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Manuskript: 01-Wohin fuehrt der Weg

In dieser Predigt „Entscheidung 21: Wohin führt der Weg?“ von Christopher Kramp wird die aktuelle Weltlage als Spiegelbild von tiefgreifenden Problemen und Krisen dargestellt. Anhand des Traums Nebukadnezars aus dem Buch Daniel wird eine historische und prophetische Perspektive auf die Entwicklung von Weltreichen und die heutige Zeit geboten. Die Verlässlichkeit der Bibel als Quelle für Antworten auf die Fragen nach der Zukunft und dem Sinn des Lebens wird betont.

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Frage, wohin der Weg der Welt führt und wie wir angesichts globaler Krisen und Unsicherheiten Orientierung finden können. Er beleuchtet aktuelle Ereignisse wie politische Spaltungen, Finanzkrisen und Naturkatastrophen und stellt die Frage nach der Verlässlichkeit von Informationen und Experten. Durch die Analyse antiker Prophezeiungen, insbesondere aus dem Buch Daniel, und die historische Bewährung der Bibel wird ein Fundament für Vertrauen und Entscheidung gelegt.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[2:18] Entscheidung 21. Wir haben gerade schon über Gesundheit gehört, dass selbst das, was ich esse und das, was ich trinke, meine Entscheidung ist, nicht wahr? Wie viele Entscheidungen gibt es nicht in unserem Leben? Kleine Entscheidung, große Entscheidung, wichtige Entscheidung, unwichtige Entscheidung. Aber immer wieder geht es um Entscheidungen. Aber in dieser Serie geht es nicht nur um Entscheidungen. In dieser Serie geht es um Entscheidung 21. Und als wir geworben haben für diese Veranstaltung, da haben wir immer eine einzige Frage bekommen. Wissen Sie, welche Frage? Die Frage war: Sind Sie dafür oder dagegen? Gemeint war Stuttgart 21. Sind Sie für Stuttgart 21 oder sind Sie gegen Stuttgart 21? Nein, wir sind für Entscheidung 21. Aber natürlich haben wir Stuttgart 21, wo wir hier schon live aus Stuttgart senden. Und alle, die hier vor Ort sind, wissen natürlich ganz genau, was ich meine. Aber vielleicht haben auch Sie live am Internet, wenn Sie uns aus Deutschland oder Österreich oder Schweiz zuschauen, mitbekommen, dass Stuttgart 21 im wahrsten Sinne des Wortes die Nation spaltet, nicht wahr? Da gibt es die Befürworter, da gibt es die Kontrahenten, die dagegen sind und dann gibt es manchmal die Schlichter und man möchte manchmal gar nicht in deren Haut stecken, nicht wahr? Weil die Schlichter von keiner Seite so richtig angenommen werden. Und wenn das Ganze nur eine Diskussion wäre, könnte man das ja noch verstehen. Aber aus einer Diskussion ist ein Infokrieg geworden, ein Medienkrieg geworden. Es ist handgreiflich geworden und Sie alle haben das mitverfolgt. Stuttgart 21 hat schon viele Tränen und auch manches Blut gekostet.

[4:10] Wir sind hier im 21. Jahrhundert, diskutieren über eine Infrastrukturmaßnahme und Menschen können in Rage geraten. So dass man sich fast an einen Polizeistaat manchmal erinnern möchte. Und als wir darüber nachgedacht haben, im Team von Entscheidung 21 sind uns bewusst geworden, dass Stuttgart 21 nicht einfach nur Stuttgart 21 ist. Das, was wir bei Stuttgart 21 erleben, das Vehemente dafür, das Vehemente dagegen, die Brutalität der Meinungsbildung, aber auch der Aspekt, dass jeder, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt, sich fragen muss: Woher habe ich eigentlich meine Informationen? Folge ich dem, was mir all die Gegner in ihren Flyern an Fakten präsentieren? Folge ich all den großen Werbekampagnen, die offiziell an Bahnhöfen und in der Stadt angebracht werden? Welchem Gutachter soll ich trauen, wenn sich alle Gutachter selbst widersprechen? Und so habe ich schon viele Menschen getroffen, die sich entschieden haben, gar nichts mehr zu glauben und einfach die Nase voll zu haben. Aber könnte es sein, dass Stuttgart 21, genau in diesem Wechselbad der Gefühle und der Meinung, in gewisser Weise auch ein Wechselbad und ein Spiegelbild unserer Welt ist?

