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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung der Bergpredigt Jesu, insbesondere Matthäus 7,11-8,4. Er erklärt, wie die Lehren Jesu uns helfen, den schmalen Weg zum Leben zu finden und uns vor falschen Propheten zu schützen. Die Predigt betont die Wichtigkeit, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern auch danach zu handeln, um ein festes Fundament im Glauben zu bauen, das auch in schwierigen Zeiten Bestand hat.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 999. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken, dass wir heute zu dir kommen können, mit all unseren Sorgen, mit all unseren Problemen, mit all den Schwierigkeiten, die vielleicht heute an diesem Tag auf uns warten. Und wir wollen in Anspruch nehmen, was wir in der Bergpredigt erneut gelernt haben, dass wir uns nichts sorgen brauchen, sondern dass du für uns sorgen wirst. Wir wollen heute glauben, dass wenn wir dich um Weisheit und Kraft bitten, dass du uns diese Dinge gerne gibst und dass wir unser täglich Brot heute bekommen und dass du uns Kraft für den heutigen Tag gibst. Und wenn wir uns schon Gedanken übermorgen und übermorgen und die nächsten Wochen machen, dann nimm uns diese Sorgen, denn du hast gesagt, dass wir jeden einzelnen Tag zu dir kommen können und dass der Tag für das ja genügend Sorgen für Sicherheit und wir ja uns nicht sorgen für die Zukunft machen müssen. Wir möchten heute zuallererst nach dir fragen. Wir möchten nach deinem Reich und nach deiner Gerechtigkeit zuerst trachten und glauben, dass du alles andere hinzufügen wirst durch deine Kraft und weil du es versprochen hast. Und wir danken dir, dass du mit uns zusammenarbeitest, dass du uns segnest, mehr als wir jemals selbst segnen können. Herr, sprich du jetzt zu uns und geh, dass wir die Worte der Bergpredigt gut und richtig verstehen und dass in unserem Leben sich realisieren, weil du hast versprochen, das ist dein Wort nicht leer zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:27] Wir sind in Matthäus Kapitel 7. Jesus ermutigt uns, dass wenn wir wirklich von Herzen beten, dann wird Gott auch antworten. Wenn wir anklopfen, wird uns aufgetan werden, denn selbst irdische Eltern, menschliche Eltern, geben ihren Kindern nicht etwas Schlechtes, wenn sie um etwas Gutes gefragt werden. Wir lesen weiter in Vers 11: "Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten." Gott ist kein Rabenvater, kein schlechter Vater, er ist ein guter Vater, noch besser als der beste menschliche Vater, den es gibt. "Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen, das tut auch ihr ihnen ebenso." Denn dies ist das Gesetz und die Propheten. Jesus bringt sie auf eine geniale Art und Weise, das ganze Anliegen Gottes im Alten Testament auf den Punkt.

[3:39] Im Himmel würde es deswegen oder auf der neuen Erde Frieden und Harmonie geben, weil jeder Mensch und jeder Engel und jedes ungefallene Wesen die anderen so behandeln wird, wie es selbst auch gerne behandelt werden möchte. Gott sehnt sich nach Liebe und er gibt Liebe. Und wenn wir uns nach Wertschätzung und Akzeptanz und Liebe sehnen, sollten wir genau das auch anderen entgegenbringen.

[4:08] Geht ein durch die enge Pforte, denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, denn es Verderben führt und viele sind es, die da hineingehen. Die allermeisten Menschen handeln eben nicht so. Sie handeln aufgrund des eigenen Ichs. Sie handeln nach dem Prinzip Satans, der der Meinung war, dass er sich um sich selbst kümmern muss, dass er sein eigenes Ich betonen musste, sich selbst erhöhen musste, auf Kosten von anderen. Die allermeisten Menschen gehen diesen Weg. Es scheint breit, weil er dem ungeheiligten Ich so sehr entspricht, weil man so gerne das tut, was man selbst möchte, was man selbst für was ein selbst erhöht. Aber dieser Weg führt uns ins Verderben.

[4:49] Der die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden. Das bedeutet nämlich, das eigene Ich zu bekämpfen, und das ist der härteste Kampf, den es gibt. Aber ein Kampf, den man gewinnen kann, denn Gott hat uns gezeigt in Jesus, wie dieser Kampf zu gewinnen ist und dass dieser Sieg für uns bereit steht.

[5:12] Lasst uns heute erneut die Entscheidung fällen, nicht den breiten Weg zu gehen, sondern den schmalen Weg, den so wenige finden, der zum ewigen Leben führt. Dass das dein Wunsch ist, möchtest du diesen Weg gehen? Dann bitte Gott heute darum, dass Jesus dir diesen Weg im Alltag zeigt.

[5:40] Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. Der Satan wird uns nicht verführen, indem er kommt und sagt: "Ich bin der Satan." Wenn wir den Eindruck erwecken durch seine Helfershelfer, dass er einem christlichen Gewand zu uns kommt. "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Sammelt man noch Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.

