Veröffentlicht am
254 Klicks

Tauche ein in die Gegenwart Gottes und entdecke, was es bedeutet, in seiner Nähe zu wohnen. Daniel Pel teilt inspirierende biblische Einblicke und ermutigt zu einer tiefen Verbindung mit dem Allmächtigen. Eine Botschaft, die dich herausfordern und segnen wird.


Weitere Aufnahmen

Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Gesegneten Sabbat euch allen! War das nicht ein Segen, näher zu dir? Und was für ein passendes Lied für unser Thema heute Abend. Denn heute werden wir über das Wohnen in der Gegenwart des Allmächtigen sprechen. Ich freue mich schon auf unsere Reise durch die Bibel und ich hoffe, ihr habt eure Bibeln dabei. Wir sind mittlerweile in Offenbarung 7, Vers 15 angekommen. Ich werde noch ein paar Dinge sagen und dann werden wir in unser Bibelstudium hineingehen.

[1:16] Ich bin bei diesem Camp Meeting sehr gesegnet worden und ich verlasse diesen Ort mit mehr Freunden, als ich hatte, als ich gekommen bin. Also danke für eure Freundlichkeit und danke für die vielen guten Unterhaltungen. Und heute habe ich viele Einladungen bekommen, viele Einladungen in Deutschland und der Schweiz und Italien und Südafrika zu sprechen. Und ich bete, dass Gott mir die Gnade schenken wird, dass ich irgendwie diese Einladungen alle annehmen kann und dass ich euch dann an anderen Orten auch sehen kann. Aber falls wir uns auf der Seite der Ewigkeit nicht mehr sehen sollten, dann lasst uns wenigstens diese Übereinkunft treffen, dass wir uns dort oben treffen. Ich habe schon diese Verabredung mit vielen Menschen auf der ganzen Welt getroffen. Also, wir verabreden uns am Baum des Lebens, am ersten Tag der Ewigkeit, 2 Uhr. Okay, ich will euch dort sehen. Da möchte ich euch treffen. Okay, es wird ein großes Gathering sein. Ich freue mich darauf.

[2:49] Ich möchte noch etwas anderes kurz erwähnen, bevor wir beten. Meine Frau und ich, wir haben ein Ministry, das heißt Living Water, also lebendiges Wasser. Wir haben dieses Ministry seit 20 Jahren. Ich bin gleichzeitig auch ein Pastor in Norwegen. Mit diesem Ministry wollen wir lehren und predigen und Evangelisation halten. Und da haben wir über die Jahre sehr viel Material zusammengestellt, das ihr auf unserer Internetseite von Living Water finden könnt. Wenn ihr also Interesse habt, euch ein bisschen dort umzuschauen und die Inhalte dort zu durchstöbern, dann könnt ihr die Internetseite Living Water, also als ein Wort ohne S hinten, Livingwater.no, we're based in Norway, .no und ihr werdet unsere Inhalte dort finden. Und so I hope that can be a blessing to you. Und ich hoffe, das kann euch dann auch zum Segen werden. I also want to thank this conference for the invitation to speak here. Ich möchte auch dieser Vereinigung hier danken für die Einladung, hier sprechen zu dürfen. This is my last presentation here tonight. Das ist heute mein letzter Vortrag. So thank you very much for the invitation to be here. Und herzlichen Dank für die Einladung, hier sein zu dürfen. And I want to extend an invitation to all of you to come to Norway. Und ich möchte euch alle einladen nach Norwegen. You know, Living Water also organizes a camp meeting every year in the first week of July. Jedes Jahr in der ersten Juli-Woche haben wir von Living Water auch ein Camp Meeting. And the place that we have is just, it's mind-blowing. It's like as close as you can get to heaven on this earth. That's true. And he's been there, he's been our speaker. Also der Ort, wo wir das machen, der ist wirklich unfassbar schön. Das ist also mit das Schönste, was man haben kann, also fast schon wie der Himmel. So if you want to come to a camp meeting in Norway, you can also find the information on our website. Und wenn ihr dort mal so ein Camp Meeting bei uns besuchen wollt, könnt ihr die Informationen auf der Internetseite auch finden.

[5:13] Alright, I think that was everything. Let's have a word of prayer and we'll get right into our study for tonight. Das war alles. Jetzt wollen wir beten und dann unser Studium beginnen. Gracious Heavenly Father, gnädiger Vater im Himmel, thank you that we can kneel in your presence. Danke, dass wir in deiner Gegenwart knien dürfen. And tonight we want to ponder and think about what it means to dwell with you. Heute Abend möchten wir uns darüber Gedanken machen, was es bedeutet, mit dir zusammen zu wohnen. And so I pray, Lord, as we search your scriptures. Ich bitte dich, dass wenn wir jetzt deine die Schrift studieren, that we will sense your presence, dass wir deine Gegenwart bemerken, that you will speak to us in a very personal way, dass du auf eine ganz persönliche Art und Weise zu uns sprechen wirst. And that on this last evening together here at Michelsberg und dass wir auf an diesem letzten Abend hier auf dem Michelsberg may truly know that you were with us. Wir wirklich wissen dürfen, dass du mit uns gewesen bist. This is my prayer in Jesus' name. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen. Amen.

[6:31] All right, you can turn in your Bibles to Revelation chapter seven and we'll be looking at verse 15. Also wir gehen zur Offenbarung sieben und schauen uns Vers 15 an. And I'm very thankful for Jürgen that had the message on the first part of verse 15. Und ich danke auch sehr dem Eugen für seinen ersten Teil, den er über Offenbarung. And we will tonight look at the second part of verse 15. Und wir werden heute jetzt am Abend uns den zweiten Teil von Vers 15 anschauen.

[7:05] Wir werden nochmal den Vers als Ganzes lesen und dann uns auf das konzentrieren, was heute Abend wichtig ist. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel. Und der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt aufschlagen über ihnen. Wir wollen uns auf diesen einen Satz konzentrieren. Er, der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen sein Zelt aufschlagen, er wird bei ihnen wohnen.

