In dieser Predigt über Markus 16:10-20 spricht Christopher Kramp über die Auferstehung Jesu und die Bedeutung des Glaubens. Er beleuchtet die ersten Begegnungen Jesu mit seinen Nachfolgern nach der Auferstehung und betont, wie wichtig es ist, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Die Predigt unterstreicht, dass der Glaube an Jesus und seine Erlösung der Schlüssel zur Rettung ist und dass Gott seine Verheißungen durch Zeichen und Wunder bekräftigt.
Gott auf (m)einer Seite: Markus 16:10-16:20
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MarkusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1058. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus auferstanden ist, dass er den Tod besiegt hat, dass er den Teufel besiegt hat und dass er jetzt zu deiner Rechten für uns eintritt, dass er im Himmel unser Hohepriester als ein lebendiger Erlöser unseren Fall vertritt. Danke für diese wunderbare gute Nachricht und gib, dass wir die Gelegenheiten nutzen, die du uns schenkst, um allen Menschen davon zu erzählen, dass Jesus lebt. Danke dafür von ganzem Herzen.
[1:14] Wir sind in Markus Kapitel 16. Jesus ist von den Toten auferstanden am Sonntag und die Frauen, die zum Grab gekommen waren, sehen nur noch das leere Grab und ein Engel erzählt ihnen davon. Und Jesus erscheint zuallererst nicht Johannes, nicht Petrus, nicht Jakobus, sondern Maria Magdalena, von der sieben Dämonen ausgetrieben worden waren, die einen scheinbar hoffnungslosen Fall gewesen ist, aber die dann aufgrund der erfahrenen Erlösung so unendlich geliebt hat. Er scheint ihr als allererstes.
[1:55] Von ihr heißt es jetzt hier in Markus 16,10: "Diese ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die trauerten und weinten." Die Verkündigung des Evangeliums beginnt mit Maria Magdalena. Sie war die erste, die das Evangelium vom auferstandenen Erlöser gepredigt hat. Und als diese hörten, dass er lebte und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.
[2:19] Danach offenbarte er sich zwei von ihnen auf dem Weg in einer anderen Gestalt, als sie sich aufs Land begaben. Lukas hat eine genauere Beschreibung dieser Begebenheit dann später in Lukas 24. Und diese ging hin und verkündete es im Übrigen aber auch ihnen. Aber sie glaubten sie nicht.
[2:35] Danach offenbarte er sich den Elfen, selbst die ehemaligen zwölf Jünger, ohne Judas, der sich mittlerweile umgebracht hatte, wie uns Matthäus zeigt. Als sie zu Tisch saßen, tadelte er ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten.
[2:55] Interessant ist, dass Jesus sich mehreren zuerst gezeigt hatte, bevor er den Jüngern sich gezeigt hatte. Er hatte gehofft, dass die Jünger aufgrund des Wortes der Verkündigung sich daran erinnern, was sie ihm gesagt hat und aufgrund der Verkündigung des Wortes glauben. Denn das ist das, wie sie auch später selbst arbeiten sollten. Sie würden das Wort Gottes von Jesus predigen und ohne dass Jesus sich jedes Mal selbst zeigen würde, sollten Menschen dann an ihn glauben.
[3:24] Und jetzt zeigt sich, dass die Jünger selbst noch nicht ganz verstanden, wie das funktioniert. Sie haben selbst die Verkündigung des Evangeliums noch nicht geglaubt.
[3:36] Oder sprach zu ihnen: "Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung." Das ist der Auftrag, den wir auch in Matthäus 28 gesehen haben. "Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden." Das Entscheidende ist der Glaube. Wenn wir an Jesus glauben, so wie die Bibel glauben definiert, dann werden wir gerettet.
[3:57] Das sagt Johannes 3,16 ganz deutlich: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Das bedeutet nicht, dass wir einfach nur davon ausgehen, dass er existiert hat, sondern das bedeutet, dass wir aus jedem seiner Worte leben, dass wir darauf vertrauen, dass er unsere Sünden getragen hat, dass wir darauf vertrauen, dass seine Gerechtigkeit uns angerechnet und verliehen wird und dass wir aus Dankbarkeit dafür ihm folgen, ihn zu unserem Herrn machen und ihm gehorsam sind und deswegen auch seinem Wort folgen.
[4:30] Dass wir getauft werden sollen und unsere Taufe und unseren Glauben ausdrücken, dass Jesus für uns gestorben und auferstanden ist. Und deswegen ist die Erwachsenentaufe, die Glaubenstaufe, ein ganz entscheidendes Element im Glaubensleben, ein Zeichen für die erlebte Erlösung.
[4:50] Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind. "In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödlliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen und sie werden sich Wohlbefinden."
[5:09] Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Der Hebräerbrief schreibt da noch sehr viel mehr darüber, dass, wenn wir dann zugegebener Zeit gemeinsam studieren.
[5:22] Sie aber gingen hinaus und verkündeten überall, und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen. Er hat ihnen versprochen: "Ich bin bei euch bis ans Ende der Zeit." Und das haben sie erlebt. Sie sind hinausgegangen, sie haben Gottes Wort gepredigt, und Gott hat für sie gewirkt und das Wort bekräftigt.
[5:42] Wir müssen uns nicht Gedanken machen, ob das Wort überzeugend ist. Wir müssen nicht das Wort überzeugender machen. Wir müssen es predigen oder Gott vertrauen, der versprochen hat, dass er dieses Wort vom Evangelium bekräftigt durch seine Kraft, durch Wunder und durch Zeichen, so wie Gott es für gut befindet und für uns wirken wird.
[6:03] Und das Markusevangelium endet. Amen. Wir haben in diesem kürzesten aller Evangelien gesehen, was Jesus getan hat. Wir haben gesehen, wie er gesagt hat. Wir haben gesehen, aus dieser Perspektive, die Johannes wohl wahrscheinlich von Petrus übernommen hat. Jesus, ein Mann der Tat, ein Mann der Kraft gewesen ist, jemand, der für uns gestorben ist, auferstanden ist.
[6:33] Und wir haben gesehen, wie das Evangelium, das in Matthäus mit vielen Predigten und vieler Lehre sehr ausführlich dargestellt ist, hier konzise und kompakt für Menschen präsentiert wird, die ganz frisch zum Glauben kommen, die vom Alten Testament nicht viel wissen.
[6:54] Und wir sehen, wie das Evangelium auf verschiedene Weisen dargestellt werden kann und trotzdem sind es dieselben Geschichten und ja, dieselben Lehren. Wir werden sehen, wenn wir jetzt uns mit dem Lukasevangelium beschäftigen, sind noch eine neue Perspektive einnehmen können und dafür sind wir Gott von Herzen dankbar.
[7:07] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du das Markus-Evangelium haben. Es ist das kürzeste von allen, doch enthält es in manchen Berichten Elemente, die wir sonst nirgendwo finden. Es ist so frisch und kompakt und so zu fassen und greifen und zeigt uns, was Jesus für uns getan hat.
[7:33] Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir niemals aufhören, die Evangelien zu studieren: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und immer tiefer hineindenken in das Leben und Wirken und Handeln und Denken von Jesus, dass er wirklich unser allerbester Freund wird und unser König, dem wir gehorchen wollen.
[7:55] Wir möchten voller Glauben hinausgehen und vertrauen, dass, wenn wir das Evangelium den Menschen erzählen, dass du in Kraft für uns und sie wirkst. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.
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