In dieser Predigt, die auf Sacharja 11-12:11 basiert, beleuchtet Christopher Kramp die tiefgreifende Bedeutung von Jesus als dem guten Hirten. Er erklärt, wie die Prophezeiungen Sacharjas bereits Jesu Leben und Leiden vorhersagten, insbesondere seinen Verrat für 30 Silberlinge. Die Ausführungen verbinden biblische Texte mit der Realität des Glaubens und zeigen auf, wie Gottes Schutz und seine Gnade uns in allen Lebenslagen stärken.
Gott auf (m)einer Seite: Sacharia 11:2-12:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: SachariaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute wird Seite 981. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns ein neues Herz schenkst, dass du nicht nur das alte fixst und ein bisschen besser machst. Nein, du schenkst uns ein neues Herz, gib uns einen neuen Geist hinterher und du stellst uns so her, als hätten wir niemals gegen dich gesündigt. Herr, heute wollen wir über deine Güte nachdenken. Wir wollen den Erlösungsplan noch besser verstehen und wir bitten dich, dass du jetzt durch die Worte, die wir im Propheten Sacharja lesen, zu uns direkt sprichst, dass wir Jesus und sein Wirken für uns besser verstehen können und im Alltag mit ihm leben, so wie es für uns am besten ist und so wie du es dir wünschst. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:28] Wir sind in Sacharja Kapitel 11. Ein nicht so einfaches Kapitel, dem sicherlich nicht alle Details schon ganz hundertprozentig deutlich sind, was sie bedeuten. Aber eins kann man oder einige Sachen kann man sehr deutlich sehen: nämlich, dass hier ein Hirte für die Elenden des Volkes da ist, während andere Hirten ihn anfeinden, so dass schließlich der Hirte sagte: "Ich werde nicht mehr Hirte sein." Der gute und die untreuen Hirten. Eine Prophezeiung auf Jesu Dienst für die Elenden und die Einfachen seines Volkes, das aber als Gesamtheit, vor allem durch die Führer des Volkes, ihn ablehnt und ihm Widerstand leistet.
[2:13] Und an dieser Stelle lesen wir weiter in Vers 12: "Da sprach ich zu ihnen: Wenn es gut ist in euren Augen, so gebt mir meinen Lohn! Wenn aber nicht, so lasst es bleiben." Da wogen sie mir meinen Lohn ab: 30. Und auch das eine interessante prophetische Verbindung zum Leben von Jesus, der tatsächlich für 30 Silberlinge, der Preis eines Sklaven, von Judas verraten worden ist. Aber der Herr sprach zu mir: "Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wert geachtet worden bin." Da nahm ich die 30 Silberlinge und warf sie in das Haus des Herrn, dem Töpfer hin. Ihr könnt natürlich Matthäus 26, Matthäus 27 die Verse finden, die zeigen, wie sich hier bis ins Detail die Prophezeiung Sacharjas im Leben von Jesus und durch Judas dann erfüllt hat.
[3:11] Wir sehen also, wie gerade diese letzten Kapitel des Buches Sacharja immer wieder sehr deutlich einzelne Ereignisse im Leben Jesu bis auf den Wortlaut genau vorhersagen, so dass jemand, der das Buch Sacharja aufmerksam gelesen hatte, eigentlich hätte sehen können, dass Jesus in all den Details seines Lebens die Prophezeiung auf den Messias erfüllt hat.
[3:41] Darauf zerbrach ich auch meinen zweiten Stab: Verbindung, um die Bruderschaft aufzulösen zwischen Juda und dem Haus Israel. Das sprach der Herr zu mir: "Nimm dir wiederum Geräte eines törichten Hirten. Denn siehe, ich lasse einen Hirten im Land aufkommen, der das Vermisste nicht sucht, das Zerstreute nicht sammelt, das Verwundete nicht teilt, das Gesunde nicht versorgt, sondern das Fleisch des Gemessenen frisst und ihre Klauen zerreißt. Wehe dem nichtsnutzigen Hirten, der die Herde verlässt! Ein Schwert komme über seinen Arm und über sein rechtes Auge. Sein Arm soll gänzlich verdorben und sein rechtes Auge völlig verlassen."
