In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Christopher Kramp die Ereignisse aus Apostelgeschichte 12 bis 13. Es wird die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis beleuchtet, die grausame Herrschaft des Herodes Agrippa und die dramatische Wende, als er Gottes Ehre für sich beanspruchte. Der Fokus verschiebt sich dann auf den Beginn der ersten organisierten Missionsreise von Barnabas und Saulus, die vom Heiligen Geist ausgesandt werden, um das Evangelium zu den Heiden zu bringen, und die erste Konfrontation mit satanischem Widerstand.
Gott auf (m)einer Seite: Apostelgeschichte 12:16-13:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: ApostelgeschichtePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1151. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:39] Lieber Vater im Himmel, danke für das Vorrecht, das Privileg, dass wir zu dir beten dürfen, nicht nur als Einzelne, sondern auch als ganze Gemeinde. Wir haben gesehen, wie die ganze Gemeinde unablässig zu dir gebetet hat, damit Petrus gerettet wird. Und das Petrus gerettet wird. Du hast Gebet, und wir möchten dich bitten, dass du uns auch diese Bereitschaft schenkst, für Menschen zu beten, nicht aufzuhören, unablässig zu beten für andere in der Gemeinde und darüber hinaus. Bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:25] Wir sind in der Apostelgeschichte Kapitel 12. Petrus ist ins Gefängnis geworfen worden, nachdem bereits Jakobus durch das Schwert umgekommen worden ist. Die Gemeinde hat mit großem Eifer unablässig für ihn gebetet, und Gott hat ein Wunder getan. Ein Engel ist gekommen, hat Petrus befreit, und er will jetzt zu den Jüngern hinzustoßen. Die Magd Rhoda, die in einer Tür trifft, ist so begeistert, dass sie vor lauter Begeisterung vor der Tür stehen lässt und die Tür nicht aufmacht. Aber ihr wird nicht geglaubt. Als sie im Inneren des Hauses von der guten Nachricht erzählt, will diesen weiter ab.
[2:04] Vers 16: Petrus aber fuhr fort zu klopfen, und als sie öffneten, sahen sie ihn und erstaunten sehr. Er gab ihnen aber mit der Hand ein Zeichen, dass sie schweigen sollten, und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis geführt hatte. Er sprach aber: Meldet dies den Jakobus und den Brüdern. Gemeint ist sie also Jakobus, der Bruder von Jesus, der zu dieser Zeit Gemeindeleiter in Jerusalem gewesen ist.
[2:33] Und da ging hinaus und zog an einen anderen Ort. Als es nun Tag geworden war, entstand eine nicht geringe Bestürzung unter den Kriegsknechten, was wohl aus Petrus geworden sei. Als aber Herodes nach ihm verlangte und ihn nicht fand, verhört er die Wachen und ließ sie zur Hinrichtung abführen. Oder ging aus Judäa nach Cäsarea hinab und hielt sich dort auf.
[2:52] Was für eine dramatische und tragische Geschichte für diese Soldaten. Was für ein grausamer Charakter dieser Herodes gewesen ist. Herodes war aber erzählt über die Bewohner von Tyrus und Sidon. Da kamen sie einmütig zu ihm, und nachdem sie Belastus, den Kämmerer des Königs, für sich gewonnen hatten, baten sie ihn um Frieden, weil ihr Land von dem des Königs seine Nahrung erhielt.
[3:17] Aber an einem bestimmten Tag zog Herodes ein königliches Gewand an, setzte sich auf den Richterstuhl und hielt eine Rede an sie. Die Volksmenge rief ihm zu: Das ist die Stimme eines Gottes und nicht eines Menschen!
[3:29] Sogleich aber schlug ihn ein Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Weil er, vom Wurm zerfressen, das Gesicht fallen lassen, dass Menschen als Gott verehrt haben, hat sich selbst erhöht. Das ist das Gegenteil von Gott die Ehre zu geben. Das heißt, wenn der drei von Engelsbotschaft steht: "Fürchte Gott und gib ihm die Ehre", dann bedeutet das, dass wir alle Lobhudelei ablehnen sollten und uns nicht erhöhen sollten, so wie hier der Herodes Agrippa sich erhöht hat und der noch sofort danach gestorben ist, und zwar eine grässlichen, schlimmen Tod.