[7:50] Now, the word dwell, which is of course the key word here in this sentence. Das Wort wohnen, also wir sprechen vom Zelt im Deutschen. Is actually the Greek word skeno. I hope I pronounced that right. Ja, das ist das griechische Wort skeno. And it means to have one's tent dwell or to spread his tabernacle. Okay, it's more clear already. Das Deutsche sagt tatsächlich bereits korrekt, man hat sein Zelt aufgeschlagen. And when you read that language. Wenn man sich diese Sprache anschaut. I don't know about you, but immediately my mind goes to the sanctuary, right? Und wenn ich das so höre, dann gehe ich mit meinen Gedanken quasi automatisch zum Heiligtum. Ist das bei euch nicht auch so? It's sanctuary language that is being used here. Das ist Sprache aus dem Heiligtum, die hier verwendet wird. And so in Revelation 7 we've really come here to the climax. In Offenbarung 7 kommen wir jetzt hier richtig zum Höhepunkt. We have the sealing of the 144.000. Wir hatten die Versiegelung der 144.000. We have this description of the great multitude. Wir hatten die Beschreibung der großen Schar. And then this worship scene that we talked about yesterday evening. Und dann diese Anbetungsszene, die wir gestern Abend betrachtet haben. And then this promise that we will dwell with our heavenly Father. Und dann jetzt diese Verheißung, dass wir mit unserem himmlischen Vater wohnen werden.

[9:05] Now, God has always wanted to dwell with his people. Gott hat schon immer mit seinem Volk wohnen wollen. But here, this is a different kind of dwelling than what we experience today. Aber das ist hier eine andere Art von Wohnen, als wir es heute erfahren können. Today we are still separated from God by sin. Heute sind wir immer noch durch Sünde von Gott getrennt. And so God has indeed promised his presence and he is with us. Und Gott hat ja wirklich seine Gegenwart verheißen, dass er mit uns ist. What we read about in Revelation chapter 7 and verse 15 is a face to face communion. Was wir hier in Offenbarung 7, Vers 15 lesen, ist eine Gemeinschaft von Angesicht zu Angesicht. This is what mankind had with God before the fall in the first two chapters of the Bible. Diese Erfahrung hatten die Menschen schon in den ersten beiden Kapiteln mit Gott, bevor der Sündenfall passierte. And this is also a description that we find in the last two chapters of the Bible. Und diese Beschreibung finden wir dann auch in den letzten beiden Kapiteln der Bibel. And actually Revelation 7, 15 is like a foretaste of what we encounter in Revelation 21 and 22. Hier in Offenbarung 7 bekommen wir schon seinen Vorgeschmack auf das, was wir in Offenbarung 21 und 22 dann antreffen. As a matter of fact, if you turn in your Bible to Revelation chapter 21, you'll find very similar language that is used. Wenn ihr zum Beispiel tatsächlich Offenbarung 21 aufschlagt, findet ihr ganz ähnliche Formulierungen, die hier verwendet werden. Look at verse 3. It talks about the city, New Jerusalem, coming down and settling upon this earth. Schaut euch Vers 3 an. Da spricht es erst von dem neuen Jerusalem, das herabkommt und sich auf der Erde niederlässt. And then verse 3 says, And I heard a loud voice from heaven saying, Behold, the tabernacle of God is with men. Da heißt es in Vers 3: Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen. And he will dwell with them. There you have the same language as in Revelation 7, verse 15. Und er wird bei ihnen wohnen. Das ist dieselbe Sprache, dieselbe Formulierung wie in Offenbarung 7, Vers 15. And they shall be his people. Und sie werden seine Völker sein. God himself will be with them and be their God. Und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. What a wonderful moment that will be. Was für ein wunderbarer Moment das sein wird. When there will be no more sin that will separate us from our creator God. Wenn es überhaupt gar keine Sünde mehr gibt, die uns irgendwie von unserem Schöpfergott trennen können. Wenn wir wiederum in sein herrliches Angesicht schauen können.

[11:47] Was wir heute Abend tun wollen, ist nicht so anders als das, was wir die letzten Abende gemacht haben. Wir werden wieder einen Schritt zurückgehen und uns dieses größere Thema anschauen, was es bedeutet, dass Gott mit den Menschen wohnt. Wir werden uns anschauen, wie Gott in der Vergangenheit bei seinem Volk gewohnt hat. Wir werden uns anschauen, wie Gott heute bei seinem Volk wohnen möchte, sodass wir uns darauf vorbereiten können, in der Ewigkeit mit ihm von Angesicht zu Angesicht zu wohnen.

[12:31] Wie gestern Abend möchte ich euch von Anfang an die Hauptthese der Predigt heute geben und alles, was dann folgt, wird darauf aufbauen. Und das ist der Punkt, den ich in unserem Bibelstudium heute deutlich machen möchte. Und da geht es darum, dass Gottes Gegenwart kann durch den Glauben, man hat Zugang zu Gottes Gegenwart durch den Glauben. Und das hat nichts zu tun oder ist nicht abhängig von den Gefühlen. Denn was oft passiert, wir sagen vielleicht, heute fühle ich, dass Gott nahe ist. Aber Montagmorgen, wenn ich zu Hause bin und ich meine Arbeit wieder beginne, dann frage ich: Wo ist Gott? So haben wir diese fluktuierende Erfahrung, wo wir manchmal fühlen, dass Gott nahe ist und manchmal eben nicht.

[13:46] Was ich heute so richtig aus dem Wort Gottes herausholen möchte, ist, dass Glaube und Gefühl so unterschiedlich sind wie Osten und Westen. Das heißt natürlich nicht, dass unsere Gefühle irgendwie verkehrt sind. Gott hat uns ja mit Gefühlen geschaffen. Sie gehören zu unserem Charakter, wie Sita bereits erwähnt hat. Aber Gefühle fließen nicht aus unserem Gefühl. Und das ist das Wichtigste, was ich heute so richtig aus dem Wort Gottes herausholen möchte. Und das ist das Wichtigste, was ich heute so richtig aus dem Wort Gottes herausholen möchte. Aber Gefühle, die fluktuieren, die verändern sich. Und Glaube ist konstant.

