In dieser Predigt von Reinhard Gelbrich aus dem J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 wird die biblische Verheißung thematisiert, dass Gottes Volk in der Endzeit nicht mehr hungern oder dürsten wird. Es wird beleuchtet, wie Gott sein Volk auch in schwierigsten Zeiten versorgen und beschützen kann, und wie die Herausforderungen der letzten Tage letztlich zur Erlösung führen. Die Botschaft ermutigt dazu, auf Gottes Verheißungen zu vertrauen und sich auf die zukünftige Herrlichkeit zu freuen.
J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 – 13. „nicht mehr dürsten”
Reinhard Gelbrich · J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023 ·Themen: Bibelstudium, Erweckung, Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW Camp Meeting 2023
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Transkript
[0:23] Wenn es möglich ist, wollen wir niedergehen zum Gebet. Lieber treuer Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir uns so auf den Tag freuen dürfen, wo du wiederkommst. Es wird ein Tag sein voller Freude, aber wir danken dir, dass du uns in deinem Wort auch Mut machst für die Zeit bis dorthin. Und wir möchten dich auch heute Morgen einladen, dass wenn wir dein Wort aufschlagen, wir ermutigt werden, getröstet werden durch das, was wir hören. Wir danken es dir. Amen.
[1:26] Es ist schon interessant, was man so alles in einer Woche hören kann, einigen Tagen nicht allein aus einem Kapitel der Offenbarung, Kapitel 7. Viel Mut, viel Trost, viel interessante Sachen. Und es ist gut so, dass wir im Studium immer wieder was Neues entdecken. Es ist eine sehr herausfordernde Zeit, nicht wahr? Viele schreien oder rufen: Wer kann bestehen? Das ist nicht nur etwas, was man sich so nebenbei sagt, sondern das sind Ängste da. Aber wir dürfen sehen, dass Gott uns nicht alleine lässt. Er gibt uns wirklich Hilfe. Und ich möchte mit euch einen Text aufschlagen, den wir im siebten Kapitel der Offenbarung finden. Wir sind ja schon fast durch mit diesen Kapiteln.
[2:18] Und ich lese den 16. Vers: „Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten. Es wird auf sie nicht fallen oder lassen die Sonne oder irgendeine Hitze.“ Interessanter Text, den wir hier haben. Und wir merken schon, wenn wir uns das den Zusammenhang anschauen, dann ist das wirklich ein Blick, der in den Himmel geht. Die Gläubigen werden einmal dort sein, wo es keine Not mehr gibt, kein Schmerz mehr gibt, alles vorüber ist. Und ich denke, wir dürfen mit vollem Herzen sagen, wenn wir einmal dort sind, werden wir uns an die Dinge, die wir hier erlebt haben, nicht mehr so stark erinnern. Aber wir sind noch mittendrin. Wir sind noch nicht da.
[3:19] Und es steht hier, dass sie einiges erleben werden in Offenbarung Kapitel 7, Vers 1. Nicht, was wir gesagt haben oder was wir gelesen haben, dass hier geschrieben steht: „Sie werden nicht mehr hungern noch dursten. Es wird auf sie nicht lasten die Sonne, irgendeine Hitze.“ Das heißt, sie gehen durch eine Zeit, die nicht immer so einfach ist. Und Jesus sagt es ja auch selbst. Er schmiert seinen Leuten nicht irgendwelche Honig um den Mund. Wenn wir die Worte aufschlagen im Matthäus Kapitel 24, wo die Jünger so auf dem Ölberg sitzen und unbedingt wissen wollen, was so alles geschieht, ganz zum Schluss. Und dann sagt Jesus seinen Jüngern dort ab dem 20. Vers: „Bitte, aber dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder im Sabbat.“
[4:14] Okay, die Sache mit Jerusalem, die Zerstörung ist wie eine Miniatur gewesen für das, was am Schluss sein wird. Es wird interessant werden. Oder wenn ich erst 21 lese: „Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.“ Also Jesus fordert uns heraus und sagt, es wird einiges passieren.
