In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Ereignisse in Matthäus 3:13-4:20. Der Sprecher beleuchtet die Taufe Jesu, seine Versuchung durch den Teufel und den Beginn seines öffentlichen Wirkens. Dabei werden wichtige theologische Konzepte wie Buße, Gehorsam und die Kraft des Wortes Gottes erläutert. Die Ausführungen sollen dazu ermutigen, Jesus nachzufolgen und im Glauben standhaft zu bleiben.
Gott auf (m)einer Seite: Matthäus 3:13-4:20
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MatthäusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 994. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du für uns da bist und danke, dass du uns lieb hast. Und danke, dass wir uns auf dich verlassen können, auch wenn wir selbst uns nicht auf uns selbst verlassen können. Auf dich können wir uns verlassen. Du führst unser Leben. Wir haben gesehen, dass du Jesus, seine Familie geführt hast durch alle Schwierigkeiten hindurch und dass der Satan es nicht geschafft hat, das Leben von Jesus auszulöschen. Und wir glauben, dass du uns auch heute an diesem Tag führen kannst, dass der Satan nicht schafft, unseren Glauben und Vertrauen in dich, unsere Liebe zu dir auszulöschen. Gib, dass wir ja, seine Schlingen erkennen und dass wir verstehen, wie wir überwinden sein können durch dein gutes Wort und durch deinen guten Heiligen Geist. Sei du jetzt unser Lehrer, sprich du zu uns und schenke uns den Sieg, den Jesus damals für uns errungen hat und der jetzt für uns anwendet, für uns bittet. Dafür danken wir von ganzem Herzen. Amen.
[1:46] Wir sind in Matthäus Kapitel 3. Johannes der Täufer ist aufgetreten und predigt eine Botschaft der Buße, der Erweckung und Reformation, die die gesamte Gegend erfasst. Von überall kommen die Menschen, um sich von ihm taufen zu lassen. Und Johannes macht ganz deutlich, dass er nicht einfach nur Heuchelei fördern wird, das überhaupt nicht, solche leichtfertige Taufe möchte, sondern dass er echte Buße sehen möchte, eine echte Änderung des Lebens, der Taten, des Charakters. Und er verweist darauf, dass es nicht seine Taufe ist, die das Entscheidende ist, sondern dass er nur derjenige ist, der den Weg bereitet für Jesus, der mit heiligem Geist und Feuer taufen wird.
[2:30] Wir wissen weiter in Matthäus 3 ab Vers 12: „Er hat die Wurfsichel in seine Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit auslöschlichem Feuer.“ Jeder wusste damals, dass man, wenn man geerntet hat, Spreu von Weizen trennen muss. Auch im Fall Gottes gibt es Spreu und Weizen und die Trennung erfolgt nicht zwischen denen, die besonders viel gemacht haben und denen, die zu faul gewesen sind, sondern zwischen denen, die Buße getan haben und denen, die die Buße nur äußerlich vorgetäuscht haben. Zwischen denen, die ihr Leben durch Gottes Kraft verändert haben und denen, die nur eine äußere Show gemacht haben. Zwischen denen, die Jesus nachgefolgt sind und denen, die nur in der Gemeinde etwas darstellen wollen. Ich wünsche mir so sehr für mich und für dich, lieber Freund, liebe Freundin, dass wir echter Weizen sind. Und die Bibel hat versprochen und Amos 9, dass kein echtes Korn, sei es auch noch so klein und unscheinbar, ein echtes Korn, ein echter Weizen, ein echtes Weizenkorn, dann wird es nicht verloren gehen.
[3:46] Da kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wehrt ihm und sprach: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?“ Wir sind im Herbst des Jahres 27 und Jesus will jetzt seinen öffentlichen Dienst beginnen. Jesus selbst hat bereits in all den ca. 30 Jahren, die er bisher gelebt hat, niemals gesündigt, weder mit Taten, noch mit Worten, noch in Gedanken. Und Johannes merkt, dieser äh Jesus ist so rein, dass man sich die Frage stellt, warum soll er denn getauft werden? Jesus aber antwortet und sprach zu ihm: „Lass es jetzt so geschehen, denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.“ Da gab er ihm nach.
