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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Römer 2:4-2:27 erklärt Christopher Kramp, dass Gottes Güte uns zur Buße leiten soll, anstatt andere zu verurteilen. Er betont, dass das Gericht Gottes alle treffen wird, die gesündigt haben, und dass unsere Werke am Ende entscheidend sein werden. Die Predigt beleuchtet auch, dass äußere Zeichen wie die Beschneidung allein nicht zur Rettung führen, sondern die innere Haltung und das Befolgen von Gottes Gesetz entscheidend sind.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Seite 1177. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für das Evangelium. Hab Dank, dass es nicht nur eine Theorie ist, die man auswendig lernen kann, sondern eine Kraft, die unser Leben verändert. Herr, schenke uns heute rettenden Glauben, dass wir durch den Glauben deine Gerechtigkeit, die du hast, uns schenken möchtest, die Jesus von uns erworben hat, seine Gerechtigkeit in unserem Leben in Anspruch nehmen dürfen. Herr, rette uns durch dein Evangelium und gib, dass wir jetzt ganz deutlich und ganz klar verstehen können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:26] Wir sind in Römer Kapitel 2. Paulus spricht uns alle an. Er spricht den Menschen an sich an und macht deutlich, dass wenn wir andere wegen einer bestimmten Sünde verurteilen, wir uns selbst das Urteil sprechen, weil wir alle gesündigt haben, dasselbe verübt haben. Nachdem er vorher in Kapitel 1 eine ganze Reihe von Sünden aufgezählt hat. Wir brauchen nicht denken, dass wir dem Gericht Gottes entfliehen, wenn wir sündigen. Denn das Gericht Gottes wird alle treffen, die gegen ihn gesündigt haben.

[2:03] Lesen wir weiter in Vers 4: "Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut und Erkenntnis nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?" Statt andere Menschen zu verurteilen, sollten wir auf Gottes Güte und Geduld und Langmut achten. Er, der mit so viel Geduld und zu sich zieht, damit wir Buße tun, damit wir umkehren von unserer Sünde. Aber aufgrund deiner Verstocktheit und dann ist unbußfertigen Herzens häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes. Wenn wir uns nicht zur Buße bewegen lassen, wenn wir uns in der Sünde verstocken, egal wie viele wir uns über andere Sünden aufregen, dann werden wir am Tag des Gerichtes den berechtigten Zorn Gottes erleben, der jedem vergelten wird nach seinen Werken.

[3:02] Paulus ist weit davon entfernt, die Bedeutung der Werke für den Gläubigen ins Abseits zu stellen. Weiter entfernt er zeigt, dass am Ende der Zeit die Menschen gerichtet werden, alle Menschen anhand ihrer Werke. Das ist das, was das Alte Testament auch ganz deutlich sagt in Prediger 12, Vers 13 und 14: "Denen nämlich, die mit Ausdauer im Wirken des Guten Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben, ewiges Leben. Denen aber, die selbstsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, dagegen der Ungerechtigkeit gehorchen, Grimm und Zorn." Es wird zwei mögliche Urteile geben: ewiges Leben oder Grimm und Zorn. Jetzt zeigt sich auch ganz deutlich, dass diejenigen, die verloren gehen, nicht ewig leben in der Verdammnis, im Feuer oder so. Sie halten Grimm und Zorn, aber nicht ewiges Leben. Was ewiges Leben ist, ist nur für die, die durch das Wirken des Guten nach der Herrlichkeit und Bestreben es sind. Also unsere Taten, die zeigen, ob wir ewiges Leben haben wollen oder nicht.

[4:12] "Drangsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen." Werden uns an Kapitel 1, Vers 16: "Zuerst an den an den Juden, deswegen, weil sie das Alte Testament schon kennen, sie kennen den Maßstab, sie kennen das Wort Gottes und deswegen haben sie im insbesondere als Kenner der Bibel zuerst quasi Zugang zum Evangelium, aber auch eine besondere Verantwortung in Bezug auf das Gericht." Wer die Bibel kennt, hat es leichter, das Evangelium zu verstehen, hat es aber auch einen höheren Maßstab sozusagen im Gericht.