[4:45] Wenn ich das parallele Kapitel von Matthäus Kapitel 24 aufschlage in Lukas 21, da sagt Jesus noch interessante Dinge im Zusammenhang mit den letzten Zeichen, die passieren werden. Ab Vers 25: „Und es werden Zeichen geschehen“, sagt er hier, „an Sonne, Mond und Sternen. Und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres. Und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde. Denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.“
[5:29] Und wir haben die gleiche Idee, die gleiche Aussage auch im Alten Testament, wenn Daniel im zwölften Kapitel und deutlich macht. Und er geht davon aus, es ist die Zeit kurz bevor Jesus wiederkommt. Wenn Michael sich aufmacht, dann sagte im Kapitel 12, Vers 1: „Zu jeder Zeit wird Michael, der große Engel, für dein Volk eintreten, wenn er sich aufmacht. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, hat es Menschen gegeben bis zu jeder Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben steht.“
[6:09] Also die Bibel ist uns da sehr deutlich und zeigt, da gibt es einiges, was auf uns zukommt. Aber wir brauchen keine Angst zu haben. Er ist ja bei uns. Er zeigt nur, dass es so kommen wird. Und Gott hat immer eine Lösung. Er möchte er sein Volk retten. Er möchte auch die retten, die noch am Schluss ganz zum Schluss diese Entscheidung treffen. Er sagt ja auch bei dem Gleichnis von dem Weingarten. Dann kommen einige zum Mittagszeit, einige nach dem Nachmittag, und einige kommen, wo schon Feierabend ist. Und die kommen auch noch ganz zum Schluss.
[6:53] Und das, was da geschehen wird, ganz zum Schluss, das ist auch nicht etwas, was am Ende so ganz witzig sein wird, sondern es wird sich langsam steigern. Aber in der Zeit, wo es sich steigert, haben die Gläubigen auch einiges durchzumachen. Aber es ist dazu da, um Menschen herauszuretten. Gott sagt uns, da werden viele Dinge passieren unter dem Volk Gottes, damit Menschen aufmerksam werden.
[7:21] Ich habe so ein kleines Büchlein, ich habe es gerade weggegeben, weil jemand das auflegen möchte neu. Das heißt, und ich weiß nicht, wer von euch kennt, dass man mit einer Schreibmaschine geschrieben hat: „Gottes Taten unter dem Adventvolk.“ Könnte das jemand von euch? Ja, ein paar Kenntnisse. Ganz interessantes Buch. Da ist ein Bauer in der Lüneburger Heide, und der war immer darauf bedacht, dass er Leute in seinen Bibelkreis hat, aber es war nie wieder.
[7:53] Und eines Tages kommt eine junge Mutti mit ihrem kleinen Kind zum ersten Mal zum Bibelkreis. Und der Bauer hat sich gefreut. Sie waren er und seine Frau und diese junge Mutti war da und das kleine Kind. Und er hat extrem Zimmer vorbereitet, wenn Kinder kommen, dass sie da ein bisschen spielen können. Und haben sie die Gegenstände gehabt. Und als sie fertig sind und die Mutter ihr Kind abholen will, dann war das Kind verschwunden.
[8:24] Und sie rufen das ganze Haus, durchsuchen Sie das Kind. Es ist nicht da. Sie rufen im Garten, suchen den ganzen Garten ab. Der war eingezäunt, es war alles verschlossen. Da konnte das Kind nicht drüber. Das Kind war nicht zu finden. Und der Bauer sagt: „Es gibt noch eine Möglichkeit. Das Kind ist…“ Ich habe hinter meinem Stall eine Jacke, Grube. Und nimmt einen Stecken und Stock hat da drin und holt das Kind raus.
[8:59] Und die Mutti sagt: „Ist das die Belohnung dafür, dass ich zur Baby?“ Sagt: „Ich weiß auch nicht, warum es passiert ist, aber wir können Gott bitten. Er ist der Geber von Leben.“ Und nimmt das Kind und sie legen es auf den Tisch und er betet und das Kind schlägt die Augen auf.
[9:19] Fantastisch, oder? Da werden Dinge passieren, wo Menschen doch mal aufmerksam werden, bevor die letzte Zeit kommt. Nicht in der Offenbarung haben wir ja eine ganze Reihe von so Hinweisen. Und wir haben gerade gelesen auf dem Baum 7: „Sie werden nicht hungern noch dürsten, noch der Sonne Schein wird auf sie lasten.“
[9:44] Interessant ist, dass wir ähnliche Elemente, ähnliche Aussagen bei den Plagen haben in der Offenbarung. Offenbarung 16. Wir haben ja nicht in der Offenbarung Plagen, oder? Wir haben auch in Ägypten Plagen. In Ägypten waren zehn, in der Offenbarung sind sieben. Die ersten drei Plagen haben mit Ägypten was zu tun, und die letzten vier mit Babylon.