[4:11] Interessant ist auch, dass Petrus nach seiner Befreiung dann Jerusalem verlassen hat. Er hat also nicht weitere Konflikte einfach hinaufgeschworen. Es gab ja genügend andere, die dort in Jerusalem das Werk voranbringen konnten. Er hat sich an einen anderen Ort zurückgezogen.
[4:26] Das Wort Gottes aber breitete sich aus und vermehrte sich. Und Barnabas und Saulus kehrten von Jerusalem zurück, nachdem sie die Hilfeleistung ausgerichtet hatten, und nahmen auch Johannes mit dem Beinamen Markus mit sich. Wir das also eine Klammer zu dem, was wir am Ende von Kapitel 11 gelesen haben. Interessant ist, dass hier immer Barnabas und Saulus in der Reihenfolge genannt werden. Barnabas war die Hauptfigur zunächst einmal. Saulus war sozusagen der, den er mit Namen, der mit ausbildete und ein junger Helfer, weil dieser Johannes Markus, der, wie gesagt, dann später das sogenannte Markus-Evangelium geschrieben hat.
[5:05] Und in Antiochia waren in der dortigen Gemeinde einige Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas und Simeon, genannt Niger, und Lucius von Kyrene, und Manahen, der mit dem vierfürsten Herodes erzogen worden war, und Saulus. Da gab es also eine ganze Reihe von interessanten Persönlichkeiten, die aus verschiedenen Gegenden kamen. Lukas von Kyrene z.B. aus Nordafrika. Ein anderer, der Manahen, der eine sehr offensichtlich sehr gute politische Verbindung hatte.
[5:39] Als sie nun dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
[5:58] Wir haben gesehen, wie durch das Eingreifen Gottes im Falle des Hauptmanns Cornelius das Evangelium zu den Heiden kam. Wir haben gesehen, wie durch die zerstreuten Flüchtlinge das Evangelium sich in Antiochia ausbreitet. Und dieser Ort, wo in größerem Stil zum ersten Mal Heidenchristen auch Teil der Gemeinde wurden, wird jetzt zum Ausgangspunkt der ersten organisierten Missionsreise. Die Mission nimmt jetzt strukturierte Züge an. Der Heilige Geist ist es wieder, der das Ganze für das nicht menschliche Planung, nicht menschliche Projekte, sondern Gottes Geist wirkt. Und ich glaube auch, wir müssen lernen, dass, wenn in der Gemeindearbeit Gottes Geist wirken, lassen ihn führen, lassen, damit er auch die Personen bestimmt, die ein Werk ausführen sollten.
[6:46] Hätten wir nicht vielleicht den Manahen ausgewählt, der politische Verbindung verfügte, oder den Lucius von Kyrene, weil der sowieso schon aus einem Gebiet kam, wo es viele Nichtjuden gab? Der Heilige Geist wusste besser, wen er auswählen wollte. Er wählte Barnabas und Saulus.
[7:12] Sie haben gefastet, sie haben gebetet, sie wurden für ihren Missionsdienst ganz offiziell ordiniert und dann sind sie losgezogen. Diese nun ausgesandt vom Heiligen Geist, nicht von der Gemeinde Antiochia alleine, sondern vom Heiligen Geist, so hinab nach Seleukia und fuhren von dort mit dem Schiff nach Zypern. Der erste Missionseinsatz geht zunächst einmal nach Zypern.
[7:36] Und als sie in Salamis angekommen waren, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Sie hatten aber auch Johannes als Diener, jenen Johannes Markus. Und als sie die Insel bis nach Paphos durchzogen hatten, trafen sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden namens Bar Jesus.
