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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Lehren Jesu aus Matthäus 17-18. Es wird die Verklärung Jesu, die Rolle von Elia und Johannes dem Täufer sowie die Bedeutung von Glauben und Demut im Reich Gottes beleuchtet. Die Predigt betont, wie wichtig es ist, sich selbst nicht zu erhöhen, sondern wie Kinder zu werden, um in Gottes Reich zu gelangen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 10:14. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:43] Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute zu Dir und möchten Jesus nachfolgen. Wir verstehen, dass das, oder wir versuchen zu verstehen, dass das nicht immer einfach ist. Das hast Du jedenfalls gesagt. Wir danken Dir, dass Du uns nicht alles offenbarst, was die Zukunft bringen wird. Aber Du zeigst uns genügend, damit wir heute verstehen, dass wir unser eigenes Ich aufgeben müssen. Herr, hilf uns zu verstehen, was es bedeutet, sein Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus zu folgen. Wir möchten Dich von ganzem Herzen bitten, dass wir besser verstehen, was es bedeutet, dass Jesus sein Kreuz auf sich genommen hat, um uns zu retten. Sprich Du heute durch Dein Wort und hab Dank dafür, dass Du das jeden Tag tust. Im Namen Jesu, Amen.

[1:43] Wir sind in Matthäus Kapitel 17. Jesus hat drei seiner engsten Jünger, nämlich Petrus, Jakobus und Johannes, mit auf einen Berg genommen. Ist dort vor ihren Augen verklärt worden. Mit anderen Worten, seine Göttlichkeit, seine Majestät und Herrlichkeit wurde plötzlich physisch sichtbar. Für Menschenaugen ertragbar war. Mose und Elia erschienen in einer Wolke und selbst Gott, der Vater, war gegenwärtig, der ihn als seinen Sohn bestätigte und sein Wohlgefallen über ihn aussprach und die Jünger anwies, auf ihn zu hören.

[2:25] Und als sie dann wieder alleine sind und den Berg hinuntergehen, stellen die Jünger eine Frage über die Theorie, dass hier noch kommen müsse, so wie sie bei den Pharisäern zu hören immer war. Und Jesus sagt: "Tatsächlich, Elia kommt. Allerdings nicht als buchstäblicher Mensch, sondern er wird in der als typologische Erfüllung am Ende der Zeit auftreten und das Kommen Jesu in Macht und Herrlichkeit vorbereiten." Aber diesen weiterhin Vers 12: "Ich sage euch aber, dass Elia schon gekommen ist und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden müssen."

[3:04] Hier kommt jetzt ein interessanter Gedanke. Lesen Vers 13: "Und die Jünger verstanden, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer redete." Jesus macht deutlich, diese Erfüllung von Maleachi, dass er das Gott den Propheten Elia seine vor dem großen, schrecklichen Tag Gottes hat offensichtlich zwei Phasen der Erfüllung. Eine, die noch in der Zukunft ist, und eine, die schon sich erfüllt hat. Heißt, Elia ist schon gekommen und er kommt noch. Und wenn Elia schon sich erfüllt hat zur Zeit der der Jünger und sich aber dann auch in der Zukunft erfüllen wird, dann hat es auch Konsequenzen über das, wie man den Tag Gottes versteht und das kommende Messias.

[3:49] Dann gibt es eine Phase des Messias, die direkt mit dem Wirken von Johannes dem Täufer verknüpft ist, und eine Phase des Messias, die mit der letzten Endzeit Elia-Bewegung verknüpft ist. Und interessanterweise ist die erste Phase dieses Elia oder dieser zweite Elia, also der erste typologische, geköpft worden ist im Gefängnis. Und Jesus macht den Punkt ganz deutlich, dass genauso auch der Sohn des Menschen leiden wird. Das, was die was die Pharisäer, die Schriftgelehrten, immer dem Messias zuschrieben, nämlich dass die Kraft und die Herrlichkeit und die die Armeen, das würde stattfinden, allerdings erst ganz am Ende der Welt, nicht jetzt, nicht jetzt hier in Jerusalem im ersten Jahrhundert.

[4:43] Sondern Jesus wird kommen als König der Könige, ganz und es wird eine große, letzte Elia-Bewegung geben, die das ganze vorbereitet. Aber gleichzeitig würde Jesus jetzt hier im ersten Jahrhundert er würde sterben, würde leiden, er würde die Sünden der Welt auf sich nehmen. Und Jesus versucht jetzt nach und nach immer wieder diesen Punkt ganz deutlich zu machen.

[5:09] Und als sie zur Volksmenge kamen, trat ein Mensch zu ihm, fiel vor ihm auf die Knie und sprach: "Herr, erbarme dich über meinen Sohn, denn er ist mondsüchtig und leidet schwer. Er fällt nämlich oft ins Feuer und oft ins Wasser. Und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihn nicht heilen." Da antwortete Jesus und sprach: "Oh, du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir!" Und Jesus befahl dem Dämon und erfuhr von ihm aus und der Knabe war gesund von jeder Stunde an.