[4:35] In Daniel 9 wird gesagt, dass wenn der Gesalbte kommen wird, wird er, wird Gott alle Gerechtigkeit erfüllen. Die Sünden sollen abgetan werden, die Mitte Tatsache gesund werden und eine ewige Gerechtigkeit soll eingeführt werden. Gott sendet Jesus, der unsere Sünden auf sich nimmt und gleichzeitig uns einen Gehorsam schenkt, den er selbst für sich nicht benötigt. Ein Gehorsam, den er uns geben kann, den er uns schenken kann. Jesus war in allen Dingen, die das gläubige Leben, das Leben eines Gläubigen betrifft, gehorsam, auch wenn er selbst für sich nicht braucht. Jesus brauchte keine Buße tun selbst, und doch hat er hier das Zeichen der Buße öffentlich bekannt, weil er sozusagen auch für uns Buße getan hat, so wie er für uns auch später gestorben und auferstanden ist.
[5:40] Jesus hat alles erfüllt und damit ist er uns sehr Vorbild, unser Erlöser und unser Vorbild. Denn wenn Jesus sich hat taufen lassen, obwohl er niemals gesündigt hatte, gibt es keinen Gläubigen, der theoretisch getauft werden könnte und bei dem es nicht notwendig wäre.
[5:58] Da gab er ihm nach. Und als Jesus getauft war, gleich aus dem Wasser, und siehe da, öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kam vom Himmel, die sprach: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Hier war ein Mensch, an dem Gott ohne jeden Abstrich Wohlgefallen haben konnte. Und zum ersten Mal seit 4000 Jahren hört man die Stimme des Vaters. Bis dahin, was immer Jesus gewesen, wenn dem in der Bibel steht, dass Gott sprach, sei immer Jesus gewesen, der Gott den Vater repräsentiert hatte. Jetzt ist Jesus auf der Erde so sehr mit der Menschheit verbunden, dass Gott der Vater selbst spricht und sagt: „Das ist mein geliebter Sohn.“ Aber in Jesus werden auch wir akzeptiert, denn Jesus hat sich auf untrennbare Weise mit uns Menschen verbunden.
[7:03] Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht wurde. Als Jesus mit dem Heiligen Geist in besonderer Weise erfüllt, weil wir werden später bei Lukas sehen, dass er sein ganzes Leben lang schon vom Heiligen Geist erfüllt gewesen ist, aber hier wurde er gesalbt. Das heißt, er wurde für eine bestimmte Aufgabe jetzt bestimmt.
[7:21] Diese Salbung hat zu tun mit dem israelitischen Verständnis des Königtums. Der König wurde gesalbt und die Bibel sagt in der Apostelgeschichte 10, Vers 38, dass Jesus mit dem Heiligen Geist gesalbt worden ist. In der Bibel im Alten Testament wird deutlich, immer wenn ein Mensch mit dem Heiligen Geist gesalbt worden ist, wenn der Heilige Geist auf jemanden kam, auf den König Saul zum Beispiel, auf die Richter, dann ist er ausgezogen, um den Feind zu besiegen. Wie auch mit dem Feind gerade gewesen ist. Deswegen dachten die Juden zur Zeit von Jesus, wenn der Messias kommt als der Gesalbte, wird er die Römer vertreiben. Aber als Jesus hier gesalbt worden ist, hat er genau verstanden, das sind nicht die Römer, die er besiegen musste, sondern ein viel größerer und viel schwerwiegenderer Feind, nicht der Feind der gesamten Menschheit, aller Menschen aller Zeitalter, der Satan selbst. Und als Jesus gesalbt worden ist mit dem Heiligen Geist, hat er keine Zeit verloren. Er hat nichts anderes getan, er hat sofort sich seiner eigentlichen Hauptaufgabe gewidmet und hat gegen den Satan selbst Kriege geführt und hat ihn überwunden.
[8:25] Deswegen ist er der Gesalbte, weil er den Satan bekämpft und besiegt, nicht nur in der Wüste, vielleicht werden wir lesen, sondern auch in meinem und in deinem Leben. Dafür danken wir. Ich bin so dankbar, dass Jesus Sieger ist und dass er in meinem Leben den Sieg schenken kann.
