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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, die auf Johannes 4:53-5:25 basiert, beleuchtet Christopher Kramp die Heilung eines königlichen Beamten und eines seit 38 Jahren kranken Mannes am Sabbat. Er erklärt, wie Jesus nicht nur körperliche Heilung schenkt, sondern auch die Kraft gibt, ein neues Leben zu führen. Die Predigt thematisiert auch die Reaktionen der religiösen Führer auf Jesu Handeln und die tiefe Bedeutung von Glauben und Gehorsam gegenüber Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1108. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns einen neuen Tag schenkst und danke, dass wir heute mit dir zusammen durch den Alltag gehen dürfen und dass wir für dich wirken können. Schenke uns heute offene Augen dafür, wo die Felder schon reif zur Ernte sind, wo wir vielleicht ohne deinen Heiligen Geist nicht sehen würden, aber wo wir erfüllt von dem Heiligen Geist sehen, wo Menschen offen sind für dein Wort und Interesse haben, Jesus kennenzulernen. Bring uns in Gelegenheiten, über deinen Glauben an dich zu reden und ermutige uns und sprich du jetzt durch dein Wort, und damit wir gestärkt werden für alles, was der Tag heute mit sich bringt. Das würden wir bitten, wir im Namen Jesus.

[1:23] Wir sind in Johannes Kapitel 4. Ein königlicher Beamter ist aus Kapernaum nach Kana gekommen, um dort Jesus zu bitten, seinen Sohn, der krank liegt und kurz davor zu sterben, zu heilen. Jesus hat zuerst seinen Glauben geprüft und wollte sehen, ob er auf Zeichen und Wunderlein hofft oder wirklich echten, echten, retten Glauben hat. Der Mann wirft sich ihm quasi zu Füßen und bittet ihn: "Hilf mir!" Und Jesus sagt ihm: "Geh dann, dein Sohn ist geheilt." Und dieser Mann glaubt das, ohne ein sichtbares Zeichen als Beweis zu bekommen, und er geht. Und als er dann zu Hause auf dem Weg nach Hause ist, kommen seine Diener entgegen und sagen: "Geh, denn gestern um die 7. Stunde hat das Fieber den Jungen verlassen." Hat bei diesen weiter Vers 53: "Da erkannte der Vater, dass es eben in der Stunde geschehen war, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt." Und er glaubte samt seinem ganzen Haus.

[2:22] Und interessant ist, das bedeutet, dass der Mann erst am nächsten Tag zu Hause war. Und jetzt wird es richtig, richtig interessant, denn wenn man sich auf der Karte anschaut, wie weit es von Kana nach Kapernaum ist, sieht man, dass man, wenn man sich beeilt, auch locker noch am selben Tag schaffen können. Was wiederum bedeutet, diese Vater hat, als er die Worte von Jesus gehört hat: "Dein Sohn ist gesund", ist er nicht so schnell wie möglich nach Hause gelaufen, was man vielleicht erwarten könnte. Er hat sich extra Zeit gelassen. Er hat sogar auf dem Zwischenweg irgendwo noch mal übernachtet, weil er sich sicher war, dass Gott seine Gebete gehört hat. Er war sich so sicher, so sicher, dass er es nicht einmal mehr eilig hatte. Ganz ruhig und ohne Stress am nächsten Tag erst nach Hause ankerte. Und der Beweis hörte, sein Sohn war seit seinem Treffen mit Jesus geheilt. Das ist nicht erstaunlich. So ein Glauben möchte ich auch gerne haben.

[3:34] Auch dies ist das zweite Zeichen, dass Jesus wiederum tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam. Danach war ein Fest der Juden und Jesus zog hinauf nach Jerusalem. Das ist hier das Passah. Es ist das zweite Passah schon, dass Jesus erlebt. Wir sind also jetzt in Johannes 5 schon ein Jahr nach Johannes 2. Wir haben also aus diesem ersten Jahr vom Passah 28 bis zum Passah 29 nur sehr wenige Geschichten: Geschichte von Nikodemus, die Geschichte mit dem Unmut der Jünger des Johannes, eine Geschichte mit der Samariterin, die Geschichte mit dem königlichen Beamten. Das ist eine Handvoll. Ab dem Passah 29, Johannes 5, wenn wir sehen, dass dann ab diesem Zeitpunkt danach die Geschichten einsetzen. Matthäus, Markus, Lukas, als Jesus danach Galiläa geht und dann haben wir sehr viel mehr Geschichten. Diesem ersten Jahr hat Jesus vor allem auch in Judäa gewirkt und nur ab und zu ist er danach Galiläa gekommen und hat dort einzelne Wunder getan, die wir bisher gesehen haben.