[10:18] Matthias, dürfte ich bitte mal kurz nach oben zu kommen? Du kommst zur lebend runter, ist kein Problem. Dann ist dieses Volk Gottes damals in Ägypten ja in einer Situation gewesen, wo man sich eingelebt hat. Sie waren 400 Jahre in Ägypten, nicht wahr? Sie hatten dort ihre Freunde, sie hatten dort ihr Haus oder ihre Wohnung. Es war ihre Heimat. Man gibt Heimat nicht einfach so auf, oder? Sie hatten dort, fühlten sie sich wohl. Es war das, was ihr Leben bedeutet.
[11:05] Gott wollte doch sein Volk aus Ägypten führen, nicht wahr? Was muss er tun, um sein Volk frei zu machen? Er musste die ganzen Umstände, in denen das Volk lebte, zersprengen. Das heißt, durch die Plagen wurden die Fesseln gelöst und das Volk wurde frei.
[11:25] Könnte es möglich sein? Danke schön. Könnte es möglich sein, dass es bei den letzten Plagen, dass Gott die Plagen schickt, damit sein Volk frei wird und man Himmel zu gehen? Das ist nicht nur eine Sache für die Ungläubigen zur Bestrafung, sondern dass das Volk frei wird. Dann ist dann kein Mercedes mehr, etwas versteht er, und kein Haus mehr, was braucht man nicht mehr. Sondern das Volk wird frei.
[11:59] In dieser Situation, dass wir vorhin gelesen haben Matthäus 24, bitte darum, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter. Hat da haben wir so eine kleine Gedankensplitter, doch in der Apostelgeschichte. Ihr wisst, dass eine Zeit gekommen ist in der Gemeinde zu Jerusalem, dass sie alles verkauft hatten. Kennt ihr die Geschichte? Und dann kamen doch zwei. Sie haben auch alles verkauft, aber die sagten sich: Naja, ein bisschen was können wir auch für uns behalten, oder?
[12:33] Ganz, ganz bisschen was muss ich auch noch nicht wissen. Und dann kommt der Petrus und sagt: „Warum habt ihr den Heiligen Geist belogen?“ Interessant, es ist nur in Jerusalem passiert, weder an die Jochen noch irgendwo anders, nur in Jerusalem. Haben sie das verkauft? Im Nachhinein wissen wir, warum, weil Jerusalem wurde platt gemacht, oder? Dann musste nichts mehr da sein. Sie hätten nichts mehr gehabt, sie hätten können. Aber sie haben es vorher noch mal Gott gegeben.
[13:09] Und eine Organisation in Jerusalem konnte stattfinden, dass in einem Tag 3000 gekauft wurden, dann wurden 5000 gekauft. Das wird am Schluss auch wieder so sein. Gott wird, weißt du, darüber Gott wird seinem Volk sagen, wann sie ihren Kram verkaufen können. Keinen Sinn mehr, dann ist die Zeit reif geworden.
[13:31] Also wir merken schon, es ist interessant, was die Bibel so alles sagt darüber, aber dass die Menschen, die gläubigen Menschen am Schluss durch diese Zeit gehen werden. Ich habe hier ein Zitat von Ellen White in dem Buch „Vom Schatten zum Licht“. Kennt dieses Buch, ja? Offenbarung 7, Vers 16, auf Seite 594. Sie sagt, sie und sie meint dort die 144.000.
[14:01] Sie haben erlebt, wie die Erde durch Hungersnöte und solchen verwüstet wurde und Menschen unter der großen Hitze der Sonne schmachten mussten und haben selbst Leid, Hunger und Durst erleben. Also sie sind mit durchgegangen. Nicht so, dass die einfach im Sessel gesessen waren und sagen: „Die anderen, die den Geschichten das Recht, ja, sie sind mit durchgegangen.“
[14:31] „Sie wird nicht mehr hungern und dürsten.“ Diese 144.000. Wir haben ja in diesen Tagen ja einiges über 144.000 gesprochen. Die 12.000 aus jedem Geschlecht Israel, diese große Schar, die da gekommen ist. Und man fragt sich eigentlich, sind der ungefähr 75% aller Aussagen des Neuen Testaments vom Alten Testament? Haben wir im Alten Testament vielleicht auch einen Hinweis auf die 144.000?