[8:46] Oder 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war er zuletzt. Oder Versucher trat zu ihm und sprach: „Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden.“ Der Versucher hat sich nicht gleich als der Teufel zu erkennen gegeben, aber an dem „Wenn du Gottes Sohn bist“, konnte Jesus erkennen, dass diese Botschaft nicht von Gott kam. Denn Gott hatte wenige Wochen zuvor ja gesagt: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Satan ist es immer, der das Wort Gottes in Zweifel zieht, der uns einredet, dass Gott vielleicht gar nicht zu uns gesprochen hat, oder er hat etwas anderes gemeint, als was er gesagt hat. Gott möchte, dass wir ihm vertrauen, dass wir uns sicher fühlen in ihm. Satan möchte, dass wir unsere Sicherheit in Gott verlieren. Lass uns an dem Wort Gottes festhalten, so wie er es gesagt hat.
[9:40] Er aber, Jesus, antwortet und sprach: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.“ Jesus hat sozusagen den Satan nicht besiegt durch seine Göttlichkeit, sondern mit dem, was jedem von uns zur Verfügung steht: das Wort Gottes. Hat gesagt: Gott hat gesagt, dass ich aus dem Wort Gottes Liebe. Und deswegen gibt es keinen Grund, absolut keinen Grund, das Wort Gottes anzuzweifeln und abzulehnen.
[10:07] Ist uns bewusst, dass wir Lebensqualität verlieren, ja, dass wir sogar das ewige Leben am Ende verlieren, wenn wir Gottes Wort anzweifeln und ablehnen. Lass uns niemals an dem zweifeln, was Gott zu mir und zu dir gesagt hat. Weil dann hat er, wenn wir an Gottes Wort festhalten, dann hat Satan keine Chance.
[10:29] Und hier sehen wir, dass wenn Menschen, so wie Adam und Eva unter paradiesischen Umständen leben und dem Wort Gottes zweifeln, haben sie keine Chance gegen den Satan. Aber wenn ein Mensch, so wie Jesus hier in den äußersten Notsituationen ist, fast Todes vor lauter Hunger, und dann Gottes Wort...
[10:54] ...in der Situation sein, indem man nicht sündigen kann. Man kann auch niemals in der Situation sein, in der man nicht sündigen muss. Gottes Wort ist immer für uns da. Gott ist immer für uns da.
[11:07] Darauf nimmt ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinnen des Tempels und spricht zu ihm: „Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich hinab, denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt.“ Offensichtlich hat Satan hier als Engel verkleidet jetzt den Eindruck erweckt, ja, es war nur ein Test. Natürlich musst du aus dem Wort Gottes leben, zeige doch, wie sehr du aus dem Wort Gottes lebst und zeige, ob du wirklich dem Wort Gottes vertraust. Und hier steht doch: „Er wird dich auffangen, er wird seinen Engeln Befehl geben, wird dich...“
[11:42] Nun, erstens hat Satan hier eine entscheidende Stelle aus Psalm 91, einen entscheidenden Satz, nicht auf allen deinen Wegen ausgelassen. Aber das zeigt, dass neben dem Zweifel an Gottes Wort auch eine andere Gefahr geht, nämlich, dass man Gottes Wort fanatisch auslegt und nicht dem Sinn nach, den Gott eigentlich das Wort hineingelegt hat.