[6:24] Das Leben, der Charakter zeigt, ob ein Mensch wirklich mit Gott verbunden ist oder nicht. Gottes Früchte, seine Werke haben bei der Schöpfung gezeigt, dass er wirklich gut ist und alles, was er getan hat, war gut. Das Leben Jesu zeigt, dass Gott wirklich die Liebe ist. Das Handeln, die Worte von Jesus offenbaren seinen Charakter. Die Frucht des Geistes, die Liebe, die Sanftmut, die Selbstbeherrschung, die Freude, die Güte – all das beweist die Gegenwart des Heiligen Geistes in unserem Leben.

[7:05] Nicht jeder, der zu mir sagt: "Herr, Herr", wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Es sind nicht unsere Worte des Bekenntnisses allein, sondern ob wir auf diesen Worten auch wirklich Taten folgen, ob wir wirklich den Willen Gottes tun. Viele werden an jedem Tag zu mir sagen: "Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?" Schon zur Zeit von Jesus gab es viele Menschen, die gebetet haben, die gefastet haben, die die großen Dinge getan haben, die als heilig galten. Auch am Ende der Zeit wird es Menschen geben, die großen Eindruck ja hervorgerufen haben durch ihre vermeintlich besonders guten christlichen Taten. Und dann werde ich ihnen bezeugen: "Ich habe euch nie gekannt, weicht von mir, ihr Gesetzlosen."

[7:57] Dieser Bergpredigt geht es um das Gesetz Gottes. Jesus ist deswegen auf einen Berg gestiegen, er wollte zeigen, was das Gesetz Gottes wirklich bedeutet. Es reicht nicht aus, und das haben wir in Kapitel 5 deutlich gesehen, einfach nur äußerlich die Gesetze zu zahlen. Und hat dann Kapitel 6 sogar ganz präzise noch tiefer hineingeleuchtet und gezeigt, dass alles Äußerliche umsonst ist. Es geht um eine innere Einstellung zu Gott. Nur wer Gottes Gebote aus innerer Überzeugung hält, egal ob jemand sieht oder nicht, der hat das Reich Gottes wirklich in seinem Herzen. Nur wer das Reich Gottes zu obersten Priorität macht und deswegen auch tatsächlich dann die Zehn Gebote hält. Die Pharisäer redeten viel von den Geboten, aber sie hielten sie gar nicht. Das hat deswegen sagt Jesus: "Wir kommen, die Gebote zu erfüllen." Des Gesetz Gottes zu erfüllen. Wenn eure Gerechtigkeit nicht die Erfahrung sehr weit übersteigt, werdet ihr gar nicht das Rechte hinbekommen. Die Pharisäer, wie die Menschen hier, sie sahen aus wie Schafe, aber sie waren falsch, sie waren inhaltlich reißende Wölfe. Viele von ihnen, Matthäus 23 macht das sehr deutlich, sie haben die Gebote Gottes gar nicht gehalten, sie haben nur eine große Show abgezogen.

[9:14] Die Frage ist, lieber Freund, liebe Freundin, halten wir die Gebote Gottes? Halten wir sie wirklich? Lieben wir Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, so dass wir gerne das tun, was er sagt? "Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute." Im parallelen Bericht Lukas heißt es, dass dieser Mann tief grub. Es war natürlich ein Felsen oben, wo alles hochschleppen musste. Er hat tief gegraben, bis er auf den Felsen kam.

[9:44] In der Endzeit werden Menschen bestehen, die so lange im Wort Gottes gegraben haben, so lange nach Gott gesucht haben, ihn von ganzem Herzen gesucht haben, bis sie den Felsen gefunden haben, der nicht weicht, bis ihre Füße, dass ihre Fundamente auf Christus stehen und nicht davon wegbewegt werden können. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten unter dieses Haus, stieß es viel, es nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Willst du in der Endzeit bestehen? Ich weiß, so viele möchten in der Endzeit bestehen. Jesus sagt hier in der Bergpredigt, in Matthäus 5, Matthäus 6 und Matthäus 7, wird uns gezeigt, wie wir bestehen können.

[10:30] Wir können es uns nicht leisten, von der Endzeit zu reden und die Bergpredigt zu ignorieren, denn Jesus selbst, der das, der uns das Buch Daniel gegeben hat und der uns das Buch die Offenbarung gegeben hat, der hat hier gesagt, wie wir mit Gott leben sollen, dürfen und können.

[10:59] Damit wir in der Endzeit stehen bleiben, ist die Bergpredigt die uns zeigt, was uns halten wird und wie wir die Endzeit überleben können. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, mit einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und dieses Haus stießen, das stürzt es ein und sein ein Schutz war gewaltig. Das sind Menschen, die die gesamte dreifach Engelsbotschaft angenommen haben, glauben, anderen Menschen predigen und genau wissen, was der Sabbat bedeutet und was das Mahlzeit des Tieres ist und genau wissen, wer das Tier ist und das Bild des Tieres, aber in ihrem Leben die Bergpredigt niemals umgesetzt haben. Das Gebäude ist das richtige Gebäude, aber als dann der Wind der Endzeit kommt und die Stürme dagegen blasen, stürzt dieses Gebäude ein. Menschen werden ihren Glauben wieder aufgeben, nicht weil sie vorher nicht genügend Beweise gehabt haben, sondern weil ihr Leben nicht auf den Felsen gegründet ist.

