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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefgründige Botschaft von Johannes 3. Er erklärt die Notwendigkeit einer Wiedergeburt durch Wasser und Geist und vergleicht sie mit der Geschichte der erhöhten Schlange in der Wüste. Die Predigt betont, dass Erlösung einfach ist: Man muss nur auf Jesus schauen, um gerettet zu werden, und dass Gott die Welt durch seinen Sohn retten wollte, nicht richten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit seiner 1105. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, dein Wort ist so kostbar, so wertvoll. Und heute haben wir eine Seite vor uns, die vielleicht das Wichtigste enthält, was man überhaupt nur in der Bibel finden kann. Wer meine Seite vor uns, die uns so tiefgründig, so präzises Evangelium erklärt, das werde ich eigentlich nur bitten können, dass du unsere Herzen ganz weit aufmachst und dass wir es mit tiefen Zügen in uns aufnehmen, was dort Jesus offenbart hat. Er wohne deinen Füßen sitzen, einfach zuhören. Sprichst du ein Wort, wir werden gesund werden an unserer Seele. Das wird unser Leben verändern. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.

[1:30] Wir beginnen heute mit Johannes Kapitel 3. Wir haben gesehen, wie Jesus in Johannes 2 nach Jerusalem gekommen ist, zum Passah, unter den Tempel gereinigt hat das erste Mal und wie viele Menschen an ihn glaubten wegen der Zeichen und Wunder, die sie gesehen haben. Aber Jesus wusste, was in ihren Herzen ist und dass ihr Glaube noch nicht das Fundament hatte, was wirklich notwendig war, um eine dauerhafte Beziehung mit Jesus führen zu können in diesem Leben.

[1:59] Wir beginnen in Johannes 3, Vers 1. Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster der Juden. Jemand, der sehr angesehen war, der theologisch sehr gebildet war, der über großen Einfluss verfügte. Der kam bei Nacht zu Jesus, offensichtlich hat er sich nicht vorgetraut. Er hatte Interesse, wollte aber nicht wirklich zeigen, dass er mit diesem ungebildeten Nazarener irgendwie in Verbindung gebracht wird. Heutzutage hat er vielleicht eine E-Mail geschrieben. Er wollte nicht mit Jesus gesehen werden oder kam zu ihm. Und das zeigt uns auch, dass wenn wir uns noch ein wenig schämen, dafür uns für Gott zu interessieren, sieht Gott uns trotzdem und hat Interesse, uns zu sich zu ihm zu ziehen.

[2:49] Der kam bei Nacht zu Jesus und sprach zu ihm: "Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, dass Gott mit ihm ist." Er will ihm zeigen: "Ja, du bist ein Lehrer von Gott." Denn sie sehen, wir der Glaube basiert auf den Zeichen.

[3:07] Jesus antwortete und sprach zu ihm: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen." Hier stand jemand vor ihm, der die Bibel gut kannte. Hier stand jemand vor dem, der großen Einfluss hatte und der irgendwie sich danach sehnte, das Reich Gottes zu sehen. Und der aber glaubt, es kommt einfach dort nur darauf an, einen guten Lehrer zu haben, die richtigen Dinge gehört zu haben und vielleicht eine Zeichnung, Wunder, eine Bestätigung zu haben. Gesagt: "Nein, das reicht nicht aus. Du brauchst etwas ganz Fundamentales. Du brauchst eine Wiedergeburt. Du musst von oben gezeigt werden. Du musst von Himmel neu geboren sein."

[3:45] So wir sind Johannes 1 gesehen haben, nicht durch den Willen des Fleisches, nicht den Willen des Menschen, nicht durch Blut, sondern durch den Willen Gottes.

[3:55] Nikodemus spricht zu ihm: "Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Der kann doch nicht zum zweiten Mal den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?"

