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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Habakuk 2:1-20 spricht Christopher Kramp über die Bedeutung von Glauben, besonders wenn Gebetserhörungen ausbleiben oder Prophezeiungen sich scheinbar nicht erfüllen. Er erklärt, wie wir Gottes Wort vertrauen können, selbst wenn unsere Gefühle oder äußere Umstände dagegen sprechen. Die Botschaft betont, dass Gottes Verheißungen eintreffen werden, auch wenn sie sich verzögern, und dass wahre Gerechtigkeit und die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes die ganze Erde erfüllen werden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 965. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir beten dürfen, danke, dass du uns alles sagen kannst, was uns auf dem Herzen liegt, dass wir mit dir reden dürfen und dass du uns antwortest. Und Herr, auch wenn wir manchmal den Eindruck haben, dass die Antwort noch nicht gekommen ist oder nicht so kommt, wie wir uns das gewünscht haben, dann wollen wir darauf vertrauen, dass du das Beste weißt und das Beste für uns willst und deswegen alles genauso beantworten wirst, wie es gut für uns ist. So wollen wir heute im Vertrauen darauf das Wort aufschlagen, dein Wort aufschlagen und wollen lernen, was du uns heute sagen möchtest, wollen lesen und verstehen. Und ich bitte dich, dass du uns echten Glauben schenkst und dass dein Wort in unserem Herzen tiefe, tiefe Wurzeln schlagen kann. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:38] Wir sind in Habakuk. Wir werden heute mit Kapitel 2 beginnen. Wir haben mit Kapitel 1 gesehen, dass Habakuk Fragen an Gott stellt. Er fragt ihn, warum Gott nicht antwortet, warum im Volk Gottes so viel Ungerechtigkeit und Unrecht geschieht. Gott antwortet und sagt, dass die Babylonier, die damals bekannte Welt erobern werden. Etwas, was zurzeit von Habakuk offensichtlich noch unvorstellbar ist, weil die Babylonier ja eigentlich keine große politische Macht hatten zu der Zeit. Aber das würde sich in kürzester Zeit ändern. Und diese Babylonier ja würden als grausame Eroberer auch Israel züchtigen. Aber Habakuk hat noch mehr Fragen. Er fragt, wie es sein kann, dass gottlose Menschen, sündige Menschen, mit noch gottloseren, noch sündigeren Menschen gestraft werden. Doch Gott ist ein heiliger Gott und er möchte verstehen, ob dieses Gericht, ob es da noch eine, ob es dieses Gericht der Babylonier immer so weitergehen wird.

[2:49] Wir lesen weiter in Kapitel 2 und dort Vers 1: "Auf meine Warte will ich treten und auf dem Turm mich aufstellen, damit ich Ausschau halte und sehe, was er mir sagen wird und was ich als Antwort weitergeben soll auf meine Klage hin." Liebe Freunde, liebe Freundin, es ist vollkommen okay, Fragen an Gott zu stellen, auch ihm deutlich zu sagen, wenn man etwas nicht versteht. Aber es ist entscheidend, dass man dann auf ihn hört, wartet, dass er antwortet. Lasst uns nicht sein wie Pilatus, der Jesus eine Frage stellte und sie dann umdreht und sagte, er ist schuldlos oder mit Ende ihn doch umbringen. Lasst uns Menschen sein, die warten, bis Gott spricht, die nicht losrennen wollen, bevor sie nicht eine Antwort von Gott erhalten haben. Und die dann bereit sind, die Antwort, die Gott uns gibt, auch weiterzugeben.

[3:54] "Da antwortete mir der Herr und sprach: Schreibe die Offenbarung nieder und grabe sie in Tafeln ein, damit man sie geläufig lesen kann." Mit anderen Worten, so gut sichtbar, dass jemand, der daran vorbeiläuft, wie an einer großen Werbe-Reklame-Anzeige aus unserer Zeit, es immer noch mitbekommt, was die Botschaft ist. Gott ist kein Gott im Kleingedruckten. Bei Gott muss man nicht erst 37 Paragraphen lesen, um überhaupt zum Kern gekommen zu sein. Gottes Botschaft ist klar und deutlich, so deutlich, dass jemand, der sogar wenig Zeit hat, im Vorbeigehen zumindest das Wesentliche verstehen kann, wenn er will. Und dadurch angeregt, dann wird er sich tiefer damit beschäftigen.