[14:37] Manchmal sind Glaube und Gefühl in Harmonie, zum Beispiel bei Veranstaltungen wie hier. Aber an anderen Tagen, da fühlt man nicht, dass Gott gegenwärtig ist. Man wird entmutigt. Man ist verzweifelt vielleicht. Und in solchen Momenten muss man Gottes Verheißung der Gegenwart durch den Glauben annehmen und dieser Glaube muss über die Gefühle hinausreichen. Ich glaube, das ist ein Schlüssel dafür, dass man wirklich ein konstantes und auch ausgewogenes christliches Leben, eine christliche Erfahrung haben kann. Ich glaube, das ist ein Schlüssel dafür, dass man wirklich ein konstantes und auch ausgewogenes christliches Leben, eine christliche Erfahrung haben kann.

[15:30] Wir wollen gemeinsam dieses Thema ein bisschen erforschen und entdecken. Wir werden wieder zurückspulen und in die Vergangenheit reisen. Und vielleicht denken einige von euch schon, dass wir da hingehen, besonders, wenn wir über das Heiligtum-Thema gesprochen haben, den Gott mit dem Menschen wohnt.

[16:01] Und in Exodus 25 spricht Gott zu Moses, dem Führer der israelitischen Nation, und hört genau zu, was er sagt in Vers 8 und 9. Und das ist Gott, der zu Moses spricht. Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne. Genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so solltest du es machen.

[16:45] Und ich liebe dieses ganze Thema des Heiligtums. Denn wenn man sich das Heiligtum genau anschaut, dann wird das Herz Gottes offenbar. Dann wird das Herz Gottes offenbar. Gott offenbart seinen Charakter durch das Heiligtum. Das Heiligtum bedeutet, dass Gott sagt: Ich möchte meinem Volk so nahe wie möglich sein. Und so wurden die Anweisungen gegeben, dass das Heiligtum, erinnert ihr euch, in der Mitte des Lagers gebaut werden sollte. Er wollte so nahe wie möglich sein.

[17:33] Aber gleichzeitig wusste Gott, dass Sünde ihn von dem Volk getrennt haben. Und wenn Gott in der Mitte des Lagers geraten wäre, dann wären alle gestorben. Wenn Gott also einfach ohne weiteres in der Mitte des Lagers gelandet wäre, dann wären alle gestorben. Also Gott hat sich im Allerheiligsten manifestiert. Er ist so nah wie möglich. Und doch ist er bedeckt, damit es dem Volk noch gut geht. Und die Schritte des Heiligtums zeigen die Schritte, wie wir zurück in Gottes Präsenz kommen können. Wie Sünde mitbekommen werden können. Es ist wie ein Bildbuch für ein Kind. Und es zeigt uns in jedem Schritt, was Gott tun will, um uns zurückzubringen, damit wir mit ihm leben können.

[18:44] Wenn man dann weiter liest in 2. Mose, findet man viele Instruktionen, wie genau sie das Heiligtum bauen sollten. Wenn wir an das Ende des Buches gehen, in 2. Mose 40, ist es sehr interessant zu lesen, was passiert ist, wenn das Heiligtum fortgeschritten ist. Es ist sehr interessant zu lesen, was passiert ist, wenn das Heiligtum fortgeschritten ist. Es ist sehr interessant zu lesen, was passiert ist, wenn das Heiligtum fortgeschritten ist.

[19:24] Man kann sich nur vorstellen, wie begeistert sie waren, als sie das Heiligtum vollendet hatten. Und alle Menschen sind auf der Bühne, um das Heiligtum zu eröffnen, und es ist eine große Arbeit, um das Heiligtum zu eröffnen. Wir stellen uns vor, wie alle Menschen sich dort versammeln und darauf warten, wie das Heiligtum eingeweiht wird. Wir lesen in Vers 33, und er richtete den Vorhof auf rings um die Wohnung und den Altar und hängte den Vorhang für den Eingang des Vorhofs auf, so vollendete Mose das Werk. Das hier ist die Begeisterung. Was wird jetzt passieren?

[20:19] Vers 34. Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung. Und Mose konnte nicht in die Stiftshütte gehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit des Herrn die Wohnung erfüllte.

[20:54] Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber es gibt so Momente, wo ich die Bibel lese und sage, da wäre ich gerne dabei gewesen. Ich habe so eine Liste von Top, also den besten 10 Momenten. Dinge, die ich mit meinen eigenen Augen sehen möchte. Dinge, die ich mit meinem eigenen Herzen erleben möchte. Das ist einer dieser Momente. Wie muss das nur ausgesehen haben?

[21:24] Ich würde euch vorstellen, bei der Einweihung eurer lokalen Adventgemeinde, dass bei der Einweihung plötzlich dieses Feuer, das die Gemeindekapelle erfüllt. Ich bin mir sicher, hier ist die Präsenz Gottes. Gott manifestierte seine Präsenz in einer sehr tangiblen und physischen Art in der Wildnis.

[21:56] Wir drücken jetzt den Schnelldruckknopf und gehen jetzt etwas weiter in der Zeit von diesem Ereignis. Ich möchte, dass ihr euch in eure Bibel dreht zu 1. Könige, Kapitel 8.

[22:10] 1. Könige, Kapitel 8. Das ist etliche Jahrhunderte später. Jetzt sind wir in der Zeit des Königs, König Salomon, der dritte König. König Salomon hatte das Vorrecht, das Haus Gottes in Jerusalem zu bauen, den ersten großen Tempel.

[22:46] Es war magnifizierend, wenn man die Beschreibung liest. Sie haben nichts gespart. Es muss einfach unglaublich aussehen. Stellt euch vor, als ihr da wartet, um dieses wunderschöne, herrliche, mit Gold glitzernde und glänzende Gebäude einzuweihen. Ich kann mir vorstellen, wenn ihr jetzt auch Teil der Volksmärkte gewesen wärt, die dort gewartet haben auf diese Einweihung. Ich bin mir sicher, dass die Leute vielleicht so untereinander etwas getuschelt haben. Glaubst du, das wird nochmal passieren? Erinnerst du dich, was da in der Wüste passiert ist? Wird das nochmal passieren? D.h., diese Begeisterung wird sich die Herrlichkeit Gottes nochmal offenbaren? Sie warten in Begeisterung.

