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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp die Ereignisse in Matthäus 26:63-27:14. Er thematisiert Jesu Verhör vor dem Hohen Rat, seine Verleugnung durch Petrus und die Übergabe an Pontius Pilatus. Dabei werden die menschlichen Schwächen und Fehler von Jüngern wie Petrus und Judas thematisiert, aber auch die unerschütterliche Souveränität und Liebe Gottes hervorgehoben. Die Botschaft ermutigt dazu, bei Fehlern zu Gott zurückzukehren und auf seine Vergebung und Wiederherstellung zu vertrauen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1029. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute zu dir, weil wir uns ein paar Minuten Zeit nehmen möchten, über das Leiden und Sterben von Jesus nachzudenken. Kevin, möchtest du uns bitten, dass du uns durch deinen Heiligen Geist darauf vorbereitet, dass wir andächtig darüber nachdenken können und dass wir uns dieses Szenario plastisch vor Augen führen können, um zu sehen, wie sehr du uns liebst, wie sehr Jesus uns geliebt hat und immer noch liebt, dass wir das Evangelium, unsere Rettung, ganz praktisch verstehen und erleben. Herr, sprich mit deinem Heiligen Geist zu uns, das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt. Amen.

[1:30] Wir sind in Matthäus Kapitel 26. Jesus ist von Judas verraten worden, er hat die Zähne gerungen und hat sich entschieden, Gottes Willen zu tun und sich Gottes Willen unterzuordnen. Dieser Wille Gottes, der eigentlich auch sein eigener war, als er im Himmel sich entschieden hatte, für uns sterben zu wollen und das auch sein Wille ist, nur in dieser emotionalen Situation er selbst nicht mehr genau gesehen hat, was das Beste wäre und deswegen sich von seinem Vater abhängig gemacht hat, von dem er wusste, dass er, der nicht unter dieser Sündenlast jetzt litt und nicht diese emotionale Trauer fühlte, genau wusste, was das Beste für ihn ist. Also dürfen auch wir unter besonderen, schweren Situationen auf Gott verlassen.

[2:20] Jesus ist von den Hohen Rat gebracht worden, gefangen genommen worden, von den Hohen Rat gebracht worden. Falsche Zeugen werden gegen ihn gestellt und schließlich bezeugen zwei falsche Zeugen, er hätte gesagt, dass man den Tempel zerstören soll, oder er selbst konnte den Tempel zerstören und in drei Tagen wieder aufbauen, was eine Verdrehung seiner Worte und das ein aus dem Kontext reißen gewesen ist. Und er holt Priester fordert auf und dazu Stellung zu nehmen. Und wir lesen in Vers 63: Jesus aber schwieg.

[2:52] In der Seite 53 heißt es, dass er wie ein Lamm war, das stumm war, das wie zum Schlachten geführt wird. Und der Hohepriester begann und sprach zu ihm: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes.“ Hier wollte der Hohepriester und der Eid wissen, ob Jesus der Messias ist. Und Jesus hat unter Eid ausgesagt. Jesus spricht zu ihm: „Du hast es gesagt. Über dies sage ich euch: Künftig werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.“ Er sagt: „Ich bin der, der in Daniel 7 angekündigt ist. Ich bin ganz anders, als ihr euch ihn vorgestellt habt. Ich bin nicht gekommen, die Römer zu vertreiben, nicht um euren Stolz zu fördern, aber ich bin genau der aus Daniel 7, der Sohn des Menschen, der einmal über die ganze Welt für immer herrschen wird.“

[3:48] Der zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: „Er hat gelästert! Was brauchen wir weitere Zeugen? Siehe, nun habt ihr seine Lästerung gehört.“ Der Hohepriester durfte und da keinen Umständen seine Kleider überhaupt zerreißen. Er war es, der hier einen schweren Fehler macht. So oft machen wir die Fehler und schieben sie Gott in die Schuhe.

[4:17] Der Hohepriester wirft Jesus vor, er wirft dem Messias vor, dem Messias zu sein und hält das für eine Gotteslästerung. Es ist der absolute Höhepunkt der geistlichen Verblendung. Was meint ihr? Sie antworteten und sprachen: „Er ist des Todes schuldig!“ Sie spuckten ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Andere gaben ihm Backenstreiche und sprachen: „Christus, weissage uns, wer ist der, der dich geschlagen hat?“ Sie haben ihn ausgelacht, verspottet und verhöhnt.

[4:46] Petrus aber, das draußen im Hof, und eine Magd trat zu ihm und sprach: „Auch du warst mit Jesus, dem Galiläer.“ Aber er leugnete vor allen und sprach: „Ich weiß nicht, was du sagst.“ Jesus hat ihn davor bewahren wollen, aber er hat es nicht hören wollen. Als er dann in den Vorhof hinausging, er wollte wohl dieser Frau entkommen sein. Eine andere und sprach zu denen, die dort waren: „Auch dieser war mit Jesus, dem Nazarener.“ Oder leugnete nochmals mit einem Schwur. Jetzt leugnet er noch stärker, er schwört: „Ich kenne den Menschen nicht.“

[5:23] Bald darauf aber traten die Umstehenden dazu und sprachen zu Petrus: „Wahrhaftig, du bist auch einer von ihnen, denn auch deine Sprache verrät dich.“ Er kam ja aus Galiläa, aber er war auch als sein Jünger jemand, der eigentlich keine Fluchtworte verwendete, jemand, der nicht die bösen, schlimmen Worte sagte. Und um zu beweisen, dass er kein Jünger Jesu sei, lesen wir jetzt, da fängt an, sich zu verfluchen und zu schwören: „Ich kenne den Menschen nicht.“ Er wollte durch seine Taten zeigen: Ich bin nicht so ein Heiliger, ich gehöre nicht zu Jesus, ich bin kein Gläubiger. Er hat sich extra Mühe gegeben zu zeigen, dass er kein Gläubiger sei.

