In diesem Video wird der biblische Text aus Sacharja 9:1-10:1 von Christopher Kramp ausgelegt. Der Sprecher beleuchtet die prophetischen Aussagen über die Ankunft Jesu als demütigen König und Friedensfürsten. Es wird erklärt, wie diese Prophezeiungen sich in Jesu Leben und Wirken erfüllt haben und welche Bedeutung sie für die heutige Zeit haben, insbesondere im Hinblick auf die Ausgießung des Heiligen Geistes.
Gott auf (m)einer Seite: Sacharia 9:1-10:1
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: SachariaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:31] Hallo liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Sacharja 9. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du ein Gott der Wiederherstellung bist. Danke, dass du dich so sehr um uns kümmerst, dass wir ganz oben auf deiner Prioritätenliste stehen. Danke, dass du für uns eiferst und dass du alles tust, was in deiner Macht steht, um uns zu dir zu ziehen und uns bei dir zu halten. Vergib uns, dass wir oft das nicht so wertschätzen. Du bist eigentlich müssten, und dass wir oft unserem eigenen Ich mehr Raum einräumen als ja. Wir sollten, wir möchten dich bitten, dass du uns erneut heute zeigst, was du für uns tun möchtest und was du alles schon für uns getan hast. Wir möchten uns an dich klammern und von dir lernen, dass dein Wort so entspricht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:47] Wir sind in Sacharja und wir haben gesehen in den letzten Kapiteln, zum Beispiel, wie Gott Segen für die Stadt Jerusalem dann verheißen, die wieder aufgebaut werden soll durch die Gläubigen, die aus Babylon zurückgekehrt sind. Und er zeigt, was Gott vorhat. Er zeigt, dass er sich wünscht, dass sie, die Gläubigen dort in Jerusalem, als die Übrigen, das Volk Gottes, eine solche Erfahrung mit Gott machen und so leben, dass zehn Heiden sich hier den Rockzipfel eines Israeliten, eines Judäers, ergreifen und sagen: "Wir möchten auch dort hingehen, wo du bist. Wir möchten auch nach Jerusalem, wenn wir sehen, dass Gott mit euch ist." Diese Idee zeigt, dass Gott schon hier im Alten Testament ganz klar diese Verbreitung der guten Botschaft des Evangeliums von der Erlösung in aller Welt vorgehabt hat. Damals, indem Menschen von überall her nach Jerusalem gekommen wären, um dort das Evangelium zu hören. Wir haben schon mehrfach gesehen, dass im Buch Sacharja einiges sehr deutlich und sehr konkrete Vorhersagen auf das Leben, den Dienst und auch das Sterben von Jesus Christus gemacht werden. Und wir wollen hier an dieser Stelle weiter fortfahren und heute mit Sacharja Kapitel 9 beginnen. Wir lesen ab Vers 1: "Dies ist die Last, das Wort des Herrn, über das Land Hadrach und auf Damaskus wird es ruhen, denn der Herr hat ein Auge auf die Menschen, auch auf alle Stämme Israels und auch auf Hamat." Das sind also aramäische Städte und die dazugehörigen Länder. Das grenzt an Tyros und Sidon. Das sind Definitionen, denn die sind sehr weise. Denn Tyrus hat sich eine Festung erbaut und Silber angehäuft wie Staub und Gold wie Straßen-Dreck. Siehe, der Herr wird es erobern und wird seine Streitmacht auf dem Meer schlagen. Die Türe waren ja eine große Seemacht, die das Mittelmeer befahren hat, und es soll und es selbst soll mit Feuer verzehrt werden. Das hat sich historisch dann erfüllt, als Alexander der Große Tyros erobert hat. Ascalon wird es sehen und schaudern, und Gaza wird sehr erzittern. Auch Ekron, weil seine Hoffnung zugrunde geworden ist. Und der König wird aus Gaza vertilgt und Aschkelon wird unbewohnt bleiben. Und in Asdod wird ein Bastard wohnen. Und ich will den Stolz der Philister brechen. Wir sehen also, Gott richtet über die Aramäer, über die Phönizier und auch die Philister, also Nachbarn der Israeliten. Und ich will sein Blut aus seinem Mund wegschaffen und seine Gräuel zwischen seinen Zähnen. So dass auch er unserem Gott übrig bleiben und sein soll wie ein Geschlecht in Juda. Und Ekron wie die Jesus. Sieht ja, die wird also angedeutet, dass die Philister zumindest einige von ihnen dann auch durch das Gericht Gottes und die Ausweitung des Territoriums Judas zu zum Volk Gottes hinzugezählt werden würden.