[4:54] "Herrlichkeit aber und Ehre und Friede jedem, der das Gute tut, zuerst im Juden, dann auch dem Griechen." Genau das gleiche Prinzip: Wer das Gute tut, der bekommt Herrlichkeit und Ehre und weil die Juden das Alte Testament haben, wussten wir schon, was gutes sie kannte Definition. Sie wussten, was Gott sich wünscht und was in ihrem Leben tun möchte.

[5:15] Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben, das heißt, alle, die nicht die Bibel kannten, werden auch ohne Gesetz verloren gehen. Und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, die also das die Bibel kannten, das Alte Testament kannten und trotzdem gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden.

[5:35] Egal also, wie gut unsere Kenntnis gewesen ist, Sünde ist immer Sünde und führt zur Verurteilung. Denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz führen, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

[5:54] Leider wird der Römerbrief oft so studiert, dass man nur eine Gefährdung aus den aus den mittleren Kapiteln nimmt. Aber hier wird ganz deutlich: Die letztendliche Rechtfertigung im Gericht Gottes hat damit zu tun, ob wir Gottes Gesetz befolgen. Ob wir es tun, nicht nur, dass wir es hören und gut finden. Ein Mensch wird nicht gerettet, der Gottes Gesetz hört, gut findet, aber ständig bricht. Ein Mensch wird gerettet, der Gottes Gesetz befolgt, der durch das Wirken des Guten Ehre und Herrlichkeit erstrebt. Das ist der die Grundlage dessen. Es geht ja um die wir gesehen haben, um Glaubensgehorsam.

[6:28] In den folgenden Kapiteln wird Paulus zeigen, wie es allein möglich ist, dass wir dann solche guten Werke haben, die anzeigen, dass wir das ewige Evangelium haben möchten. Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst eingesetzt, dass er beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, was auch ihre Gewissen bezeugt. Dazu ihre Überlegung, die sich untereinander verklagen oder auch entschuldigen.

[6:57] Paulus macht ganz deutlich, Gott hat tausend Wege, von denen wir nichts wissen. Er kann die Prinzipien seines Wortes auch halten, darlegen, den ihr Herz schreiben, die niemals eine Bibel gesehen haben. Und das Beweis, dass Gott alle Menschen gerecht richten kann an dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen durch Jesus Christus richten wird, nach meinem Evangelium.

[7:20] Das Evangelium, das Evangelium des Römerbriefes, das Evangelium, das Paulus zu den Heiden Christen gepredigt hat, ist ein Evangelium, das ein Gericht vor der Wiederkunft impliziert. Ein Gericht, das Gericht des Alten Testaments, dass wir das haben wir gelernt, in deiner sieben vor der Wiederkunft stattfindet. Ein Evangelium, ein Gericht, das Jesus halten wird, das haben wir in Johannes 5 gelernt. Wir wissen, dass es dafür einen festgesetzten Zeitpunkt gibt. Es hat uns Apostelgeschichte 17 gelernt und wir wissen aus Daniel 9:8 sogar, dass dieser Zeitpunkt 1844 gewesen ist.

[7:56] Paulus sagt, dieses Gericht, in dem jeder Fall entschieden wird zum ewigen Leben oder zur Verdammnis, ist Teil des Evangeliums. Und jeder, der behauptet, dass das Evangelium nicht vom Gericht spricht, predigt ein anderes Evangelium, aber nicht das, das Paulus im Römerbrief hier und zeigt.

[8:16] Siehe, du nennst dich an den Juden und verlässlich auf das Gesetz und rühmst dich Gottes und kennst sein Willen und verstehst zu prüfen, worauf es ankommt, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist. Du traust dir zu, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Lichtlehrer, die in der Finsternis sind.

