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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Christopher Kramp wird der Leidensweg Jesu Christi anhand von Matthäus 27:15-44 beleuchtet. Es wird die Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus, die Wahl zwischen Jesus und Barabbas, die Demütigungen und die Kreuzigung Jesu detailliert beschrieben. Die Botschaft betont die tiefe Liebe und das Opfer Jesu für die Erlösung der Menschheit.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1030. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater, auch heute wollen wir uns Zeit nehmen, über das Leiden und Sterben von Jesus nachzudenken. Das alles ist geschehen für mich persönlich und für jeden, der jetzt zuschaut und zuhört. Mach uns das bewusst, wenn wir dein Wort lesen und hören. Mach uns durch deinen Heiligen Geist deutlich, dass Jesus all das auf sich genommen hat, damit wir einmal bei dir sein können. Dafür danken wir dir von ganzem und tiefem Herzen. Sprich du durch dein Wort zu uns, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:19] Wir sind in Matthäus Kapitel 27. Jesus ist an Pontius Pilatus, den römischen Statthalter, ausgeliefert worden. Er wird von den obersten Priestern und Ältesten angeklagt. Jesus antwortet aber nichts. Er bekennt sich dazu, der König der Juden zu sein. Aber als Pilatus ihn fragt, warum er nicht sich nicht selbst verteidigt, schweigt er. Und der Statthalter verwundert sich.

[1:52] Wir lesen weiter in Vers 15: Aber anlässlich des Festes pflegte der Statthalter der Volksmenge einen Gefangenen freizugeben, welchen sie wollten. Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen namens Barabbas. Das ist aramäisch und heißt "der Sohn des Vaters". Interessanterweise, als sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: "Welchen wollt ihr, dass ich euch freilasse? Barabbas oder Jesus, den man Christus nennt, also den, der der Messias genannt wird?" Denn er wusste, dass sie ihn aus Neid ausgeliefert hatten. Er wusste ganz genau, dass die Motive falsch waren, die hinter dieser Anklage gestanden.

[2:31] Als er aber auf dem Richterstuhl saß, sagte seine Frau zu ihm: "Habe du nicht zu schaffen mit diesem Gerechten, denn ich habe heute im Traum seinetwegen viel gelitten." Gott hat auch Pontius Pilatus lieb gehabt, und er wollte auch ihnen retten. Jesus wäre gestorben auf die ein oder andere Art und Weise, aber Judas hätte die nicht verraten müssen. Und sonst ist Pilatus hätte nicht die Entscheidung fällen müssen: "Gekreuzigt wird Jesus." Jesus wäre gestorben, aber keiner von den Menschen hier hätte persönlich daran Anteil haben müssen.

[3:11] Gott wollte auch Pontius Pilatus retten, aber die obersten Priester und die Ältesten überredeten die Volksmenge, den Barabbas zu erbitten, Jesus aber umbringen zu lassen. Barabbas war ein Mörder. Jesus hatte niemals auch nur eine Sünde entdeckt. Wie oft wählen wir in unserem Leben das Falsche? Wie oft entscheiden wir uns gegen Jesus und wählen das, was uns zum Schaden ist?

[3:35] Der Statthalter aber antwortete und sprach zu ihnen: "Welchen von diesen beiden wollt ihr, dass ich euch freilasse?" Sie sprachen: "Den Barabbas!" Pilatus spricht zu ihnen: "Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt?" Pilatus war der Statthalter, er sollte das römische Recht durchsetzen, aber er fragt die Menge, was mit ihm geschehen soll. Er hat die Kontrolle verloren und will sich ja beliebt machen. Sie sprachen alle zu ihm: "Kreuzige ihn!" Da sagte der Statthalter: "Was hat er denn Böses getan?" Sehr viel! Und sprachen: "Kreuzige ihn!"

