In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Johannes-Evangelium, das die einzigartige Perspektive des Apostels Johannes auf das Leben Jesu darstellt. Es wird beleuchtet, wie Johannes Jesus als das Wort Gottes, das Licht der Welt und den Sohn Gottes präsentiert, der die Liebe und Wahrheit Gottes offenbart. Die Botschaft betont, dass Jesus der Schöpfer aller Dinge ist und dass nur durch ihn wahre Erlösung und die Möglichkeit, Kinder Gottes zu werden, besteht.
Gott auf (m)einer Seite: Johannes 1:1-1:21
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: JohannesPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite! Heute mit Seite 1102. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns liebst, dass du mit uns zusammenarbeiten möchtest und Menschen für das Evangelium, für das ewige Leben zu erreichen. Danke, dass du uns den Auftrag gegeben hast, das, was wir mit dir erlebt haben, weiterzugeben, das anderen zu erzählen. Wir möchten dich bitten, dass du uns heute dafür stärkst, dass wir dein Wort verstehen und dass wir inspiriert werden, um davon zu erzählen, was du in unserem Leben getan hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:15] Wir beginnen heute mit einem der vielleicht schönsten Bücher der ganzen Bibel, dem Johannes-Evangelium. Nachdem bereits die drei Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas seit Jahrzehnten Vorlagen und Grundlage der sich ausbreitenden Christenheit in der damaligen antiken Welt gewesen sind, hat der letzte überlebende Apostel Johannes kurz vor seinem Tod, gegen Ende des ersten Jahrhunderts, noch einmal das Leben von Jesus beschrieben mit ganz neuen Geschichten, die in den ersten drei Evangelien oft gar nicht enthalten sind. Es gibt nur einige wenige, die in allen vier Evangelien tatsächlich berichtet werden. Und sein Fokus ist dabei ganz besonders Jesus als Person und seine Begegnung mit einzelnen Menschen gewesen. Einige der berühmtesten Geschichten überhaupt, in denen Jesus Menschen begegnet, finden sich im Johannesevangelium. Johannes hat wie kein anderer die Liebe Gottes in Jesus gesehen, hat wie kein anderer sich anziehen lassen von Jesus, ist ihm immer näher und näher und näher gekommen. Er war der Jünger, von dem die Bibel sagt, dass Jesus ihn liebte, nicht weil Jesus Menschen mehr liebt als andere, sondern weil hier jemand war, der mehr als alle anderen sich geöffnet hat für das Wesen Gottes, für die Liebe Jesu. Und wenn wir das Johannes-Evangelium lesen, dann werden wir dieses Verständnis, diese Erfahrung mit der Liebe Gottes ganz besonders herausspüren können.
[2:50] Das ist ja niemand anderes als Johannes gewesen, der dann später in einem seiner Briefe zweimal schreibt: Gott ist die Liebe. Wir wollen beginnen in Johannes Kapitel 1, Vers 1. Im Anfang. Und schon dieser Beginn ist bemerkenswert, denn er beginnt genauso wie das Buch 1. Mose und zeigt mir, dass das, was Johannes hier schreibt, eine Parallele zu dem ist, was die Schöpfung sagt. Die Schöpfung beginnt mit "Im Anfang", und das Evangelium beginnt mit "Im Anfang". "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Hier geht es um eine Person der Gottheit, die bei Gott ist und selbst Gott ist. Und das Wort "Gott" ist hier tatsächlich Gott, nicht nur göttlich oder Gott ähnlich, sondern Gott. Es geht um den Sohn Gottes, der Gott ist, und zwar im höchsten Sinne, und der von Anfang an die Gedanken des Vaters dem Universum sichtbar dargestellt hat als das Wort Gottes. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. Alles, was existiert, ist durch das Wort, durch Jesus Christus, durch den Sohn Gottes entstanden. Es gibt nichts, was entstanden ist, was nicht durch Jesus entstanden wäre. Was bedeutet das? Der Sohn Gottes selbst ist nicht entstanden.
[4:23] In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis. Wir sehen hier genau dieselben Konzepte, die gleichen Ideen wie am Anfang der Schöpfung, 1. Mose 1, wo auch Finsternis ist und wo das Licht in die Finsternis leuchtet, weil Gott spricht: "Es werde Licht!" Und die Finsternis hat es nicht begriffen. Anders als das physische Licht ist es beim geistlichen Licht so, dass jeder sich entscheiden kann, ob er erleuchtet werden möchte oder nicht. Es war ein Mensch von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Das ist Johannes der Täufer, der auf den kommenden Messias hinwies. Das Licht nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Später sagte Jesus in diesem Evangelium: "Ich bin das Licht der Welt" (Johannes 8, Vers 12). Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden. Doch die Welt erkannte ihn nicht. Was für eine dramatische Aussage! Er hat die Welt geschaffen, und als er in die Welt kam, erkannte die Welt ihren eigenen Schöpfer nicht.