[5:38] Da traten die Jünger alleine zu Jesus und sprachen: "Warum konnten wir ihn nicht austreiben?" Hier ist aber sprach zu ihnen: "Um eures Glaubens willen. Denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen: 'Hebe dich weg von hier dorthin!' und es würde sich, er würde sich hinwegheben. Und nichts würde euch unmöglich sein." Aber diese Art fährt nicht aus, außer durch Gebet und Fasten.

[6:02] Das Problem war nicht, dass sie glauben hat dann vergessen zu fassen. Das Problem war, sie hatten keinen starken Glauben. Deswegen auch nicht wirklich von ganzem Herzen überzeugt, dass Gott sein Wort erfüllen würde, dass er doch verheißen hat. Denn Jesus hatte ihnen gesagt, dass sie Dämonen austreiben sollten und konnten. Es gab ja ein Wort Gottes, es war nicht es wäre nicht Anmaßung, das zu glauben. Es war eine ein Befehl Jesu sogar. Aber sie haben das richtig geglaubt. Und deswegen ist von ganzem Herzen, sich ja, das von ganzem Herzen auf dieses auf diese Verheißung geworfen.

[6:35] Und wenn wir mit dem Okkulten zu kämpfen haben, wenn der Satan uns den Weg versperren will, dann müssen wir uns von ganzem Herzen auf Gottes Verheißung verlassen. Dann reicht es nicht, wenn wir einfach so das aus Routine versuchen zu machen. Wir können nicht das Werk Gottes so routiniert versuchen, so nebenbei noch zu machen. Wir müssen von ganzem Herzen, von ganzer Seele uns diesen Berg hingeben. Und das möchte ich für mich neu entdecken. Und ich hoffe, dass du, lieber Freund, liebe Freundin, auch diese ganze Hingabe, diesen vollen Glauben in deinem Leben haben möchtest.

[7:10] Als sie nun ihren Weg durch Galiläa nahmen, sprach Jesus zu ihnen: "Der Sohn des Menschen wird in die Hände der Menschen ausgeliefert werden, und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden." Und sie wurden sehr betrübt. Wiederum, sondern späteren Zeitpunkt zeigt ihnen Jesus, dass er leidend, dass er sterben wird. Was macht die Jünger betrübt? Aber so richtig begreifen tun es nicht, wie wir noch sehen werden.

[7:36] Als wir nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Tempelsteuer zu Petrus und sprachen: "Zahlt euer Meister nicht auch die zwei Drachmen, die für den Unterhalt des Tempels gedacht waren?" Er antwortete: "Die Tempelsteuer." Er antwortete: "Doch." Und als er ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor und sprach: "Was meinst du, Simon? Von wem nehmen die Könige der Erde den Zoll oder die Steuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden?" Petrus sagte zu ihm: "Von den Fremden."

[8:02] Das sprach Jesus zu ihm: "So sind also diese frei, er als Sohn Gottes brauchte eigentlich keine Tempelsteuer zahlen. Damit wir ihm aber keinen Anstoß geben, geh hin an den See, wirf die Angel aus und nimm den ersten Fisch, den du herausziehst, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du einen Starter finden. Dem und gib ihm für mich und für dich ein Status, eine Doppeldach, also dann die Steuer, sowohl für Petrus als auch für Jesus."

[8:32] Jesus zeigt dir was Interessantes. Er zeigt, dass es in seinem Sinne ist, dass auch wenn wir zu einer bestimmten Sache nicht verpflichtet sind, wir doch auch Dinge tun können, um nicht zusätzlichen Ärger zu erzeugen. Um mich zusätzliches Ärgernis zu erzeugen. Jesus war bereit, eine Tempelsteuer zu bezahlen, die eigentlich nicht hätte bezahlen müssen.

[8:57] Interessanterweise kann man lernen, dass zu jener Zeit auch bestimmte Personengruppen ausgenommen waren. Propheten zum Beispiel oder ja Priester, die die dort ja unterstützt werden sollten. Jesus war mehr als ein Prophet. Die Tatsache, dass man von ihm diese Tempelsteuer jetzt hier forderte, sollte ein bisschen noch ein Ellenbogen sein und zu sagen: "Du bist ja kein echter Prophet." Aber Jesus hat sich nicht provozieren lassen und war bereit, diesen Tablet hier dann zu geben, auch weil Petrus sofort eigentlich natürlich entsprechend geantwortet hat.

