In dieser Predigt mit Christopher Kramp aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ wird der Text aus Micha 7:9-20 beleuchtet. Es geht darum, wie Gott trotz menschlicher Sündhaftigkeit und Verfehlungen treu bleibt und Vergebung anbietet. Die Botschaft betont Gottes unerschütterliche Liebe und seine Bereitschaft, uns zu retten und uns Licht zu schenken, selbst wenn wir gefallen sind.
Gott auf (m)einer Seite: Micha 7:9-7:20
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MichaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 960. Lasst uns gemeinsam beten. Wir danken dir, dass du uns mehr segnest, als wir uns überhaupt vorstellen können. Wir danken dir, dass du in Jesus und den gesamten Himmel als Geschenke gemacht hast und dass du uns alles schenkst, was zum Leben… dass du uns erlöst und Gerechtigkeit schenkst. Dass du dich herablässt, dass wir sündige, schwache Menschen mit dir zusammen gehen können. Dass du bereit bist, uns im Alltag zu begleiten, mit all den vielen Problemen, die wir so haben. Dass du sagst: "Das ist kein Problem, das zu klein ist, zu unwichtig, und keines, das zu groß ist." Und danke, dass deine Liebe, wie sie Jesus uns in seinem Leben gezeigt hat, so beständig ist und so tief, so unfassbar. Und dass du deine Liebe durch deinen Heiligen Geist in unser Herz hineingießt.
[2:16] Die Werke, die du dir wünschst, dass wir sie tun, die gerechten Werke, dass Jesus sie schon geschaffen hat, damit wir in ihm wandeln. Herr, wir möchten heute Jesus sehen. Wir möchten mit Jesus zusammen, durch deinen Heiligen Geist geführt, mit dir zusammen durch diese Worte gehen, die du hast mich ja aufschreiben lassen, damit wir dich lieben lernen, so sehr, dass wir nie wieder von dir lassen. Das bitten wir im Namen Jesu. Der von uns… Amen.
[2:58] Wir sind in Micha Kapitel 7. Micha hat viel über die Sünde im Volk Gottes geklagt. Aber Micha hat auch diese unglaublich, mich persönlich auch sehr bewegende, weil ich hier sie selbst erlebt habe, bewegende Botschaft. Dass selbst wenn wir gefallen sind, Satan nicht über uns triumphieren muss. Sondern auch wenn wir gefallen sind, in der Finsternis sitzen, wenn wir auf Gott harren, nach ihm Ausschau halten, auf ihn vertrauen. Wir dürfen wissen, dass durch seine Kraft, durch seine wiederherstellende Macht, wir aufstehen werden. Wir sind weiterhin Vers 9, wo es genau in diesem Gedankengang weitergeht. Auch dieser Vers hat mir persönlich sehr, sehr viel geholfen. Mein Anker für meine Seele.
[3:59] "Den Zorn des Herrn will ich tragen, denn ich habe gegen ihn gesündigt, bis er meine Sache hinausführt und mir Recht verschafft. Er wird mich herausführen ans Licht, ich werde mit Lust seine Gerechtigkeit schauen." Wir haben gesehen, wie in Micha 6 Gott sagt: "Ich habe einen Rechtsfall mit dem Volk Gottes." Und hier sehen wir, wie Gott sich wünscht, wie der Rechtsfall ausgeht. Er möchte nämlich unseren Rechtsfall übernehmen. Das ist genau das, was in Jesaja steht, dass er kommt: "Her, wir wollen miteinander rechten, wir wollen ein Gerichtsfall ausführen. Wenn eure Sünden so rot sind wie Scharlach, sollen sie weiß werden wie Schnee." Gott hat ihn gesagt, das Volk angeklagt. Er sagt: "Was habe ich euch dann getan, dass ihr so böse seid? Ich möchte euch retten." Und jeder, auch wenn er gefallen ist, auch wenn er gesündigt hat, auch wenn er von Gott ist, der sich zurückkehrt, der zu ihm kommt, der auf ihn hat, der kann diese Erfahrung machen. Ja, Gottes Zorn wird ertragen, aber Gott wird seine Sache hinausführen. Ja, es gibt Konsequenzen und Folgen für die Sünde, aber Gott wird ihm Recht verschaffen. Jesus hat nämlich die Sünden auf sich selbst genommen. Jetzt tritt er im Gericht für mich ein. Und ich wünsche dir auch, lieber Freund, liebe Freundin, dass Jesus im Gericht für dich eintritt und dir Recht verschafft und deine Sache führt und dich herausführt aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.