[23:57] Schaut, was die Bibel sagt, 1. Könige 8, Vers 6. Und die Priester brachten die Bundeslade des Herrn an ihren Ort in den Sprachort des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubinen. Und schaut zu Vers 10. Und es geschah, als die Priester aus dem Heiligtum hinausgingen, da erfüllte die Wolke das Haus des Herrn. Sodass der Priester wegen der Wolke nicht hinzutreten konnte, um ihren Dienst zu verrichten, denn die Herrlichkeit des Herrn hat sich wieder offenbart.

[24:53] Es ist wieder passiert. So wie in der Wüste hat er sich wieder offenbart, als das erste Tempel eingeweiht worden ist. Und Gott hat sich erneut offenbart, dass er mit seinem Volk sein würde, dass er bei ihnen wohnen möchte. Hunderte Jahre vergehen. Und Gott möchte noch immer mit ihnen sein. Aber sie möchten nicht mehr mit ihm sein.

[25:31] Sünde und Unterdrückung und Verderbnis erfüllt das Land Israel. Und Prophet nach Prophet wird gesandt, um das Volk zur Buße zu rufen, zurück zur Gegenwart Gottes. Und schlussendlich, als die Menschen sich so sehr verhärtet haben, nimmt Gott seinen Schutz zurück. Und dann kommt ein Gericht über das Land. Sie wissen, der König von Babylon kommt und erobert die Stadt, nimmt das Volk gefangen und bringt sie für 70 Jahre in die Gefangenschaft nach Babylon. Für 70 Jahre sind sie in einem fremden Land.

[26:29] Aber unter den Gefangenen gibt es Menschen, deren Herz sich wieder zu Gott zurückwendet. Und dann kommt die Gelegenheit unter der persischen Oberherrschaft, dass sie wieder zurückkehren können. Und als sie dann nach Judea und nach Jerusalem zurückkehren, kehren sie auch zurück mit dem Wunsch, den Tempel wieder aufzubauen.

[27:10] Und Stück für Stück geht das Projekt voran und Stein auf Stein wird gebaut, bis so langsam der zweite Tempel sich aus den Ruinen Jerusalems wieder erhebt. Schaut mit mir zum Propheten Haggai.

[27:31] Wir wollen uns anschauen und bemerken, was passiert ist, als der zweite Tempel eingeweiht worden ist. Ihr könnt euch wahrscheinlich vorstellen, wie es war, wenn man an jenem Tag dabei gewesen ist. Ihr würdet euch den Tempel anschauen. Dieser zweite Tempel war natürlich längst nicht so herrlich wie der erste. Er hatte nicht so viel Gold. Aber es gab etwas, was wichtiger war als Gold. Aber das war die Gegenwart Gottes.

[28:10] Und ich bin mir sicher, das, was auf den Straßen gesprochen worden ist, ist, dass es nicht so war, als würde es wieder passieren. Wird die Herrlichkeit Gottes sich noch einmal herabkommen? Wird Gott sich noch einmal so ganz greifbar und physisch bemerkbar mit seiner Herrlichkeit manifestieren und zeigen?

[28:40] Wir lesen Haggai 2, Vers 1. Und am 21. Tag des siebten Monats erging das Wort des Herrn durch den Propheten Haggai folgendermaßen. Rede doch zu Serubabel, dem Sohn Shealtiel, dem Stadthalter von Judah, und zu Jeschua, dem Sohn Jotzedachs, dem Hohenpriester und zu dem Überrest.

[29:13] Und das sind jetzt die Worte des Propheten Haggai. Wer ist unter euch übrig geblieben, der dieses Haus in seiner früheren Herrlichkeit gesehen hat? Und wie seht ihr es jetzt? Ist es nicht im Vergleich sozusagen nicht so viel wie nichts in euren Augen? Es heißt ja sogar im Buch Esra, dass es noch Menschen gab, die tatsächlich sich erinnern konnten an den ersten Tempel und die, als sie das gesehen haben, geweint haben. Das war im Vergleich zum ersten Tempel so viel minderwertiger, so viel geringer. Aber vielleicht haben sie sich festgehalten und gesagt, vielleicht wird ja die Herrlichkeit Gottes diesen Tempel erfüllen.

[30:16] Und sie warten. Und sie schauen. Und sie erwarten. Und sie warten noch ein bisschen mehr. Und sie schauen. Und nichts passiert. Es gibt keine herrliche Wolke. Da gibt es keine herrliche Wolke. Kein Feuer. Keine Herrlichkeit. Aber es gibt eine Botschaft.

[30:47] Schaut, was Haggai sagt zu den Menschen, die dort stehen. Vers 4. Und ich möchte, dass ihr dieses hier wirklich begreift, versteht, vielleicht unterstreicht, denn ich bin mit euch, spricht der Herr, der Herrscher.

[31:34] Also keine greifbare, physisch bemerkbare Manifestation der Herrlichkeit Gottes, aber eine Verheißung, dass Gott bei ihnen sein wird. Und die ganze Botschaft des Propheten Haggai war, das Volk daran zu erinnern, dass Gott mit ihnen ist.

[32:00] Schaut nur ganz kurz zurück in Haggai 1, Vers 13. Da sprach Haggai, der Prophet des Herrn, im Auftrag des Herrn zum Volk. Was ist die Botschaft? Die ganze Botschaft des Propheten ist in einem Satz zusammengekommen. Im letzten Teil von Vers 13. Das ist die Botschaft von Haggai, die vom Herrn kommt. Ich bin mit euch, spricht der Herr.

[32:30] Aber was tun wir mit diesen Worten? Lasst mich euch sagen, was ihr mit diesen Worten tun müsst. Man muss an ihnen festhalten. Es ist eine Verheißung. Und ich weiß, dass wir heute oft eine ähnliche Erfahrung haben, wo wir nach einer tangiblen Manifestation Gottes Präsenz in unserem Leben suchen.

