Veröffentlicht am
177 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Christopher Kramp die Ereignisse aus Apostelgeschichte 23:9-23:33. Es wird beleuchtet, wie Paulus vor dem Hohen Rat steht, eine unerwartete Strategie anwendet, um einen Streit auszulösen, und wie er durch göttliches Eingreifen vor einem Mordanschlag gerettet wird. Das Video zeigt, wie Gott auch in gefährlichen Situationen für seine Diener sorgt und Pläne vereitelt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit seiner 1167. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass du uns besser kennst als wir uns selbst. Wir haben oft verschiedenste Pläne, wie wir dir dienen können und was wir tun wollen und wo wir denken, dass wir am besten aufgehoben sind. Und Herr, oft hast du ganz andere Pläne, Pläne, die viel besser sind, aber die wir gar nicht überblicken können aus eigener Kraft. Wir möchten dich bitten, dass wir auch heute von dir lernen dürfen, was deine Pläne sind, was deine Wege sind, wozu du uns gemacht hast, wozu du uns berufen hast, wozu du uns Gaben und Fähigkeiten geschenkt hast. Herr, wir möchten lernen, ich möchte lernen, wir möchten alle lernen, unser Leben in deine Hand zu legen und auch, wenn du uns Wege führst, die wir vielleicht nicht immer verstehen können, es wieder auf Vertrauen, dass es das Beste für uns ist. Bitten wir einen teuren von Jesus Christus. Amen.

[1:55] Wir sind in der Apostelgeschichte 23. Paulus muss sich vor dem Hohen Rat im Sanhedrin, dem jüdischen Volk, verantworten. Er wird auf Befehl des Hohen Priesters geschlagen. Tadelt ihn dafür, aber ist auf die entsprechenden Bemerkungen bereit, einzugestehen, dass der Hohepriester eine besondere Achtung verdient und man nicht schlecht über ihn reden sollte. Und Paulus hat dann eine interessante Strategie. Er sieht, dass dort Pharisäer und Sadduzäer anwesend sind und er stellt sich und er zeigt, sagt, dass er ein Pharisäer ist, dass er aus dem pharisäischen Umfeld kommt und dass er an die Auferstehung der Toten glaubt, wie die Pharisäer. Natürlich alle wissen, dass dieser Beziehung genau das ablehnen und dadurch entsteht jetzt eine Streitigkeit zwischen seinen Anklägern, die jetzt diese dogmatische, theologische Frage diskutieren, ob es eine Auferstehung gäbe oder nicht.

[2:58] Vers 9 in der Apostelgeschichte 23: „Es entstand aber ein großes Geschrei, und die Schriftgelehrten von der Partei der Pharisäer standen auf, stritten heftig und sprachen: Wir finden nichts Böses an diesem Menschen. Wenn aber ein Geist zu ihm geredet hat oder ein Engel, so wollen wir nicht gegen Gott kämpfen.“ Sie glauben nämlich an Engel und an den Geist. Da aber ein großer Aufruhr entstand, befürchtete der Befehlshaber, Paulus könnte von ihnen zerrissen werden, oder befahl der Truppe, herabzukommen und ihn rasch aus ihrer Mitte herauszuführen und in die Kaserne zu bringen. Diese ganze Gerichtsverhandlung vor dem Sanhedrin endet also im Chaos und es sieht so aus, als ob Paulus das auch ein Stück weit vorausberechnet hat, indem er diese Streitfrage in den Raum geworfen hat.

[3:46] Aber in der folgenden Nacht trat der Herr zu ihm und sprach: „Sei getrost, Paulus, denn wie du in Jerusalem von dir Zeugnis abgelegt hast, so sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.“ Das war ja der große Wunsch von Paulus gewesen, das haben wir dann Kapitel 19 gelesen, dass er sich schon überlegt hat, wenn ich in Jerusalem gewesen bin, dann will ich nach Rom gehen. Und vielleicht hat er zwischenzeitlich befürchtet, dass er hier in Jerusalem stirbt, ohne jemals Rom gesehen zu haben. Aber Jesus steht ihm bei und sagt: „Sei getrost, du hast einen Wunsch, dieser Wunsch wird dir erfüllt werden.“ Auch wir dürfen Gott vertrauen, dass er uns nichts wegnimmt, was schlecht für uns ist. Und wenn wir Wünsche haben, die auch zu seiner Ehre sind, wird er zu seiner Zeit unter den besten Umständen dafür sorgen, dass auch unsere Wünsche in Erfüllung gehen können. Und dafür können wir ihm danke sagen, wir können ihm vertrauen, dass er genau weiß, was ich und was du, was wir uns in unserem Herzen wünschen. Können wir Gott von ganzem Herzen danke sagen, dass er das weiß und auch darauf achtet und auch uns gerne eine Freude macht.