[5:41] Damit du mit Lust seine Gerechtigkeit siehst, die dich bekleidet, seine Gerechtigkeit, die deine Schuld hinwegnimmt. Seine Gerechtigkeit, dann ist das das Evangelium, das im Evangelium offenbar wird. Seine Gerechtigkeit, die in dir echte Gerechtigkeit, echte gerechte Taten, Gerechtigkeit hervorbringt.
[6:03] "Wenn meine Feinde das sieht, wird Schamröte sie bedecken. Sie, die zu mir sagen: 'Wo ist der HERR, dein Gott?'" Genau dieselbe Frage, von der ist ein Joel, heißt, dass die, die zusammenkommen, ihre Herzen zerreißen, sich wünschen, dass das nicht gefragt wird, dass die Völker nicht sagen: "Wo ist euer Gott?" Meine Augen werden es mit ansehen. Nun wird sie zertreten werden wie Kot auf den Gassen. Ja, wenn wir gesündigt haben, ist der Satan da, wie in Sacharja 3, und versucht uns anzuklagen und uns schlecht… und dass man schlecht fühlt und glaubt, dass Gott uns nicht mehr retten kann. Aber Satan wird gerichtet werden. An dem Tag, da man deine Mauern baut, an dem Tag wird eine Grenze weit werden. Gott stellt uns nicht ein wenig wieder her, er gibt uns weiten Raum. Er führt mich und dich in weiten Raum.
[6:56] An jedem Tag wird man zu dir kommen, von Syrien und von den Städten Ägyptens und von Ägypten bis zum Euphrat, von Meer zu Meer und von Berg zu Berg. Aber das Land wird zur Wüste werden um ihre Bewohner willen, um der Frucht ihrer Taten willen. Das ist interessant. Micha macht ganz deutlich: Es wird eine Strafe geben, es wird ein Ziel geben, es wird eine Zerstörung geben. Aber Gott wird sie wieder zurückführen. Und Menschen werden kommen, vor das Syrien und von Ägypten. Das erinnert sehr stark an das, was wir schon in Jesaja gelesen haben, dass sowohl das Assyrer als auch aus Ägypten und Israel, alle, die zu Gott folgen, die Gott folgen, werden das Volk Gottes genannt werden.
[7:41] "Weide dein Volk mit deinem Stab, Gott ist unser Hirte, die Schafe deines Erbteils, die abgesondert wohnen im Wald mitten auf dem Karmel. Lass sie ihren Baschan und Gilead weiden, den uralten Zeiten." Was für ein Bild! Gott, der uns behütet, so wie er schon seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden Menschen behütet hat und geführt hat, wie ein guter Hirte. Gott ist der gute Hirte. Ihm können wir uns vorbehaltlos anvertrauen. Er sorgt für mein Bestes. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts… Oh, dass ich das mehr verstehen würde in meinem Leben. Oder dass wir mehr das glauben würden. Weil Gott es sagt, dürfen wir es heute, jetzt hier in Anspruch nehmen, dass wenn ich Gott zu einem Hirten mache, mir nichts mangelt, der nichts fehlen wird und er für mich sorgt.
[8:51] Dann bitte ich ihn von ganzem Herzen: "Ich will sie Wunder sehen lassen, wie zu der Zeit, als du aus dem Land Ägypten zogst." Die Heidenvölker werden es sehen und zuschanden werden, trotz all ihrer Macht. Sie werden ihre Hand auf den Mund legen und ihre Ohren werden taub sein. Ja, Gott weiß, die Heidenvölker sind nicht schwach, sie sind stark. Aber Gottes Stärke und Gott wird die gleichen Wunder zeigen, die er dir gezeigt hat, als er das Volk Israel zum ersten Mal erlöst hat. So will er sie aus Ägypten gelöst hat, wird er sie aus Babel erlösen. Das haben wir gesehen schon bei anderen Propheten, die Rückkehr aus Babylon war genauso eine Erlösung wie die wie das Herauskommen aus Ägypten.
[9:31] "Sie werden Staub lecken wie die Schlange, wie die Kriechtiere der Erde. Sie werden zittern aus ihren Festungen hervorgischen. Angstvoll werden sie zu dem Herrn unserem Gott nahen und sich fürchten von dir." Jetzt kommt das Wortspiel Micha heißt: "Wer ist wie er?" Und am Ende bringt er dieses größte aller seiner Wortspiele, die in seinem Buch jemals verwendet hat: "Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils übertreten, den übrigen seine Übertretung erlässt? Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht alle Zeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat."