[12:06] Jesus hat eine klare Antwort. Er diskutiert gar nicht die genaue Auslegung von Psalm 91. Das er zeigt, das sprach Jesus zu ihm: „Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“ Jesus zeigt also, es gibt eine andere Bibelstelle, die widerspricht einer Auslegung dieses Verses. Deswegen ist seine Auslegung verkehrt. Manchmal lassen wir uns in Debatten und das kenne ich aus eigenem Leben, man lässt sich in unsere Debatten hineinziehen, was dieser Vers genau bedeutet und man versucht zu diskutieren. Das bedeutet das, nein, das nein, nein, das. Also müssen wir gar nicht tun, wenn wir einen anderen Vers kennen, der deutlich macht, so ist es, dann ist die andere Interpretation halt falsch, weil sie diesem einfachen Vers widerspricht. Wir müssen die einfachen Fährten der Bibel kennen. Wenn wir wissen, als Übel sagt und das Wort war Gott, dann müssen wir nicht bei schwierigen Versen hin und her doktorieren und überlegen, was jetzt genau gemeint ist. Dann dürfen wir wissen, die Bibel sagt, Jesus ist Gott, da ist er es auch. Und so können wir das für alle typischen Themen nehmen. Wenn der Satan uns zu fanatischen und übertriebenen Auslegungen drängen will, dann lass uns einfach mit dem einfachen geschriebenen Wort antworten.
[13:11] Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht: „Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“ Jetzt lässt er seine Maske gefallen. Jetzt sagt er: Okay, lass uns einen Deal machen. Ich weiß, du bist gekommen, um die Welt zurückzuerobern. Wenn ich dir gebe, so musst du nicht sterben, du musst nicht leiden, du musst nicht den harten Weg, den Gott vorher bestimmt hat, gehen. Du kannst es gleich haben, eine Abkürzung.
[13:38] Hier sehen wir, was Satan unbedingt möchte. Er möchte Anbetung. Er möchte sein wie Gott, das Geschäft fordert von seinem Schöpfer Anbetung. Was für ein Irrsinn!
[13:53] Da spricht Jesus zu ihm: „Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“ Übrigens hat Jesus in allen drei Fällen das Buch 5. Mose zitiert. Wahrscheinlich wisst ihr schon, wie sehr ich das Buch 5. Mose liebe. Und ihr wisst vielleicht auch, dass es auf joelmedia.de eine Serie gibt, wo wir 5. Mose nach und nach studieren. Dazu hatte ich ganz herzlich eingeladen. Dieses Buch hat eine enorme Bedeutung, nicht nur für die Versuchung Jesu, sondern überhaupt für die gesamte Bibel und auch ganz besonders für die Endzeit. Wenn wir überwinden wollen, wie es in Offenbarung 3, Vers 21 steht, dann müssen wir auch das Buch 5. Mose kennen, so wie es Jesus gekannt hat und anwenden können. Und überhaupt die ganze Bibel auf die Versuchung, die der Satan in unseren Weg hineinlegt.
[14:41] Da verließ ihn der Teufel, und siehe, Engel traten zu und dienten ihm. Satan mag zu uns kommen, aber er wird uns auch wieder verlassen, wenn wir mit dem Wort Gottes antworten. Dann wird er uns kriegen, so wie Eva bekommen hat. Aber mit dem Wort Gottes antworten, so wie Jesus geantwortet hat, dann wird der Satan wieder abziehen. Übrigens, lass uns nicht zum Satan gehen, lass uns die Versuchung suchen, sondern wenn die Versuchung kommt und Gott lässt man hier versuchen zu, dann lasst uns vorbereitet sein mit dem Wort Gottes.
[15:15] Als aber Jesus hörte, dass Johannes gefangen gesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück. Hier springt Matthäus ungefähr anderthalb Jahre vom Herbst 27 in das Frühjahr nach dem Passah 29. In der Zwischenzeit war Johannes ins Gefängnis gekommen. Die ganze Zeit dazwischen wird äh in Johannes in den ersten Kapiteln des Johannesevangeliums berichtet. Und er verließ Nazareth, kam und ließ sich in Kapernaum nieder. Wir wissen das aus Lukas, dass er in Nazareth abgelehnt worden ist und deswegen jetzt Kapernaum so zu seinem Zentrum gemacht hat, auch wenn er nie wirklich ein echtes Heim gehabt hat.