[6:06] Unser gleich getretene Hahn und Jesus erinnerte, Verzeihung, und Petrus erinnerte sich an das Wort Jesu, der zu ihm gesagt hatte: „Eh der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Und er ging hinaus und weinte bitterlich. Jesus hatte ihn vor dieser schlimmen Erfahrung bewahren wollen. Und jetzt bereut Petrus von ganzem Herzen.

[6:32] Als es aber Morgen geworden war, hielten alle obersten Priester und die Ältesten des Volkes einen Rat gegen Jesus, um ihn zu töten. Und sie banden ihn, führten ihn ab und lieferten ihn dem Stadthalter Pontius Pilatus aus, also dem römischen Befehlshaber dort in Judäa. Als nun das sein verraten hatte, sah, dass er verurteilt war, bereute es ihn und er brachte die 30 Silberlinge den obersten Priestern und den Ältesten zurück.

[6:57] Judas hat offensichtlich gedacht, dass Jesus ihn schon entkommen wird, dass er einfach sicher, wir wissen, bereichern kann. Er hätte niemals gedacht, dass Jesus sich gefangen nehmen lässt und sprach: „Ich habe gesündigt, dass ich unschuldiges Blut verraten habe.“ Sie übersprachen: „Was geht uns das an? Da sieh du zu.“ Da war einfach die Silberlinge im Tempel hin und machte sich davon, ging hin und er hängt sich.

[7:17] Sich. Zwei Jünger haben einen schweren Fehler gemacht. Der eine hat Jesus verraten, der andere den dreimal verleugnet. Und beide haben ihren Fehler eingesehen. Und der eine stand einige Wochen später auf, die roten, erfüllt vom Heiligen Geist und hat das ewige Evangelium gepredigt. Und der andere hat sich noch am selben Tag erhängt. Der eine hat sich an Jesu Worte erinnert und wollte in seinem Herzen zu Jesus zurückkehren. Der andere seinen Fehler gesehen, aber hat nicht wirklich Buße getan.

[7:53] Wenn wir einen schweren Fehler gemacht haben, da gibt es einen Weg zurück. Wir müssen zu Jesus, und Jesus wird uns wiederherstellen, wie das im Fall von Petrus getan hat. Die obersten Priester aber nahmen die Silberlinge und sprachen: „Wir dürfen sie nicht in den Opferkasten legen, weil das Bluggeld ist.“ Und man fragt sich, was verstehen sie nicht, was sie eigentlich hier tun, dass sie jetzt noch ganz penibel darauf achten, dass dieses Geld nicht in den Opferkasten kommen darf, weil er damit ein Mord, sozusagen, mit finanziert worden ist.

[8:25] Nachdem sie aber Rat gehalten hatten, kauften sie dafür den Acker des Töpfers als Begräbnisstätte für die Fremdlinge. Daher wird jener Acker Blutacker genannt bis zum heutigen Tag. Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesagt, dass der spricht: „Und sie nahmen die 30 Silberlinge, den Wert dessen, der geschätzt wurde, den die Kinder Israels geschätzt hatten, und gaben sie für den Acker des Töpfers, wieder her mir befohlen hatte.“

[8:51] Hier zeigt sich wieder, wie sehr Matthäus die Geschehnisse im Leben Jesu mit den Prophezeiungen des Alten Testaments hier aus der Kapitel 11 verbindet. Jesus aber stand vor dem Statthalter und der Stadthalter fragt ihn und sprach: „Bist du der König der Juden?“ Jesus sprach zu ihm: „Du sagst es.“ Jesus war der König, aber er war ein anderer König, als die Juden seiner Zeit das erwartet hatten.

[9:14] Und als er von den obersten Priestern und den Ältesten verklagt wurde, antwortete er nichts. Wie oft verteidigen wir uns, wenn wir falsch angeklagt werden? Jesus ist der einzige, der nie gesündigt hat, er nie ein Fehler gemacht hat. Er hätte allen Grund und er hätte besten Beweise gehabt, um sich zu verteidigen, aber Jesus hat sich nicht selbst verteidigt.

[9:36] Er hat unsere Sünden auf sich genommen. Da sprach Pilatus zu ihm: „Hörst du nicht, was sie alles gegen dich aussagen?“ Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort, so dass der Statthalter sich sehr verwunderte.

[9:53] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben alles schwer in unserem Leben gesündigt. Wir haben uns von dir abgewandt. Aber du bist ein Gott der Wiederherstellung. Du hast Petrus wiederherstellen können durch das Blut, das Jesus am Kreuz für ihn vergossen hat. Herr, wenn wir einen Fehler gemacht haben, lass uns tun, was Petrus getan hat, zu dir zurückzukehren und nicht wie Judas, der vor lauter Verzweiflung keinen Ausweg mehr sehen wollte.

[10:35] Das ist Stolz, ist nicht erlaubt hat, zu Jesus zurückzukehren. Wir möchten dich bitten, dass du uns vergibst, wo wir dich enttäuscht haben und dass du uns ganz rein wieder machst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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