[5:43] Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Er kam nicht nur in die von ihm geschaffene Welt, er kam auch in das Volk, das noch – zweite Mose 19, Verse 5 und 6 – sein besonderes Eigentums-Volk sein soll, dass er, der Sohn Gottes, aus Ägypten herausgeführt hat, dem er die Zehn Gebote gegeben hatte, mit dem er einen Bund geschlossen hatte. Und dieses besondere Volk, das Volk Gottes, das existierte, um auf ihn hinzuweisen, nahm ihn nicht auf. Aber allen, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, doch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Aber es gab Menschen, sowohl im Volk Gottes Israel als auch außerhalb, die ihn angenommen haben, und zwar nicht, weil sie dazu geboren worden sind, nicht, weil sie mit menschlicher Kraft Kinder Gottes geworden sind, sondern weil sie von Gott neu geschaffen lassen, aus Gott geboren sind.
[6:41] Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes sagt: "Wir haben ihn gesehen." Wir haben gesehen, wie der, der von Ewigkeit Gott ist, Mensch geworden ist. Ein Geheimnis, das wir nicht ergründen können, aber das ganz real ist. Denn Johannes sagt: "Sie haben gesehen." Wir haben seine Herrlichkeit, seinen Charakter gesehen. Seine Herrlichkeit, das ist eine Gnade und seine Wahrheit. In Jesus verbinden sich absolute Gerechtigkeit und Wahrheit mit absoluter Liebe und Gnade und Erbarmen auf eine Art und Weise, wie sie sonst nirgendwo so harmonisch miteinander verbunden ist. Das ist der Charakter Gottes: gerecht und gnädig. Er ist Gnade und Wahrheit.
[7:22] Johannes legte Zeugnis ab von ihm, rief und sprach: "Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war er als ich." Johannes bezeugt: Da kommt ein Messias, er kommt noch. Aber in Wirklichkeit ist das schon lange da gewesen. Er ist nämlich seit Ewigkeit existent. Und aus seinem Überfluss haben wir alle empfangen, Gnade um Gnade. Woher bekommen wir die Gnade für unser Leben, liebe Freunde? Wir bekommen sie aus der Fülle von Jesus. Bist du ein Kind Gottes? Bist du von Gott neu gezeugt, geboren? Bist du ein Kind Gottes, das aus der Fülle Jesu Gnade und Gnade empfängt? Und hast du seine Herrlichkeit in deinem Leben gesehen? Hast du die Gnade und die Wahrheit Gottes gesehen? Ich habe das in meinem Leben erlebt. Ich habe gesehen, wie Gott gnädig und wahrhaftig ist. Und die möchte mich mit Jesus beschäftigen, dass du mehr, dass ich das erkennen kann.
[8:21] Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben. Die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen. Der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben. Woher wissen wir, wie Gott, der Vater, ist? Wir wissen es durch Jesus. Denn das, was Jesus sagte, in der Bergpredigt, das war sehr Tat, in den Heilungswundern, so wie er sich gab, so wie er war, weil ein vollkommenes Abbild des Vaters, wie es in Hebräer 1 am Anfang auch beschrieben hätte, können die Verse dort selbst finden. Niemand kennt den Vater so wie Jesus ihn kennt. Durch sein Leben auf der Erde wissen wir, wie Gott wirklich ist.
[9:04] Und dies ist das Zeugnis, dass Johannes, als die Juden von Jerusalem Priester und Leviten sandten, um ihn zu fragen: "Wer bist du?", bekannt hat. Und er leugnete nicht, sondern bekannte: "Ich bin nicht der Christus." Johannes der Täufer hat sich nicht in den Vordergrund gestellt. Er wollte, obwohl viele dachten, aber vielleicht er es sein könnte, er wollte nicht sich erhöhen. Und sie fragten ihn: "Was denn bist du? Elias?" Und er sprach: "Ich bin's nicht." "Bist du der Prophet?" Und er antwortete: "Nein." "Gesagt, dass Elia kommen würde, ihr der große Tag des Herrn..." Und das war natürlich eine Prophezeiung auf jemanden, der in der geistlichen Kraft, der in dir kommen würde. Aber die Menschen damals dachten, dass Elia buchstäblich kommen würde. Sie dachten auch, dass der diese Hinweis auf den Propheten. Das bezieht sich auf eine Stelle in 5. Mose 18, wo Mose sagt, dass Gott einen Propheten sein wird wie er es einer war. Auch das eine Prophezeiung auf Jesus. Johannes wusste, dass er große Erwartung geweckt hatte, aber er wollte die Erwartung nicht auf sich selbst gerichtet sehen. Er wollte alle Erwartungen auf Jesus weisen. Sind auch wir so, dass wir die Menschen von uns selbst weg zu Jesus weisen?
[10:24] Lasst uns immer, wenn wir für Jesus sprechen, bewusst machen, dass es nicht um uns geht, sondern um unseren Erlöser, unseren Gott, um Jesus Christus. Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus, der seit Ewigkeit mit dir verbunden ist, auf diese Erde gekommen ist, um zu zeigen, wie du bist. Außerhalb von Jesus hätten wir keine Möglichkeit, wirklich die ganze Tiefe in der Liebe zu verstehen und zu begreifen, wie sehr du uns magst und was du alles bereit bist zu tun, um uns zu retten. Helfer, gibt uns also so oft murren ist, ja so oft unzufrieden sind, und dass wir nicht verstehen, dass wir deine Kinder sein dürfen. Ja, das wollen wir heute sein. Bitte, nicht, dass wir heute in unserem Alltag deine Gnade und Wahrheit erkennen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.