In dieser Predigt aus Markus 14:17-43 spricht Christopher Kramp über die Ereignisse der letzten Nacht Jesu vor seiner Gefangennahme. Er beleuchtet die Ankündigung des Verrats durch Judas, das letzte Abendmahl und die Einsetzung des Abendmahls, sowie Jesu Gebet im Garten Gethsemane. Die Predigt betont die Bedeutung des Gebets, der Wachsamkeit und des Vertrauens auf Gottes Willen, auch in schwierigsten Zeiten.
Gott auf (m)einer Seite: Markus 14:17-14:43
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MarkusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1054. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir das Evangelium haben, dass wir sehen können, was Jesus für uns getan hat. Hey, wir verstehen es oft nicht wirklich, so wie auch die Jünger damals vieles nicht verstanden haben. Wir möchten dich bitten, dass heute unsere Augen geöffnet werden, dass wir Jesus verstehen, sein Wirken, wie sehr er uns lieb hat. Bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:14] Wir sind in Markus Kapitel 14. Jesus hat Jünger vorgeschickt, um das Passahfest, die Vorbereitung für das Passahfest, das Passahmahl, ja, zu treffen, um das alles vorzubereiten. Und wir lesen in Vers 17 von Markus 14: „Und als es Abend geworden war, kam er mit den Zwölfen. Und als sie zu Tisch saßen und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch, einer von euch, der mit mir ist, wird mich verraten.“
[1:52] Sie fingen an, betrübt zu werden und fragten ihn einer nach dem anderen: „Doch nicht ich, oder?“ „Doch nicht ich?“ Er antwortete und sprach zu ihnen: „Einer von den Zwölfen, der mit mir das Brot in die Schüssel eintaucht, der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht. Aber weh jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird! Es wäre für jenen Menschen besser, wenn er nicht geboren wäre.“
[2:17] Und während sie aßen, nahm Jesus Brot, sprach den Segen, brach es, gab es ihnen und sprach: „Nehmt, esst, das ist mein Leib.“ Und dann den Kelch, dankte und gab ihnen denselben. Und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen: „Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird.“ Die Erinnerung an dieses gemeinsame Essen sollte in ihrem Kopf verknüpft werden, für immer mit dem, was Jesus für sie tun würde. Er würde sein Leben geben, er würde sein Blut vergießen, damit sie den neuen Bund erleben können. Den Bund, in dem Gott alle Sünden vergibt, die wir im Glauben ihm bekennen. Indem wir eine direkte Verbindung mit ihm haben dürfen und in dem Gott sein Gesetz in unser Herz schreibt.
[3:05] „Wahrlich, ich sage euch, ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis zu jedem Tag, da ich es neu trinken werde im Reich Gottes.“ Und nachdem sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
[3:19] Und Jesus spricht zu ihnen: „Ihr werdet in dieser Nacht alle an mir Anstoß nehmen, denn es steht geschrieben: Ich werde den Hirten schlagen und die Schafe werden sich zerstreuen.“ Zitat aus Sacharja 13. „Aber nach meiner Auferweckung will ich euch nach Galiläa vorangehen.“
[3:34] Petrus aber sagte zu ihm: „Wenn auch alle Anstoß nehmen, doch nicht ich!“ Und Jesus spricht zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir, heute in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Hier sehr interessantes Detail, das Markus insbesondere überliefert, nämlich dass der Hahn zweimal gekräht hat. Das werden wir noch dann in der Erfüllung sehen.
[4:00] Er aber sagte: „Desto mehr, wenn ich auch mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen.“ Das gleiche sagt aber auch alle. Sie kannten sich nicht selbst. Sie wussten nicht, was wirklich in ihrem Herzen ist. Und auch wir stehen in der Gefahr, dass wir uns höher einschätzen, unseren geistlichen Stand höher einschätzen, als er wirklich ist, und wir die Warnung, die Gott uns gibt, nicht ernst nehmen. Wenn Gott uns warnt, dann deswegen, weil wir die Warnung brauchen.