[15:50] Wie an anderer Stelle sagt, dass am See, am See liegt im Gebiet von Naftali, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt, dass der spricht: „Das Land Simbulon und das Land Naftali, am Weg des Sees, jenseits des Jordan, das Galiläa der Heiden. Das Volk, das in der Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Land des Todesschattens wohnten, ist ein Licht aufgegangen.“ Das steht in am Ende von Jesaja 8 und Anfang Jesaja 9. Und hat zu tun mit Tiglat-Pileser III., der als erster assyrischer König dauerhaft diese Gebiete ganz im Norden des nordrhein-Israel, dem Königreich Israel entrissen hatte und dort Menschen deportiert hat. Dass das war die Gegend des alten Israels, die zuerst in die Finsternis gestürzt worden ist. Und genau dort würde das Licht des Evangeliums am hellsten scheinen, denn Jesus hatte in Judäa viel Widerstand erfahren, vor allem durch die Pharisäer, aber in Galiläa, dort wurde seine Botschaft von vielen mit Freuden aufgenommen. Dort gegen das Licht so richtig strahlend offen. Deswegen haben wir sehr viel mehr Geschichten aus seiner Zeit aus Galiläa als aus seiner Anfangszeit in der...
[17:05] ...von der Hand begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen.“ Jesus predigt dieselbe Botschaft, die auch Johannes der Täufer gepredigt hat. Manchmal denken wir, dass wir neue Dinge predigen müssen, Dinge, die noch niemand von uns vorher gesagt hat, damit wir gute Prediger sind oder eine interessante Predigt gehalten haben. Bestimmt gar nicht. Jesus war nicht der Meinung, dass er etwas Neues erfinden musste, sondern er war der Meinung, dass die Wahrheit, die bereits vorher gepredigt worden ist, erneut mit Vollmacht gepredigt werden sollte, durch ein Leben unterstützt, das dieser Botschaft entspricht. Wir müssen nicht etwas Neues predigen, sondern das, was wahr ist, immer und immer wieder. Buße ist das entscheidende. Das Reich Gottes mit seiner mit Gottes Gerechtigkeit, sagt Jesus später Matthäus 6, soll unsere Priorität sein.
[17:50] Als Jesus aber am See von Galiläa entlang ging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und dessen Bruder Andreas, die warfen das Netz in den See, denn sie waren Fischer. Sie waren seit mehr als einem Jahr mit ihm zusammen, waren immer wieder unterwegs gewesen mit ihm, haben Missionsreisen unternommen, waren ihm gefolgt nach Jerusalem, aber sind dann immer wieder auch zurück in den Beruf gegangen. Und haben dann in Jesus so Stück für Stück kennengelernt, bis er einen Punkt erreicht war, wo er sie in den Vollzeitdienst gerufen hat. Und er spricht zu ihnen: „Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen.“ Dieser Vers hat in meinem Leben eine große Bedeutung gehabt, und ich wünsche mir, dass auch du siehst, dass wenn du Jesus nachfolgst, er dich lehren wird, er dir zeigen wird, wie du deine Gaben und deine natürlichen Gaben und Fähigkeiten einsetzen kannst für die Rettung von Menschen. Denn darum geht es eigentlich wirklich. Lass uns neu und weinen, dass die Rettung von Menschen für das Evangelium, auf welche Art und Weise auch immer, so wie Gott es uns zeigt, unsere oberste Priorität sein sollte.
[18:57] Da verließen sie so gleich die Netze und folgten ihm nach. Ruft Gott dich, ruft Jesus dich, ihm zu folgen? Dann warte nicht länger. Ich möchte nicht warten, ich möchte Jesus folgen, wann immer und wo immer er mich ruft und seine Botschaft weitertragen. Ist das dein Wunsch? Lass uns gemeinsam beten.
[19:19] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir sehen können, dass Jesus den Satan für uns besiegt hat. In einer Schlacht, auf die sich der Satan 4000 Jahre vorbereiten konnte, aber die Jesus trotzdem gewonnen hat, weil er Glauben hat, Glauben, der das Wort Gottes traut, selbst wenn alle Umstände und Eindrücke dagegen zu sein schienen. Herr, so oft empfinden so oft, ja, ist mein Glaube abhängig von äußeren Umständen. Hilf uns, dass wir von Jesus lernen, dass wir Sieger sein können, wie er Sieger war, dass wir dir völlig vertrauen, komme was da wolle. Danke, dass du mir das heute gezeigt hast und jedem von uns. Wir loben und preisen deinen Namen.
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