[12:02] Und deswegen ist es wichtig, dass wir ja die richtige Theologie haben, ja die richtige Endzeitbotschaft, dass wir alles genau verstehen, aber dass all das gegründet ist auf der Bergpredigt. Nur dann wird das richtige Haus auch stehen bleiben, wenn alles zusammenkracht.

[12:24] Lieber Freund, liebe Freundin, steht dein Glaubensgebäude auf dem Felsen der Bergpredigt? Das ist die Frage, die wir uns alle stellen müssen. Und wenn nicht, fangen noch heute an zu graben, Gott zu bitten, denn er wird es dir gerne geben. Erst wie ein Vater, wenn sie um etwas bitten, was gut für uns ist, gibt er es uns gerne. Gibt uns den Heiligen Geist in Fülle, damit wir so tief graben können, dass unser unsere Füße auf dem Felsen stehen können, dass wir unsere Feinde lieben können, dass wir uns nicht mehr sorgen müssen und dass wir auch falschen Propheten nicht hinterherlaufen müssen und dass wir den engen Weg, den schmalen Weg finden, der zum ewigen Leben führt.

[13:15] Das geschah, als die Leute, als Jesus diese Worte beendet hatte. Erstaunte die Volksmenge über seine Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat und nicht wie die Schriftgelehrten. Als aber von dem Berg herabstieg, folgte ihm eine große Volksmenge nach. Diese Predigt hat einen gewaltigen Eindruck hinterlassen. Und jetzt kommt im Matthäus-Evangelium in den nächsten beiden Kapiteln, nachdem wir sozusagen die Lehre, die Predigt, dass Jesus von Nazareth gut verstanden haben, kommt jetzt eine Reihe von nicht immer chronologisch aufgezählten Heilungswundern, die uns zeigen, wie Jesus praktisch durch seine Heilung diese Lehre illustriert hat.

[13:58] Und sie ein Aussätziger kam viel von nieder und sprach: "Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen." Und Jesus streckt die Hand aus, rührt ihn an und sprach: "Ich will, sei gereinigt." Und zugleich wurde er von seinem Aussatz rein. Manche Menschen fragen sich: Gott kann bestimmt alles, aber will er mich auch retten? Hat er den Wunsch, dass ich bei ihm bin? Hat er den Wunsch, sich gerettet werde? Und Jesus sagte diesem Aussätzigen – Aussatz war ja im Alten Testament ein Symbol für die Sünde, etwas Abstoßendes – und vielleicht fühlst du dich auch mal wie ein Aussätziger, weil die Sünde an dir klebt und ein ganzes Leben kaputt macht. Und du weißt, Gott kann Menschen helfen, was die Bibel gelesen, du weißt, da kein Wunder tun, aber du fragst dich: Will er mir helfen? Dann höre heute die Antwort von Jesus. Jesus sagt zu dir: Ja, ich will. Und wenn Jesus dich anrührt und dir vergibt, bist du von dem Aussatz der Sünde sogleich rein.

[15:00] Und Jesus spricht sie zu, dass du es niemand sagst, sondern geh hin, zeige dich den Priestern und bringe das Opfer da, das Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis. So wollte er nicht das Alte Testament einfach abschaffen, er wollte zeigen, dass er dem Alten Testament Respekt zahlt, das ist ja das, was er selbst gegeben hatte. Und er wollte auch, dass die Priester dann unvoreingenommen tatsächlich auch zugeben, dass sie ein Mensch wirklich geheilt worden ist und dass sie nicht durch ihre ihren Argwohn gegen Jesus dann ein falsches Urteil geben.

[15:30] Jesus war sehr besonnen und hat sehr kluge Ratschläge gegeben. Er wollte mit diesem Ratschlag, dass es dem Menschen, der geheilt worden ist, gut geht und dass er nicht dann durch den Argwohn der Pharisäer um seine verdiente Freiheit gebracht wird.

[15:54] Lasst uns sogar beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass uns die Bergpredigt durch Jesus gegeben hast und danke, dass wir hier in wenigen Kapiteln sehen können, was es ist, dass unsere Füße, unsere Fundamente unseres Glaubensgebäudes auf den Felsen setzt, dass egal was in der Endzeit passieren wird, wir fest bleiben werden, dass wir uns nicht mehr sorgen werden, dann auch wenn alles zusammenbricht, dass wir unsere Feinde lieben, auch wenn sie uns verfolgen, dass wir keiner Irre aufgesessen sind, auch wenn falsche Propheten sich vermehren werden, wie die Pilze, dass wir dann den schmalen Weg gehen, auch wenn die allermeisten in den Abgrund stürzen auf dem breiten Weg. Herr, gibt, dass wir die Bergpredigt verinnerlichen durch deinen Heiligen Geist. Und danke, dass du das schenken möchtest, dass du es willst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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