[4:25] Und sie kommen zu einem Grundstück namens Gethsemane. Und er spricht zu seinen Jüngern: „Setzt euch hier hin, bis ich gebetet habe.“ Oder nahm Petrus und Jakobus und Johannes mit sich wieder. Diese drei, die die Ängsten waren, die meisten mit ihm erlebt haben. Und er fing an zu erschrecken und ihm grade sehr, oder sprach: „Meine Seele ist tief betrübt bis zum Tod. Bleibt hier und wacht.“
[4:51] Die Sünden der gesamten Welt wurden auf ihn gelegt. Etwas, das Jesus mental, geistlich unfassbar zu schaffen machte. Oder sehen Sie sich nach etwas Unterstützung, nach Menschen, die mit ihm sympathisierten und die für ihn beteten.
[5:11] Und da ging er ein wenig weiter, warf sich auf die Erde und betete, dass, wenn es möglich wäre, die Stunde an ihm vorüberging. Und er sprach: „Aber Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir, doch nicht, was ich will, sondern was du willst.“
[5:30] Jesus hatte diesem Gebet verstanden: Gott kann alles. Aber das Beste für mich ist das, was Gott will. Es gibt viele Dinge, die wir uns vielleicht wünschen, die Gott auch theoretisch kann. Aber ist es das Beste für mich? Ist es wirklich Gottes Wille?
[5:52] Oder kommt und findet sie schlafen. Und er spricht zu Petrus: „Simon, schläfst du? Konntest du nicht eine Stunde wachen?“ Petrus hatte behauptet, er würde niemals Jesus verleugnen, er würde mit ihm sterben. Aber man kann nicht mal eine Stunde mit ihm beten.
[6:07] Und wir sehen hier schon die Ursache für seinen späteren Fall. Wenn er nicht mit Jesus wachen kann und zu beten, wie soll er unter den enormen Angriffen des Satans ohne die Kraft, die das Gebet alleine geben kann, standhalten? „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“
[6:29] Der Heilige Geist möchte uns helfen und er ist in der Lage, uns zu helfen, mit aller Kraft, die notwendig ist. Aber wenn wir den Heiligen Geist, der unser Herz lässt, wenn wir die Verbindung zu Gott ignorieren, wenn wir sie nicht pflegen, wenn wir nicht die Notwendigkeit des Gebetes sehen, dann kann die Kraft des Geistes in unserem Leben nicht wirken, oder nicht so, wie es notwendig wäre.
[6:58] Oder ging wiederum hin, betete und sprach dieselben Worte. Und als er zurückkam, fand er sie wieder schlafen, denn die Augen waren ihnen schwer geworden und sie wussten nicht, was ihm antworten sollten. Da kommt zum dritten Mal und spricht zu ihnen: „Schlaft ihr noch immer und ruht? Es ist genug! Die Stunde ist gekommen. Siehe, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Sünder ausgeliefert.“
[7:20] „Steht auf, lasst uns gehen. Siehe, der mich verrät, ist da.“ Und sogleich, als er noch redete, erschien Judas, der eine der Zwölfe war, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und Stöcken, gesandt von den obersten Priestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten.
[7:44] Lieber Vater im Himmel, vergib uns, dass wir das Gebet so oft vernachlässigen. Vergib uns, dass wir nicht mit dir wachen und dann wundern, dass wir in schwierigen Situationen oder Angriffen des Satans einknicken, fallen, straucheln. Was uns vorliegt, hätten wir uns vorstellen können. Herr, gib, dass wir kennen, dass nicht unser Bekenntnis zur Sicherheit ist, sondern unsere Verbindung mit dir durch das Lesen deines Wortes und durch das Gebet. Hey, mach uns zu Menschen, die gerne und viel beten. Es bitten wir im Namen Jesus.
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