In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Markus 13:29-14:16 ein. Er beleuchtet die Bedeutung von Wachsamkeit angesichts der Zeichen der Zeit und der bevorstehenden Wiederkunft Jesu. Weiterhin wird die Geschichte einer Frau erzählt, die Jesus mit kostbarem Salböl salbt, und die Reaktionen darauf. Die Predigt betont die Wichtigkeit, Gott das Beste zu geben, auch wenn andere dies nicht verstehen.
Gott auf (m)einer Seite: Markus 13:29-14:16
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MarkusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1053. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir in so bewegten Zeiten zu dir kommen können und in deinem Wort die Stabilität und die Sicherheit finden können, die in dieser Welt so oft fehlt. Wir sehen die Zeichen der Zeit, aber wir wollen uns dadurch nicht aufstrecken lassen, sondern wir wollen, dass sie uns noch mehr ermutigen, dein Wort zu studieren, dass wir uns vorbereiten auf die Dinge, die kommen werden. Herr, schenk uns Nüchternheit und Klarheit und zu sehen, wie die ganze Welt auf dieses eine Ziel zusteuert, der letzte große Krise, die der Wiederkunft von Jesus Gipfeln wird. Gib, dass wir, wenn du jetzt dein Wort studieren und über nachdenken, dass dein Geist zu unserem Herzen spricht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:28] Wir sind in Markus Kapitel 13. Jesus sagt einigen ausgewählten Jüngern, vier von ihnen sind das gewesen: Andreas, Jakobus, Johannes und Andreas. Er sagt ihnen auf Nachfrage die Zeichen, die auf die Wiederkunft hindeuten werden und beschreibt ihnen dann auch die Wiederkunft, wie sie stattfinden wird und sagt ihnen, dass sie, wie beim Feigenbaum, anhand der treibenden Blätter erkennen können, dass der Sommer nahe ist. So zeigen die Zeichen der Zeit, dass die Wiederkunft immer näher rückt. Und so sagt dann fest 29: "So auch ihr, wenn ihr seht, dass dies geschieht, so erkennt, dass er nahe vor der Tür ist."
[2:14] Vor der Tür ist. Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Dieser Welt wird so ziemlich alles vergehen. Wir werden nichts mitnehmen können, außer unserem Charakter und den Menschen, die dafür Jesus gewonnen haben. Aber Gottes Wort wird bestehen bleiben, auch wenn alles zusammenbricht: die Gesellschaft, das Rechtssystem, die Wirtschaft. Wenn alles drunter und drüber geht, wenn selbst die Natur aus der Hand gerät, bleibt Gottes Wort bestehen. Und deswegen ist es das Klügste, was wir machen können, dass wir uns auf das Wort Gottes verlassen.
[2:59] Um jenen Tag, aber die Stunde weiß niemand, nicht die Engel im Himmel, nicht auch der Sohn, sondern nur der Vater. Achtet, wacht und betet, denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Wir können nicht sagen: "Naja, jetzt miteinander sein und dann werden wir uns rechtzeitig vorbereiten." Das Einzige, was wir tun können, ist bereit zu sein und von uns aus all das zu tun, damit die Wiederkunft so bald wie möglich stattfinden kann. Es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Knechten Vollmacht gab und jedem sein Werk und dem Türhüter befahl, dass er wachen solle.
[3:34] So wacht nun, denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt: am Abend oder zur Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder morgen. Wird er nicht, wenn er unversehens kommt, euch schlafend finden? Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wacht! Das große Anliegen von Jesus war, dass wir wachsam sind, uns nicht einlullen lassen, dass wir nicht müde werden, dass wir nicht geistlich einschlafen, sondern dass wir wachen, dass wir wirklich wachsam unsere Welt beobachten und wachsam auch uns selbst reflektieren, wie unser geistlicher Zustand ist. Lasst uns wirklich wachsam sein.
[4:17] Es war aber zwei Tage vor dem Passah und im Fest der ungesäuerten Brote. Und die obersten Priester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List ergreifen und töten könnten. Sie sprachen aber nicht während des Festes, damit kein Aufruhr unter dem Volk entstehen. Das ist so interessant, dass tatsächlich dann tatsächlich während dieses Festes Jesus getötet worden ist. Oder sehen wir, dass selbst jene, die hier sich so sehr verschworen haben, einen Plan gemacht haben, Jesus zu töten, trotzdem nicht mit allem so durchgekommen und nicht alles so entstanden ist, wie sie sich vorgestellt haben. Das am Ende doch Gottes Plan alles überschrieben hat.