[4:59] Als es aber Tag geworden war, röteten sich etliche Juden zusammen und verschworen sich, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus umgebracht hätten. Ich befürchte, wenn sie das wirklich ernst gemeint haben, sind dort einige von ihnen gestorben, denn Paulus hat noch jahrelang gelebt. Es waren aber mehr als 40, die diese Verschwörung gemacht hatten. Diese gingen zu den obersten Priestern und Ältesten und sprachen: „Wir haben uns mit einem Fluch verschworen, nicht zu genießen, bis wir Paulus umgebracht haben. So werdet nun ihr samt dem Hohen Rat bei dem Befehlshaber vorstellig, bittet, bittet, dass er ihn morgen zu euch herabführen soll, indem wir so tun, als ob ihr seine Sache genauer untersuchen wolltet, bereit, ihn vor seiner Ankunft umzubringen.“

[5:43] Das ist ein komplett zwischen diesen Verschwörern und den Hohen Rat, den obersten Priestern und Ältesten. Als aber der Sohn der Schwester des Paulus von diesem Anschlag hörte, kam er, ging in die Kaserne hinein und berichtete es dem Paulus. Paulus tat Paulus einen der Hauptleute zu sich und sprach: „Führen diesen jungen Mann zu dem Befehlshaber, denn er hat ihm etwas zu berichten.“ Der nahm ihn und führte ihn zu dem Befehlshaber und sprach: „Der Gefangene Paulus rief mich zu sich und bat mich, diesen jungen Mann zu dir zu führen, der dir etwas zu sagen hat.“

[6:14] Hier sehen wir also, dass tatsächlich echte Bündnisse, echte Verschwörungen, Dinge, die nachweislich als Kriminalität geplant sind, auch wirklich aufgedeckt werden sollten. Und auch, dass ein Christ sich dafür einsetzen kann, dass diese Dinge offenbar werden, so wie das der Paulus hier getan hat.

[6:38] Der Name in der Befehlshaber bei der Hand ging mit ihm beiseite und fragt ihn: „Was hast du mir zu berichten?“ Und er sprach: „Die Juden sind übereingekommen, sich zu bitten, dass du morgen Paulus in den Hohen Rat hinabführen lässt, als ob sie seine Sache noch genauer untersuchen wollten. Lass dich aber nicht von ihnen bereden, denn mehr als 40 Männer von ihnen stellen ihm nach, die haben sich verschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn umgebracht haben.“ Und jetzt sind sie bereit und warten auf deine Zusage.

[7:03] Denn liest der Befehlshaber den jungen Mann und gebot ihm: „Sage niemand, dass du mir dies angezeigt hast.“ Oder liest zwei Hauptleute zu sich rufen und sprach: „Haltet 200 Soldaten bereit, dass sie nach Cäsarea ziehen, dazu 70 Reiter und 200 Lanzenträger von der dritten Stunde der Nacht an.“ Was soll man Tiere bereitstellen, damit sie Paulus darauf setzen und ihn sicher zu dem Statthalter Felix bringen.

[7:31] Felix, derjenige, der in Judäa, in der ganzen größeren Einheit dort für Rom als Statthalter die Herrschaft ausübt. Und er schrieb einen Brief, der folgenden Inhalt hatte: „Claudius Lysias, das war also der Befehlshaber dort in Jerusalem, schickt dem hoch-edlen Statthalter Felix einen Gruß. Dieser Mann wurde von den Juden ergriffen und er sollte von ihnen umgebracht werden. Da kam ich mit der Truppe ein und befreite ihn, weil ich erfuhr, dass er ein Römer ist. Da ich aber den Grund ihrer Anklage gegen ihn ermitteln wollte, führte ich ihn in ihren Hohen Rat ihn ab. Da fand sich das dagegen Streitfragen ihres Gesetzes angeklagt wurde, das aber keine Anklage gegen ihn vorlag, die Tod oder Gefangenschaft verdiente. Da mir aber angezeigt wurde, dass von Seiten der Juden ein Anschlag gegen diesen Mann geplant ist, habe ich ihn so gleich zu dir geschickt und auch den Klägern befohlen, vor dir zu sagen, was gegen ihn vorliegt. Lebewohl.“

[8:26] Der Befehlshaber der Soldaten in die Hose Lemm schickt ihn also zu Felix nach Cäsarea, wo der Hauptsitz des römischen Statthalters gewesen ist in jeder Zeit. Am folgenden Tag aber er ließen sie die Reiter mit ihm ziehen und kehrten wieder in die Kaserne zurück. Jene aber übergaben bei ihrer Ankunft Statthalter den Brief und führten ihm auch Paulus vor.

[8:50] Der Anschlag ist erst einmal vereitelt. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dich um uns kümmerst, auch wenn Menschen böse Dinge gegen uns planen. Vielleicht planen sie nicht unseren Mord, also unseren Tod, aber vielleicht planen sie uns zu schaden und zu verleumden. Wenn Menschen sich gegen uns verschwören, hast du 1000 Wege, von denen wir nichts wissen. Du kannst dich um unseren Ruf kümmern, du kannst dich um unser Leben kümmern, du kannst dafür sorgen, dass böse Menschen mit ihren Zielen nicht ans Ziel kommen. Wir danken dir dafür, dass du alles in deiner Hand hast, auch unsere Feinde und loben und preisen deinen Namen dafür. Im Namen Jesu. Amen.

[9:34] [Musik]


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.