[4:03] Nikodemus ist nicht der Einzige, der in den Evangelien immer wieder die geistlichen Worte Jesu über buchstäblich interpretiert und so ein bisschen ins Lächerliche zieht. Noch mal ganz von vorne anfangen: Ein neues Leben beginnen, wie soll das gehen?

[4:16] Jesus antwortete: "Wahrlich, wahrlich, ich sage immer wieder: Wahrlich, wahrlich..." steht im griechischen "Amen". Die Worte, die aus dem Aramäischen kommen und auch in Hebräischen erfahren sind, die deutlich sind: "Das ist wirklich wahr, das kannst du bauen." Amen, Amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.

[4:38] Was du brauchst, ist eine doppelte Taufe. Die Taufe mit Wasser. Du musst deine Sünden bekennen, du musst ein neues Leben beginnen. Und du machst die Taufe mit dem Heiligen Geist. Denn nur durch den Geist Gottes kannst du überhaupt Gottes Willen tun. Nur der Geist Gottes kann sein Gesetz in dein Herz geschrieben werden. Du brauchst echte Bekehrung, echte Vergebung und echte Heiligung.

[5:05] Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch. Und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Es reicht nicht, wenn wir menschlich versuchen, Gottes Gebote zu halten. Es reicht nicht, wenn wir menschlich versuchen, richtige Traditionen weiterzuführen. Wir müssen geistlich sein.

[5:19] Lieber Freund, liebe Freunde, das reicht nicht, wenn wir aus menschlicher Kraft versuchen, Gott zu gefallen. Das wird niemals funktionieren. Wir brauchen den Heiligen Geist. Wir müssen neu geboren werden. Wir müssen eine neue Schöpfung sein.

[5:35] Und das, was Gott von uns tun möchte: "Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden."

[5:43] Noch nie gehört? Jesus sagt: "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher kommt und wohin er geht. So ist jeder, der im Geist geboren ist."

[5:49] Wenn Nikodemus sich gefragt hat: "Ja, was soll ich jetzt genau machen?", hat dir gesagt: "Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht, dass du irgendwas machen musst, um vom Geist geboren werden. Der Punkt ist, der Geist Gottes wirkt schon an dir, wenn du das zulässt, wenn du zuhörst und nicht verändern lässt, dann bist du sehr schnell merken, wieder Geist in deinem Leben wird. Das Wirken des Geistes erkennt man an den Früchten. Man erkennt es an der Kraftwirkung, weil immer meine Kraft wird, dann sieht man, dass etwas verändert. Man sieht an der Veränderung, dass der Heilige an uns wirkt."

[6:18] Wenn du dich fragst: "Bin ich wirklich Gottes Kind? Wird Gott an mir..." dann gibt es eine einfache Antwort: Ja. Dass Veränderung in deinem Leben siehst, du wie Gott in deinem Leben wirkt, dass der Heilige Geist...

[6:33] Und ich bin dankbar, dass ich sehen darf in meinem Leben, dass Gottes Geist an mir wirkt.

[6:45] Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: "Wie kann das geschehen?"

[6:51] Liebe Demos bekommt jetzt Interesse. Er kommt echt. Er möchte wirklich vom Heiligen Geist erfüllt werden. Das ist auch unser Wunsch, dass wir jeden Tag echte geistliche Menschen sind, dass wir wirklich das Reich Gottes dann und diese Erde schon in uns haben und dann einmal wirklich auch das Reich Gottes in seiner ganzen Fülle erleben werden im Himmel und auf der neuen Erde. Ist unser Wunsch.

[7:13] "Wie kann das geschehen?" Jesus erwiderte und sprach zu ihm: "Da du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?"

[7:19] Und das ist sehr interessant, weil das impliziert, dass all das Nikodemus hätte wissen können. Das heißt, all das steht schon im Alten Testament. All das, was Jesus gesagt, all das, was er jetzt auch noch sagen wird, steht schon im Alten Testament. Nikodemus hätte es verstehen können.

