 23 aus Kapitel 2 der Offenbarung ein. Sie beleuchtet die Aussage, dass Gott Nieren und Herzen prüft, und erklärt, was dies für unser Verständnis von Gottes Gerechtigkeit und seinem Umgang mit uns bedeutet. Die Ausführungen basieren auf biblischen Texten und verdeutlichen, wie Gott durch Prüfungen und sein Wort unser Innerstes erkennt und richtet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute hier seid. Schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt oder euch später das Video anschaut. Wir wollen es nicht versäumen, dieses wichtige Buch Offenbarung weiter zu studieren. Und gerade, weil wir das letzte Mal in Vers 23 im zweiten Kapitel stehen geblieben sind, wollen wir diesen heute auch beenden. Doch bevor wir das tun, lasst uns gemeinsam um Gottes Heiligen Geist beten.

[1:24] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir heute zu dir kommen können, zu dem, der uns so gut kennt, zu dem, der uns mit ganzem Herzen liebt. Danke, Herr, dass wir zu dir kommen dürfen, der auch einen Plan für uns hat, der auch gute Wege schon für uns ausgedacht hat und uns diese gerne zeigen möchte. Herr, wir bitten dich jetzt um den Heiligen Geist, dass wir dein Wort richtig verstehen, dass die Kraft, die darin liegt, auch unser Leben zu verändern, sich wirklich entfalten mag. Darum bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:12] Lasst uns noch einmal aufschlagen Offenbarung 2, Vers 23. Offenbarung, das letzte Buch der Bibel, Kapitel 2, Vers 23. Und wer hat, darf gerne mal vorlesen: "Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen, und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht, und ich werde jedem einzelnen von euch geben nach seinen Werken." Danke schön.

[2:48] Wir fangen noch einmal mit dem an, was wir letztes Mal schon angeschaut haben. Das war der erste Teil des Verses, und "ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen und alle Gemeinden werden erkennen". Was hatten wir gesagt, worauf bezieht sich "und ihre Kinder"? Noch mal ganz kurz: Ihre Kinder, wer oder was ist damit gemeint? Ja, und weil wir das schon enttarnt hatten, können wir auch sagen, Kinder, also Kinder in Anführungsstrichen, von der römisch-katholischen Kirche.

[3:56] Okay, dann hatten wir uns eben auch angeschaut, also warum hier keine echten Kinder gemeint sein können. Wir hatten schon ein bisschen uns Gedanken gemacht darüber, dass hier eine Botschaft an alle Gemeinden auch ergeht. Und jetzt geht es weiter, wo es heißt: "Und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht." Wer spricht hier? Jesus. Okay, das heißt, Jesus ist scheinbar scheinbar derjenige, der Nieren und Herzen erforscht.

[4:45] Jetzt, was hat das zu bedeuten? Wir hatten auch das letzte Mal schon einen Vers angeschaut, wo auch von den Nieren und dem Herzen die Rede ist. Könnt ihr euch erinnern, welcher das war oder wo ungefähr der stand? Ja, okay. Also wir haben hier Nieren und Herzen.

[5:13] Und das Barometer mir genauer gesagt, Jeremia 17, Vers 10. Jeremia 17, Vers 10. Auch den lasst uns mal gemeinsam aufschlagen und lesen.

[5:58] Danke schön. Jetzt hatten wir auch schon das letzte Mal gesagt, hier gibt es einen feinen Unterschied zwischen dem, was Jesus wie Jesus den Vers zitiert und wie er im Original heißt. In Jeremia 17, Vers 10 heißt es: "einem jedem Einzelnen zu vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechender Frucht seiner Taten." Und Jesus sagt aber in Offenbarung 2, Vers 23 nicht Wege und Frucht der Taten, sondern Werke.

[6:42] In Offenbarung 2, Vers 23 ist hier die Rede von den Werken. Das kommt nicht ganz von ungefähr, sondern die ist das Zusammenhang Herz und Nieren tauchten nicht nur einmal in der Bibel auf.

[6:59] Gibt es vielleicht noch eine andere Stelle, wo ihr euch erinnern könnt, da geht es um Herz und Nieren?

[7:21] Okay, ja, das ist, was wir auch, ich hatte es letztes Mal schon gesagt, während der zehn Tage des Gebets immer wieder herausgearbeitet haben. Oder da hatten wir den Sprüche 4, wo gezeigt wird, auch von dem Herzen geht das Leben aus, als alles, was man danach macht, das entspringt dem Herzen oder auch dem Denken.

[7:45] Es gibt noch eine andere Stelle in Jeremia, noch mindestens eine, wovon Herzen und Nieren die Rede ist. Und da können wir mal weiter oder vorblättern zu Jeremia 11, Vers 20.

