In diesem Video wird die Apostelgeschichte 1, Verse 1-13 behandelt. Christopher Kramp erklärt, wie Lukas die Geschichte der frühen Christenheit beschreibt und wie Jesus seine Jünger auf die Ausbreitung der Botschaft des Reiches Gottes vorbereitet. Es wird auf die Bedeutung des Heiligen Geistes und den Auftrag der Jünger eingegangen, Zeugen für Jesus in aller Welt zu sein.
Gott auf (m)einer Seite: Apostelgeschichte 1:1-1:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: ApostelgeschichtePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit Seite 1 bis 13. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für Jesus. Jesus, der unser Herz erfreut, Jesus, der unser Leben verändert, der unsere Gedanken neu auf dich richtet. Das mit dem Heiligen Geist erfüllt. Jesus, der uns eine neue Richtung von unserem Leben gibt und Kraft und Mut und Freude für dich zu wirken. Wir möchten heute an diesem Tag mit Jesus zusammen durch den Alltag gehen. Möchte ich bitten, dass du uns inspirierst, für dich zu wirken, für dich da zu sein, dich zu bekennen, dich zu loben, unser Leben dich zu verherrlichen. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:22] Wir sind in, wir beginnen heute mit der Apostelgeschichte. Das einzige Buch im Neuen Testament, das ganz speziell die Geschichte der Christenheit, den Anfang der Christenheit beschreibt, die Ausbreitung der Botschaft, die Jesus in den Evangelien im Matthäus, Markus, Lukas und Johannes so eindrucksvoll gepredigt und ausgelebt hat. Wir beginnen in Apostelgeschichte 1, Vers 1. "Den ersten Bericht habe ich, Theophilus, verfasst über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren." Die Apostelgeschichte ist eigentlich Teil 2, ist Teil 2 des Lukas-Evangeliums. Es ist derselbe Lukas, der das Lukas-Evangelium an Theophilus schrieb, an jemand, der schon vom Christentum wusste, der schon da unterrichtet war und der jetzt einmal ganz systematisch und sehr chronologisch und ja, mit dem Blick eines Historikers, sozusagen das Leben von Jesus noch mal sehr genau lernen sollte und sich damit beschäftigen sollte. Lukas, der selbst zwar ein Arzt war, aber es ist ein ganz offensichtliches Interesse auch an Geschichtsschreibung hatte. Also kein Wunder, dass er die Geschichte der Christenheit, der frühen Christenheit hier beschrieben hat. Er schreibt einen zweiten Teil, eine Nachfolge, waren sozusagen. Nachdem Leben von Jesus kommt jetzt im zweiten Teil die Frage, aber die Frage behandelt, wie ist das weitergegangen mit der Botschaft, die Jesus gepredigt hat, mit dem Reich Gottes, dass er hier auf der Erde gepflanzt hat, bis zu dem Tag, da in den Himmel aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist Befehl gegeben hatte. Wir haben am Ende vom Lukas-Evangelium gesehen, wie auch in den anderen Evangelien das endet mit der Himmelfahrt Jesu und dem Auftrag, den er gibt, den Jüngern in alle Welt zu gehen und das Evangelium vom Reich Gottes zu predigen. Ihnen erwies er sich auch nach seinem Leiden als lebendig durch viele sichere Kennzeichen, indem er ihnen während 40 Tagen erschienen und über das Reich Gottes redete. Jesus hat sich nicht nur einmal seinen Jüngern zu erkennen gegeben. Wir wissen allein aus dem Johannes-Evangelium, dass dort drei Erscheinungen von Jesu innerhalb von einigen Tagen berichtet werden. Insgesamt hat Jesus also hier über einen Monat seine Jünger immer und immer wieder unterrichtet über die Dinge des Reiches Gottes. Wir wissen aus dem Matthäus-Evangelium, dass er sie auch nach Galiläa eingeladen hatte und dort auf dem Berg mit ihnen gesprochen hatte und ihnen die Mission der christlichen Kirche erläutert hat und sie dazu aufgefordert hat, in alle Welt zu gehen, das Evangelium zu predigen.