[33:00] Vielleicht wartest du darauf, das Gebet zu beantworten. Du wartest darauf, dass Gott mit dir ist. Manchmal fühlst du aber, dass dein Gebet, wenn es hinauf geht, einfach nur bis zur Decke geht und von dort wieder zurückfällt. Du schaust nach der Herrlichkeit aus, aber es gibt keine Herrlichkeit. Was tust du dann? Halt fest an der Verheißung.

[33:38] Denn Gottes Verheißung ist für dich dieselbe, wie damals, als sie den 2. Tempel aufgebaut haben. Gott spricht heute zu seiner Gemeinde der Übrigen. Und er sagt: Ich bin mit euch.

[34:02] Ist das nicht genau die Verheißung, die Jesus seinen Jüngern gebetet hat? Er sagt doch: Geht in die ganze Welt und tauft den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und lehrt sie alles, was ich euch gelehrt habe. Und ich bin mit euch, alle Zeit, bis an das Ende der Welt. Das ist eine Verheißung, liebe Freunde. Und das ist eine Verheißung, die der Gemeinde heute gehört. Es ist persönlich deine Verheißung.

[34:42] Manchmal ist es schwer, an einem gewöhnlichen Montagmorgen Gott zu sehen. Das ist keine herrliche Wolke, sondern nur so Nebel und dunkle Wolken von Verzweiflung und Zweifel und Ungewissheit. Und in unseren Gefühlen scheint es so zu sein, als ob Gott gar nicht gegenwärtig wäre. Aber durch den Glauben kannst du deine Hand durch diese Wolken hindurchstrecken und die Verheißung Gottes in Anspruch nehmen.

[35:18] Ich liebe, dass hier gesagt wird, in Haggai 2 über den 2. Tempel. Das müsst ihr unbedingt sehen. Schaut euch Vers 6 an. Das ist wirklich unvorstellbar. Den 2. Tempel. Erinnert euch, der Tempel, der keine Herrlichkeit hatte. Denn so spricht der Herr der Herrschern, noch einmal eine kurze Weile werde ich den Himmel und die Erde erschüttern, das Meer und das trockene Land. Und ich werde euch auch alle Heiligenvölker erschüttern. Und das oder der Ersehnte aller Heidenvölker wird kommen.

[36:06] Ist das nicht ein ganz wunderbarer Titel auch für ein Buch über das Leben von Jesus, nebenbei gesagt? Und ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen, spricht der Herr der Herrschern. Meines ist Silber und meines ist Gold, und jetzt hört euch diese Dynamit Botschaft in Vers 9 an. Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht der Herr der Herrschern. Und an diesem Ort will ich Frieden geben, spricht der Herr der Herrschern.

[36:46] Und die Leute müssen sich gefragt haben, wie kann das wahr sein? Da gibt es doch keine herrliche Wolke. Jesus ist eine Botschaft, eine prophetische Botschaft über den kommenden Messias. Ich meine, wer ist der Ersehnte aller Völker? Jesus.

[37:10] Und was passiert dann? Wir drücken den Fast-Forward-Knopf und gehen weiter zum ersten Jahrhundert. Und im ersten Jahrhundert verkleidet Gott seine Göttlichkeit in einem menschlichen Körper. Die Herrlichkeit Gottes wird jetzt in einem menschlichen Wesen offenbart, und niemand scheint das zu bemerken. Jesus wird in Bethlehem geboren. Er erfüllt alle Prophezeiungen des Alten Testamentes.

[37:54] Und als Jesus zwölf Jahre alt war, es war diese Tradition, dass zwölf Jahre alte jüdische Jungen dann zum ersten Mal nach Jerusalem kommen konnten, um dort am Passafest teilnehmen zu können. Und in dem Buch des Lebens Jesu gibt es ein ganzes Kapitel über diesen Passabesuch, wo das beschrieben wird. Und das lesen wir in der Bibel auch.

[38:28] Jesus kommt jetzt nach Jerusalem. Er kommt zum Tempel. Das ist eines meiner Lieblings-Kapitel im ganzen Buch. Wenn man das Kapitel liest, kriegt man richtig Gänsehaut. Das ist so erstaunlich. Was dort passiert, ist, dass dieser zwölf Jahre alte Junge, der Gott des Universums, in Fleisch und Blut, er geht in sein eigenes Heiligtum hinein. Und jetzt erfüllt die Herrlichkeit Gottes den Tempel. Die Prophezeiung von Haggai erfüllt sich jetzt.

[39:18] Und als dieser Junge in dieses Heiligtum hineingeht, erfüllt die Herrlichkeit Gottes den Tempel. Ellenwhite beschreibt, wie er alles genau betrachtet und zum ersten Mal in seinem Leben bringt er alles zusammen. Er sieht das Lamm. Er sieht den Priester. Er sieht, wie das Lamm sein Leben verliert. Und er versteht, er ist das Lamm. Er ist die Herrlichkeit, die den Tempel erfüllt.

[40:00] Und doch war es ein völlig normaler Gott. Die Priester haben einfach die Arbeit gemacht. Die Menschen haben einfach so ihre Aufträge erfüllt. Niemand hat mitbekommen, wie die Herrlichkeit den Tempel erfüllt hat. Gott war so näher seinem Volk als jemals zuvor. Seit dem Fall. Und niemand hat es bemerkt.

[40:32] Es kann auch sein, dass auch heute in unserem alltäglichen Alltag, dass Gott manchmal näher ist, als wir glauben, dass wir vielleicht nicht immer seine Gegenwart bemerken, weil es zu alltäglich ist.

[40:50] Und es ist interessant, weil Jesus wächst und seine öffentliche Botschaft beginnt. Und seine gesamte Botschaft und seine öffentliche Botschaft passten einfach nicht mit den Erwartungen des Messias. Es war nicht so, dass man keinen Messias erwartet hätte. Es war ja durch die Gesellschaft. Sie hatten nur eine falsche Vorstellung, wie der Messias aussehen würde. Es war ja die große Frage im ersten Jahrhundert, wann wird die Herrlichkeit Gottes zurückkehren? Die Pharisäer haben doch die Tora, die Bücher des alten Testaments gelesen. Sie haben doch gelesen, wie die Herrlichkeit auf das Heiligtum gekommen ist. Und wenn es jemals einen Höhepunkt des Erfolges in der Geschichte Israels gegeben hätte, dann war es die Zeit von Salomo. Und sie fragen sich, wann wird das nochmal passieren, denn wann werden wir nochmal eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes haben? Und währenddessen ist Gottes Gegenwart schon in ihrer Mitte. Aber sie haben es nicht mitbekommen.