[7:54] Eine interessante Name, offensichtlich ist wohl deren dessen Vater Joshua, Jesus also auf Griechisch, und er war der Sohn von Jesus, sowie Simon, auf der Sohn des Sohn. Aber weil sein Vater wohl nach dem, was wir wissen können, Jona.
[8:14] Der sich bei dem Statthalter Sergius Paulus auffiel, einem verständigen Mann. Dieser ließ Barnabas und Saulus holen und wünschte, das Wort Gottes zu hören. Sergius Paulus, das ist offensichtlich ein Römer, der dort als Statthalter auf Zypern ja die römischen Interessen vertritt und die Gegend verwaltet. Er Interesse an dem, was Saulus, was Barnabas und Saulus zu sagen haben.
[8:43] Doch Elymas, der Zauberer, den so wird sein Name übersetzt, leistete ihnen Widerstand und suchte den Statthalter vom Glauben abzuhalten. Sobald Gottes Gemeinde vom Heiligen Geist geführt beginnt, neue Gebiete zu erschließen, Mission zu machen, ist der Satan präsent, in besonderem Maße, um das Ganze aufzuhalten. Er möchte nicht, dass dieser Statthalter Christ wird und versucht durch diesen falschen Propheten daran, hat immer Menschen durch dir dann arbeiten kann, oder zumindest oft versucht er das Ganze aufzuhalten.
[9:14] Saulus aber, der auch Paulus heißt, und jetzt kommt dieser interessante Punkt. Der Saulus hat einen zweiten Namen, den hatte nicht durch die Bekehrung bekommen. Jetzt nicht von Saulus zu Paulus geworden in der Damaskus ist auch danach Saulus, sondern Saulus ist ein hebräischer Name, während Paulus ein lateinischer, ein römischer Name ist. Und wir wissen von Saulus, dass er ein Jude war, ein Hebräer, der bei gleichzeitig das römische Bürgerrecht gehabt hat.
[9:40] Und vielleicht hat man auch ganz bewusst diese beiden Namen ausgewählt, weil sie so ähnlich klingen. Aber bis hierhin wird er Saulus genannt. Ab jetzt in der Regel Paulus, weil er jetzt als Missionar im Ausland, unter den Heiden vor allem auch als römischer Bürger auftritt und nicht mehr nur als jüdischer Gelehrter, wie in Palästina aufgetreten ist.
[10:06] Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll Heiligen Geistes, blickte ihn fest an und sprach: "Oh, du Sohn des Teufels, voll von aller List und einer Bosheit, du Feind aller Gerechtigkeit! Wirst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn zu verkehren?"
[10:25] Und siehe, die Hand des Herrn kommt über dich, und du bist eine Zeit lang blind sein und die Sonne nicht sehen. Augenblicklich aber fiel Dunkel und Finsternis auf ihn, und er tappte umher und suchte Leute, die ihn führen könnten.
[10:37] Als der Statthalter sah, was geschehen war, wurde er gläubig, betroffen von der Lehre des Herrn. Ein Wunder, dass dem Satan Einhalt gebietet und das den Sergius Paulus, den Statthalter von Zypern dort in Paphos, überzeugt.
[10:55] Paulus und seine Gefährten aber fuhren von Paphos ab und kamen nach Perge in Pamphylien, also in Kleinasien. Johannes trennte sich jedoch von ihnen und kehrte nach Jerusalem zurück. Johannes Markus kehrt wieder zurück, und wir werden auch sehen, dass das auch ein Anlass für noch ja, für Schwierigkeiten auch unter den Missionen ist.
[11:14] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir wünschen uns so sehr, dass das Evangelium in die Welt getragen wird. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du dieses Werk in deine Hand nimmst, dass du Menschen berufst, dass du Menschen aussendest, dass du zeigst, wohin es gehen soll, dass du uns dann auch die Kraft schenkst durch deinen Heiligen Geist, den Angriff des Satans widerstehen zu können. Herr, mach uns zu Missionaren, so wie du es dir wünschst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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