[5:26] Geben Sie mir recht, dass unsere Welt ein klein wenig aus den Fugen geraten ist. Nicht erst seit dem 11. September. Vor wenigen Tagen hatten wir den 10. Jahrestag, eine der größten Katastrophen der vergangenen Jahrzehnte und ungeahnte politische Veränderung. Einen sogenannten Krieg gegen den Terror. Und all die Dinge, die jetzt in Ihrem Kopf vielleicht damit eine Rolle spielen könnten: Die Frage, wer war es wirklich? Die Frage, was sollte man tun, um das zu vergelten? Die Frage, wie viel Freiheit bin ich bereit aufzugeben für meine Sicherheit? Aber es ist nicht nur die Frage des 11. Septembers und des Terrors, die vielleicht bei uns schon wieder ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist. Vielleicht etwas aktueller ist die Schulden- und Finanzkrise, die uns besonders in Europa zu schaffen macht, nicht wahr? Wer rettet Griechenland? Wer rettet Irland? Wer rettet Portugal? Vielleicht Italien? Vielleicht Spanien? Und vielleicht müssen irgendwann wir selbst gerettet werden, nicht wahr? Vielleicht haben Sie ein Déjà-vu? Schon 2008 hatte man schon beim Lesen großer Zeitungen das Gefühl, das Ende der Welt steht kurz bevor. So nahe stand die Weltwirtschaft dem totalen Kollaps. Und man hatte ja fast den Eindruck, dass die Menschen was gelernt haben, nicht wahr? Man hätte fast den Eindruck gewonnen, gewinnen können. Aber es scheint so, dass die Gier nach Geld nicht so wirklich ausrottbar ist. Oder wie steht es mit Naturkatastrophen? Können Sie sich noch an Fukushima erinnern? Können Sie sich noch erinnern an die bangen Momente, als wir eine Woche lang an unseren Fernsehapparaten, am Internet und an den Radioapparaten saßen, um mitzubekommen, ob jetzt diese radioaktive Strahlung schlimmer ist als gedacht? Ungeahnte Naturkatastrophengewalten. Haben Sie gewusst, dass das Jahr 2011 bereits nach der Hälfte des Jahres bereits das schlimmste Jahr aller Zeiten war, was Naturkatastrophen angeht? Man gewinnt den Eindruck, dass diese Dinge immer mehr zunehmen. Nun, Naturkatastrophen hat es schon immer gegeben, nicht wahr? Erdbeben hat es schon immer gegeben. Kriege hat es schon immer gegeben. Aber all diese Dinge nehmen an Intensität zu. Und das sollte uns aufhorchen lassen.

[7:54] Oder ganz aktuell, Arabien. Sei es nun Syrien oder Libyen, Ägypten, Tunesien. Menschen entdecken, dass sie Freiheit haben könnten. Aber um zur Freiheit zu gelangen, greifen sie zur Revolution. Und das sind alles Fragen, die uns sehr zum Nachdenken bringen sollten. Wem soll ich glauben? Soll ich den westlichen Medien glauben? Soll ich den arabischen Medien glauben? Soll ich gar nichts glauben? Woher weiß ich, wie ich mich in Entscheidungen meines Lebens entscheiden soll? Und manchmal kommen die Krisen ganz nah an unsere Haustür. Ich war vor wenigen Tagen in Birmingham und konnte tatsächlich mit einigen Menschen sprechen, die ziemlich betroffen waren von diesen Dingen, die sie vielleicht nur aus dem Fernsehen erlebt haben. Die Aufstände, die sogenannten Riots in England, in Birmingham und wo sie ja überall gewesen sind. Das ist Europa. Das ist nicht Arabien. Das ist nicht Damaskus. Das ist nicht Tripolis. Das ist London. Jugendliche, die keine Hoffnung mehr haben. Jugendliche, die enttäuscht sind vom Leben. Die nur noch ihre einzige Hoffnung in Gewalt und in Zerstörung sehen. Und ein Staat, der mit voller Brutalität dagegen vorgeht. Ich traf eine Frau in Birmingham, die mir erzählt hat, wie eine Bekannte von ihr jetzt ihren Sohn verloren hat, der ins Gefängnis gekommen ist. Es ist einfach für uns, am Fernseher zu sitzen und ein Urteil zu fällen über diese ungezogenen Gören da in England. Aber wie wäre es, wenn Sie einen Sohn, eine Tochter haben, die ins Gefängnis kommt, weil sie keine Perspektive mehr im Leben sieht und anfängt, Häuser anzuzünden? Könnte das auch in Deutschland möglich sein? Haben wir in Deutschland auch das gleiche soziale Potenzial? Vielleicht sind unsere sozialen Probleme nicht ganz so schlimm wie in England oder Griechenland. Aber sicherlich sind wir auf dem Weg.