[4:43] Es ist aber in Jerusalem beim Schafstor ein Teich, der auf Hebräisch Bethesda heißt und der fünf Säulenhallen hat. In diesem lag eine große Menge von Kranken, Blinden, Lahmen und Abgezehrten, welche auf die Bewegung des Wassers warteten, denn ein Engel stieg zu gewissen Zeiten in den Teich ab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, der wurde gesund, mit welcher Krankheit er auch geplagt war. Die Menschen hatten diese Vorstellung, dass dort ein Engel kommt und wenn sie das Wasser erreichen, dass sie dann geheilt werden. Es war aber ein Mensch dort, der 38 Jahre in der Krankheit zugebracht hatte. 38 Jahre war krank gewesen. Immer und immer wieder hatte er gehofft, als erster im Wasser zu sein, aber ja, das funktioniert.

[5:36] Als Jesus diesen da liegen sah und erfuhr, dass er schon so lange Zeit in diesem Zustand war, spricht er zu ihm: "Willst du gesund werden?" Das war eine Frage. Gibt es Dinge in deinem Leben, die du schon quasi ein gesamtes Leben mit dir rumschleppst, wo du schon seit Jahrzehnten gegen ankämpfst und es wird und wird nicht besser? Was wäre, wenn Jesus dir heute die Frage stellt: "Willst du gesund werden? Willst du geheilt werden, heute, jetzt, hier?"

[6:11] Der Kranke antwortete ihm: "Herr, ich habe kein Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser bewegt wird. Während ich aber selbst gehe, steigt ein anderer vor mir herab." Mit anderen Worten: Niemand hilft mir, und ich alleine zu schwach. Niemand hilft mir, meine Sünde zu überwinden, ich allein bin zu schwach. Niemand hilft mir, meine schlechten Gewohnheiten zu brechen, nicht allein bin zu schwach. Niemand hilft mir, all das loszuwerden, die Schuld, die ich auf mir habe, allein bin ich zu schwach.

[6:40] Jesus spricht zu ihm: "Steh auf, steh auf, nimm deine Liegematte und geh!" Und sogleich wurde der Mensch gesund, hob seine Liegematte auf und ging umher.

[7:00] Es war aber Sabbat an jenem Tag, lieber Freund, liebe Freundin. Jesus sagt heute zu dir: "Steh auf!" Wenn Menschen 38 Jahre lang gelähmt sind, krank sind, nicht laufen können und sie an diesem Tag gesund werden, müssen sie normalerweise immer noch in die Reha gehen, die müssen Muskeln aufbauen. Aber Jesus nimmt nicht nur die Krankheit, er gibt auch gleichzeitig übernatürliche, auf übernatürlicher Weise geht der Muskelkraft. Er nimmt nicht nur das Böse weg, er stellt auch das Gute wieder her. Jesus vergibt uns nicht nur unsere Schuld, unseren Unglauben, unseren Zweifel, er schenkt uns auch die Kraft, in natürlicher Weise jetzt gleich in seiner Stärke geistlich gehen zu können, mit Jesus zu wandeln.

[7:57] Es war aber Sabbat an jenem Tag. Nun sprachen die Juden zu dem Geheilten: "Es ist Sabbat, es ist dir nicht erlaubt, die Liegematte zu tragen!" Statt sich darüber zu freuen, dass dieser Mann, der fast vier Jahrzehnte lang krank gewesen ist, geheilt geworden ist, sahen sie nur ihre Regeln und sagten: "Du hast hier den Sabbat gebrochen!" Sie hatten den ganzen, ganzen Sinn des Sabbats völlig aus den Augen verloren.

[8:19] Er antwortete ihnen: "Der mich gesund machte, der sprach zu mir: Nimm deine Liegematte und geh umher." Derjenige, der den Sabbat erfunden hatte, der, der als allererste den Sabbat gehalten hat auf dieser Erde, als die Welt gerade erst sechs Tage alt war. Derjenige, der am Sinai die Israeliten aufgefordert hatte, einen Sabbat zu denken, der durch Propheten immer wieder die Sabbatheiligung hochgehalten hat. Er selbst, Jesus Christus, der Sohn des Menschen, und deswegen auch der Herr des Sabbats, hat er gesagt: "Geh nach Hause, steh auf und trage sie."

[9:03] Herr, so hat das gesagt. Ja, da fragten sie ihn: "Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Liegematte und geh umher?" Aber der Alte wusste nicht, wer es war, denn Jesus war weggegangen. Also viel Erfolg an dem Ort war. Danach findet ihn Jesus im Tempel und spricht zu ihm: "Siehe, du bist gesund geworden. Sündige hinfort nicht mehr, der wird ja nicht etwas Schlimmeres wiederfahren."

[9:24] Jesus hat so etwas Ähnliches einem anderen Menschen gesagt, drei Kabel und später in Johannes Kapitel 8, da ging es nicht um eine körperliche Versehrtheit, um eine Heilung von einer Krankheit. Da ging es um eine Ehebrecherin, die er in meiner oft in der Sünde auf frischer Tat ertappt worden ist und Jesus sagt zu ihr: "Ich verurteile dich nicht. Steh auf, verurteile dich nicht, geh hin und sündige hinfort nicht mehr."