[8:32] Paulus spricht zu denen, die das Alte Testament gut kennen, die sich aufgrund ihrer Kenntnis der Bibel zutrauen, anderen Menschen die Botschaft Gottes weiterzugeben. Eine Ziege der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, der den Inbegriff der Erkenntnis und der Wahrheit im Gesetz hat. Nun, also du lehrst andere, dich selbst aber lernst du nicht. Du verkündigst, man solle nicht stehlen und stiehlst selber. Du sagst, man soll er nicht Ehe brechen und brichst selbst die Ehe. Du verabscheust die Götzen und begehst dabei Tempelraub. Du rühmst dich des Gesetzes und erst doch Gott Übertretung des Gesetzes.

[9:11] Was nützt es uns, wenn wir uns zur Bibel bekennen, aber der Bibel nicht folgen? Was nützt es uns, wenn wir sagen, wir glauben die Zehn Gebote, wir brechen sie? Das nützt es uns, wenn wir uns als Christ bezeichnen, des Evangelium hochhalten wollen, aber nicht nach den Prinzipien des Evangeliums leben.

[9:30] Menschen werden immer erkennen, dass zwischen unserem Sagen und unserem Tun eine große Kluft besteht.

[9:43] Denn der Name Gottes wird um eure willen gelästert unter den Heiden, wie es geschrieben steht. Wenn wir zwar anderen das Evangelium predigen wollen, wenn wir mit anderen über die Bibel reden, aber deutlich wird durch unser Leben, dass wir selbst das nicht halten, dann schaden wir dem Werk Gottes mehr, als dass wir es nutzen.

[10:01] Als dass wir nutzen.

[10:05] Die Beschneidung nämlich hat nur Wert, wenn du das Gesetz hältst. Bist du aber Übertreter des Gesetzes, so ist deine Beschneidung zur Unbestimmtheit geworden. Die Juden damals zur Zeit von Paulus haben sich viel darauf eingebildet, dass die die beschnittenen Mitglieder des Volkes Gottes sind. Paulus macht ganz deutlich, wenn du dann nicht nach der Bibel lebst, was nützt dir deine Beschneidung? Was nützt dir deine äußere Zugehörigkeit zur Gemeinde Gottes, wenn du nicht nach dem lebst, was die Bibel sagt? Kein Mensch wird durch eine formale Kirchenzugehörigkeit gerettet.

[10:36] Viele Menschen werden formal einer Kirche, einer Glaubensgemeinschaft, einer Gemeinde angehört haben und trotzdem verloren gehen, weil sie in ihrem Leben beständig weiter gesündigt haben.

[10:49] Paulus warnt uns davor und will uns in diesem Römerbrief zeigen, wie der Glaube und davor rettet.

[10:59] Wenn nun der Unbeschnittene die Beschneiden, die rechtsbestimmung des Gesetzes befolgt, wird ihm dann nicht seine Unbeschnittenheit als Beschneidung angerechnet werden? Paulus macht ganz deutlich, die Beschneidung ist ein äußeres Zeichen, die auf etwas innerliches hinweisen soll. Und wenn ein Mensch zwar nicht äußerlich beschnitten ist, aber innerlich genau das tut, wohin die Beschneidung eigentlich hinweisen sollte, ist nicht der, der Kern der Sache wichtiger als das äußere Symbol, das als Metapher zum Kern hinweisen sollte?

[11:28] Und wird nicht der von Natur unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, dich richten, der du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist? Gott sucht dich nach Menschen, die formal Zeremonien einhalten. Es sucht nach Menschen, die sein Gesetz halten.

[11:42] Sein Gesetz der Liebe, das seinem Charakter entspricht. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du uns die Augen öffnest. Hab Dank, dass du durch den Römerbrief direkt zu uns sprichst. Herr, vergib uns, wo wir auf andere hinabgeschaut haben, wo wir anderen unseren Herzen, vielleicht sogar durch Worte und Taten gerichtet haben und nicht verstanden haben, dass wir selbst die Sünde sind, die dich ringen brauchen. Herr, öffne uns die Augen für unseren eigenen Zustand. Das will ich dich für mich persönlich und für jeden, der dieses Video sieht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[12:22] Amen. [Musik]


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