[4:34] Dieser Vers hat auch eine Rolle gespielt in der Geschichte der Adventgemeinde, als man sich entschied, die Daniel- und Offenbarungs-Prophezeiungen aus Daniel und Offenbarung auf solche Tafeln zu zeichnen. Und heute verwenden wir in der Evangelisation, in der Predigt des prophetischen Wortes, gerne Illustrationen, Statuen von Daniel 2, Bilder, seine PowerPoint oder verschiedene Natur- und uns Skizzen und und und und und Karten, um deutlich zu machen, wie sich Gottes Wort erfüllt hat. Dieses Wort zeigt ganz deutlich, dass Gott möchte, dass wir uns überlegen, wie wir das Wort Gottes verständlich machen können.

[5:25] Denn die Offenbarung wartet noch auf die bestimmte Zeit. Und doch, als sie auf das Ende zu und wird nicht trügen. Wenn sie sich verzögert, so warte auf sie, denn sie wird gewiss eintreffen und nicht ausbleiben. Es kann sein, dass die Gabe nicht dann kommt, wenn wir uns erhofft haben. Es kann sein, dass die Prophezeiung nicht so eintreffen, wie wir gedacht haben, dass sie dann eintreffen. Aber auch wenn sie sich verzögert, wenn sie sich scheinbar verzögert oder auch wirklich verzögert, egal was unser Eindruck ist, wir können davon ausgehen, dass Gottes Wort, seine prophetische Botschaft nicht geändert wird. Sie wird so eintreffen.

[6:14] Heute gibt es Menschen, die denken, dass Gottes prophetische Botschaften vielleicht einfach nur kulturell bedingt sind und in jedem Zeitalter völlig neu interpretiert werden müssen. Aber die Bibel sagt, das ist anders. In der Geschichte der Adventgemeinde hat auch dieser Vers eine besondere Bedeutung gehabt, als nämlich man meinte, dass seine acht Vers 14 sich auf die Zeit von 1843 beziehen würde und es dann zu einer Enttäuschung kam und einer scheinbaren Verzögerung. Dann wurde deutlich, gar keine Verzögerung war, weil man aufgrund eines Rechenfehlers auf 1844 hätte warten sollen, dann auch gewartet hat. Und die genauen Details dieser Berechnung und was es bedeutet hat, findet ihr vielen anderen Vorträgen auf Joelmedia.de, diesem Buch Daniel und auch in der Adventgeschichte ausführlich befassen. So zum Beispiel die Serie "Die Zeit des Endes", da könnt ihr das alles im Einzelnen nachstudieren.

[7:16] Ich persönlich glaube, dass mittlerweile die Verheißung der Wiederkunft tatsächlich sich zeitlich verzögert hat. Nicht, weil Gott sie verzögert hat, weil Gott die Verheißung nicht, aber er möchte, dass alle Menschen Raum zur Buße haben. Und ich glaube persönlich, dass Jesus schon hätte kommen können und dass sein Volk nicht so eng mit ihm zusammengearbeitet hat bisher, wie es hätte möglich sein können. Aber entscheidender Punkt ist, dass egal, ob es sich um eine scheinbare oder eine tatsächliche Verzögerung handelt, Gott kennt die Zukunft. Gottes überrascht, Gott wird nicht aufgehalten durch unsere Fehler, die wir machen. Genauso wenig wie Gott von den Israeliten aus aufgehalten wurde, als sie statt der geplanten zwei Jahre 40 Jahre durch die Wüste waren. Dann mussten Gott wusste, dass im Vorhinein. Das war eine Verzögerung, die Gott wusste, die er dann quasi mit eingeplant hatte. Die war trotzdem eine Verzögerung, war aber das Ereignis, das er versprochen hatte, trat trotzdem ein.