[5:02] Und ich will mich um mein Haus lagern zum Schutz vor dem Kriegsvolk und vor denen, die hin und her ziehen. Das künftig kein Bedränger mehr über sie kommen wird, denn jetzt habe ich es mit eigenen Augen angesehen. Gott schaut mit seinen Augen auf sein Volk und deswegen beschützt es und behütet es. Lieber Freund, liebe Freundin, Gott schaut auch mit seinen Augen auf dich. Er kennt dich und er möchte dich behüten. Er möchte dich beschützen vor den Angriffen, die der Satan in deinem Leben plant. Und wenn wir unser Leben Jesus in die Hände geben, dürfen wir sicher sein, dass auch er für uns wirken wird, so wie er hier für das Volk Israel gewirkt hat.
[5:56] Frohlocke sehr, du Tochter Zion! Jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Retter ist er. Demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Esels. In diesem Vers kennen wir sehr gut, eine direkte Vorhersage auf Jesus Christus, der tatsächlich wenige Tage vor seinem grausamen Tod am Kreuz von Golgatha auf einem Eselsfüllen nach Jerusalem als König einritt. Die Menschen haben damals gerufen: "Hosianna dem Sohn David!" Sie haben verstanden, dass sie einen König ist. Sie haben noch nicht verstanden, was für ein König. Er kam nicht mit einer großen Heeresmacht, nicht als stolzer Tyrann. Nein, demütig war er, denn Jesus hat als König seine Wesenseigenschaften nicht verändert. Er sein Königreich basiert ja auf seinem göttlichen Charakter. So sehen wir, wie auch hier in Sacharja Jesus im Zentrum steht und Menschen, die damals das Buch gelesen hatten oder auch zur Zeit Jesu dann das Buch gelesen haben, hätten also sehen können, was für ein Charakter dieser Erlöser hat.
[7:14] Heißt weiter: "Und ich werde die Streitwagen aus Ephraim und die Pferde aus Jerusalem und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Und er wird den Völkern Frieden gebieten und seine Herrschaft wird reichen von einem Meer zum anderen und vom Strom bis an die Enden der Erde." Gesehen wird, der Messias sollte eben nicht mit einer großen militärischen Armee kommen und die Römer zu vertreiben. Er sollte sogar die Streitwagen aus Israel, aus Ephraim und die Pferde aus Jerusalem sehr austrocknen. Mit anderen Worten, er würde ein Friedenskönig sein. Deswegen wird er auch der Fürst des Friedens genannt. Und seine Herrschaft soll an die ganze bis ans Ende der Welt reichen. Deswegen wird uns aufgetragen, das Evangelium vom Reich, Matthäus 24, 14, sagt: "Das Evangelium vom Reich allen Völkern zu tragen", denn Jesus wird, und das sagt er in der Offenbarung, ihr könnt den Vers selbst dort finden, dass er über alle Nationen, Stämme und Sprachen herrschen wird.