[42:18] Und Jesus hat dann Jünger berufen und er beginnt Wunder zu tun, er speist die 5.000. Und jene, die dann angefangen haben zu glauben, dass er tatsächlich der Messias ist, die hatten auch falsche Erwartungen. Denn sie haben immer noch an so einen militärischen Führer gedacht, der die Römer besiegt, um Israel als eine starke Nation zu gestalten. Und Israel zu einer mächtigen Nation macht.

[43:04] Also ihr könnt euch vorstellen, dass jedes Mal, wenn Jesus ein Wunder gemacht hat und gewirkt hat, dass sie das dann auf ihre Art und Weise interpretiert haben und gesagt haben: Das wird dann dazu führen. Ihr könnt euch vorstellen, wenn wir mit den Römern kämpfen und einer von uns verwundet ist, dann ist das ziemlich praktisch. Und dann speist Jesus 5.000. Oh, wir können also gegen die Römer kämpfen, nämlich schlacht ziehen, wir brauchen nicht mal Essensproviant mitnehmen. Und dann tut Jesus sogar einen Toten auferwecken. Oh, jetzt sind wir bereit, lasst uns gehen.

[43:48] Und dann gibt es diese Enttäuschung. Denn Jesus erfüllt all diese Erwartungen nicht. Habt ihr jemals eine falsche Erwartung über jemanden gehabt? Und dann hört ihr über jemanden und dann trefft ihr ihn und eure Erwartungen sind völlig anders. Das ist früher öfter passiert, als es noch nicht so viele Social Media gab. Da haben vielleicht eure Freunde von deren Freund erzählt, ihr habt euch so ein Bild von der Person gemacht und dann trefft ihr sie schlussendlich und es ist ganz anders, als ihr euch das vorgestellt habt.

[44:45] Ich habe eine Einladung bekommen in ein gewisses Land. Ich war da niemals zuvor gewesen. Und die Leute, die mich eingeladen haben, die kannten mich nicht wirklich. Aber sie hatten von mir gehört. Und sie haben dann zwei junge Männer an den Flughafen gesandt, um mich abzuholen, die mich noch niemals gesehen hatten. Aber diese jungen Leute haben gedacht, wie junge Leute halt denken, ach kein Problem, den finden wir schon. Und alles was sie wussten war, das ist ein Missionar. Und sie hatten so eine Vorstellung, wie ein Missionar aussieht und haben gesagt, na den finden wir. So bin ich dann durch den Zoll gegangen und warte da am Treffpunkt. Niemand ist da, zumindest kommt niemand auf mich zu. Und ich sehe da zwei junge Männer in der Ecke. Werden die mich mitnehmen, weil die warten da lange, ich warte hier, alle anderen gehen schon irgendwo. Nach einer ziemlich langen Zeit schauen die mich so an und schauen mich nochmal an. Und am Ende haben sie sich so ein bisschen Mut gefasst und sind zu mir gekommen. Und haben gesagt: Bist du Daniel Pell?

[46:27] Und das erste, was sie gesagt haben, war: Du siehst nicht wie ein Missionar aus. Wie denkst du denn, dass er ein Missionar aussieht? Ob sie an ein Bart gedacht haben und so ein Stab und Sandalen oder so. Das sind also falsche Vorstellungen. Du hast eine Vorstellung und die Realität hat damit nichts zu tun.

[46:55] Das ist genau das, was passiert ist, als Jesus in die Welt kam. Die Menschen hatten diese Vorstellung von einem militärischen Messias, der die Römer besiegen wird. Und dann kommt Jesus und sagt: Das Reich Gottes ist wie Sauerteig. Das Königreich der Himmel ist wie ein Schatz, den jemand im Acker gefunden hat. Und das hat mit ihren Erwartungen nicht übereingestimmt.

[47:33] In Matthäus Kapitel 12. Schaut euch die Erwartungen an, die man so richtig im Text herausspüren kann. In Vers 38. Da antworteten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäern und sprachen: Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen. Wir könnten das auch anders formulieren. Wir wollen etwas Herrlichkeit sehen. Wir haben eine herrliche Vergangenheit. Erinnere dich an Mose, erinnere dich an Salomon. Jetzt möchten wir auch ein bisschen Herrlichkeit. Also Jesus, wenn du wirklich derjenige bist, der du behauptest zu sein, wenn du der Messias bist, gib uns ein Zeichen. Zeig uns etwas Herrlichkeit. Gib uns greifbaren Beweis, dass du derjenige bist, auf den wir gewartet haben.

[48:45] Und schaut, wie Jesus antwortet. Matthäus 12, Vers 39. Er antwortete und sprach zu ihnen. Denn so wie Jonah drei Tage und drei Nächte im Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein. Aber Jonah, der größere als Jonah ist hier. Die Männer von Nineveh werden im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und werden es verurteilen. Jonah war ein Schatten, ein Typ von Jesus. Jonah war in gewisser Art und Weise ein Typos, ein Schatten auf Jesus, wie er es selbst sagt.

[50:04] Wenn sie die Bibel studiert hätten, mit dem Heiligen Geist, der sie geführt hat, hätten sie bemerkt, dass all diese Typologien und Prophezeiungen sich in der Person von Jesus erfüllen. Die Königin der 42 des Südens wird im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und wird es verurteilen. Denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Solomonus zu hören. Und siehe, hier ist einer der Größten als Solomus.