[10:06] Wenn wir all diese Dinge zusammen nehmen und wir könnten eine ganze Stunde füllen mit verschiedenen Dingen, die in unserer Welt passieren und man könnte fast die Hoffnung verlieren, nicht wahr? Ich spreche immer wieder mit Menschen über diese Dinge und sie sagen mir entweder, das hilft sowieso nichts mehr oder man muss irgendwie an das Gute noch glauben. Wenn man all diese Dinge zusammen nimmt, dann könnte man sich fragen: Was ist das fehlende Puzzleteil in all diesen Dingen? Ja, man kann sich erklären, warum es Aufstände gibt. Man kann sich erklären, warum es Naturkatastrophen gibt, denn schließlich sind wir Menschen ja auch zum Teil Schuld daran, nicht wahr? Viele Naturkatastrophen sind hausgemacht. Man kann viele Dinge zusammenbringen, aber haben Sie schon die letztendliche, ultimative Theorie gefunden, wie alles zusammenpasst? Können Sie all diese Dinge schlussendlich erklären? Und was ist, wenn all diese Dinge so nah an Ihr Leben kommen, dass Sie eine Entscheidung fällen müssen?

[11:00] Entscheidung 21, wohin führt der Weg? Ich möchte Sie heute einladen mit einer These. Ich glaube, dass dieses fehlende Puzzleteil sich am besten beantworten lässt, wenn man dorthin schaut. Wissen Sie, was das ist? Wer von Ihnen weiß, was für ein Ort das ist? Das sieht zumindest erst mal nach Nahem Osten aus, nicht wahr? Nach Wüste. Das ist Irak. Nun werden Sie sich fragen: Meinen Sie wirklich, Herr Kramp, dass all unsere Antworten in unserer Gesellschaft mit der Irakkrise zu tun haben? Mit dem Öl, das dort liegt? Nein, das meine ich nicht. Denn dieses Land Irak hieß einmal anders. Es hieß einmal Babylon und sah so aus. Schon ein bisschen Unterschied, oder? So sieht es heute aus, so sah es vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden aus. Ein Königreich. Viele Historiker sagen uns: Der Ursprung der Zivilisation. Babylon. Babylon wurde erbaut von einem großen König, sein Name war Nebuchadnezzar. Haben Sie etwas von Nebuchadnezzar gehört? Wer hier im Raum hat schon etwas von Nebuchadnezzar gehört? Ein sehr bekannter König der Geschichte. Und dieses fehlende Puzzleteil wird beantwortet, indem wir eines der antiken Dokumente bezüglich von Nebuchadnezzar studieren.

[12:37] Vielleicht fragen Sie sich: Was in der Welt haben die Aufstände in Birmingham und die Finanzkrise in Griechenland und Naturkatastrophen in Japan mit Aufzeichnungen, die zweieinhalb Jahrtausende alt sind, über Nebuchadnezzar zu tun? Warten Sie einige Minuten, Sie werden staunen. Sie werden staunen. Ich habe gestaunt, als ich das zum ersten Mal erfahren habe. Und ich glaube, es lohnt sich, als ein Mensch des 21. Jahrhunderts, einen Schritt zurückzunehmen. Ein wenig in die Geschichte zu schauen, um zu sehen, was wir aus der Geschichte lernen können. Aramäische Dokumente berichten uns, dass dieser Nebuchadnezzar einen wirren Traum hatte. Wer von Ihnen hatte schon einmal einen wirren Traum? Haben Sie schon einen wirren Traum gehabt und waren beunruhigt? Ich habe öfter wirre Träume. Das heißt, im zweiten Jahr der Regierung des Nebuchadnezzars hatte Nebuchadnezzar Träume, sodass er seinen Geist sich beunruhigte und er nicht schlafen konnte. Da befahl der König, man solle die Traumdeuter und die Wahrsager, die Zauberer und die Chaldeer zusammen rufen, damit sie dem König seine Träume verkündeten. Nun, Zauberer und Chaldeer sind sowas wie die Experten, die Experten für religiöse Dinge. Die Menschen, die man ruft, wenn man wissen will: Was bringt die Zukunft? Was hat mein Traum zu bedeuten? Und er sagte zu den Folgenden: Ich habe einen Traum gehabt und mein Geist ist beunruhigt, bis ich den Traum verstehe.