[4:03] Versagt das römische Rechtssystem, das so gefeiert war, weil es angeblich so gerecht war? Aber hier ist der einzige Mensch, der jemals sündlos gelebt hat, angeklagt vor einem römischen Statthalter, der das römische Recht kennt und anwenden soll, und jetzt nicht einmal in der Lage ist, römische Gesetze anzuwenden. Denn nach denen hätte Jesus hier gar nicht angeklagt werden können.

[4:29] Als nun Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern dass vielmehr ein Aufruhr entstanden hat, er nahm Wasser und wusch sich vor der Volksmenge die Hände und sprach: "Ich bin unschuldig am Blut dieses Gerechten, seht ihr zu!" Wir können unsere Hände in Blut waschen und in Wasser waschen, aber dadurch werden sie nicht rein. Wir werden nur dann rein, wenn wir unsere ganzen Kleider im Blut Jesu waschen.

[4:58] Wir können uns niemals selbst rechtfertigen, auch wenn wir vielleicht nicht ganz so schlimm gesündigt haben wie andere, die noch schlimmer waren als wir. Es gab Menschen, die haben Jesus mehr gehasst als Pilatus, aber das wird ihn nicht entschuldigen am Tag des Gerichtes. Als er den unschuldigen Sohn Gottes der Kreuzigung übergeben hat, und das ganze Volk antwortete und sprach: "Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder!" Ein schrecklicher Satz.

[5:26] Und während das Jahr 70 nach Christus denkt, der wird traurig, wenn er diesen Satz liest. Da gab er ihnen den Barabbas frei. Jesus aber ist er geißeln und übergab ihnen die Verantwortung dafür.

[5:41] Der Name die Kriegsknechte des Statthalters Jesus in das Prätorium und versammelten die ganze Schar um ihn. Und sie zogen hinaus und legten ihm einen Purpurmantel um. Und sie flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie auf sein Haupt, gaben ihm ein Rohr in die rechte Hand, beugten vor ihm die Knie, verspotteten ihn und sprachen: "Sei gegrüßt, König der Juden!"

[6:05] Dornen sind seit eh und je für die Folgen der Sünde. Dornen sind Blätter, die nicht richtig entwickelt haben, die sich nicht entfaltet haben, sondern die spitz andere verletzen. So ist es mit der Sünde. Ein Mensch, der sündigt, der ist nicht das, was Gott eigentlich in ihm ursprünglich gesehen hat und was Gott ihn geplant hat, sondern verletzt andere.

[6:30] Jesus hat all die Dornen, all die Sünden dieser Welt auf sich genommen. Er ist der wahre König, der König, der nicht nur über uns herrscht, sondern der unsere Fehler auf sich nimmt, der sich mit unseren größten Dummheiten, unseren größten Schwächen, unseren größten Versagen und am größten Versagen identifiziert hat, damit wir davon frei werden.

[6:56] Sie spuckten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen ihn auf das Haupt. Nachdem sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und legten ihm seine Kleider an. Und sie führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. Sie haben nicht nur geschlagen, sind verspottet. Manchmal ist der Spott noch schwerer zu tragen als körperliche Gewalt. Jesus ist auch vom Satan durch diese Menschen auf jede nur erdenkliche Art und Weise gedemütigt worden.

[7:23] Als sie aber hinausgezogen, fanden sie einen Mann von Kyrene namens Simon. Den zwangen sie, das Kreuz zu tragen. Und als sie an den Platz kamen, übrigens, es gab einen anderen Simon, Simon Petrus, der hätte auch das Kreuz tragen können, aber der hatte ihn verlassen, der den verleugnet und war jetzt nicht in der Nähe, um das zu tun. Hatte zu viel Angst.

[7:48] Und als sie an den Platz kamen, den man Golgatha nennt, das heißt Schädelstätte, gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken. Und als es gekostet hatte, wollte er nicht trinken. Es war nicht gut für ihn. Und auch hier am Kreuz, wo es vielleicht seine Sinne benommen gemacht hätte, wo er vielleicht weniger Schmerzen erduldet hätte, wollte er nicht das nehmen, was schädlich für ihn war.