[4:19] Jesus, Jesus sagt später in Johannes 10, und auch dort könnte die Fährte selbst lesen, dass er der gute Hirte ist. Aber es gibt andere, Mietlinge, die die Herde verlassen, wenn der Wolf kommt, die sich nicht um die Herde kümmern. Und wenn man den Kontext anschaut, dann seht ihr, dass es vorher in Johannes 8 und Johannes 9 große Auseinandersetzungen gibt zwischen Jesus, der sich um die Armen kümmert, die Elenden, die Ehebrecherin, die von den Pharisäern verachtet wird, um den blind Geborenen, von dem man dachte, dass er ins Sünder sein muss, oder seine Eltern haben gesagt, haben die auch verachtet hat.
[4:57] Dass Jesus im Zusammenhang mit diesen Auseinandersetzungen mit den Pharisäern sagt, dass er der gute Hirte ist. Und er sagt zwar nicht explizit, dass die Pharisäer die bösen Hirten sind, aber eigentlich muss man sagen, im Kontext von Sacharja 11 und auch im Kontext dann dieser Geschichten ist das ziemlich deutlich. Sie sind diese Mietlinge, die hier sehr deutlich als falsche Hirten mit seinen werden, die die Schafe zu ihrem eigenen Nutzen ausnutzen und dabei auch noch behaupten, geistlich zu sein, dass man den Namen Gottes tut. Hier sehen wir also, wie es sehr interessante, thematische Verbindungen gibt zwischen Johannes 8, 9 und 10 und hier Sacharja 11. Das wird sich lohnen, noch weiter zu studieren. Ich möchte das auf jeden Fall noch vertiefen.
[5:50] "Dies ist die Last, das Wort des Herrn über Israel. Es spricht der Herr, der den Himmel ausspannt und Erde gründet und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet." Das sind Worte, die wir so auch ganz ähnlich bei Jesaja gelesen haben, Worte, die zeigen, dass Gott der Schöpfer von allem ist und auch uns persönlich, mich und dich, lieber Freund, liebe Freundin, geschaffen hat.
[6:11] "Ziehe ich mache die Rosinen zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch über Juda wird es kommen bei der Belagerung Jerusalems." Hier haben wir wieder diese Idee, dass Jerusalem, das Volk, in Jerusalem zum Zentrum der letzten großen Auseinandersetzung wird, dass alle Völker kommen werden, um Jerusalem anzugreifen. Diese Schlacht im Tal, die aus erfahren, wie sie in Joel 4 beschrieben wird. Eine Idee, die auch letztlich auf Morgen 13 und 14 zugrunde liegt, wo dann die Gläubigen, 144.000, auf dem Berg ziehen und sind, während die Welt sich gegen sie versammelt. Eine Idee, die wir immer wieder hier angetroffen haben in den Propheten.
[6:51] "Und es soll geschehen an jedem Tag, dass ich hier Juda dann zum Laststein für alle Völker machen werde. Alle, die ihn heben, wollen, werden sich gewisslich daran wundreißen. Und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen das versammeln, das letztlich auch die Schlacht von Hammer und sich alle Völker gegen die Wahrheit, gegen Gottes Volk versammeln werden." An jedem Tag, spricht der Herr, will ich alle Pferde mit Scheu schlagen und ihre Reiter mit Wahnsinn über das Haus Juda. Aber will ich meine Augen offen halten. Er wird sie beschützen, sein Volk. Und alle Pferde der Völker will ich mit Blindheit schlagen. Die Fürsten Judas werden in ihrem Herzen sagen: "Meine Stärke sind die Bewohner Jerusalems durch den Herrn der Herrschern, ihren Gott." Durch Gott werden die Übrigen stark sein.
[7:34] So sagt es Sacharja, so sagte es viele Propheten, so sagt es auch die Offenbarung. Gott wird ihre Stärke sein. An jedem Tag will ich die Fürsten Judas wie einen glühenden Ofen zwischen Holzstößen machen und wie eine brennende Fackel in einem Gaben. Hoffen sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Jerusalem aber soll wieder bewohnt werden an seinem alten Platz, nämlich in Jerusalem, in einem noch umfangreicheren Sinne. Wird sich das dann buchstäblich erfüllen, wenn das neue Jerusalem nach den tausend Jahren vom Himmel herabkommt und die Ungläubigen sich alle versammeln werden gegen das Jerusalem und dann tatsächlich Feuer vom Himmel fallen wird und dann das neue Jerusalem, der neuen Erde, für immer Frieden und Heimat für die Gläubigen bieten wird.
[8:19] Und der Herr wird zuerst die Zelte Judas retten, damit der Stolz des Hauses David und der stolze Bewohner Jerusalem sich nicht über Juda erhebt. Auch ein ganz interessanter Vers. Dann jeden Tag wird der Herr die Einwohner von Jerusalem beschirmen, so dass an jedem Tag der Schwächste ein wird wie David. Und das Haus David wie Gott, wie der Engel des Herrn vor ihnen her.