[14:06] Und die Traumdeuter, die Chaldeer, die Sterndeuter sind recht weise und sie antworten: Oh König, mögest du ewig leben. Erzähle deinen Knechten deinen Traum, so wollen wir die Deutung verkünden. Was wollte nochmal Nebuchadnezzar erfahren? Was wollte er erfahren? Er wollte seinen Traum wissen. Warum? Nebuchadnezzar hatte zwar sehr unruhig geschlafen, er konnte sich aber nicht erinnern an seinen Traum. Ist Ihnen das schon mal passiert? Dass Sie geträumt haben, Sie wussten, es war ein sehr bedeutsamer Traum und Sie können sich einfach nicht erinnern, was Sie geträumt haben? Schon mal passiert? Sie können sich einfach nicht daran erinnern? Und nun fragt er sich: Mensch, ich bezahle hier für viel, viel Geld, babylonische Sterndeuter und Chaldeer. Die sind ja für sowas gut. Erzählt mir, wie ist mein Traum. Aber diese Sterndeuter sagen nur: Oh König, mögest du ewig leben. Erzähle deinen Knechten den Traum, so wollen wir die Deutung verkünden. Nebuchadnezzar hat den Braten ein wenig gerochen. Er sagt: Mein Entschluss steht unwiderruflich fest. Wenn ihr mir nicht den Traum samt seiner Deutung verkündet, so sollt ihr in Stücke zerhauen und eure Häuser zu Misthaufen gemacht werden. Denn Nebuchadnezzar war ein ziemlich rabiater Mensch. War kein Mensch der Aufklärung, kein Humanist, kein Christ, kein Buddhist, kein Moslem. Er hatte noch nicht viel von religiösen Dingen gehört. Er war einfach ein ganz normaler babylonischer Götzenanbeter, der auf die Sonne geschaut hat, ob die Sonne irgendwas zu sagen hat. Er hatte keine großen Vorstellungen von der menschlichen Seele oder vielen anderen Dingen. Aber eine Sache wusste Nebuchadnezzar. Nebuchadnezzar wusste: Ich bin nicht dumm. Ich lasse mir ein X nicht für ein U vormachen. Nebuchadnezzar war vielleicht religiös nicht besonders bewandert, aber er wusste: Wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, mir den Traum wiederzugeben, wird er auch nicht in der Lage sein, den Traum zu deuten.

[16:07] Macht das Sinn? Wenn ich Ihnen erzähle, ich habe gestern Nacht von einem rosa Elefanten in einem Erdbeerfeld geträumt, der eine grüne Schlange gefressen hat. Und ich würde Sie jetzt für 1000 Euro bitten, mir diesen Traum zu deuten. Würden Sie es wagen? Würden Sie mir eine Deutung geben? Mit ein bisschen Fantasie kann man das hinkriegen, oder? Wenn ich Sie aber bitte, mir zu sagen, was ich geträumt habe, sieht die Sache schon anders aus, oder? Nebuchadnezzar war nicht besonders religiös, aber Nebuchadnezzar wusste: Wenn es um die Zukunft geht, brauche ich Sicherheiten. Wie steht es mit Ihnen heute? Vielleicht sind Sie nicht besonders religiös, vielleicht haben Sie keine besonders exaltierten Vorstellungen von Gott oder von vielen anderen Dingen, aber mit Sicherheit können Sie mit Nebuchadnezzar mitfühlen. Mit Sicherheit können Sie sich diesem Gedanken anschließen, dass wenn mir irgendjemand etwas über die Zukunft erzählen möchte, möchte ich zunächst einmal sicher gehen, dass er mir die Vergangenheit einigermaßen richtig wiedergeben kann, oder? Macht das Sinn, dieses Prinzip?

[17:16] Schauen wir weiter, was passiert. Wenn ihr mir aber den Traum und seine Deutung verkündet, so solltet ihr von mir Geschenke und Gaben und große Ehre empfangen. Darum sagt mir den Traum und seine Deutung. Da sprachen sie zum zweiten Mal und sprachen: Der König möge seinen Knechten den Traum erzählen, so wollen wir die Deutung verkünden. Sie tun fast so, als ob man es nicht gehört hätte, nicht wahr? Aber der König erkennt Ihre Strategie und er sagt: Ich weiß nun sicher, dass ihr Zeit gewinnen wollt, weil ihr seht, dass mein Entschluss unwiderruflich feststeht. Nebuchadnezzar war nicht dumm. Er hatte nicht viel Ahnung von Religion. Er wusste aber: Ich will mir nicht irgendetwas erzählen lassen. Und ich hoffe, es geht Ihnen genauso. Ich hoffe, Sie sind hier nicht, damit Ihnen irgendjemand irgendetwas erzählt. Ich hoffe, Sie wollen wie Nebuchadnezzar Fakten, damit Sie eine Entscheidung fällen können. Nebuchadnezzar wollte Fakten, er wollte Beweise, er wollte etwas Handgreifliches haben, damit er Ihnen vertrauen konnte. Bevor Sie mir irgendetwas glauben, bevor Sie noch irgendeiner Sache zuhören, die ich heute sagen werde, versuchen Sie diesen Gedanken des Nebuchadnezzars nachzuvollziehen. Trauen Sie niemandem, es sei denn, er kann Fakten präsentieren. Und das Beste, wenn es um die Zukunft geht. Und unsere Frage war ja: Entscheidung 21. Wohin treibt die Welt? Was passiert nach dem Tod? Und viele dieser anderen Fragen, die wir uns fragen wollen bei Entscheidung 21, haben mit der Zukunft zu tun. Unsere Frage soll sein: Gibt es Fakten über die Vergangenheit, die wir als Grundlage nehmen können, damit unsere Behauptungen auch sicher sind?