[8:22] Dann lese ich mal: "Aber du, oh Herr, der Herrschende, du gerechter Richter, der du Nieren und Herzen prüfst, lass mich deine Rache an ihnen sehen, denn dir habe ich meine Rechtssache anvertraut."

[8:40] Dieser Text in Jeremia 11 ist sehr interessant, wenn wir auch auf weiter vorne lesen und dann auch die Fährte danach sehen, in welcher Lage Jeremia sich befunden hat. Ihr könnt das mal kurz überfliegen, was war denn da los?

[9:04] Jeremia 11, so ab Vers 18 bis zum Ende des Kapitels.

[9:34] "...uns den Baum in seinem Saft verderben und ihn aus dem Lande der Lebendigen ausrotten, dass seines Namens nie mehr gedacht werde." Genau. Und dann kommt dieser Vers 20, wo Jeremia jetzt sagt: "Aber du, oh Herr, der Herrschende, du gerechter Richter, der du Nieren und Herzen prüfst, lass mich deine Rache an ihnen sehen."

[9:59] Also, wenn ihr das noch mal in eigenen Worten fasst, was ist der Kontext hier? Wie geht es Jeremia zu? Wie geht es Jeremia mit dem Volk damals? Er ist der Prophet, er predigt Gottes Wort zu dem Volk, und was ist dann seine Situation?

[10:35] Ja, genau. Du hast gesagt, Anschläge wurden auf ihn ausgeschmiedet. Es gibt böse, böse Pläne gegen Jeremia, weil sie Gottes Wort nicht hören wollten.

[10:57] "...sonst musst du durch unsere Hand sterben." Genau, das ist, was die Männer hier von einer Tod in Vers 21 sagen. Also, Jeremia hat etwas gepredigt, was sie nicht hören wollten, was entgegen dem war, was ja ihnen gefallen hat. Und daraufhin versuchen sie, ihn mundtot zu machen.

[11:26] Ist ja sehr interessant, was er sagt in Vers 20. Er sagt: "Du bist der gerechte Richter." Und dann sagt er am Ende: "Denn dir habe ich meine Rechtssache anvertraut." Er sagt nicht: "Ich will mich rächen." Er hat keine Rachegefühle, obwohl das Menschen sind, die ihn umbringen wollen. Und ich weiß nicht, glaub, niemand, ich weiß nicht, ob jemand von uns mal erlebt hat, dass uns jemand Mord angedroht hat. Ja, in der Regel sind es eher nur fünf Worte, die wir gehört haben, ja, oder jemand hat sich schlecht benommen oder so. Und wie oft sind wir schon zornig und wollen uns vielleicht rächen, ja, dass uns etwas angetan worden ist.

[12:02] Die haben wollten im Leben ein Ende setzen. Und er sagt, alles das, was ein Mensch normalerweise jetzt, ein gefallener Mensch an Emotionen hat, an Rachegefühle, es gibt ja alles. Gott, weil er sagt: "Du bist ein gerechter." Er sagt: "Der du Nieren und Herzen prüfst." Ich glaube, da steckt dahinter auch, Jeremia wusste, wenn ich jetzt, es wird nicht gerecht sein, weil ich weiß nicht ganz genau, was jeder einzelne gedacht hat. Ich weiß nicht ganz genau, was die gerechte Strafe wäre, aber du weißt es.

[12:30] Und glaube ich, das ist auch so eine Idee hier, dass Gott alleine der Gerechte ist. Und deswegen ist es gut, wenn er das Gericht ausführt. Und ich will, du hast genau in Worte gefasst, was ich, wo ich auch einen Punkt machen wollte dazu.

[12:42] Passt auch noch Psalm 7, Vers 9.

[13:05] Psalm 7, Vers 9 und 10. Das sind beide Verse, die zusammengehören. Da haben wir auch wieder Herzen und Nieren, aber den gleichen Gedanken, dass Gott ein gerechter Richter ist. Ihr könnt gerne vorlesen.

[13:15] Psalm 7, Vers 9 und 10: "Der Herr wird die Völker richten. Schaffe mir Recht, oh Herr, nach meiner Gerechtigkeit und nach meiner Lauterkeit. Lass doch die Bosheit der Gottlosen Ende nehmen und stärke den Gerechten, denn du prüfst die Herzen und Nieren, du gerechter Gott."

[13:37] David. Genauso aus. Nein, Gott. Beides mal.

[13:46] Also, wenn es darum geht, dass Gott Nieren und Herzen prüft, dann hat das damit zu tun, dass Gott auch ein gerechter Gott ist. Er ist ein liebevoller Gott, er ist ein gütiger Gott, er ist ein geduldiger Gott, aber er ist auch ein gerechter Gott. Und darauf dürfen vor allem diejenigen vertrauen, die zu Unrecht behandelt werden.