[50:44] Ist es nicht interessant, dass Jesus zurückgeht und aus der Geschichte Israels zwei Beispiele herausgreift? Und nicht irgendwelche Beispiele. Schaut euch den Propheten Jonah an. Er war sehr erfolgreich. Die gesamte Stadt hat sich bekehrt. Und was war mit Solomon? Solomon war der größte König. Er war der reichste König. Sie hatten während seines Zeitraums den größten Territorium. Er war der weiseste König. Israel war am Höhepunkt des Erfolgs. Also sagt Jesus: Erinnert ihr euch an Jonah? Erinnert ihr euch an Solomon? Einer der Größten als Jonah steht hier. Einer der Größten als Solomon ist hier. Einer der Größten als Solomon steht hier. Und da bezieht er sich auf sich selbst. Und doch konnten sie es nicht sehen. Es war zu alltäglich. Da war für sie kein Zeichen der Herrlichkeit.

[51:57] Schaut mit mir in Matthäus Kapitel 12, Vers 6. Das ist noch so eine Dynamitaussage von Jesus. Jesus sagt über den Tempel: Ich sage euch, hier ist einer, der ist größer als der Tempel. Das war unerhört, so etwas zu sagen. Denn der Tempel war die Krönung der Herrlichkeit Israels. Aber all das wies ja nur auf Jesus hin. Der Tempel war ja nur ein Gebäude, er sollte mit der Herrlichkeit Gottes gefüllt werden. Und er wurde mit der Herrlichkeit Gottes erfüllt, als Jesus dort hineinging. Und doch haben sie es nicht bemerkt. Sie haben die Herrlichkeit Gottes nicht erkannt.

[52:55] Selbst die ganz nahen Freunde von Jesus haben nicht wirklich die volle Kraft von Jesus, der unter ihnen war, verstanden. Vielleicht erinnert ihr euch an die Geschichte in Johannes 11. Jesus hat einen Freund, den man Lazarus nennt. Und Lazarus wird sehr krank. Und dann stirbt er. Und vier Tage später kommt Jesus zu Bethany, dem Ort, wo Lazarus in der Türme gestorben wurde. Und er wird von Martha und Mary, den beiden Brüdern von Lazarus, treffen. Erinnert ihr euch, was Martha gesagt hat? Martha sagte, ihr könnt das in Johannes 11, Vers 21 lesen: Herr, wenn ihr hier gewesen wärt, würde mein Bruder nicht sterben. Sie glaubte also an die Kraft der Gegenwart Jesu. Aber nur für die Vergangenheit. Wenn du ein paar Tage früher hier gewesen wärst, dann wäre alles okay gewesen. Aber jetzt ist es zu spät, Jesus. Könnt ihr euch vorstellen, zu Jesus zu sagen, dass es zu spät ist? Das ist ein bisschen ironisch.

[54:23] Und dann sagt Jesus: Ich werde ihn auferstehen lassen. Ich bin das Leben. Und dann sagt Martha folgendes. In Vers 22. In Vers 24, da sagt sie: Ich weiß, er wird auferstehen am letzten Tag. Seht ihr, was hier passiert? Jesus ist direkt da. Er ist da. Jesus ist da. Er selbst ist das Leben, das ewige Leben. Er ist die Quelle von allem. Er ist der Schöpfer. Der Schöpfer. Wenn du vor ein paar Tagen da gewesen wärst, dann wäre alles okay geworden. Aber Schöpfer. Ich weiß, dass du am Ende alles okay machen wirst. Aber das ist nicht das, was du tun kannst. Es ist, was du tun kannst. Aber nicht, was du tun kannst.

[55:31] Also, man sieht, was Jesus in der Vergangenheit getan hat. Aber man sieht nicht, was er jetzt tun kann. Jesus sagt: Rollt den Grabstein beiseite. Er rollt den Grabstein beiseite. Sie sagt: Herr, er riecht schon. Er ist schon seit vier Tagen tot. Jesus, du hättest was tun können, wenn du früher da gewesen wärst. Und ich glaube dir total, dass du am Ende was tun kannst.

[56:00] Klingt dir das bekannt? Ich glaube, das ist ganz oft so, auch in unserem christlichen Leben. Wir können über die Herrlichkeiten der Vergangenheit sprechen. Oh, lass mich dir von meinem Gott erzählen, der das rote Meer geteilt hat. Lass mich dir von meinem Gott erzählen, der Manner vom Himmel hat regnen lassen. Lass mich dir von meinem Gott erzählen, der dafür gesorgt hat, dass die Mauern von Jericho hinabkommen. Und lass mich dir auch erzählen von meinem Gott, der wir one day pour out his spirit in the latter rain. It's just gonna be amazing, miracles and everything. Das wird einfach unvorstellbar sein. Es war unglaublich. Und es wird erstaunlich sein. Aber dazwischen. I don't know. It just doesn't really feel, that God is here right now. I feel that God isn't really present in my life. But he's here. He's here. And he has done great things. And he's gonna do great things. Just wait. And wait a little bit more. One day.

[57:26] While God all the while is saying, I am with you. I am. That's how God describes himself. He is present right now. Jesus wants to work in your life right now. He wants to be present on that difficult Monday morning. And that challenging Wednesday night. You serve a God, that did miracles in the past and will do miracles in the future. But you serve a God also, that wants to work in your life right now. His presence has been promised us.

[58:13] And you know, when we don't see his glory. Just like the people there, that were waiting for the glory, when the second temple was inaugurated. We need to cling to the promises. Because God's promises, are the ones, that are always with us. And God is with us, through his promises.

[58:42] I love 2 Corinthians 1, 20. It says, for all the promises of God in him, are yes and amen to the glory of God. I love 2 Corinthians 1, 20. It says, for all the promises of God in him, are yes and amen to the glory of God. He says, for all the promises of God in him, are yes and amen. I love 2 Corinthians 1, 20. It says, for all the promises of God in him, are yes and amen.

[59:30] It says, for all the promises of God in him, each time before I get up to preach or teach the word, I claim that promise. I've claimed it thousands of times. I prayed that prayer before I got up here today. God, when your word goes forth, don't let it return to you void, but let it accomplish that in which you are pleased. God, when your word goes forth, don't let it return to you void, but let it accomplish that in which you are pleased.

[1:00:07] For parents, we have the promise in Isaiah 54, verse 13. You have said that all our children will be taught by you. And great will be their peace. For when you are troubled in your mind, Isaiah 26, verse 3, you said that you will keep him in perfect peace, whose mind has stayed on you. 26, verse 3.