[18:53] Wenn ihr mir den Traum nicht mitteilt, so bleibt euch ein Urteil, denn ihr habt euch vorgenommen, lügenhafte und trügerische Worte vor mir zu reden, bis sich die Zeiten ändern. Nebuchadnezzar bekommt eine große Krise. Er kommt in die Krise seines Lebens und vielleicht haben Sie auch schon mal so eine Krise gehabt, dass Sie festgestellt haben: All den Menschen, denen ich bisher vertraut habe, denen kann ich gar nicht vertrauen. Ich meine, viele Dinge in unserem Leben entscheiden wir aufgrund der Meinung von Experten. Wir legen Aktien an, weil uns jemand sagt, das ist eine sichere Aktie. Und dann stellen wir fest, die Kurse fallen. Wir gehen in eine Kirche, weil uns der Priester oder der Prediger oder der Pastor sagt, das ist die Wahrheit. Und dann stellen wir fest, der Priester oder der Prediger oder der Pastor lebt selbst völlig anders. So oft machen wir uns von Experten abhängig, um irgendwann festzustellen: Diese Experten hängen ziemlich in der Luft, wenn es um tatsächliche Fakten geht.

[19:51] Darum sagt mir den Traum, damit ich weiß, dass ihr mir auch die Deutung verkünden könnt. Wollen Sie wirklich wissen, ob die Antworten, die Sie bekommen in Bezug auf die Zukunft, hieb- und stichfest sind? Oder wollen Sie einfach nur einer Masse hinterherlaufen, Experten hinterherlaufen, die einfach schöne Dinge erzählen? So wie die babylonischen Experten damals wussten, wie sie den König umschmeicheln können. Aber Nebukadnezar, obwohl er nicht viel verstand von Religion oder großen Dingen, hatte doch diesen einen Gedanken: Ich brauche Fakten. Setzen Sie Ihren Maßstab nicht geringer als dieser antike, heidnische Nebukadnezar.

[20:34] Und dann kommen die Babylonier heraus mit der Wahrheit: Es gibt keinen Menschen auf Erden, der verkünden könnte, was der König befiehlt. Denn die Sache, die der König verlangt, ist schwer. Es gibt auch niemand, der es dem König mitteilen könnte. Ausgenommen die Götter. Lesen Sie mit mir: Wo sind die Götter? Deren Wohnung nicht bei den Menschen sind. Spätestens hier muss es dem Nebukadnezar kalt und heiß den Rücken runtergelaufen sein. Warum? Denn er hat gutes babylonisches Geld ausgegeben, um von diesen Sterndeutern zu erfahren, was die Götter sagen. Soll ich in den Krieg mit Persien ziehen? Soll ich in den Krieg gegen Medo-Medien ziehen? Soll ich in den Krieg gegen Ägypten ziehen? Und die Priester haben immer gesagt: Ja, die Götter sagen dies und jenes. Plötzlich, als es ihnen an den Kragen geht, stellen sie fest: Wir haben gar keine Verbindung zu den Göttern. Könnte es sein, dass wir oft in unserem Leben Experten folgen. Menschen, die uns sagen: Ja, machen Sie das, machen Sie jenes. Bis wir in der Krise merken: In Wirklichkeit haben die keine Ahnung. Es ist einfach, den Börsenexperten zu folgen, bis in der Finanzkrise plötzlich alle dastehen und nicht wissen, was sie machen sollen. Es ist einfach, seinen religiösen Führern zu folgen, bis in der Krise meines eigenen Lebens ich feststelle: Er hat gar keine Antworten auf meine tiefsten Fragen. Die Krise offenbart, ob wir wirklich auf Fakten basieren oder ob wir nur Menschen folgen.

[21:55] Hierauf wurde der König aufgebracht und sehr zornig. Können Sie mit Nebukadnezar nachfühlen? Wären Sie auch zornig? Nun, er befahl alle Weisen, um von Babel umzubringen. Ich hoffe, das würden Sie nicht befehlen, aber er war halt ein Heide. Er wusste es nicht besser. Aber da gibt es einen Daniel. Und die Bibel berichtet uns an dieser Stelle, da erwiderte Daniel dem Arioch, dem obersten der Schafrichter des Königs, der ausgezogen war, um die Weisen zu töten, mit klugen und verständigen Worten. Und bevor Sie in Ihrem großen Zorn gleich alles über den Haufen werfen, sozusagen das Kind mit dem Bade ausschütten und von nichts mehr wissen wollen, warten Sie noch diesen einen Abend ab. Wir wollen ein paar kluge und verständige Worte mit Ihnen sprechen.