[14:08] Wisst ihr, mir persönlich gibt dieser Gedanke, dass Gott gerecht ist und alles sieht, sehr viel Trost. Denn es gibt immer wieder Situationen, wo wir zu Unrecht behandelt werden, wo man uns vielleicht ausnutzt, wo man uns vielleicht schadet. Und dann gibt es Menschen, die haben es sich fast zur Lebensaufgabe gemacht, wirklich aufzudecken, was jemand Böses gemacht hat und wo jemand ihnen schaden tut. Und sie denken: "Ja, ich muss doch auch anderen das noch weitergeben, was XY gemacht hat oder was dieses System verbrochen hat."

[14:53] Das ist auch in, ja, mancherlei Hinsicht vielleicht hilfreich, wenn es dann wirklich Konsequenzen für unser eigenes Handeln hat. Aber einfach nur, um zu sagen, derjenige ist böse oder diejenige ist böse.

[15:12] Denn der Fehler, den viele machen, ist auch, sie prüfen zwar, aber sie sind sehr begrenzt in dem, was sie wissen oder überhaupt herausfinden können. Keiner kann so genau sagen, was jemand gedacht hat bei einer bösen Tat oder was jemand wirklich für Pläne geschmiedet hat.

[15:33] Wie Gott. Deswegen ist es auch für uns sehr heilsam, dass Gott letztendlich derjenige ist, der richtet. Und da wird seinen Augen nichts entgehen.

[15:47] Das Herz ist ja Symbol für die Gedanken, für die Pläne. Die Nieren sind in der Bibel auch ein Symbol für das Gewissen. Ja, und um wirklich beurteilen zu können, wie schuldig ein Mensch bei einer bösen Tat ist, müssten wir wissen, wie sehr sein, also was sein Gewissen ihm gesagt hat, was ein Gewissen gewusst hat. Ja, sieht manche Menschen, die tun auch relativ falsche Dinge in besten Wissen und Gewissen, sozusagen. Ja, das macht die Sachen nicht besser, aber es verändert, ob, also es verändert ja sozusagen das Urteil, ob jemand gegen sein Gewissen, genau.

[16:19] Also, wenn er jetzt genau zu ihm gesprochen hat und trotzdem repariert hat, oder aber verblendet gewesen. Ja, und weil wir das Gewissen nicht beurteilen können und schon gar nicht die Gedanken, das ist Gott, der einzige, der das tun kann.

[16:32] Ja. Ja. Comedy-Geschichte von Saulus, den Kopf. Gerade, weil er war ja auch verblendet und hat gedacht, das senkt für Gott diese Menschen, Christen umgebracht hat. Ja.

[16:50] Das ist zwar, und trotzdem hatte er noch so seine Offenheit für den Heiligen Geist, dass Gott ihn letztendlich bekehren könnte. Ja, es gibt auch sehr viel Hoffnung.

[17:03] Jetzt, wie macht Gott das, dass Gott die Menschen prüft?

[17:12] Es ist einfach so, dass Gott sowieso alles weiß und er gar nicht mehr wirklich zu prüfen braucht. Oder wie geht Gott vor?

[17:26] Selber. Und Gott kann erst dann wissen, wenn wir entschieden haben. Deswegen prüft er.

[17:35] Ja, also du meinst, Gott lässt Entscheidungen auch wirklich ausreifen, dass es zu einer Tat kommt. Er sagt nicht: "Okay, da war jetzt nur so im Keimen schlechter Gedanke und deswegen richtig den Menschen."

[17:48] Ja, keines aufgehen. Das sehen wir zum Beispiel ganz deutlich im Leben von Judas. Weil Judas war das so. Das schreibt auch Ellen White. Hätte man ihm vorher entlarvt, dann hätten viele gedacht: "Na ja, der ist doch so schlimm ist ja doch gar nicht. Der ist doch auch einer von den Jüngern und ein guter Mensch." Schau mal, was der alles ist. Viele hat eine gute Meinung von ihm. Aber dadurch, dass er sein Werk zum Ende bringen durfte, hat man dann auch im Nachhinein gesehen, was eigentlich da in seinem Herzen war.

[18:30] Deswegen ist es auch gut, dass Gott eben nach den Werken richtet. Aber schaut mal mit mir noch in Sprüche 5, Vers 21. Da wird mich jetzt interessieren, ob ihr unterschiedliche Übersetzungen habt.

[18:44] Weil genau bei mir war das in, in Schlachter ist das nicht so deutlich, wie das im Englischen rauskommt. Sprüche 5, Vers 21.

[19:07] "Denn eines jeden Wege liegen offen vor dem Herrn, und er hat acht auf alle Menschen Gänge."