[1:00:39] In 2 Timothy 1, 7, it says that you said, God, that you would take away my fear and give me a sound mind. In 2 Timothy 1, 7, you said that you would take away my fear and give me a sound mind.

[1:01:05] Or Philippians 1, 6, where it says, when God begins a good work, he will complete it. Galatians 6, 9, do not be weary in doing good, and again, one of my favorites, Romans 8, 26, where we are promised that if we don't know what to pray, then the Spirit himself will give utterance and will intercede for us with groanings that cannot be uttered.

[1:01:41] So these are promises, promises that we can cling to, promises that we can hold on to when we don't seem to see any sign of God's presence or the glory of God's presence. And then God is present with us through these promises.

[1:02:06] Now, when the apostle Paul came to the end of his ministry, he wrote a letter to Timothy. And in 2 Timothy 4, 7, Paul says, I have fought the good fight. I have finished the race. I have kept the faith.

[1:02:31] And as we bring this message to a close, I want us to dwell on what it means to fight the fight of faith. Because, you know, when that tangible sign is not there, but we do have the promises of God, how then do we fight the fight of faith? And this is where we need to learn the very important lesson of the distinction between faith and feeling. And this is where we need to learn the very important lesson of the distinction between faith and feeling.

[1:03:18] I would like to read a quote from Ellen White from the book Our High Calling, page 120. In my opinion, this is one of the most important quotes ever. I think if we can learn what is written here, then it will change everything in our lives. She says, feeling and faith are as distinct from each other as the East is from the West. She says, faith is not dependent on feeling.

[1:03:55] Do you know how you can be set free by that one sentence? Because if faith is dependent on feeling, and I don't feel that I have faith, then God is not present with me. But if that feeling is not there, but I know that faith can grasp the promise of God, then there is hope.

[1:04:29] Listen to what she says here, the same quote. Daily we should dedicate ourselves to God. And believe that Christ understands and accepts the sacrifice. Without examining ourselves to see if we have the degree of feeling that we think should correspond with our faith. We should go forward as if every prayer that we send to the throne of God, we heard the response of the one whose promises never fail. Without examining ourselves to see if we have the degree of feeling that we think should correspond with our faith. Without examining ourselves to see if we have the degree of feeling that we think should correspond with our faith.

[1:05:30] That's amazing. And then she says, Even when depressed by sadness, it is our privilege to make melody in our hearts to God. When we do this, the mists and clouds will be rolled back. And we will pass from the shadow and darkness into the clear sunshine of His prescence. And we will pass from the shadow and darkness into the clear sunshine of His presence.

[1:06:08] Isn't that fascinating? That there is access for us by faith and that access does not have to be by feeling. and that access does not have to be by feeling. Because the feeling fluctuates. And if your feeling is with your faith then praise God, have a good time. And if your feeling is with your faith then praise God, have a good time. And probably it's been together as most of this camp meeting, I would guess. And probably it's been together as most of this camp meeting, I would guess.

[1:06:40] But when you go back Monday and next week there might come some challenges and then suddenly that feeling is no longer corresponding with that faith. And you think, well God was with me at that camp meeting last week, but He's not with me now. And there is these dark clouds that are surrounding you. And there is these dark clouds that are surrounding you.

[1:07:08] But then you can cling to the promise of God's presence by faith. But then you can cling to the promise of God's presence by faith. And you don't have to have corresponding feelings. And you don't have to have corresponding feelings. Your faith can take hold of the promise whatever your feelings may be.

[1:07:28] And this is so powerful because our faith is based on an objective truth that is in history. Think about this, Christianity in its essence is really founded upon a historic event that you can't change. Think about this, Christianity in its essence is really founded upon a historic event that you can't change. I mean 2,000 years ago Jesus died on the cross and He said, it is finished. And 2,000 years later when I'm in my living room depressed my feeling can't change the objective truth and reality of the gospel.

[1:08:20] And so don't let your subjective feelings control the story and narrative of the cross. But rather when you feel depressed say, that happened no matter how I feel it's done, it's finished. Christ is my Redeemer. The tomb is empty. He's alive. He's coming back. I claim it by faith.

[1:08:53] And start declaring truth. I mean that's a great strategy against depressive feelings. I mean I declare Jesus is alive. The tomb is empty. He is my mediator in the most holy place of the heavenly sanctuary. And He has invited me to come into His presence. He has promised me that He can even understand my weaknesses and feelings. And He told me that there is grace in times of need. And so I hold on to that. Like Jacob that is holding on to that angel and saying I will not let you go until you bless me.

[1:09:53] What does it mean to dwell with God? It means dwelling with God means in the ups and downs of life when feelings are there and feelings are not there it means to cling to the promises of God.

[1:10:11] And then when you cling to that promise and you make melody in your heart God is with you. He's with you. Amen.

[1:10:23] Let's close this in Revelation chapter 7 as we go back to our key verse. Revelation chapter 7 verse 15 the last part of the verse. And he who sits on the throne will dwell among them.

[1:10:47] I look forward to that day. How about you? We have an appointment at the tree of life, 2 o'clock. Remember? We're going to see Him face to face. But before that great day we can behold Him in His promises. We can behold Him right here in Scripture. We can spend time with Him. He is dwelling among us. He's not just a God of the past. He's not just a God of the future. He's a God of the here and now.

[1:11:31] How many of you want to say I want that God to be my God? The God of the present. I want to dwell with Him. I want to hold on to Him by faith. Let's kneel and pray together. Amen.

[1:12:17] For each and every situation that we go through you have given us a promise. And so I pray, Lord, that we may cling to these so that we may know that you are present with us through your promises. Give us faith, Lord. Faith that will rise above our feelings. Faith that is unshakable. Lord, this is a gift that we must receive from you. So we open our hearts and our minds and ask that your Spirit will come into our lives. And that you will do for us what we cannot do for ourselves. I pray for all my brothers and sisters here in this room. And all those that will be watching this message later. May you take us from this day forward. May you be present with us. And may we abide in you as you abide in us. All the way till that great day when we behold you face to face. It's my prayer in Jesus' name. Amen.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.