[5:00] Und das zeigt uns auch, dass wenn Menschen sich heute verschwören gegen Gottes Volk und gegen die Wahrheit, dass trotzdem sie nicht alles in der Hand haben, sondern Gott immer das letzte Wort hat.
[5:13] Und als er in Bethanien im Haus Simons des Aussätzigen war und zu Tisch saß, da kam eine Frau mit einem Alabasterfläschchen voll Salböl, echter, kostbarer Narde, die enorm viel wert war. Sie zerbrach das Alabasterfläschchen und goss es auf sein Haupt. Es wurden aber etliche unwillig bei sich selbst und sprachen: "Wozu ist diese Verschwendung? Deshalb ist geschehen, man hätte dies doch um mehr als 300 Denare verkaufen und den Armen geben können." Und sie wurden über sie. 300 Jahre ist fast ein ganzes Jahresgehalt. Das ist kein Papier. Man hätte ja so viel Gutes damit tun können, war ja Argument. Aber Wirklichkeit, was eigentlich nur ihr Geist und ihre Knausrigkeit, die fehlende geistliche Perspektive auf das Ereignis, die diese Worte motiviert haben.
[6:07] Jesus aber sprach: "Lasst sie. Warum bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr alle Zeit bei euch und ihr könnt ihnen ein gutes tun, wann immer ihr wollt." Viele von denen, die sich hier so darüber aufregten, hatten sich bisher nicht davor damit hervorgetan, besonders eifrig für die Armen zu wirken. "Mich aber habt ihr nicht alle Zeit. Sie hat getan, was sie konnte. Sie hat meinen Leib im Voraus zum Begräbnis gesalbt. Wahrlich, ich sage euch, wo immer dieses Evangelium verkündet wird in der ganzen Welt, da wird man auch von dem sprechen, was diese getan hat, zu ihrem Gedenken."
[6:45] Und während wir hier das Lesen und Hören, erfüllt sich erneut die Prophezeiung, die Jesus hier gesagt hat. Doch 2000 Jahre später, deren viele von denen vergessen sind, die dort zu Tische saßen und sich aufregten. Sie tat dieser Frau, die Jesus so geliebt hat, so traurig war, dass er sterben würde. Diese Tat ist bis heute ein Anreiz auch für uns, das Beste zu geben, was wir haben, auch wenn andere das vielleicht als übertrieben ansehen, auch wenn andere das als überflüssig sehen. Wenn wir alles geben, was wir haben und für Gott einsetzen, sieht doch Jesus, wenn wir von ganzem Herzen etwas ihm geben. Er sieht es und er freut sich darüber.
[7:35] Dagegen Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging zu den obersten Priestern, um ihn an sie zu verraten. Sie überwachten, erfreut, als sie das hörten und versprachen ihm Geld zu geben. Und er suchte eine gute Gelegenheit, um ihn zu verraten.
[7:49] Und am ersten Tag der ungesäuerten Brote, als man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: "Wo willst du, dass wir hingehen und das Passahmahl bereiten, damit du das essen kannst?" Und er sandte zwei seiner Jünger und spricht zu ihnen: "Geht in die Stadt. Euch wird ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt. Dem folgt und wo er hineingeht, da sagt zu dem Hausherrn: Der Meister lässt fragen: Wo ist das Gastzimmer, in dem ich mit meinen Jüngern das Passahmahl essen kann?" Und er wird euch einen großen Obersaal zeigen, der mit Polstern belegt und hergerichtet ist. Dort bereitet es für uns zu.
[8:27] Und seine Jünger gingen hin und kamen in die Stadt und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte. Und sie bereiteten das Passahmahl.
[8:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, ja, wenn wir möchten, das zurückgeben. Wir möchten aus Liebe der das Geben von dem, was uns kostbar, wertvoll ist. Wir danken dir, dass du uns so reich gesegnet hast und auch wenn andere uns davon abhalten wollen, unser Leben dir zu geben und in deine Sache zu investieren, wollen wir dich über das Urteil von anderen stellen. Dank, dass du für uns da bist.
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