[19:16] Gibt es da irgendwo eine andere Formulierung? Oder heißt es bei euch allen: "Er hat acht geachtet auf"?

[19:32] Okay, ja, das hat was mit "es ist offenbar" zu tun.

[19:33] Das ist interessant. Oder war hier noch eine andere? Ja.

[19:50] Also, ich habe eine Übersetzung gehabt, da hieß es: "Gott denkt über die Wege der Menschen nach." Er macht sich also aktiv Gedanken. Oder "achtet" ist eigentlich auch schon ganz gut. Es ist nicht so, dass das alles hier auf der Welt so einfach abläuft und Gott sagt zu ab und zu: "Ach, was machen denn die Menschen heute?" Sondern er ist interessiert.

[20:15] Und das hatten wir auch schon da, wo wir gesagt haben: Gott kennt uns, Gott achtet darauf, was wir tun. Hast du ein ganz aktiver Prozess?

[20:26] Oder lasst uns auch mal Psalm 11, Verse 4 und dann 5 bis 7 anschauen. Psalm 11, Verse 4 und 5 bis 7.

[20:59] Ja, stimmt. "Er ist in seinem heiligen Tempel, der Thron des Herrn ist im Himmel. Seine Augen stehen, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der Herr prüft den Gerechten, aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, hasst seine Seele. Er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen, Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers, denn der Herr ist gerecht, er liebt Gerechtigkeit. Die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen."

[21:34] Also, ich hatte das deswegen so aufgeschrieben, weil in Vers 4 ist tatsächlich darum geht, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Da geht das erstmal um die Menschenkinder insgesamt. Aber dann heißt es ab Vers 5: "Der Herr prüft den Gerechten, aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, hasst seine Seele." Also, Gott hat auch noch ein besonderes Augenmerk auf diejenigen, die ihm nachfolgen, oder auch auf diejenigen, die beanspruchen, seine Nachfolger zu sein.

[22:12] Wenn Gott also Nieren und Herzen prüft, dann meint er es nicht böse, aber er meint es ernst. Dann geht es um seine Gerechtigkeit, ob unsere Gerechtigkeit mit seiner Gerechtigkeit auch übereinstimmt.

[22:30] Und interessant, das sind ja hier Organe, die genannt worden sind. Gott prüft besser als jeder Arzt, oder er braucht kein EKG und er braucht kein Ultraschall, um unsere Herzen und unsere Nieren zu prüfen.

[22:49] Das war für mich damals ganz, also das hat mich so fasziniert, weil gerade der Text in Jeremia, ich hatte ich zum ersten Mal so richtig gelesen, da war ich vielleicht so zehn Jahre alt oder so. Und ich hatte kurze Zeit vorher im Krankenhaus gelegen mit Nierenbeckenentzündung. Ich wusste, wie schmerzhaft das ist. Da damals war ich nur so auf dem Boden rumgekrochen, einfach Schmerzen. Aber das hat mich so fasziniert.

[23:24] Denn als die Ärzte noch keinen blassen Schimmer hatten, da hatte Gott schon buchstäblich Nieren und Herzen geprüft.

[23:36] Also, Gott ist einer, der alles weiß, und er prüft.

[23:40] Hatten wir jetzt schon gesagt, dadurch, dass er auf uns achtet. Er prüft auch durch seinen Geist, wenn man das noch ein bisschen genauer studiert. Aber es gibt noch einen Text, wo Gott auch sagt: "Ich habe das und das getan, um euch zu prüfen."

[24:36] "Und du sollst den ganzen Weg denken, durch den der Herr, dein Gott, dich geführt hat, diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht."

[24:54] Also, was hat Gott hier gemacht, um den Menschen zu prüfen?

[25:01] Sie 40 Jahre im Weg gehen lassen. Ja, genau. Er hat sie durch eine Prüfung oder eine prüfende Erfahrung hindurchgeschickt, wie uns auch.

[25:10] Fünfte Mose 8, Vers 2 war das. Und da kann es auch uns manchmal so gehen, dass wir vielleicht denken: "Ach, warum muss ich das durchmachen?" Dass wir in schwierigen Situationen kommen und uns denken: "Ich bin doch eigentlich mit Gott. Warum passiert gerade mir das?" Aber wenn du in so einer Situation bist, dann darfst du wissen, Gott lässt sich nicht im Stich.

[25:49] Und auch das darf zu unserem Besten dienen. Vielleicht werden wir geprüft, aber nicht, dass wir durchfallen, wie das manchmal vielleicht auch in der Schule der Fall ist, sondern eigentlich nur, um zu zeigen, wie wir schon in Gott gewachsen sind.