[15:08] Im Neuen Testament haben wir den Hinweis: 12 Geschlechter Israel. Aber es ist ja nicht nur, dass die Israeliten gerettet werden, oder? Man könnte natürlich sagen, wie Paulus sagt: Nicht die ersten Juden, die auswendig ist, sondern das inwendig ist. Aber wir haben Offenbarung ja auch nicht nur das Volk Israel, sondern wir haben Offenbarung 22 auch die 12 Apostel, nicht wahr?
[15:31] Also könnte man sagen, es sind Gläubige aus dem ja, Israeliten und die Gläubigen aus der Heiden. Heißt, alles, was nicht gut ist. Das auch die Idee, die Römer Kapitel 11, 12 mal 12 oder 44. Und die 1000 sind einfach mehr.
[15:54] Wenn das alles heißt in meinem hineingehen, haben wir eine ähnliche Idee. Wir haben den Text schon einmal gelesen in diesen Tagen, aber schlage vielleicht einmal kurz auf. Es ist interessant zu wissen in dieser Sache, weil wir Mut bekommen, dass Gott mehr tut, als wir uns vorstellen.
[16:12] Im Hesekiel Kapitel 9, hier Kapitel 9, 8. Sehr interessant. Sollte man Zeit nehmen, sich ein bisschen damit zu beschäftigen. Aber in Kapitel 9 steht dann plötzlich im Vers 4: „Und er sprach zu ihm: Geh durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an die Stirn die Leute, die das Seufzen und Jammern über die Gräuel, die dort geschehen.“
[16:40] Wir sind in einer prophetischen Situation. Wir zeichnen mit einem Zeichen an der Stirn die Leute, die seufzen und jammern über die Gräuel, die geschehen sind. In der Offenbarung haben wir auch so ein Zeichen an der Stirn oder der Hand, ja? Offenbarung 13. Gott zeichnet sein Volk auch. Und da zeichnet es. Hier steht mit einem Zeichen. Jetzt, wenn wir den hebräischen Text anschauen, dann wird dieses Zeichen genannt als mit einem Buchstaben bezeichnet, und zwar mit dem letzten Buchstaben des als des hebräischen Alphabets.
[17:34] Jetzt hat im Hebräischen jeder Buchstabe auch einen Zahlenwert. Wir kennen das aus dem Lateinischen. Großes I ist 1, ja, und X ist 10, und V ist 5, und L ist 50, glaube ich. Er kennt das ja. Wir nehmen das ja auch hier mit dem Vicarius, die Idee, ja, 66. Im Hebräischen hat jeder Buchstabe auch einen Zahlenwert, und dieses Taw hat den Zahlenwert 400.
[18:08] Wir sind in der prophetischen Sprache, und der Prophet, wenn es um Zahlen geht, geht es doch immer ein Tag ist gleich ein Jahr. Oder da haben wir dreieinhalb Jahre, 42 Monate, 1260 Tage ist Jahre. Ja, also man rechnet immer mit 30 Tagen ein Monat. Wenn du 400 in der Prophetie überträgst mal 360, bis du da rauskommst. 4 mal 360, 144.000.
[18:43] Interessant. Interessant. Aber gehen wir zurück zu Daniel, Offenbarung 7, Vers 16. Gott möchte er sein Volk schützen. Er möchte es schützen. Und wir haben schon erwähnt, sind einige Hindernisse da, nicht?
[18:59] Und da steht: „Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten.“ Kapitel 7, ja. Und diese diese Dinge, die erwähnt werden, zeigen, dass hier einiges geschieht. Wie können wir das auf uns heute übertragen? Was was bedeutet das für uns heute, was hier geschrieben steht? Wir können schon vorstellen, dass das nicht einfach ist, diese Zeit, die sie hier erleben. Wir haben Prophezeiungen auch im Alten Testament, die das nicht aufgreifen. Wenn die Zahl 49:10 da steht: „Sie werden wieder hungern noch dürsten. Sie wird wieder Hitze, doch Sonne stechen, denn ihr Erbarmen wird sie führen und an die Wasserquellen leiten.“
[19:51] Also Gott möchte uns deutlich machen, auch wenn diese Zeit kommt, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Gott sorgt. Es geht nicht um unsere Gefühle. Wenn Gott etwas verheißt, dann dürfen wir uns versichern, dass diese Dinge passieren werden. Er wird uns in dieser Zeit hindurchbringen. Auch wenn andere dursten und hungern, braucht sein Volk keine Angst zu haben.