[7:37] Jesus machte keine neue Offenbarung, die noch völlig unbekannt war. Jesus kam und brachte neues Licht auf altbekannte Wahrheiten, damit sie wirklich umgesetzt werden, damit sie erlebt werden.

[7:50] "Bis der Lehrer Israels und versteht das nicht?" Kann es sein, dass wir uns manchmal als die Lehrer der Welt fühlen und auch geben und selbst nicht verstehen, wie wir gerettet werden können? Dass wir selbst an anderen erklären, was das Gesetz Gottes sagt, was die Prophetie sagt, was die biblische Geschichte ist, was über die Schöpfung die Bibel lehrt, dass wir all diese richtigen Dinge sagen, aber selbst nicht wissen, wie Gott mich rettet.

[8:17] Habe ich ein Kind Gottes sein kann? Ich möchte nicht nur andere lehren, ich möchte wissen, was Erfahrung wissen, dass ich ein Kind Gottes bin. Gott mich aus Wasser und Geist neugeboren hat.

[8:37] Es gibt nichts Schöneres zu wissen, als dass ich sein Kind sein darf und er mein Gott ist. Das, meine Freunde.

[8:50] "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und wir bezeugen, dass wir gesehen haben. Und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, werdet ihr glauben, wenn ich euch von den himmlischen Dingen sagen werde?"

[9:02] Die Pharisäer haben schon angefangen, Dinge, die Jesus auf diese Erde gesagt hat, in Zweifel zu ziehen, schon am Anfang seines Dienstes. Und ihr sagt, es gebe noch so viel mehr zu sagen. Aber wenn ihr schon das anzweifelt, dass ich sage, nur weil ich nicht in euren Schulen unterrichtet worden bin, nur weil ich keinen Abschluss habe, nur weil ich nicht von euch eine Rede-Erlaubnis bekommen habe, wenn ich jetzt schon anzweifelt, weil ihr eure Macht in Kontrolle über das Volk in Gefahr seht, wie werdet ihr dann glauben, wenn ich euch Dinge sage, die noch viel größer sind?

[9:31] "Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außerdem aus dem Himmel abgestiegen ist, dem Sohn des Menschen."

[9:39] Dem Himmel ist niemand. Weiß wirklich, was im Himmel ist, niemand. Kennt das Reich Gottes, außer dem Himmel gekommen ist, der dort gelebt hat, der Sohn des Menschen. Und damit bezieht sich Jesus natürlich auf Daniel 7, auf denjenigen, der einmal für immer und ewig König dieser Welt sein wird, der vom Vater selbst das Königtum bekommen wird.

[10:00] Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden. Jesus bezieht sich jetzt auf eine Geschichte aus dem Alten Testament, die erklärt, wie das Evangelium funktioniert.

[10:10] Johannes Evangelium zeigt Jesus, dass die des Erlösungsplans im Alten Testament steht.

[10:17] Mose hat eine Schlange in der Wüste erhöht, eine Bronzeschlange. Wir haben die Geschichte vor längerer Zeit gelesen. Entführte Mose 21, können Sie noch mal nachlesen. Und diese Schlange war ein Symbol für den Sohn des Menschen. Die Schlange, die, ja, so würde Jesus alle Sünden auf sich nehmen, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Damals war die Aufforderung durch Gott, also von Gott durch Mose an das Volk: "Schaut auf die Schlange, und wer sie anschaut, wird gerettet werden."

[10:46] Wer hinschaut, wird gerettet werden. Man musste nicht seine eigene Qualifikation vorweisen. Man musste nicht etwas tun, um hinschauen zu dürfen. Man musste nur hinschauen. Aber wir leben, der versucht, das eigene Kraft die Schlange wegzubekommen, wer will dem, der versucht, das eigene Kraft das Problem zu lösen, ist gestorben.