[26:09] Okay, da haben wir Prüfungen, durch die Gott uns prüft, Erfahrungen. Ja. Das eine dieser Hauptprüfungen daran bestand, dass sie immer wieder sich abhängig machen mussten von dem Essen, das vom Himmel kommt. Also, dadurch, dass Gott sie durch eine Wüste geführt hat, wussten sie, konnten sie jeden Tag erleben, dass er sie ernährt.

[26:33] In dem Gott uns durch Schwierigkeiten führt, können wir jeden Tag erleben, dass wir uns von ihm abhängig machen können. Wenn es uns nur gut gehen würde, würden diese Erfahrungen fehlen. Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig. Also, es ist nicht einfach, das. Ja, also wir wünschen uns mehr Erfahrung mit Gott, aber wir werden uns dann, wenn Gott die Bedingungen dafür schafft. Ja, weil Erfahrung mit Gott machen wollen, müssen wir Situationen geraten, in denen wir selbst nicht weiterkommen, weil ansonsten würden wir uns selbst helfen. Ja, das ist, glaube ich, genau das.

[27:02] Gott ist. Wir beten um mehr Erfahrung und dann beschweren wir uns, wenn wir uns Schwierigkeiten bringen.

[27:11] Schreibt das doch an einer Stelle, Gott muss uns Menschen manchmal enttäuschen, dass wir lernen, wieder uns völlig auf ihn zu verlassen.

[27:22] Vielleicht noch eine Stelle, die ja auch ganz gut kennt, aber vielleicht noch nicht in dem Zusammenhang gesehen habt. Hebräer 4, Vers 12.

[27:28] Hebräer 4, Vers 12. Wie, oder ja, wie prüft Gott hier den Menschen?

[28:05] Hebräer 4, Vers 12. Ich lese mal, denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch bis es scheidet, so es Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.

[28:29] Wenn Gott also unser Herz prüft, dann tut er das auch durch sein Wort. Wie kann das ganz praktisch aussehen? Naja, wenn ich die Bibel lese, dann merke ich auch selbst, das ist das, wie wenn Gott mich in diese Prüfung hineinführt. Dann lese ich vielleicht von Dingen, die ich nicht tun sollte, und ich kann mir selbst überlegen, wann habe ich das das letzte Mal getan.

[28:59] Wenn ich die Bibel lese, dann lese ich davon, wie mein Lebensstil sein sollte. Ich lese zum Beispiel zum Thema Ernährung, ich lese zum Thema Erziehung, ich lese zum Thema Musik. All das finde ich in der Bibel, und das ist wie ein Spiegel, der mir vorgehalten wird, wo auch, wo ich mich selbst daran prüfen darf.

[29:29] Es ist Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als sie ist zweischneidiges Schwert, ein Richter hat wieder mit Gerechtigkeit auch zu tun, ja.

[29:41] Der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Ja.

[29:48] Sehr deutlich erlebt, als ich damals zum Theologiestudium im vierten Semester ausnahmsweise zugestimmt habe, damit ein Konzert geben zu wollen und zwar in drei Monaten. Das war Anfang des Semesters und ich habe dann mein Professor sich damals nicht, weiß ich bin überrascht gewesen, ich habe einen zugestimmt, das sind drei Monaten geben möchte, also soll mitwirken soll. Und ich weiß noch, wie ich dann nach Hause gegangen bin, ich aber trotzdem anders machen wollen. Und wie jedes Mal, egal was ich aufgeschlagen, egal Lukas Evangelium, Altes Testament, es war immer nur als wahr, ist die junge Prüfung, Prüfung, Prüfung, Prüfung.

[30:26] Das Wort Gottes also vor einem Menschen nennt man vielleicht noch irgendwie so tun können, als ob man ein toller Christ ist. Aber das Wort Gottes schneidet zu reden, also wenn es aufrichtig lesen willst, es schneidet bis bisschen die tiefsten, also was man eigentlich verstecken möchte. Alle haben so eine Erfahrung gemacht, und ich glaube, das sind aber die Momente, wo man auch wirklich merkt, das ist wirklich Gottes Wort, weil das, sowas erlebt man mit normalen Büchern nicht.

[30:48] Da merkt man, wie sie heißt, das Wort Gottes lebendig. Ja, und das schneidet eigentlich nur das weg, wahrscheinlich sowieso nur das weg, was eigentlich nicht hingehört.

[30:55] Oh ja, und das trifft immer genau die Stelle, wo etwas nicht passt. Genau. Jetzt hatten wir es davon, nämlich Herzen. Aber was ist mit den Nieren?

[31:09] Man könnte sich fragen, wofür stehen die Nieren? Oder warum nicht die Lunge, warum nicht die Leber oder der Darm? Ist auch wichtig, oder? Warum, was haben die Nieren in der Bibel zu bedeuten?