[8:42] Wenn Gott uns beschirmt, dann gibt uns auch Kraft. Das ist, was hier steht. Er wird die Einwohner beschirmen, so dass an jedem Tag der Schwächste ein wird wie David. Und wir wissen, darüber mutig, damit was stark, damit hat durch Gottes Kraft Goliat besiegt. Wenn Gott mich beschützt, dann macht er mich auch stark.
[9:00] Und wenn wir uns bewusst machen, dass Gott immer von Stars, dann können wir plötzlich verstehen, dass wir eigentlich auch immer stark in Gott sein können, nicht weil wir so stark sind, sondern Gott so stark ist und weil er für uns. Das wollen wir uns heute vor dem heute, an diesem Tag, also sonst regelmäßig daran erinnern, dass Gott für uns da ist, oder durch seine Gegenwart, durch seinen Schutz, wir stark sein können.
[9:27] "Und es wird geschehen an jedem Tag, dass ich danach trachten werde, alle Heidenvölker zu verzehren, die gegen Jerusalem andrücken, in der Schlacht von werden alle Gottlosen vernichtet werden, die gegen Gottes Volk, die Übrigen, die weltweit zu Gott halten, werden anrücken werden." Ja, nach den tausend Jahren werden alle Gottlosen aller Zeitalter, die Jerusalem erobern wollen, vernichtet werden.
[9:50] Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen. Und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben. Ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn. Sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt den Erstgeborenen.
[10:15] Auch hier zeigt sich, dass Sacharja Jesus im Zentrum hat. Die Kreuzigung wird hier beschrieben, dass Jesus für uns gestorben ist, durchstochen worden ist. Und wenn wir auf ihn schauen, wenn wir unsere Augen auf Jesus richten, dann werden wir sehen, dass alle Unzufriedenheit, alle Sünde, all unser Stolz, all das fehl am Platz ist.
[10:44] Und wenn wir Jesus am Kreuz sehen, dann wird das den Geist der Gnade und es gebeten in unserem Herzen bewirkt. Dann wird Gott seinen Heiligen Geist ausgießen können. Seine Geist wird dazu führen, dass wir die Gnade Gottes verstehen.
[11:00] Und genau das wird zu jeder Zeit in der Endzeit, in der Schlacht von Harmagedon, ja, in der Schlacht von Gott und Marburg, nach den tausend Jahren wird dieses Bewusstsein, dass Jesus für uns gestorben ist, für mich gestorben ist, den entscheidenden Unterschied machen, weil wir wissen, dass Jesus unser Erlöser ist.
[11:27] Und das wird uns näher, noch näher, noch näher zu ihm treiben. Am Ende, in der großen Auseinandersetzung der Endzeit von Offenbarung 13 und 14 ist das Argument, das uns zum Sieg verhilft, dass Jesus für uns gestorben ist. Deswegen haben die 144.000 auf dem Berg Zion auch das Lamm. Weiß ich, es ist das Kreuz und das Blut, das am Kreuz vergossen worden ist, dass sie nein reicht bis in das Allerheiligste und dort nicht nur Vergebung, sondern sogar die Tilgung des Sünden bewirkt. Gott sei gelobt dafür.
[12:09] An jedem Tag wird es eine große Klage geben, in die Rosinen, die Klagen drin war, in der Ebene von Megiddo. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns heute wieder Jesus vor Augen geführt hast. Jesus, der von seinem Kreuz gestorben ist als unser Erlöser, der meine Sünde dort getragen und bezahlt hat, so dass sie mir nicht mehr angerechnet werden muss, sondern dass seine Gerechtigkeit, sein Gehorsam, sein Leben mir angerechnet werden kann.
[12:46] Herr, was ist das eigentlich für ein unfassbar großes, unvorstellbares Geschenk? Vergib uns, dass wir es zu leicht aufnehmen. Gieß du über uns den Geist der Gnade aus und den Geist des Gebetes und richte unsere Augen unabwendbar auf Jesus, der am Kreuz für uns gestorben ist, auf das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Denn wenn wir auf ihn schauen, dann werden wir gerettet und können nicht verloren gehen. Durch das Anschauen werden wir verwandelt. Dafür danken wir dir im Namen Jesu, der für uns gestorben ist und jetzt sein Blut für mich und für jeden einzelnen, der das sieht und hört, in Anspruch nimmt und anwendet, so dass wir in Anspruch nehmen können. Danke dafür. Amen.
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