[22:42] Daniel aber ging hin und bat den König, ihm eine Frist zu gewähren, damit dem König die Deutung verkünden könnte. Bitte geben Sie mir heute noch eine Frist von 40 Minuten. Und dann werden Sie vielleicht ein paar mehr Antworten haben über dieses eine Puzzleteil, das noch fehlt. Was passierte nach der Frist? Der König ließ den Daniel wiederholen und antwortet und sprach zu Daniel, dessen Name Beldaza war: Bist du imstande, mir den Traum, den ich gehabt habe, und seine Deutung mitzuteilen? Daniel antwortete vor dem König und sprach: Das Geheimnis, nach dem der König fragt, können weise, Wahrsager, Traumdeuter oder Zeichnleute dem König nicht verkünden. Das hat er auch schon gewusst, nicht wahr? Lassen Sie es mich noch einmal ganz deutlich sagen: Wenn es um solche Dinge geht, was bringt die Zukunft? Verlassen Sie sich nicht auf menschliche Experten, egal wie gelehrt oder wie religiös sie auch sein mögen. Verlassen Sie sich nicht darauf. Sie können es einfach nicht. Es ist gar nicht Ihre Schuld. Aber es gibt einen Gott im Himmel. Ich weiß nicht genau, was Sie über Gott denken. Geben Sie mir eine Chance und hören Sie zu, was Daniel über Gott zu sagen wusste.

[23:50] Der Geheimnisse offenbart. Der hat den König Nebukadnezar wissen lassen, was am Ende der Tage geschehen soll. Mit deinem Traum und den Gesichtern deines Hauptes auf deinem Lager fühlt es sich so. Also wann soll sich dieser Traum erfüllen? Am Ende der Tage. Also gar nicht zur Zeit des Nebukadnezar. Dir auch, König, stiegen auf deinem Lager Gedanken darüber auf, was nach diesem geschehen werde. Und da hat dir der, welcher die Geheimnisse offenbart, mitgeteilt, was geschehen wird. Was die Zukunft bringt. Mir aber ist dieses Geheimnis nicht durch eine Weisheit, die ich vor allen Lebenden voraus hätte, geoffenbart worden, sondern damit dem König die Deutung bekannt gemacht werde und du erfährst, was dein Herz zu wissen wünscht. Daniel macht ganz deutlich: Ich bin auch nicht klüger als all die anderen Experten. Und ich möchte was heute sagen: Wenn sie mich fragen, ich habe keine Ahnung. Ich habe keine Ahnung, was die Weltwirtschaft betrifft. Ich habe keine Ahnung, was den Aufstand in Arabien betrifft. Ich persönlich als Mensch, denn ich bin genauso unwissend wie all die anderen Experten, die es in der Zeitung lesen können. Aber es gibt eine Sache, die sie bedenken sollten: Könnte es sein, dass es Menschen gibt, die Ihnen etwas über Gott erzählen können? Denn dieser Gott kann etwas sagen.

[25:19] Du, König, schautest und siehe ein was? Ein erhabenes Standbild. Haben sie schon mal so ein Standbild gesehen? Wenn man es zum ersten Mal gesehen hat, findet man es ein bisschen merkwürdig. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Es war ein großes Standbild, so ähnlich wie ein Mensch. Dieses Bild war gewaltig und sein Glanz außergewöhnlich. Können sie sich vorstellen, so etwas mal geträumt zu haben? Schon merkwürdig, oder? Dieses Bild war gewaltig, sein Glanz außergewöhnlich. Es stand vor dir und sein Anblick war was? Furchterregend. Also wahrscheinlich sah es nicht ganz so schön aus wie hier. Weil das ist jetzt nicht so besonders furchterregend, nicht wahr? Aber wie auch immer. Also so sah es ungefähr aus. Vielleicht sieht das schon ein bisschen furchterregend aus. Das Haupt des Bildes war aus was? Aus gediegenem Gold. Aus was? Aus Gold. Seine Brust und seine Arme aus? Silber. Sein Bauch und seine Lenden aus? Erz. Manche Übersetzungen sagen auch Bronze. Also es ist ungefähr das gleiche. Seine Oberschenkel aus? Eisen. Ja, was fällt Ihnen auf so weit? Was war das erste Metall? Gold. Das zweite war? Silber. Das dritte war? Eisen oder Bronze. Und das vierte ist? Eisen. Was fällt Ihnen auf? Sie sind verschieden, ja. Das ist eine gute Beobachtung. Fällt Ihnen noch was auf? Sie nehmen ab im Wert. Das ist ein bisschen wie bei Olympia. Der erste Platz kriegt Gold, der zweite kriegt Silber, der dritte Bronze. Und der vierte kriegt zwar keine Eisene Medaille, aber so ungefähr kann man sich das vorstellen. An alle Männer, die können diese Frage meistens besser beantworten. Ich weiß nicht warum. Fällt Ihnen noch was auf? Gold, Silber, Bronze, Eisen. Frauen dürfen auch antworten, wenn sie es wissen. Danke schön. Das war eine Frau, die ihr Angriff beantwortet hat. Die Metalle nehmen an Härte zu. Ist Ihnen das aufgefallen? Gold ist das weicheste Metall. Also sie nehmen an Wert ab, aber an Härte zu. Das ist ganz interessant. Und zum Schluss waren die Füße teils aus Eisen und teils aus Ton. Das passt irgendwie gar nicht ins Bild, aber wir werden gleich sehen. Das ist besonders spannend.