[31:30] Vielleicht, also ich glaube, das ist nicht ganz abschließend zu klären, aber ein Hinweis finden wir in Sprüche 23, Vers 16.

[31:56] Das ist auch wieder die Frage, wie eure...

[31:56] Das ist auch wieder die Frage, wie eure Übersetzung ist. Übersetzung ist Sprüche 23, Vers 16. Vermutlich sind da dann im Englischen die Nieren werden frohlocken, wenn deine Lippen reden, was wichtig ist, was richtig ist. Steht dabei irgendjemand bei dir steht Innerstes auch. Okay, interessant. Ich habe hier das Wörtchen Nieren gefunden, aber das ist doch auch ganz interessant, dass es hier mit im Innersten übersetzt wird. Also, das ist schon mal so, ja, wenn man so ganz in den Menschen eindringt, dann kommt man vielleicht irgendwann zu den Nieren. Und das heißt auch, mein Innerstes wird frohlocken, was durchaus auch mit Gefühlen zu tun hat.

[33:03] Eine sehr gute Freundin von mir arbeitet im Krankenhaus und sie hat das mal einfach so erzählt, dass Krebspatienten, die Nierenkrebs haben, in der Regel sehr emotional sind. Sie hat gemeint, wenn mit den Nieren was nicht stimmt, dann sind die Leute, ja, die haben ihre Gefühle auch nicht mehr unter Kontrolle. Und das würde dann auch das unterstützen. Aber das mit dem ersten ist doch sehr passend auch, denn in Jeremia 12, Vers 2 finden wir auch da einen unterstützenden Vers. Jeremia 12, Vers 2: "Dein und bringen sogar Frucht. Du bist zwar ihre Mund nah, aber fern von ihrem Herzen." Okay.

[34:27] Das ist halt wirklich eine eine Wundertüte. Auch hier hatte ich Nieren gelesen in der anderen Übersetzung. Jetzt interessiert mich noch, was bei euch in Matthäus 15, Vers 8 steht. Da ist dann wahrscheinlich auch ebenfalls das Herz. Ja.

[35:06] Also wir haben, okay. Lass uns mal noch kurz bei dem Vers bleiben und dann gebe ich euch noch einen, der auch die Nieren mit drin hat.

[35:18] Okay, ja gerne. Und zwar einmal Hiob 38, 36. Das ist sehr interessant. Hier um 38, 36: "Wer hat Weisheit in die Nieren gelegt oder wer hat dem Herzen Verstand verliehen?" Also, das interessanter wird, werden die Nieren auch mit Weisheit in Verbindung gebracht. Und das erklärt sich vielleicht noch ein bisschen besser, wenn man dann bis zum 16 dazu nimmt. Das steht auch "Inneres", aber da ist die Fußnote dann auch, wenn die Nieren erwähnt, nämlich in 1. Samuel 16, Vers 7: "Ich lobe den Herrn, der mir Rat gegeben hat, auch in der Nacht mahnt mich mein Inneres." Und dieses die sind Nieren, wörtlich wieder Nieren, die mahnen. Und das ist diese Idee, dass man das einige denken, dass die Nieren auch relativ wahrscheinlich auch für das Gewissen stehen, weil das Gewissen macht und das Gewissen, das war die echte Weisheit. Ja, also Verstand ist das, wie wir intellektuell denken, aber die Weisheit ist dann das Gute zu tun, das Schlechte zu tun. Und also, es wird die Schlachter hat so interessante Anmerkung hier, dass so wie die Nieren auch quasi Ausscheiden, sozusagen, ja, von schlechten Ausscheidungen, so unterscheidet das Gewissen zwischen Gut und Böse, sozusagen. Und ist halt ganz tief innen drin.

[36:27] Danke schön. Dann schaue ich gerade. Lasst uns mal den Matthäus 15, Vers 8 ein bisschen genauer angucken. Was ist denn da der Kontext von Matthäus 15, Vers 8?

[37:09] Genau, das ist der Vers, ja, den hat mir noch nicht gelesen. Und worum geht es hier in diesen Matthäus 15? Ja, es geht um die Pharisäer, die sich so besonders konservativ halten und von Jesus als besonders liberal aufgedeckt werden. Also, sie beschweren sich, dass die Jünger die Tradition nicht halten, Überlieferung der Ältesten, die tolle Tradition. Und Jesus fragt dann, warum sie das Gesetz Gottes sprechen. Und darauf und dann zitiert Jesaja, um deutlich zu machen, dass ihre ganze Frömmigkeit, ihre konservatives Glauben, passiert auf dem Einhalten von menschlichen Traditionen und auf dem Wort Gottes. Und deswegen sprechen sie zwar mit ihrem Mund für Gott, aber ihr Innerstes ist ungeklärt.

