In diesem Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ mit Christopher Kramp geht es um Passagen aus Markus 2:5-2:27. Es wird beleuchtet, wie Jesus die Sünden eines Gelähmten vergibt und damit seine göttliche Vollmacht demonstriert. Weiterhin thematisiert das Video die Berufung des Matthäus und Jesu Umgang mit Zöllnern und Sündern, was zu Diskussionen mit Pharisäern führt. Abschließend wird die Bedeutung des Sabbats im Lichte von Jesu Lehre und Handeln erläutert.
Gott auf (m)einer Seite: Markus 2:5-2:27
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MarkusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1035. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir Zeit mit dir verbringen dürfen. Danke für die Andachtszeit und danke, dass du heute auch in dieser Andacht durch dein Wort zu uns sprechen möchtest. Jesus hat uns das Vorbild gegeben, er hat sich Zeit genommen. Wir wollen uns auch Zeit nehmen, dass du zu uns sprechen kannst. Rede, Herr. Wir wollen hören und haben Dank dafür. Im Namen Jesu. Amen.
[1:05] Wir sind in Markus Kapitel 2. Jesus ist in Kapernaum und viele Menschen drängen in das Haus, in dem er lehrt. Einige wollen einen gelähmten Freund bringen, um ihn heilen zu lassen, aber sie finden keinen Platz. Und sie gehen auf das Dach, machen ein Loch in das Dach und lassen ihn an der Liegematte herunter. Wir wissen weiter ab Vers 5: Als aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem gelähmten: "Sohn, deine Sünden sind dir vergeben." Es saßen aber dort etliche von den Schriftgelehrten, die dachten in ihren Herzen: "Was redet dieser solche Lästerung? Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?" Hier sehen wir einen indirekten Hinweis, dass Jesus selbst damit deutlich machen wollte, dass er Gott ist.
[1:56] Und zugleich erkannte Jesus in seinem Herzen, dass sie so bei sich dachten und sprach zu ihnen: "Warum denkt ihr dies in euren Herzen? Gibt es auch sogar einen Beweis dafür, indem er nämlich zeigt, dass er ihre Gedanken kennt. Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: 'Dir sind die Sünden vergeben', oder zu sagen: 'Steh auf und nimm deine Liegematte und gehe umher'? Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat auf Erden, vergib Sünden." Sprach zu dem Gelähmten: "Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim." Und er stand sogleich auf, nahm seine Liegematte und ging vor aller Augen hinaus, so dass sie alle erstaunten, Gott priesen und sprachen: "So etwas haben wir noch nie gesehen."
[2:42] Die Heilung des Gelähmten illustriert die Sündenvergebung. Jesus nahm ihm die Krankheit und befähigte ihn sofort laufen zu können. Er hat ihn nicht zur Reha geschickt, damit er die Muskeln wieder trainieren kann. Den Befehl laufen zu können. Wenn Jesus vergibt, dann nimmt er uns die Schuld und er befähigt uns, dass wir so gleich auch durch seinen Heiligen Geist ihm wohlgefällig leben können.
[3:11] Dafür können wir danken. Da ging er wieder an den See hinaus und die ganze Menge kam zu ihm und er lehrte sie. Es ist deswegen an dem Jesus so oft gelehrt hat. Und als er vorübergehend sah er Levi, den Sohn des Alpheus, an der Zollstätte sitzen. Das ist genau der, der Matthäus, den Matthäus selbst. Also das Matthäus, Matthäus nennt sich selbst Matthäus. Möglicherweise hat er einen Doppelnamen gehabt, Matthäus Levi, und die anderen Jünger haben ihn dann lieber Levi genannt. Den Sohn des Alpheus an der Zoll sitzen. Oder sprach zu ihm: "Folge mir nach." Und er stand auf und folgte ihm.
[3:51] Und es geschah, als in dessen Haus zu Tisch saß, dass auch viele Zöllner und Sünder sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch setzten, denn es waren viele, die ihm nachfolgten. Wie auch bei Matthäus werden hier die Berufung des Matthäus Levi und dann das Fest, das ergibt zusammengebracht, obwohl sie zeitlich doch einige Zeit auseinander gewesen sind.