[20:24] Wir haben Beispiele der Bibel, kennt die Witwe von Zarpath, ja. Medelia, wo das Mehl und das Öl nicht ausgegangen ist, ja. In diesen kleinen Heftchen, was ich vorhin gerade erwähnt habe, ist eine schöne Geschichte erzählen. Ein Mann unterwegs. Wisst ihr, wir haben heute eine Zeit, wo wir uns alles kaufen können, kein Problem. Wenn wir eine Not haben, dann kaufen wir. Es gibt alles zu kaufen. Aber diese Zeit kann ganz schnell vorbei sein, ganz schnell, schneller als wir denken.
[21:03] Da ist ein Bäcker, der hat einige Kinder zu Hause. Und es war schwierig, irgendwas zu verkaufen. Und er betet: „Sie haben nichts mehr zu essen. Lieber Gott, schenke uns heute Abend wenigstens ein Brot und ein bisschen Butter, das was zu essen haben.“ Und der läuft den ganzen Tag und verkauft nicht. Zum Schluss dann noch ein Haus. Er geht noch hin, ist ziemlich müde. Und die Frau sagt: „Ja, ich würde ihn ja gern was abkaufen, aber ich habe kein Geld.“ Werden sie zufrieden, wenn ich ein Stück Brot gebe?
[21:48] Und hat ein Brot gehabt. Er ist ganz glücklich. Die Kinder haben was zu essen. Aber er sagt: „Lieber Gott, also mit seinem Fahrrad nach Hause fährt, ich habe nicht nur ein Brot gebeten, sondern auch gut.“ Wo ist die Butter? Und das war Mondschein. Und plötzlich wieder auf dem Weg etwas Blitzen. Und der steigt ab.
[22:12] Ich denke, wir brauchen uns nicht zu fürchten. Gott wird sein Volk bewahren. Es ist viel leichter gesagt, wenn man alles hat, versteht er. In der Theorie sind wir da ganz große Meister. Der Praxis wird oft manchmal schwierig.
[22:31] Weiß nicht, ob davon gehört hat. Es gibt einen Ort auf dieser Erde, wo Gott auch immer noch Manna regnen lässt. Hatte ich mal gehört. Habe die Bilder zum ersten Mal vor einiger Zeit gesehen von zwei Leuten, die ich gut kenne, Frank Hase, Norbert im. Könnte wahrscheinlich alle Albertin, wahrscheinlich weniger. Das sind zwei Leute, ist nicht irgendwie so emotional aus dem Häuschen, ja, sehr realistisch. Und jetzt zwei Leute waren dort, sie wollten zusammen schauen, ob das wirklich stimmt. Und ich habe die Bilder gesehen.
[23:04] Haben genauso wie damals, als Mann gefallen ist. Es geschah damals in Angola, als große Kriegerin war eine Soundstation. Und das fällt, und wenn es man kann essen, man kann es schmeckt genauso wie wie ein Semmel Honig sein ist. Fällt dreimal, dreimal ein paar Wochen. Kann Gott sein Volk retten? Kann was geben? Kein Problem. Oder zu Gott kein Problem. Er kann es tun.
[23:35] Fantastisch, dass wir so einen Gott haben. Nicht wahr? Natürlich ist das Essen und Trinken nicht nur buchstäblich gemeint, auch in übertragenen Sinn. Gott wird sein Volk immer mit der Speise vertrauen, die es braucht. Immer.
[23:59] Wir dürfen sicher sein, dass er das. Und in Situationen, die wir uns nie vorstellen können, wenn ein Mensch Hunger hat auf dem Wort Gottes, wird Gott ihm das geben. Ich war in Santa Cruz in den größten Gefängnis, 4000 Leute sind da drin. Ich möchte keinen Tag drin sein. Es reicht, wenn man draußen ist, kriegt man einige Stempel aufgedrückt, wenn man reinkommt. Man ist das sehr bedacht, dass die Stempel nicht runtergehen, weil sonst kommst du raus.