[8:15] Und so ist es auch mit der biblischen Prophetie. Siehe, der Vermessene, unaufrichtig ist seine Sehnen ihm. Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.

[8:30] Wenn die Gebetserhörung scheinbar ausbleibt, wenn die Prophezeiungen, die man geglaubt hat, sich scheinbar nicht erfüllt hat, dann zeigt sich unser Glaube auf Emotionen basierte oder auf echtem Glauben. Wenn nichts zu sehen und nichts zu hören ist, dann zeigt sich, ob unser Glaube auf Sinneseindrücken oder auf dem Wort Gottes basiert.

[9:02] In der großen Enttäuschung 1844 haben viele Menschen den Glauben an die Prophezeiung aufgegeben, weil sie nichts sahen und nichts hörten. Es gab Menschen, die das Wort Gottes studierten und die festhielten an dem prophetischen Wort, auch wenn sie nichts sahen und wenn sie nichts hören, weil Gott es einfach gesagt hatte. Wer solch einen Glauben hat, der lebt. Jesus hat einen solchen Glauben, als er in der Wüste 40 Tage lang gefastet hatte und fast tot war, als es ihm körperlich schlecht ging und es äußerlich keinen Hinweis darauf gab, dass Gott ihn besonders gut behandelte, glaubte er dem Wort Gottes, dass dieser gesagt hatte: "Du bist mein geliebter Sohn" und hielt sich an das Wort Gottes fest und lebte aus dem Wort Gottes mehr noch als aus dem Brot.

[10:03] Und wir dürfen durch Gottes Kraft und Gnade denselben Glauben haben, dem Wort Gottes vertrauen, was es sagt, egal was unsere eigenen Gefühle, egal was andere Menschen um uns herum, egal was scheinbar unurchlässliche Fakten sagen. Gottes Wort ist die Grundlage aller Wahrheit. Und wenn wir diesem Wort vertrauen, dann leben wir. Das ist der Glaube, der rettet. Das ist der Glaube, den Paulus immer und immer wieder im Neuen Testament anspricht. Für Paulus war dies eine Schlüsselstelle. Leben entsteht nicht dadurch, dass wir etwas tun und Gott uns belohnen kann. Leben entsteht nicht dadurch, dass wir uns das Leben verdienen, sondern dass wir den Verheißungen Gottes selbst, wenn sie uns persönlich unrealistisch erscheint, vertrauen.

[10:58] So wie Abraham darauf vertraute, dass er noch Vater werden würde, obwohl sein Leib bereits abgestorben war und der seiner Frau Sarah auch, so wie es in Hebräer 11 stand: "Ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." Glaube ist nicht Gefühl. Glaube ist nicht dann, wenn man sich geistlich besonders erfüllt fühlt. Glaube ist, wenn man gerade keine besonders spektakulären Gefühle hat und sie auf das Wort Gottes verlässt. Später, wenn Gott dann den besonderen Segen schenkt, auf den wir uns vertraut haben, dann kommt das Gefühl, dann kommt das Empfinden der besonderen Nähe Gottes. Aber dann ist kein Glaube mehr, dann ist es Erfahrung. Der Glaube geht dem voraus. Der Glaube ist dann Glaube, wenn wir damit rechnen, auch wenn wir es nicht gerade fühlen.

[11:51] Und ich musste das lernen in meinem Leben. Ich glaube, wir alle müssen das lernen, dann Vertrauen und dann zu glauben, wenn die äußeren Umstände scheinbar gegen uns sind, weil dann erweist sich Gott als ein mächtiger Retter. Dann, wenn wir sehen, dass sein Wort tatsächlich Leben ist und dann wird das Evangelium eine echte, lebensverändernde Realität. Das habe ich in meinem Leben ganz deutlich erlebt und ich glaube und bin überzeugt, dass Gott auch dir diese Erfahrung schenken möchte.