[4:11] Und als die Schriftgelehrten und die Pharisäer sahen, dass er mit den Zöllnern und Sündern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: "Warum isst und trinkt er mit den Zöllnern und Sündern?" Als Jesus das hörte, sprach er zu ihnen: "Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße." Jesus interessiert sich für Menschen wie du und ich, Menschen, die versagt haben, Menschen, die gesündigt haben, Menschen, die Dinge getan haben, für die wir uns schämen.
[4:44] Jesus ist nicht gekommen, um uns zu berufen, weil wir gerecht sind, sondern weil wir Sünder sind, damit wir Buße tun, damit wir umkehren, damit wir mit ihm leben. Und die Jünger des Johannes und die der Pharisäer pflegten zu fasten. Und sie kamen zu ihm und fragten: "Warum fasten die Jünger des Johannes und der Pharisäer, deine Jünger aber fasten nicht?"
[5:03] Und Jesus sprach zu ihnen: "Können die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten." Wie auch bei Matthäus sehen wir hier, dass Jesus die Jünger des Johannes, die sich in dieser Tradition des Fastens mit den Pharisäern ja verstanden und dass sie nachgemacht haben, dass er, als sie unzufrieden Jesus hier attackieren wollen und seine Jünger, dass er sie ganz taktvoll an die Worte in der die ihr eigener Meister Johannes der Täufer gesagt hatte, ihr eigener Lehrer besser gesagt, der Jesus als den Bräutigam bezeichnet hat.
[5:43] "Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen genommen sein wird, und dann in jenen Tagen werden sie fasten." Und niemand näht einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid, sonst löst sein neuer Flecken sich ab vom Alten und der Rest wird schlimmer. Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißt der neue Wein die Schläuche und der Wein wird verschüttet und die Leute verderben. Sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt werden.
[6:04] Das Evangelium konnte nicht mit den verkrusteten menschlichen Theorien und Traditionen der Pharisäer vereint werden. Im Evangelium seine solche Kraft würde immer die die menschlichen Traditionen sprengen. Deswegen kann man nicht menschliche Tradition und das wahre Evangelium miteinander verbinden.
[6:26] Und es begab sich, dass er am Sabbat durch die Kornfelder ging und seine Jünger fingen an, auf dem Weg die Ähren abzustreifen. Da sprachen die Pharisäer zu ihm: "Sieh doch, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist?" Und er sprach zu ihnen: "Habt ihr nie gelesen, was David tat, als er mangels und er und seine Gefährten Hunger hatten? Wie er und die er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote aß, die niemand essen darf, als nur die Priester, und auch denen davon gab, die bei ihm waren?"
[6:57] Oder sprach zu ihnen: "Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen." Jesus zeigt hier ganz explizit, dass der Sabbat nicht nur für das jüdische Volk gewesen ist, sondern Jesus, der selbst der Schöpfer der Welt und damit auch das erste Mose 1 und 2, zeigt ganz deutlich, dass der Sabbat für alle Menschen gemacht ist. Ja, der Sabbat soll unser Segen sein. Wir sind nicht gemacht, damit irgendjemand den Sabbat hält, sondern Sabbat ist gegeben, weil wir ihn brauchen. Aber genau das ist der Punkt.
[7:26] Aber das ist gegeben, weil wir ihn brauchen. Es gibt keinen Menschen, der den Sabbat nicht braucht. Bist du ein Mensch, dann brauchst auch du den Sabbat. Lasst uns gemeinsam beten.
[7:39] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir sehen können, dass Jesus nicht nur Schuld vergibt, sondern auch die Kraft schenkt, mit dir gemeinsam zu leben. Danke für diese vollständige Vergebung, die nicht nur das Problem beseitigt, sondern auch Gutes schafft und wirkt in uns. Und diese guten Werke, die du uns verbringen möchtest, für die möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Danke, dass wir mit allem zu dir kommen können. Im Namen Jesu. Amen.
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