[27:25] Du saßt zu, bis sich ein Stein losriss, ohne Zutun von Menschenhänden, und das Bild an seinen Füßen traf, die aus Eisen und Ton waren und sie zermalmte. Also Sie können sich vorstellen, da ist dieses Standbild. Gold, Silber, Bronze, Eisen, Eisen und Ton. Dann kommt dieser massive Stein von irgendwoher, trifft das Bild an den Füßen und das ganze Bild zerschmettert. Da wurden Eisen, Ton, Erz, Silber und Gold mit einer Zermalmt und sie wurden wie Spreu auf den Sommertennen. Und der Wind verwehte sie, sodass keine Spur mehr von ihnen zu finden war. Der Stein aber, der das Bild zertrümmert hatte, wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.

[28:06] Wenn Sie so einen Traum zum ersten Mal geträumt hätten, wären Sie nicht auch ein bisschen kurios gewesen, ein bisschen interessiert, was es damit auf sich hat? Was für ein merkwürdiger Traum. Und dann sagt Daniel etwas Erstaunliches. Das ist der Traum. Nun wollen wir vor dem König auch seine Deutung verkünden. Daniel kommt zum König. Er sagt ihm: Das ist der Traum. Mal nebenbei gefragt: Wenn Sie einen komischen Traum gehabt haben und Sie mich beauftragen, den Traum nochmal zu erzählen. Sie haben den Traum vergessen. Ich würde jetzt versuchen, den Traum wiederzugeben. Was meinen Sie, was würde ich wohl sagen am Ende des Traumes? Wäre es nicht logisch, etwas zu sagen, wie: Könnte es sein, dass das ungefähr der Traum war, den Sie geträumt haben? Trifft das in etwa auf das zu, was Sie gesehen haben im Traum? Aber Daniel sagt einfach: Das ist der Traum. Er fragt gar nicht nach, ob das der Traum gewesen ist. Das ist der Traum. Nun wollen wir vor dem König auch seine Deutung verkünden. Nun, warum war sich Daniel so sicher? Ist nicht ein bisschen arrogant? Ist nicht ein bisschen selbstsicher? Ich glaube, es war nicht arrogant, sondern es gab einen ganz bestimmten Grund. Und das ist der Grund.

[29:39] Bevor er nämlich zum König ging und den Traum wiedergab, hat er sich zurückgezogen. Darauf zog sich Daniel in sein Haus zurück und teilte die Sache mit Hanania, Misael und Assarja, seinen Gefährten, mit, damit sie von dem Gott des Himmels Erbarmen erflehen möchten wegen dieses Geheimnisses, damit nicht Daniel und seine Gefährten samt den übrigen Weisen von Babel umkämen. Kennen Sie Situationen, in denen nur noch Beten hilft? Daniel war einer dieser Weisen von Babylon. Und was war nochmal das Schicksal der Weisen von Babylon? Was war das Schicksal der Weisen von Babylon? Wenn sie die Nachricht bekommen, in drei Tagen werden sie umgebracht, glauben Sie, sie würden anfangen zu beten? Glauben Sie, sie würden anfangen zu beten? Selbst wenn sie nicht besonders religiös sind, das ist ein Zeitpunkt, wo man beten kann. Daniel fing an zu beten und bei Daniel war es nicht das erste Mal. Daniel war es gewohnt zu beten. Und dann passierte etwas Merkwürdiges, Interessantes. Hierauf wurde dem Daniel in einem Gesicht bei Nacht das Geheimnis geoffenbart. Da pries Daniel den Gott des Himmels. Daniel begann und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn sein ist beides: Weisheit und Macht. Er führt andere Zeiten und Stunden herbei. Er setzt Könige ab und setzt Könige ein. Er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand.