[9:39] Und wir müssen uns überlegen, ob wir, wenn wir Jesus verteidigen, ob wir wirklich die Wahrheit sagen oder ob wir nur aus Eifer und vor Jesus stellen, aber vielleicht dann Dinge sagen, die in Wirklichkeit das Evangelium trüben. Und das ist eine sehr interessante Lehre auch für uns.

[10:00] Das Petrus hier voller Liebe zu seinem Herrn etwas behauptet hat, was eigentlich im Grunde genommen mehr darüber nachgedacht hätte, er und vor allem Jesus voll gefragt hätte, er anders beantwortet hätte. Lasst uns auch nicht einfach blind, naiv, tollpatschig versuchen, Jesus zu verteidigen, sondern nachdenken, beten und Jesus fragen, was wir sagen sollen und wie wir sagen sollen.

[10:26] Zu jeder Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: "Wer ist wohl der größte im Reich Himmel?" Diese Frage hat die Jünger auf beschäftigt. Die Frage, die Menschen haben: "Wer ist der größte?" Wer die Frage, die mit Luzifer im Himmel begann, wie man sich noch mehr erhöhen kann. Und Jesus rief ein Kind dabei, stellt es in ihre Mitte und sprach: "Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen."

[10:47] Die Frage ist nicht, wer ist der größte im Reich der Himmel. Die Frage ist, wie kommt man hinein. Und jeder, der die Frage stellt: "Wie kann ich höher sein? Bin ich höher als andere? Darf ich eine höhere Position haben? Wie kann ich mich mehr erhöhen?" Der kommt gar nicht hinein. Und die Frage, wie er deine höchste dort sein, wenn es völlig Irland, weil er gar nicht hineinkommt.

[11:02] Denn es reicht Gottes passiert auf der Idee, dass man sich für andere aufopfert, dass man für andere das, dass man andere mehr liebt als sich selbst. Gott hat uns von ganzem Herzen geliebt. Und sollen wir Gott von ganzem Herzen nehmen und unseren unseren Nächsten, wir uns selbst. Wir sollen uns nicht selbst erhöhen, sondern für den anderen da sein.

[11:28] Werden und sich selbst erniedrigt, wie dieses Kind, der ist der größte im Reich der Himmel. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. Luzifer, die höchste Position im Himmel von allen geschaffenen Wesen, aber in dem er sich selbst erhöhte, hat er genau diese Position verloren.

[11:53] Von ganzem Herzen, nicht aus Berechnung, das ganzem Herzen und für andere Menschen zu erniedrigen und ihm zu helfen, weil wir das bei Jesus selbst gesehen haben. In unserem Leben, wer aber eben wer bei einem von diesen kleinen, die an mich glauben, Anstoß zu Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

[12:14] Wehe der Welt wegen der Anstöße zur Sünde. Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße zur Sünde kommen, aber wir jene Menschen, deswegen der Anstoß der Sünde kommt. Lasst uns niemals andere Menschen zu Sünde verleiten. Wenn wir es getan haben, dann lasst uns von Herzen Buße tun.

[12:30] Es ist schlimm genug, selbst zu sündigen, noch schlimmer, andere Menschen zur Sünde zu führen. Wenn aber deine Hand oder dein Fuß oder für dich einen Anstoß zur Sünde wird, dann hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass du lahm oder verschimmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und ins ewige Feuer geworfen wirst.

[12:48] Das ist ein Gedanke, der aus der Werk für dich kommt. Und wir sehen hier, wie sehr Jesus seine grundsätzlichen Ideen immer wieder gepredigt hat, so wie ein Prediger auch immer wieder Gedanken, die er ausgibt, hat, immer wieder einpredigen verwendet, Predigt vielleicht auch an verschiedenen Orten hält. Das hat doch Jesus immer wieder dieselben Gedanken gesagt. Kein Grund, deswegen an den Evangelien zu zweifeln oder zu denken, später irgendwie falsch zusammengesetzt worden. Nein, jeder, der selbst mal ab und zu gepredigt hat, weiß, wie oft das vorkommt, dass wir denselben Gedanken in einem anderen Zusammenhang wieder äußern, und zwar fast mit denselben Worten.

[13:20] Diese Wiederholungen sind also ein ganz deutlicher Beweis für die Authentizität dieser dieses Evangeliums. Lasst uns gemeinsam beten.

[13:28] Lieber Vater im Himmel, Du weißt, wie oft in meinem Herzen, wie oft in unseren Herzen, dass ich mich erhebe und wie sehr wir uns über andere stellen wollen, oft und der Gedanken haben, die nicht gut sind. Sind. Wir möchten nicht um Vergebung bitten. Ich bitte, dass Du uns hilfst, dass wir durch das Anschauen von Jesus, der sich selbst erniedrigt hat, in sein Ebenbild verwandelt werden. Wir möchten Dich bitten, dass wir werden wie Kinder, dass wir umkehren und Dir vertrauen von ganzem Herzen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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