[11:02] Über Freunde, die Erlösung ist einfach. Weg von dir, schau weg von den Problemen, schau weg von den Angriffen Satans, schau auf Jesus, und du bist gerettet. Schau auf Jesus, und du wirst geheilt. Schau auf Jesus, und du bist der Heilige Geist, dann im Herzen wirken und wirken und wirken, wirklich erfüllen, bis du siehst, dass in deinem Leben schon längst eine Kraft am Wirken ist, die du gar nicht hast kommen sehen in dein Leben verändert. Schau auf ihn, und du wirst gerettet.

[11:31] Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der mit aufrichtigem Herzen, weil er gelöst werden wollte, auf Jesus geschaut hat und enttäuscht worden ist. Das gibt's gar nicht.

[11:45] Vers 16: "Denn so hat Gott die Welt gibt..." so wie es dargestellt wird in 4. Mose 21 mit der Schlange, die erhöht wird. "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Der kostbarste Fährte der Bibel, wie oft genannt worden ist.

[12:10] Wenn du an Jesus glaubst, kannst du nicht verloren gehen. Du wirst nicht verloren gehen, du wirst gerettet werden. Lieber Freunde, wenn du auf ihn schaust, wirst du gerettet werden. Du musst nicht auf ihn schauen und denken: "Okay, was muss ich jetzt tun?" Du musst dich auf ihn schauen und sagen: "Okay, reicht das?" Du musst dich auf ihn schauen und fragen: "Bin ich wirklich, Jesus, es würde dich..." Und wenn du auf den schaust, dann schaust du weg von dir. Du schaust du hin auf ihn, und du wirst gerettet werden, weil du glaubst.

[12:32] Er für dich gestorben ist.

[12:38] "Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde." Jesus wird noch einmal kommen. Er wird in den Wolken des Himmels kommen und die Welt zu richten. Ja, aber als er das erste Mal auf die Erde kam, dann kam er nicht, um Menschen wegen ihrer Sünde zu vernichten, nicht um sie zu richten, sondern um sie zu retten, um sie zur Umkehr zu bringen.

[12:55] Jesus sagt: "Die gute Nachricht ist: Egal, wer du bist, du hast jetzt die Gelegenheit umzukehren. Schau weg von dir, schau weg von der Sonne, schau auf Jesus."

[13:03] Jesus sagt: "Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. Wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht deine Name des Sohnes, des eingeborenen Sohnes des Gottes geglaubt hat." Wer nicht auf Jesus schaut, der ist schon verloren, weil er in seinen Sünden ist. Egal, ob wir das sehen oder nicht sehen. Die wahre sie hatten sie sich selbst eingebildet, sie werden doch einigermaßen gerecht, aber sie sind in ihren Sünden gewesen.

[13:25] Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet. Denn am Kreuz hatte Jesus die Strafe des Gerichtes für uns bereits getragen. Wer auf ihn schaut, wird nicht verurteilt.

[13:37] Daran aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen liebten die Finsternis nicht, denn ihre Werke waren böse.

[13:45] Wir haben gesehen, das Licht kam in die Welt, aber die Menschen haben es nicht begriffen. Sie haben es, sie haben ihn nicht aufgenommen, er, der doch sie selbst geschaffen hat.

[13:55] "Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden." Deswegen haben die Pharisäer von Anfang an angefangen, Jesus zu hassen, weil er ihre Heuchelei aufgedeckt hat. In seiner puren Reinheit konnte ihre menschengemachte Gerechtigkeit nicht bestehen.

[14:12] Deswegen haben sie gehasst. Gedanken dazu: Und selbst besser zu fühlen und zu halten, als wir wirklich sind, und andere vielleicht bestätigen uns noch daran. Aber in der Gegenwart Jesu wird all das weggezerrt, und wir sehen plötzlich unsere eigene Verderbtheit und Boshaftigkeit, unser abgrundtiefes, sündhaftes, abgrundtiefes Wesen.

[14:33] Deswegen wollen viele nicht zu Jesus, weil sie dann, weil dann ihre eigene Maske fällt, weil sie dann plötzlich sich selbst in den Spiegel schauen müssen. Aber das macht dieses nur, wenn wir dann wissen, warum wir auf ihn schauen müssen.