[10:11] Lieber Freund, liebe Freundin, wir müssen Gott nicht überreden, gnädig zu sein, denn Gott selbst hat Freude an der Gnade. Er freut sich, wenn er mir und dir vergeben kann. Er freut sich, wenn endlich ein Mensch kommt, der sagt: "Vergib mir." Wir müssen Gott nicht mit vielen, mit vielen Opfern gnädig stimmen. Wir müssen nur Gottes tiefsten Wunsch erfüllen: Vergebung zu wünschen. Er hat alles gegeben. Er wünscht sich Menschen, die endlich bereit sind, ihren eigenen Starrsinn, ihre Götzen, ihre eigenen Wünsche zu sagen: "Herr, vergib mir, reinige mich." Und Micha sagt, es geht niemand sonst wäre es an Gott wie du. Keine andere Religion, nichts anderes als das, was Gottes Wort sagt, kann uns das schenken, was hier steht. Nur Gott ist jemand, der gerne vergibt und der in der Lage ist, wirklich vollständig zu vergeben, weil er die Schuld für all das, was wir falsch gemacht haben, selbst bezahlt hat.
[11:21] Er wird sich wieder über uns erbarmen, unsere Missetaten bezwingen, wörtlich niedertreten. Ja, es gibt Sünden in meinem Leben, es gibt Sünden, die werden und in deinem Leben, Sünde, die wir getan haben. Aber die müssen unser Leben nicht bestimmen, sie müssen nicht alle Zeit bleiben. Gott sagt, er wird sie bezwingen. Und wenn wir gefallen sind, dürfen wir in Anspruch nehmen, dass Gott sich wieder über uns erbarmt. Und wenn der Satan uns einredet, dass er Gott sie schon so oft erbarmt hat und jetzt seine Erbarmung zu Ende ist, dürfen wir sagen: "Nein, er wird sich wieder über mich erbarmen und meine Missetat bezwingen." Paulus sagte in Römer 16, dass Gott in Kürze den Satan unter unseren Füßen zermalmen wird. Ja, du bist alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen.
[12:11] Wenn wir an Jesus festhalten und wenn wir von seinem Heiligen Geist erfüllt werden und durch unser Leben zeigen, dass wir mit ihm gehen, wenn wir demütig wandeln mit unserem Gott und wenn wir Liebe üben und Gerechtigkeit tun durch seine Kraft, dann wird Gott im Gericht uns freisprechen. Gott wird unseren Rechtsfall führen. Und wenn Gott wiederkommt, wenn Jesus wiederkommt, wird es keine Sünde mehr geben, die gegen uns spricht. Alles wird vergeben sein, alles wird getilgt sein durch das, was Jesus jetzt im Allerheiligsten für uns tut. Und an die Sünden, wie Jesus sagt, Jesaja, wird er nie mehr gedenken. Er wird uns behandeln, als hätten wir nie gesündigt.
[13:12] "Du bist Jakob, Trolle erweisen und an Abraham Gnade üben, wie du unseren Vätern von den Tagen der Vorzeit her geschworen hast, seit Jahrhunderten." Ja, jetzt können wir sagen, seit Jahrtausenden hat Gott dieses Evangelium immer wieder verheißen. Und jeder, der diese Verheißung in Anspruch nimmt, ist ein Kind Abrahams, ein wahrer Nachfolger.
[13:42] Ich möchte Jesus folgen, weil er sich so sehr freut, alle meine Sünden vergeben zu können. Und deswegen möchte ich sie alle ihm geben. Und heute hier leben in dem Bewusstsein, dass alle meine Sünden, dich Gott bekenne, von Herzen bereue und mir wünsche, sie nicht mehr zu tun, dass Gott sie tatsächlich alle vergeben hat.
[14:14] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, wer ist dein Gott wie du, der die Sünde vergibt? Wer ist dein Gott wie du, der alles in Bewegung gesetzt hat, was in deiner Macht steht, und das ist so ziemlich fast alles, was es gibt im Universum. Nur unsere eigene Entscheidung steht nicht in deiner Macht. Also alles in Bewegung gesetzt hast und zu retten. Wer ist dein Gott wie du, der Freude hat, Lust hat, ein tiefen Herzenswunsch hat, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, sagte 32, Vers 41, uns wiederherzustellen, uns zu vergeben, uns wieder zu reinigen. Dafür danken wir dir.
[15:01] Danke, dass du so ein Gott bist. Dir wollen wir folgen, unser ganzes Sein, ganzes Leben dir widmen. Ihr habt Dank dafür. Amen.
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