[4:00] Nun sind sie noch einmal hier in Jerusalem. In Vers 4 heißt es: "Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, nicht von Jerusalem zu weichen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, die ihr, so sprach er, von mir für normal habt." Das ist interessant, wie hier sozusagen wir so in die Geschichte hineintauchen, die plötzlich die Perspektive sich wechselt. Es wird beschrieben über Jesus und dann wird plötzlich seine persönliche, seine seine eigene Worte eingeflochten. "Die ihr von mir vernommen habt. Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden." Nicht lange nach diesen Tagen im Johannes-Evangelium hat Jesus sehr deutlich gemacht, dass sie den Heiligen Geist brauchen. Er hatte sie angehaucht und deutlich zu machen: "Ich sende euch aber, ihr braucht den Heiligen Geist." Er hatte in den Stunden vor seiner Gefangennahme ausführlich über den Heiligen Geist gesprochen. Er selbst hat ihr erst angefangen zu predigen, als er bei der Taufe durch Johannes den Täufer mit dem Heiligen Geist gesalbt worden war. Erst dann hat er seinen öffentlichen Dienst offiziell begonnen. Er war natürlich vorher auch ein sündloser Mensch gewesen, hatte vorher auch den Charakter Gottes dargestellt, aber mit dem Heiligen Geist hatte er begonnen, das Reich Gottes überall zu predigen.
[5:13] Da fragten ihn die, welche zusammengekommen waren und sprachen: "Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel die Königsherrschaft wieder her?" Wir sehen, dass sie immer noch nicht richtig verstanden haben, was eigentlich wirklich mit dem Reich Gottes Jesus gemeinsam wir werden sehen, das ist noch Jahre dauert, bis sie verstanden haben, dass das Reich Gottes auch für Nicht-Israeliten genauso gilt wie für sie. Sie denken immer noch, dass Jesus vielleicht jetzt nach dieser, nach diesem, nach dieser unvorstellbar dramatischen Geschichte mit dem Kreuz und der Auferstehung jetzt dann doch noch die militärische, militärpolitische Führung von Israel einnehmen würde. Aber Jesus hatte ihnen gesagt: "Er wird in den Himmel auffahren und er wird wiederkommen." Und so heißt es hier: "Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Herr in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat." "Dass die Königsherrschaft wiederhergestellt werden wird und zwar für ganz Israel und zwar für das geistliche Israel, und Jesus wird König sein über alle Völker, Nationen, Stämme." Und Sprache, das sagt Daniel 7 schon ganz deutlich, aber es ist nicht die Aufgabe der Jünger, jetzt festzustellen, wann das Königreich Gottes exakt beginnt, sondern sie haben eine Aufgabe. "Mein Auftrag: Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und bis an das Ende der Erde." Jesus war mit dem Heiligen Geist und Kraft gesalbt worden, um das Evangelium zu predigen dort, wo er gelebt hat. Und jetzt sagt er, dass sie, die Jünger, den selben Heiligen Geist bekommen würden, den Jesus gehabt hat, um sie auch zu befähigen, das Evangelium in der ganzen Welt zu predigen. Und zwar anfangen in Jerusalem und dann in der näheren Umgebung, in Judäa, und dann in den nächstgelegenen Gebieten, in Samaria, und dann letztendlich konzentrisch von dort, wo sie waren, bis ans Ende der Welt. Das ist der Auftrag, den wir alle haben, dass dort, wo wir sind, wir darum bitten, dass Jesus mit dem Heiligen Geist erfüllt und erfüllt mit dem Heiligen Geist, wir beginnen Schritt für Schritt und konzentrisch nach außen zu bewegen, das Evangelium immer weiter zu verbreiten, bis es einmal die ganze Erde umspannt.
[7:22] Und als sie das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Jesus fährt in den Himmel auf. Und als sie und als, verzeiung, und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er da hinauffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen. Sie sind völlig, sind wissen gar nicht, was ich sagen sollen. Jesus fährt vor ihnen in den Augen in den Himmel auf, verlässt sie. Und er sagt ihnen ja noch, als er von ihnen geht, dass er bei ihnen bleiben wird bis ans Ende der Welt. Zeit, dass sie hinausgehen soll, das Evangelium. Und als sie dort hinschauen und sehen, dass Jesus physisch nicht mehr da ist und jetzt vertrauen müssen, dass er tatsächlich ihnen den versprochenen Tröster sein wird, den verheißenen, den verheißenen Beistand, den Heiligen Geist, der dann das sagen wird, was Jesus sagen würde, wenn ich hier buchstäblich auf der Erde wäre.