[9:51] Jesus zeigt dir, das ist wichtig ist, dass wenn wir Erlösung erlebt haben und wenn wir von ihm die Kraft bekommen haben, nach seinem Gebot zu wandeln, dass wir uns nicht wieder den alten Prinzipien zuwenden. Ich möchte das in meinem Leben tun. Ich möchte Gottes Wort hier zu mir sprechen lassen. Ich möchte durch seine Kraft von der Sünde fernhalten. Du auch.

[10:19] Da ging der Mensch und verkündete den Juden, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Und deshalb verfolgten Juden Jesus und suchten ihn zu töten, weil er diesen Sabbat getan hatte. Hier begann die Verfolgung von Jesus in einem ganz spezifischen Sinne. Noch über ein Jahr später hat man ihn immer wieder vorgehalten, dass er hier diesen Menschen am Sabbat geheilt hat. Ja, es kommt sogar zu Gerichtsverhandlungen.

[10:45] Wir lesen weiter in Vers 17: "Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt und ich wirke auch." Gott wirkt auch am Sabbat und Jesus wirkt auch. Darum suchten die Juden nun auch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott, seinen eigenen Vater, hatte, womit er sich selbst Gott gleich macht. Und das ist übrigens genau dasselbe, was wir in Johannes sagen, auch wieder finden, als Jesus dieser Ehebrecherin vergibt und er sagte: "Geh hin und sündige hinfort nicht mehr."

[11:12] Haben wir dort auch wieder die Pharisäer, die dann Anklagen, die mit ihm debattieren, die ihn in die Enge treiben wollen, die nicht glauben wollen, die am Ende sogar Steine aufheben, weil er sagt: "Abraham war, und ich..." Geschichten hängen ganz eng miteinander zusammen. Jesus wird hier vor Gericht gestellt, er wird vor den Sanhedrin gestellt, er soll sich verantworten und die Schatten des Todes beginnen bereits über ihm sich zusammenzuziehen. Er hat erst anderthalb Jahre seines Dienstes vollendet. Essen, doch über die Hälfte ist noch zu tun, aber schon jetzt beginnt die Verfolgung.

[11:47] Der antwortete Jesus und sprach zu ihnen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht. Denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn." Hier ist noch ganz deutlich, dass das, was er sagt und was er tut, das ist, was auch Gott der Vater tun würde und sagen würde, wenn er auf dieser Erde in menschlicher Gestalt wandeln würde. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut, und wird ihm noch größere zeigen als diese, sodass ihr euch verwundern werdet. Mit anderen Worten, es wird noch mehr in dieser Hinsicht kommen. Ihr werdet noch mehr erstaunt sein, wie Gott wirklich ist, denn in eurem Denken seid ihr völlig verfinstert worden und wisst gar nicht, wie Gott eigentlich wirklich ist.

[12:28] Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Jesus wird nicht nur Menschen heilend, wird Tote aufwecken durch die Kraft Gottes. Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben.

[12:48] Jesus hat sich vollständig vom Vater abhängig gemacht und gleichzeitig zeigt die Bibel hier, dass Gott der Vater ihn als ebenwürdig anerkennt und ihm das Gericht überlässt.

[13:03] Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Gott, der Vater und Jesus sind eins.

[13:13] Wahrlich, wahrlich, ich sage immer, wenn jemand, wahrlich, wahrlich, zusammen schon gelernt, dann sagte: "Amen, Amen." Darauf kannst du dich verlassen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben durchgedrungen.

[13:32] Das bedeutet nicht, dass, oder wir wissen aus Prediger und aus anderen Texten in der Bibel, Prediger 12 Vers 14, 13, 14 und noch Paulus sagt es im Römerbrief ganz deutlich im Römer 2. Könnte die Textstellen er sagt, oder Apostelgeschichte 17, alle Menschen werden einmal gerichtet werden, im Sinne davon, dass ihr Fall untersucht wird. Aber hier geht es um das Verurteilungsurteil.

[13:57] Denn Jesus hatte schon ein kleines drei Vers 16 gesagt: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Er wird nicht in das Vernichtungsurteil, in das Gericht, in die Verurteilung kommen, sondern erst vom Tod zum Leben durchgedrungen.

[14:17] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden und sie hören werden. Leben. Jesus wird seine Göttlichkeit auch durch die Auferstehung von den Toten zeigen, illustrieren und schließlich dadurch seine eigene Auferstehung sogar beweisen.

[14:35] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass, egal wie lange wir mit einer Sache zu kämpfen gehabt haben, wir heute jetzt hier gerettet werden können, befreit werden können, geheilt werden können durch die Kraft.

[14:53] Denn Jesus ist. Möchte dich bitten von ganzem Herzen für mich und für jeden einzelnen, was immer in unserem Herzen ist, was immer womit wir zu kämpfen haben, was immer ein ungelöstes Problem ist, wo wir uns selbst zu schwach finden, empfinden und keine Hilfe bekommen. Wer möchte das heute Jesus geben? Wir möchten aufstehen und umhergehen in der Kraft Jesu. Danke dafür.


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