[12:23] Und dazu kommt noch, dass der Wein türkisch ist. Der übermütige Mann wird nicht bleiben. Er, der seine Rachen weit aufgesperrt hat wie das Totenreich und unersättlich ist wie der Tod, dass er alle Völker zu sich sammeln und alle Nationen an sich ziehen will. Gott sagt hier, der Gegenstand der prophetischen Botschaft ist ja die Babylonier. Sie werden zwar kommen und Israel züchtigen, aber die prophetische Botschaft sagt, und es wird passieren, auch wenn es sich verzögert, es wird passieren. Dieses Babylon selbst wird gerichtet werden.

[12:53] Gott überlässt sein Volk nicht einfach den Babyloniern, sondern er richtet Babylon. Werden nicht diese alle einen Spruch über ihn anheben und ein Spottlied in Rätseln auf ihn anstimmen? Man wird sagen: "Wehe dem, der sich bereichert mit dem, was ihm nicht gehört! Wie lange noch, und er beschwert sich mit Pfandgut? Nicht plötzlich die Aufstehen, die dich beißen werden, und die Aufwachen, die dich wegjagen werden, so dass du ihm zur Beute wirst? So wie die Assyrer, nachdem die Assyrer alles geraubt hatten, plötzlich vernichtet worden sind, so werden noch die Babylonier vernichtet werden.

[13:25] Denn wie du viele Völker geplündert hast, sollen alle übrig gebliebenen Völker dich plündern, wegen des vergossenen Menschenblutes und wegen der Vergewaltigung des Landes, der Stadt und aller ihrer Bewohner. Wir leben der ungerechten Gewinnmacht für sein Haus, um dann sein Nest in der Höhe anzulegen und sicher zu sein vor dem Unglück. Du hast beschlossen, was deinem Haus zur Schande gereicht, nämlich die Vertilgung vieler Völker. Und durch deine Sünden hast du deine Seele verwirkt.

[13:57] Die Babylonier werden dafür bestraft, dass sie so vielen Menschen Leid zugefügt haben. Ja, Gott hat ihren Kriegszug benutzt, um die Israeliten zu demütigen. Aber die Intention der Babylonier war nicht geistlich. Die Intention der Babylonier war nicht, Gott zu dienen. Liebe Grenze war zwar ein Knecht Gottes, als er Jerusalem eroberte, aber nur in dem Sinne, dass dadurch Israel gerichtet wurde, nicht in dem Sinne, dass Gott die Sünden der Babylonier gutgeheißen hat.

[14:31] Ja, das Stein wird aus der Mauer herausschreien und der Balken im Holzwerk ihm antworten: "Wir dem, der Städte mit Blut baut und Ortschaften auf Ungerechtigkeit gründet!" Siehe, kommt es nicht von dem Herrn der Herrscharen, dass Völker für Feuer arbeiten und Nationen sich abmühen? Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, gleich wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

[14:53] Was für eine wunderschöne Verheißung! Ich wünsche mir, dass ich Teil werden kann einer Bewegung, die diese Verheißung lebendig sehen wird. Die ganze Erde erfüllt wird mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes, und zwar nicht nur ein paar Tropfen, sondern so klar und so deutlich, so wie Wasser den Meeresgrund bedeckt, dass überall auf der Welt deutlich wird, es gibt Gott und er kann etwas tun für jeden, der an ihn glaubt.

[15:18] Die Bibel sagt, und auf Morgen 18 Vers 1, dass die Herrlichkeit dieses vierten Engels, der diese Botschaft noch einmal, diese letzte Endzeitbotschaft verstärkend in die ganze Welt bringt, das ewige Evangelium, das seine Herrlichkeit die ganze Erde erleuchtet hat. Jesaja 60 fordert uns auf: "Mach dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt, die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir." Die ganze Erde soll erleuchtet werden, denn wir sind das Licht der Welt, wenn wir Gottes Botschaft verstehen und weitergeben.