[8:08] Und was dich betrifft, so habe ich um des Blutes seines Bundes willen deine Gefangenen entlassen aus der Grube, in der kein Wasser ist. Kehrt wieder zur Festung zurück, ihr, die auf Hoffnung gefangen liegt. Schon heute verkündige ich, dass ich dir zweifachen Ersatz geben will. Gott sagt auch, wenn du noch gefangen bist, ich will dich retten, ich will dich frei machen. Ich will dir doppelten Ersatz geben, wenn du auf mich hoffst, sagt Gott, dann werde ich für dich da sein. Denn ich habe mir Juda gespannt den Bogen, mit Ephraim gefüllt, und ich will deine Söhne, oh, erwecken gegen deine Söhne, oh Griechenland, und will dich machen wie das Schwert eines Helden. Wir haben schon beim Propheten Joel gesehen, dass etliche Israeliten auch nach Griechenland verkauft worden waren als Sklaven, und der Herr wird über ihnen erscheinen und sein Pfeil wird ausfahren wie ein Blitz. Und Gott, der Herr, wird in die Posaune stoßen und einherfahren in den Stürmen des Südens. Der Herr der Herrscharen wird sie bestimmen, und sie werden die Feinde verzehren und mit Schleudersteinen unterwerfen. Und sie unterwerfen und sie werden trinken und werden laut sein, wie vom Wein, und sie werden voll Blut sein, wie die Opferschalen, wie die Ecken am Altar. Auch hier verheißt Gott Sieg in den Auseinandersetzungen mit den Feinden. Oh, Gott hat uns verheißen, dass wir in den geistlichen Auseinandersetzungen mit dem Satan, mit der Sünde, mit der Versuchung Sieger sein dürfen.
[9:37] Oder wir dürfen uns unsere Gewänder tauchen in das Blut, aber das Blut des Lammes, das für uns geschlachtet worden ist. Und der Herr, ihr Gott, wird sie retten an jedem Tag als die Herde seines Volkes, denn Edelsteine an dir, dem sind sie funkelnd über seinem Land. Lieber Freund, liebe Freundin, Gott möchte dich retten, oder möchte, dass du ein Edelstein an seiner Krone bist. Gott sieht in dir etwas enorm Wertvolles, und er ist dein Hirte, erste Hirte. Er sieht uns als die Herde seines Volkes.
[10:14] Denn wie vortrefflich und wie schön ist es Korn, gibt es das junge Männer und Most der Jungfrauen gedeihen lässt. Er bittet vom Herrn Regen zur Zeit des Spiels. Der Herr macht Blitze und wird euch Regengüsse geben, jedem das Gewächs auf dem Feld. Hier sagt Gott, dass wir beten sollen um den Regen, ganz besonders um den Spätregen. Und ich glaube, es hat eine direkte, eine direkte Aufforderung auch für uns, die wir am Ende der Zeit leben, um den typologischen Spätregen zu beten, die Ausgießung des Heiligen Geistes, kurz vor der Wiederkunft Jesu. Ich glaube, wir leben jetzt in dieser Zeit, und deswegen wollen wir dieses, diese, dieses Gebot hier, diese Aufforderung auch ernst nehmen. Lasst uns ernsthaft um die Ausgießung des widrigen bitten. Lass uns gemeinsam beten.
[11:07] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir sehen können, dass in Sacharja überall Jesus und sein Wirken und seinen Dienst im Zentrum stehen. Das konkrete Vorhersagen, Jahrhunderte, bevor sie eingetroffen sind, zeigen, wie Jesus als König regieren würde, dass er ein König des Friedens ist, dass sein Evangelium die ganze Erde erreichen soll, dass er ein König der Demut und der Sanftmut ist, dass er der wahre Sohn David ist. Wir haben auch gesehen, dass er durch seine Kraft und Sieg Geschenke möchte, und zwar bei den größten Feinden, es gibt über den Satan, über die Sünde, so wie Jesus auch als König über den Satan und die Sünde gesiegt hat. In dieser Welt so möchten wir dich um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist bitten, den Weg bringen, den Frühling und den späteren unserem Leben, das die Frucht des Charakters Jesu in unserem Leben wachsen und reifen und vollenden kann. Es bitten wir im Namen Jesu.
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