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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Christopher Kramp geht es um Markus 11:6-32. Der Sprecher beleuchtet Jesu Einzug in Jerusalem, seine Reinigung des Tempels und die Bedeutung des verfluchten Feigenbaums. Es wird die Kraft des Glaubens und die Wichtigkeit der Vergebung im Gebet hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1049. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir all unseren Sorgen und Nöten zu dir kommen können. Möchte mir danke sagen, dass du uns hilfst und dass du Erbarmen mit uns hast. Und wenn andere uns dafür auslachen, wenn andere uns hindern wollen, wenn andere uns Steine in den Weg legen wollen, dann haben wir trotzdem zu dir kommen, so wie wir sind, weil wir bei dir Hilfe finden und das, was unser Herz zu dringend sucht. Sprich du heute durch dein Wort zu uns, bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:14] Wir sind in Markus Kapitel 11. Jesus bereitet seinen Einzug in Jerusalem vor und bittet zwei seiner Jünger, ein Eselsfüllen aus einem Dorf auf dem Weg zu holen. Die Umstehenden, die das bemerken, fragen tatsächlich, so wie Jesus es gesagt hat, warum sie das tun. Wir lesen jetzt in Vers 6 von Markus 11: Sie aber redeten zu ihnen, wie Jesus befohlen hatte, und sie ließen es ihnen. Und sie führten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. Da breiteten viele ihre Kleider aus auf dem Weg, andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Und die vorausgingen und die nachfolgten, riefen und sprachen: Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn! Gepriesen sei das Reich unseres Vaters David, das kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

[2:10] Und Jesus zog ein in Jerusalem und in den Tempel und nachdem er alles betrachtet hatte, ging er, da die Stunde schon vorgerückt war, mit den Zwölfen hinaus nach Bethanien. Und als sie am folgenden Tag Bethanien verließen, hatte er Hunger. Und als er von fern einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er etwas daran finden würde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. Und Jesus begann und sprach zu ihm: Ich esse in Ewigkeit niemand mehr eine Frucht von dir! Und seine Jünger hörten es. Das war ein Gleichnis, eine Zeichenhandlung, die deutlich machen sollte, dass dort in Jerusalem, nachdem wir jetzt mehrmals dort gewesen sind im Laufe seines Dienstes, keine Frucht zu sehen war. Keine Frucht des Geistes, keine Früchte, die der Buße würdig gewesen sind.

[3:09] Dann kommen nach Jerusalem, meinen entscheidender Moment und das Verfluchen des Feigenbaums, ein Symbol dafür, dass das Volk Israel seinen besonderen Status als das Volk Gottes verlieren würde im Zuge der jetzt folgenden Ereignisse. Und sie kamen nach Jerusalem und Jesus ging in den Tempel und begann, die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften, oder stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer, oder ließ nicht zu, dass jemand ein Gerät durch den Tempel trug. Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht! Und Jesaja, wenn ihr 3:56, steht das, wir können den Vers selbst finden, dass Gott sich wünscht, dass sein Haus für alle Völker ein Bethaus ist, ein Haus, wo Menschen Gott begegnen können.

[4:10] Das Bild mit der Räuberhöhle, das Jesus hier verwendet, bezieht sich nicht nur auf den Gedanken, dass sie einfach viel Lärm war, sondern ist ebenfalls ein Gedanke aus dem Alten Testament, nämlich in Jeremia, wo die Israeliten in Jeremia 7 sich auf den Tempel verlassen, dass der Tempel dort ist und denken, dass sie weiter sündigen können und dann zum Tempel gehen können und dann sagen können, dass sie gerettet sind und dadurch das Haus Gottes zu einer Räuberhöhle machen. Wenn wir einfach denken, dass die bloße physische Gegenwart im Tempel oder im Gottesdienstraum uns rettet, dann sind wir einem furchtbaren Irrtum aufgesessen.

[4:46] Und die Schriftgelehrten und die obersten Priester hörten es und suchten, wie sie ihn umbringen könnten, denn sie fürchteten ihn, weil die ganze Volksmenge über seine Lehre staunte. Und als es Abend geworden war, ging er aus der Stadt hinaus. Und als sie am Morgen vorbei kamen, sahen sie, dass der Feigenbaum von den Wurzeln an verdorrt war. Und Petrus erinnerte sich und sprach zum Rabbi: Siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt! Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott!

[5:12] Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer! und in seinem Glauben Herzen nicht Zweifels, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm total werden, was immer er sagt. Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteil werden. Und wenn ihr da steht und betet, so vergebt, wem ihr etwas, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, der wird auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlung vergeben. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer mein Vater im Himmel eure Verfehlung nicht vergeben.

[5:52] Glaube bedeutet nicht, dass wir uns wünschen, dass etwas geschieht und geschieht auf jeden Fall. Das ist Aberglaube. Glaube ist, dass wenn Gottes Wort etwas sagt, auch wenn es uns unmöglich erscheint, dass wir Gott beim Wort nehmen und darauf vertrauen, dass er bewirken kann, was er gesagt hat, selbst wenn es bedeuten sollte, dass ein Berg sich verrückt.

[6:24] Und sie kamen wiederum nach Jerusalem und als er im Tempel umherging, traten die obersten Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm und sprachen zu ihm: In welcher Vollmacht tust du dies und wer hat dir diese Vollmacht gegeben, dies zu tun? Die Pharisäer und die Schriftgelehrten und die Obersten wollten alles gern unter ihrer Kontrolle haben. Haben sie haben Jesus keine Erlaubnis gegeben und sie fragten sich, warum er das dann trotzdem tut. Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen. Wenn ihr mir antwortet, so will ich euch sagen, in welcher Vollmacht ich dies tue.

[6:55] War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir! Und überlegten, was ich selbst und sprachen: Wenn wir sagen vom Himmel, so wird er fragen, warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? Wenn wir was sagen von Menschen, da fürchteten sie das Volk, denn alle meinten, dass Johannes wirklich ein Prophet gewesen war.

[7:14] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir mit dir reden dürfen. Es wird zu dir beten können und möchte nicht bitten, dass auch wir in unserem Miteinander mit anderen Menschen das weitergeben, was wir bei dir erlebt haben, dass wir auch anderen Menschen gegenüber persönlich sind, sodass auch unsere Gebete vor dir angenehm sein können. Wir möchten nicht bitten, dass unsere Gebete zu dir und unsere Gespräche mit dir unser Herz verändern, so dass wir in dieser Welt ein Licht für dich sein können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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