[8:24] Wären sie noch schauen, heißt es, dass zwei Männer, zwei Engel in weißer Kleidung bei ihnen stehen, die sprachen: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie er ihr habt in den Himmel auffahren sehen." Jesus hat es versprochen in Johannes 14, dass er zum Vater gehen wird, Wohnung vorbereiten wird und dass er wiederkommen wird. Und hier bestätigen sie dieses Versprechen. Er wird wiederkommen und zwar nicht irgendwie, sondern genauso wie sie ihn haben kommen sehen, auf den Wolken des Himmels.
[9:01] Sie kehrten nach Hause zurück von dem Berg, welcher Ölberg heißt, der nahe bei Jerusalem liegt, einen Sabbatweg entfernt. Diesen Ölberg hatte Jesus über die Hose geweint, aber auf diesem Ölberg ist Jesus in den Himmel aufgefahren, zum himmlischen Jerusalem, um dort als Priesterkönig gekrönt zu werden, den Heiligen Geist auszugießen nach Jerusalem, um dort an diesem Ort, der vor Jahrhunderten durch die Propheten heißen worden ist, dort den Segen des ewigen Lebens zu geben, dass ich dann ausbreiten soll in die gesamte Welt.
[9:42] Sie kehrten nach Jerusalem zurück, einen Sabbatweg entfernt. Sie waren aus Galiläa. Das wird hier in dem Kapitel noch mal ganz deutlich. Und nach menschlichen Maßen, was das gefährlichste, was sie machen konnten, in der Stadt jetzt zu bleiben, in der ihr Meister und Herr getötet worden ist. Hier, was am gefährlichsten, Menschen hätten wahrscheinlich überlegt, nach Galiläa zu ziehen und dort eine kleine Gruppe zu bilden, dort vielleicht im Widerstand gegen die Juden in Jerusalem etwas Eigenes aufzubauen. Aber Jesus hat gesagt: "Bleibt in Jerusalem."
[10:12] Der Jesus, obwohl er abgelehnt worden war, obwohl er verspottet worden war, obwohl er getötet worden war, war noch nicht zu Ende mit seinem Volk. Noch waren dreieinhalb Jahre aus Daniel 9 übrig, und der Bund sollte bekräftigt werden mit jedem, der es möchte. Diese letzten sieben Jahre waren es zur Hälfte vorbei, und der Heilige Geist sollte ausgegossen werden in Jerusalem. Das macht Psalm 133 ganz deutlich. Und als sie hineinkamen, gingen sie hinauf in das Obergemach. Übrigens auch, Lukas 3, Vers 1 bis 5. Und als sie hineinkamen, gingen sie hinauf in das Obergemach, wo sie sich aufzuhalten pflegten, nämlich Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphaeus, und Simon Zelotes und Judas, der Sohn des Jakobus. Hier sind sie die Elf Apostel. Einer fehlt, Judas ist nicht mehr da.
[11:14] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, habe Dank, dass du uns mit demselben Heiligen Geist erfüllen möchtest, ausstatten möchtest, den auch Jesus gehabt hat. Er war sündlos, hat ein perfektes Leben gelebt und hat trotzdem sich auf diesen Heiligen Geist verlassen und dein Werk zu tun. Wie viel mehr, wie viel mehr brauchen wir den Heiligen Geist, die wir so viel in unserem Leben gesündigt haben, so viel Schwächen haben, so viel Charakterfehler angehäuft haben, seien sie angeboren oder vor allem auch dann unser eigenes Leben entwickelt. Herr, wir brauchen den Heiligen Geist zu sehr, damit wir dort, wo wir sind, Zeugnis geben für dich und damit das Zeugnis über dich sich auf der ganzen Welt verbreitet. Erfüllen uns heute, das bitten wir mit deinem Heiligen Geist. Amen.
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