[24:31] 4000 Leute drin. Da gibt's allein in diesem Gefängnis drei Adventgemeinden. Sind verschiedene.
[24:43] Und zum Schluss war ich noch in dem Hochsicherheitstrakt, der wusste noch mal durch Gefühl, Stämme drauf. Ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Und in dem so Hochsicherheitstrakt sind nicht nur die Leute drin, die mal die Butter vom Brot gestrichen haben. Das sind die schweren Jungs drin. Nicht kommen da rein. Und dann treffe ich da drin Leute an, ungefähr 30 Leute, die mit mir Gottesdienst feiern wollen. Der schlimmste, der das ganze Gefängnis, der terrorisiert hat, hat irgendwie eine Bibel bekommen und er hat angefangen, der Bibel zu lesen. Heute ist er der Gemeindeleiter dieser kleinen Gemeinde.
[25:39] Nee, und es ist toll, dass wir solch einen Gott haben. Aber die Bibel sagt uns auch nicht nur, dass sie hungern, dürsten müssen manchmal, vielleicht zum Schluss, sondern die Sonne wird auch ziemlich heiß werden. Auch da gibt es den Text im Alten Testament. Ich habe immer verkehrt gelesen. Da habe ich immer gelesen: „Die wird siebenmal heißer.“ Steht gar nicht. Durch das möchte: „Siebenmal heller.“
[26:07] Werden. Man muss ein bisschen schwitzen. Auch das Volk Gottes wird schwitzen müssen am Schluss. Es wird ein bisschen interessant werden. Steht dort nicht, aber es steht hier: „Die Sonne wird wohl siebenmal heller sein zu der Zeit, wenn der Herr den Schaden seines Volkes verbinden und die Wunden heilen wird.“ Steht hier.
[26:27] Und ihr merkt schon, auch in dieser Situation, wenn alles drunter und drüber geht, kann sein Gott sein Volk retten. Denk an die drei Freunde von Daniel, nicht wahr? Die waren vorher was kaputt gegangen ist, was erschreckend, aber nicht mehr die Haare waren verschenkt, ja. Gott kann die, wenn die Lebensgrundlagen scheinen zu verschwinden, kann Gott sein Volk retten.
[26:53] Kann Gott sein Volk beschützen? Und das ist fantastisch. Er tut das. Es ist gut, dass wir solch einen wunderbaren Gott haben. Und ich denke, wir sollten uns noch mal erinnern an das, was für ein Offenbarung 21 finden, weil Gott möchte uns den Blick auf jenes Geschehen richten. Auch wenn man Offenbarung 7 sehen, dass es manches zu erleiden gibt, aber Offenbarung 21 ist ein fantastisches Wort.
[27:34] Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen, und er wird bei ihnen wohnen. Sie werden sein Volk sein. Er selbst, Gott, wird mit ihnen sein, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leiden, noch Geschrei, noch Schmerz wird das sein, denn das erste ist…“
[28:03] Schmerz wird das sein. Denn das Erste ist vergangen, und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu.
[28:10] Widerspricht, schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss.
[28:17] Denke, wir dürfen diesem Gott danken, diesen Ausblick zu haben, auch wenn es schwierig wird.
[28:24] Aber Gott möchte sein Volk frei machen, damit es bereit ist, ihm zu begegnen. Lass uns doch miteinander beten.
[28:43] Lieber treuer Vater, wir danken dir ganz herzlich, dass wir wissen dürfen, wir sind in deiner Hand geborgen.
[28:48] Wir danken dir, dass du uns auch über die letzten Dinge nicht im Unklaren bist. Es werden manche Dinge kommen, die nicht einfach sind. Und Petrus sagt sogar, wenn wir in Schwierigkeiten hineinkommen, sollen wir heute dankbar sein, weil wenn wir durch die Schwierigkeiten durchgehen, wird unser Glaube hinterher stärker sein als vorher.
[29:10] Du möchtest uns vorbereiten, aber wir dürfen den Blick haben auf dich, und in deiner Hand dürfen wir geborgen sein. Dafür danken wir dir in deinem Namen. Amen.
[29:37] [Applaus] [Musik]
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