[37:59] Das, das ist, finde ich, eine sehr wichtige Stelle. Die immer Matthäus 15 sind wir zwar von den Nieren schon wieder aus auf das Herz gekommen, aber wir sehen könnt ist, dass je nach je nach Übersetzung auch etwas anders. Und die beiden hängen eigentlich sehr eng miteinander zusammen. Es geht jedes Mal um etwas, was in dem Menschen eigentlich tiefer drin ist, was nicht an der Oberfläche ist.

[38:23] Jetzt, wenn wir, wie du schon gesagt hast, Matthäus 15 anschauen, dann haben wir da dieses Gespräch zwischen Jesus und den Pharisäern. Und den fand ich sehr, geht es in dem Zusammenhang eigentlich um etwas Äußerliches. Schaut mal, ähm, in Vers 2 heißt es: "Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten, denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen?" Das ist etwas, was nicht im Menschen drin passiert, sondern was mit den Händen zu tun hat, ja, und auch mit dem Essen. Und dann zitiert Jesus diesen Vers, den wir eben, den wir auch in Jesaja finden. "Dieses Volk naht mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir." Was sagte damit indirekt?

[39:24] Dieses Volk kommt zu mir, aber nur mit dem Mund. Mit dem Herzen bleiben sie. Ja, sie heucheln eigentlich, oder?

[39:37] Und was sagt aber er, wie du schon vorhin geschildert hast, er geht auch darauf ein und sagt, ihr habt also, meine Jünger haben vielleicht die Tradition gebrochen, aber ihr habt das Gebot Gottes gebrochen.

[39:53] Jetzt wollen wir ja auch den Kreis schließen. Was hat das vielleicht mit Offenbarung 2, Vers 23 zu tun? Hier ist es prangert an in dem Zusammenhang mit dem Herzen, dass sie Tradition lieber folgen als Gottes Gesetz.

[40:21] Wie steht es um die Seele, wenn Gott ihr Herz prüft? Wenn Gott das Herz der katholischen Kirche prüft, was wird er finden? Ist sie Traditionen, Menschen geboten gefolgt oder Gottes Gesetz?

[40:35] Gesetz. Ja, interessant. Auch das ist nicht nur Macht, damit sie erkennt, dass Gott das weiß, oder doch alle anderen erkennen, weil einer der Hauptgedanken diesem Abschnitt ist ja, dass sie die Gläubigen verführt haben. Ja, sie hat sich ausgegeben als eine Prophetin. Ja, sie lehrt meine Knechte, sie lehrt eigentlich die, die Gott nachfolgen wollen, und viele haben sie nicht vorstellen können, sozusagen, dass sie verführt sind. Und indem Gott wirklich auf Mark und Bein prüft, zeigt also dann den Unterschied zwischen Traditionen und warum glauben und macht dann deutlich, warum diese Kirche nicht seine Kirche ist.

[41:13] Ja, auch in Jesaja 29, Vers 13 bis kurz mit mir aufschlagen wollt. Da geht es zwar um Gottes Volk, aber wir haben das selbe Schema. "Weiter spricht der Herr: Weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich mit seinen Lippen ehrt, dass es was Jesus zitiert, während es doch sein Herz fern von mir hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot ist."

[41:46] Also Gott sagt auch hier, sie haben nicht wirklich meine Gebote, sie haben angelerntes Menschengebot.

[41:52] Angelerntes Menschengebot. Anderes Wort für Tradition, würde ich sagen. Ja.

[41:56] Interessant, wenn man nicht den Kontext von Jesaja 29 anschaut, weil dort wird das Wort Gottes, also da heißt es ja, dass ein tiefer Schlaf, ein Geist tiefen Schlaf ist ausgegossen ist und dann wird das Wort Gottes dem Volk präsentiert und es gibt die, die lesen können, die sagen, es ist versiegelt. Und denkt sie, die gar nicht lesen können. Und so studiert niemand die Bibel. Und das ist eigentlich ein ziemlich interessanter Parallele auch zum Mittelalter, wo einige zwar lesen konnten, aber gesagt haben, ja, die Bibel ist versiegelt, das kann keiner von allen verstehen.

[42:33] Also, wenn wir Gottes Gesetz vernachlässigen, aber Menschengebot darüber stellen, dann fangen wir dann laufen wir Gefahr, dieses dasselbe Schema wie in Jesaja hineinzurutschen.

[42:48] Jetzt noch einmal zurück zu Offenbarung 2, Vers 23, dass wir den heute auch wirklich abschließen. Da heißt es noch am Ende des Verses, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. Das haben wir uns jetzt ausführlich angeschaut und ich werde jedem einzelnen von euch geben nach seinen Werken, wohlgemerkt. Hier heißt es, jedem einzelnen. Vorher ist von den Gemeinden die Rede. Da heißt es, und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht hast. Du, das ist etwas, was auf alle Gemeinden zutrifft, aber jetzt geht Gott daran, jeden einzelnen Menschen zu prüfen und jeder einzelne bekommt nach seinen Werken.