[15:50] Wir dir, der du deinem Nächsten zu trinken gibst und ihm deinen Bluttrank einschenkst und ihn auch betrunken machst, um seine Blöße zu sehen. Du hast dich an Schande gesättigt statt an Ehre. So trinke auch du und zeige deinen unbeschnittenen sein. Die Reihe wird auch an dich kommen, den Becher aus der rechten Hand des Herrn zu nehmen, und Schande wird auf deine Herrlichkeit fallen.

[16:12] Denn die Gewalt, die am Libanon begangen wurde, wird dann über dich kommen, und die Verheerung, die an den Willen Tieren begangen wurde und die sie in Schrecken versetzte, und zwar wegen des vergossenen Menschenblutes und wegen der Vergewaltigung des Landes, der Stadt und aller ihrer Bewohner. Die Gewalt, die begangen wurde, war übrigens die massive Abholzung der Zypressen dort, eine Naturkatastrophe schon in der Antike.

[16:37] Meist interessant, dass Gott nicht nur das Unheil, das den Menschen zugefügt hier anspricht, sondern auch die, die die massive Natur damals schon großen Schaden zugefügt hat. Und das zeigt uns auch ein bisschen, wie Gott darüber denkt, wenn Menschen heute seine Natur, die er geschaffen hat, gottlos ausbeuten und kaputt machen.

[17:07] Ein gemeißeltes Bild, was nützt es, dass der Bildhauer es geschaffen hat? Was nützt dann ein gegossenes Bild und ein Lügenlehrer dazu, denn der es gemacht hat, vertraut auf sein eigenes Machwerk, so dass er stumme Götzen verfertigt. Wir leben der zum Holz spricht: "Wach auf!" und zum stummen Stein: "Steh auf!" Kann er denn lehren? Siehe, er ist in Gold und Silber gefasst und ist gar kein Geist in dem.

[17:30] Babylon war eine Stadt voller Götzen und niemand von diesem ganzen konnte ihnen helfen. Der einzige, der wirklich helfen kann in jeder Not und jeder Trübsal, ist unser Herr Jesus Christus. Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Sei still vor ihm. Du kannst gerne, lieber Freund, liebe Freundin, Jesus Christus ist im Allerheiligsten. Gott der Vater ist im Allerheiligsten. Der Heilige Geist wirkt an uns und in uns, damit wir auch ein Tempel für Gott werden können, ein Tempel des Heiligen Geistes.

[18:16] Lass uns still werden und Gott anbeten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, weil Jesus gesagt hat, dass er uns Glauben schenken möchte, der durch die Liebe wirksam wird. Als dazu gesprochen hat, dass er ihnen Gold, sind, Feuer geläutet ist, anbietet, weil Jesus versprochen hat, und die Gerechtigkeit, seine Gerechtigkeit zu schenken, die uns bedeckt und verändert, weil er versprochen hat, uns Augensalbe zu schenken, damit wir diese Welt mit deinen Augen geistlich sehen.

[19:08] Bitten wir dich genau darum. Wir bitten dich um diesen Glauben, durch den wir leben können. Wir bitten dich, dass du uns hilfst, dir so zu vertrauen, egal ob wir gerade unsere fühlen oder nicht, dass wir aus deinem Wort leben, dass wir mit dir leben. Und dass wir auch dann an der Prophezeiung festhalten, auch dann, wenn scheinbar oder auch vielleicht auch gewisser Weise aus menschlicher Perspektive gesehen tatsächlich sie hat, das verzögert hat.

[19:49] Dass wir niemals vergessen, was auch, wenn es sich verzögert, ist doch eintrifft und dass wir daran festhalten, dass dein prophetisches Wort vielleicht sogar sehr schnell, sehr plötzlich eintreffen kann. So wie niemand damit gerechnet hat, dass die Babylonier Weltmacht werden zur Zeit von Habakuk, ist genauso gekommen.

[20:13] So möchten wir dich bitten, dass du uns diesen Glauben schenkst und dass wir durch diesen Glauben leben dürfen, nicht durch unsere eigenen Verdienste, dann den Glauben an das, was du getan hast, lieber Jesus, für uns und dass du jetzt für uns eintrittst. Alle.


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