[14:47] "Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind."

[14:55] Wer auf Jesus geschaut hat, der möchte immer mehr von dem Licht, weil er keine Angst mehr hat, dass jetzt seine Sünden aufgedeckt werden, denn sie sind ja dort am Kreuz. Wenn jetzt etwas aufgedeckt wird, dann ist es das, dass Gott in ihm fragt. Und dazu braucht man keine Angst haben.

[15:12] Denn Gott hat schon Werke vorher bereitet, dass wir den wandeln sollen. Das ist die Botschaft von der Firma 2, Vers 8 bis 10. "Durch Gnade sind wir gerettet, und Gott hat die Werke schon vorbereitet, dass Gott sie in uns tun kann."

[15:23] Danach kam Jesus mit seinen Jüngern in das Land Judäa und dort hielt er sich mit ihnen auf. Aber auch Johannes tauft in Aenon bei Salem, weil viel Wasser dort waren. Die Taufe war offensichtlich kein Bespringen, sondern ein Untertauchen in den See, er in den Fluss. Sie kamen dorthin und ließen sich taufen, denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen worden.

[15:43] Es gab also eine Zeit, in der Jesus und Johannes gleichzeitig wirken. Und das ist die Zeit, die in Matthäus, Markus und Lukas ähm im Wesentlichen übergangen worden ist. Die über Johannes noch mal sehr deutlich hervorhebt. Diese Zeit hier von Johannes 2 und Johannes 3 und Johannes 4, bist du Johannes 5.

[16:01] Die Zeit zwischen dem ersten und also zwischen der den ersten Jüngern oder von der von der von der Versuchung in der Wüste bis zum zweiten Passah. Diese Zeit, die wird nur im Johannes-Evangelium so dargestellt. Diese Zeit war Johannes der Täufer doch ein sehr bekannter Prediger und Jesus, weil jemand, der eigentlich erst so quasi in seine Schatten immer bekannter wurde.

[16:26] Also hob sich nun eine Streitfrage zwischen den Jüngern des Johannes und einigen Juden wegen der Reinigung. Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: "Rabbi, der, welcher bei dir war, jenseits des Jordan, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, der tauft und jedermann kommt zu ihm."

[16:40] Für die Jünger des Johannes war das schwer zu verstehen, warum ihre eigene Bewegung jetzt immer weniger wurde und die Menschen zu Jesus überliefen. Aber dabei arbeitet hatte doch Jesus, hatte doch Johannes gesagt: "Sie, ihr, das ist das Lamm Gottes." Das war sein Wunsch gewesen, dass die Menschen von ihm weggehen zu Jesus.

[16:56] Wir haben gesehen in Johannes 1, das ist nur wenige getan haben. Auch heute gibt es viele Menschen, die lieber an einem Prediger festhalten, es persönlich Jesus nachzufangen. Aber lass uns das nicht tun.

[17:09] Lasst uns heute die Entscheidung fällen, persönlich: Ich möchte mit meinem Leben auf Jesus schauen. Lass uns reden, lieber Vater im Himmel.

[17:17] Was können wir sagen? Danke, dass wir auf Jesus schauen dürfen. Dass das schon ausreicht, um gerettet zu werden. Auf ihn schauen, dann sehen wir deine Liebe, dann sehen wir die Sündhaftigkeit der Sünde, dann sehen wir uns selbst, wie wir wirklich sind.

[17:34] Dann sehen wir die gute Nachricht, dass du uns trotzdem liebst und dass du alles schon bezahlt hast.

[17:41] Es wird deine Gerechtigkeit tragen dürfen. Dann werden wir verwandelt in dasselbe Bild, in dieselbe aufopferungsvolle Liebe, die sich im Halten deines Gesetzes zeigt.

[17:57] Herr, hilf uns, dass wir den Blick nicht von Jesus lassen. Das bitten wir im Namen Jesu.


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