[43:42] Jeremia 17, Vers 10 hatten wir, wie gesagt, gelesen. Jeden, das Gott jeden jeden vergelten wird nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Taten.

[43:57] Und das ist ein interessante Formulierung. Was ist denn die Frucht der Taten? Die Folgen von dem, was wir tun. Ist es interessant ausgedrückt, oder gibt es noch irgendwo anders die Formulierungen "Frucht" in der Bibel, wo jetzt nicht ein Apfel oder eine Birne mitgemeint ist? Die Frucht des Heiligen Geistes, oder? Wenn man den Heiligen Geist hat, hat das auch bestimmte Taten zu Folge.

[44:41] Genau. Jesus verwendet auch in seinen Gleichnissen immer wieder das Bild, dass jemand Frucht trägt. Also, was das, was dann quasi die Folgen sind von dem, was man in sich hat.

[44:59] Psalm 62, Vers 12 kommen dann zum Ende. Psalm 62, Vers 12.

[45:31] Eines hat Gott geredet, zweierlei ist, was ich gehört habe, dass die Macht bei Gott steht, bei dir, oh Herr, steht aber auch die Gnade, denn du vergiltst einem jeden nach seinem Tun.

[45:49] Also, worauf weist der Psalm ist hier im Zusammenhang damit, dass Gott jedem nach seinen Werken vergilt? Nein, das liegt auf der Hand. Nach der Gnade. Oder er sagt, bei dir steht auch die Gnade. Das heißt, entweder unsere Werke finden vor Gott Gnade, oder aber es ist die Gerechtigkeit, die gegen die gegen unsere Werke spricht.

[46:19] Auch 2. Korinther 5, Vers 10 haben wir im letzten Quartal öfters gehabt in der Sabbat-Schule. Da heißt es auch, dass jeder gerichtet wird, letztendlich tatsächlich nach dem, was er getan hat.

[46:32] Und doch sagt Ellen White etwas sehr Schönes dazu, das will ich euch noch vorlesen. "In seiner göttlichen Ordnung hat der Herr durch seine unverdiente Gunst als seine Gnade bestimmt, dass gute Werke belohnt werden sollen. Wir werden allein durch den Verdienst Christi angenommen, und die Taten der Barmherzigkeit, die Werke der Nächstenliebe, die wir vollbringen, sind die Früchte des Glaubens, und sie werden uns zum Segen, denn der Mensch soll nach seinen Werken belohnt werden."

[47:11] Es ist der Rauch des Opfers Christi, der unsere guten Werke für Gott annehmbar macht.

[47:19] Macht. Das muss man sich mal so richtig, und das muss man sacken lassen. Es ist der Rauch des Opfers Christi, der unsere guten Werke für Gott annehmbar macht. Und es ist die Gnade, die uns befähigt, die Werke zu tun, für die er uns belohnt.

[47:39] Sehen wir schon wieder, wie wichtig Gottes Wirken in unserem Leben ist. Sonst sind gute Werke eigentlich gar nicht machbar. Unsere Werke an und für sich haben keinen Verdienst, sondern es ist, was Jesus macht, und das ist die Gnade Gottes.

[47:57] Und so, dass unser Gebet falsches sein. Das lesen wir in Psalm 26, Vers 2. "Prüfe mich, Herr, und erprobe mich. Läutere meine Nieren und mein Herz." Wollen wir das jetzt auch gemeinsam beten? Dann lasst uns dazu niederknien.

[48:40] Unser Vater im Himmel, wir wollen das auch wieder PS zu dir sagen: Prüfe mich, Herr, und erprobe mein Herz und läutere meine Nieren. Herr, du weißt, was in unserem Herzen ist. Du siehst die Ungerechtigkeit, die andere verübt haben uns gegenüber, aber auch die wir getan haben. Und wir brauchen wirklich deine Vergebung. Wir brauchen auch das Opfer Christi. Herr, bitte lass unsere Werke vor dir als gut befunden werden, deshalb, weil du in unserem Leben gewirkt hast. Das ist unsere Sehnsucht, dass du noch mehr in unserem Leben vollbringst. Herr, dass ja auch unsere Gedanken, auch unser Innerstes von dir geprägt ist. Danke für alles, was du bisher schon für uns gemacht hast, dass du schon mehr Raum in unserem Leben eingenommen hast. Aber danke, dass wir auch den Heiligen Geist ganz in Fülle bekommen dürfen. Und darum bitten wir dich im Namen Jesus. Amen.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.