[8:14] Nachdem sie nun gekreuzigt hatten, teilten seine Kleider unter sich und warfen das Los, damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt ist: "Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und das Los über mein Gewand geworfen." Wir sind Psalm 22 steht in Vers 19. Bis zum Schluss hat Jesus bis ins Detail die ältesten männlichen Prophezeiungen erfüllt.

[8:38] Und sie saßen dort und bewachten ihn. Und sie befestigten über seinem Haupt die Inschrift seiner Schuld: "Dies ist Jesus, der König der Juden." Er war tatsächlich der König. Er ist unser König, aber die Menschen haben ihm das vorgeworfen. Und während er dort am Kreuz hing, hat er gezeigt, warum er der König ist, weil er der Beste ist, den man sich überhaupt nur vorstellen kann. Er ist bereit, deine und meine Schuld auf sich zu nehmen.

[9:11] Dann wurden mit ihm zwei Räuber gekreuzigt, einer zur Rechten, einer zur Linken. Aber die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten den Kopf und sprachen: "Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst, wenn du Gottes Sohn bist! So steige vom Kreuz ab!" Und wir hören den Satan, wenn du Gottes Sohn bist, so... Wir drei Jahre oder über drei Jahre, fast dreieinhalb Jahre zuvor in der Wüste versucht hatte, um den Erlösungsplan auch aufzuhalten, hatte Satan hier durch diese Menschen versucht, den Jesus noch dazu zu bringen, vom Kreuz abzusteigen, damit der Erlösungsplan nicht durchgeführt wird.

[9:41] Aber Jesus hatte einen großen Wunsch. Er wollte, dass du nicht dabei bist oder den Spott ertragen hat, die Schläge tragen. Er hat dich leiden tragen, die Schmerzen ertragen. Und obwohl er vom Kreuz hätte steigen können, er war ja Gott in menschlicher Gestalt, er hätte einfach in den Himmel aufsteigen können, hätte sie alle töten können, wenn er gewollt hätte. Aber er wollte sie, die ihn dort schmähen. Er wollte sie retten. Er wollte ihnen die Gelegenheit geben. Deine wusste es wird noch einmal gepredigt werden, auch diesen Menschen durch die Kraft des Heiligen Geistes. Und dann können sie, wenn sie wollen, noch gerettet werden.

[10:18] Gleicherweise spotteten aber auch die obersten Priester samt Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: "Andere rettet er sich selbst, kann er nicht retten! Ist ja der König Israels, so steige und vom Kreuz herab, und wir wollen ihm glauben!" Er war der König Israels, und sie sollten an den Glauben, weil er am Kreuz geblieben ist.

[10:34] Lieber Freund, liebe Freundin, wir dürfen heute an Jesus glauben, weil er am Kreuz geblieben ist und nicht abgestiegen ist. Er hat auf Gott vertraut, der befreie ihn. Jetzt, wenn er Lust an ihm hat, dann hat er gesagt: "Ich bin Gottes Sohn." Gott wollte sie befreien, weil Gott Freude an ihm haben wollte. Stattdessen schmähen sie den, durch den Gott sie befreien möchte.

[11:00] Ebenso schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren. All das hat Jesus für dich und für mich erlitten. Lasst uns gemeinsam beten.

[11:09] Lieber Herr Jesus, Dank, dass du am Kreuz von Golgatha für uns gelitten hast und dass du für uns gestorben bist. Das können wir gar nicht wissen, das letzte verstehen, das ist zu tief. Aber ist doch ganz deutlich: Du hast all meine Sünden, all meine Vergehen, mein Versagen, meine Schuld auf dich genommen und hast Schlimmes erlitten. Und als der Satan nicht versucht hat, das Ganze zu beenden, bevor ich gerettet werden könnte, hast du dich entschlossen, all die Schmerzen weiter auszuhalten, damit ich und jeder, der das sieht und hört, gerettet werden kann. Danke, Herr Jesus. Wir haben dich lieb.


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