[31:05] Meine Frage an Sie heute: Woher können Sie wissen, was die Zukunft bringt? Woher können Sie auf die Frage, wohin führt der Weg, eine kluge, eine verständige, eine weise Antwort geben? Mein Vorschlag heute ist: Es gibt eine Quelle und die findet sich hier. Der Psalmdichter schrieb vor vielen, vielen, vielen Jahrhunderten: Ich bin, sprechen Sie gemeinsam, was steht hier? Ich bin verständiger. Hier steht nicht nur: Ich bin so verständig geworden wie alle meine Lehrer. Hier steht sogar: Ich bin verständiger als alle meine Lehrer. Glauben Sie, Sie können mehr wissen über die Zukunft als die großen Experten der Welt, als die großen Theologen der Welt, die großen Zukunftsforscher der Welt? Der einfache Hirte David sagte: Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn über deine Zeugnisse sinne ich nach. Haben Sie schon mal jemals überlegt, über dieses Buch nachzudenken? Die Bibel. Die Bibel macht eine unglaubliche Verheißung, eine unglaubliche Zusage. Sie sagt nämlich: Jeder, der anfängt, über dieses Buch nachzudenken, wird nicht einfach religiöser und frommer, sondern verständiger. Haben Sie das gewusst? Vielleicht haben Sie bisher geglaubt, wenn ich die Bibel lese, dann werde ich einfach nur fromm. Aber die Bibel sagt: Die Bibel gibt Erkenntnis und Weisheit viel mehr als alle Experten dieser Welt. Ist das nicht interessant? Das ist einer meiner Lieblingsverse in der Bibel, weil ich möchte verständiger werden als alle meine Experten. Die Bibel sagt im Psalm 119, Vers 105: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Ein unglaublicher Vers.

[32:59] Aber jetzt sagen Sie: Halt, Moment mal, stopp, stopp, stopp. Jetzt kommen Sie mir mit der Geschichte. Mit der Bibel. Das ist doch schon längst out of date. Die Bibel ist doch, und ich spreche mit vielen Menschen, die mir das erzählen: Die Bibel ist doch ein Märchenbuch, zusammengeflickt, viele, viele, viele hundert Jahre später. Wer weiß, ob das alles so geschrieben worden ist oder ob nicht die Kirche im Laufe von vielen Jahrhunderten auf vielen Konzilien so viel gefälscht und geändert hat. Wollen Sie mir etwa erzählen, dass dieses Buch noch original ist? Ist die Bibel überhaupt verlässlich? Nun, prüfen wir die Fakten.

[33:33] Das ist eine Schriftrolle, wie man sie an diesem Ort gefunden hat. Wer von Ihnen hat von diesem Ort gehört? Qumran. Haben Sie von Qumran gehört? Qumran war ein Ort, ich erzähle Ihnen ganz kurz die Geschichte. Es war, glaube ich, 1948. Und ein einfacher Hirte hat seine Schafe gesucht. Und die Schafe haben sich in diesen Höhlen verkrochen. Bergziegen wahrscheinlich sind es gewesen. Wie auch immer, jedenfalls, er hat nach ihnen geworfen. Und als er so einen Stein warf in so eine Höhle, da fing es an zu scheppern. Und er ist da hochgeklettert, hat es untersucht und fand dort hunderte, wenn nicht tausende von Krügen mit Schriftrollen. Das Besondere war: Wenn ich hier im Jahre 1947 gestanden hätte, dann hätten Sie mir irgendein Buch zücken können, selbst von den größten Theologen der Zeit, in jedem Buch über die Bibel hätte gestanden: Die Bibel ist verfälscht worden und was wir heute als Bibel haben, ist Jahrhunderte später erst zusammengeschrieben worden. Im Jahre 1948 mussten all diese Texte geändert werden. Im Jahre 1948 fand man Schriftrollen direkt noch aus der vor-neu-testamentlichen Zeit. Und die Übereinstimmung ist so groß, 99,8% mit dem, was wir heute haben, abgesehen von ein paar autografischen Rechtschreibfehlern oder Änderungen in der Namensschreibweise, dass die Experten erschrocken waren. Sie lagen extrem daneben.

[35:07] Ich möchte Ihnen etwas Interessantes zeigen, das ist zum Alten Testament. Das Alte Testament, wie wir es heute haben, ist identisch mit dem, was zu alttestamentlichen Zeiten da war. Wer von Ihnen hat von Herodot oder von Tacitus gehört? Nur eine Person? Das glaube ich nicht. Wer von Ihnen hat von Tacitus und Herodot gehört? Wer von Ihnen hat von Julius Cäsar gehört? Okay, alles klar. Also das sind so die großen Geschichtsschreiber der Welt. Also wenn Sie von Alexander dem Großen, von Augustus, von Julius Cäsar, von Nero lesen, dann lesen Sie es aufgrund dieser Geschichtsquellen. Alle Fernsehdokumentationen, die Sie auf allen Infokanälen dieser Welt sehen können, alle Bücher, die in den Buchläden stehen, basieren auf diesen historischen Quellen. Das sind einige von Ihnen. Und Sie sehen ungefähr, wann diese Quellen geschrieben worden sind und wann die früheste Abschrift ist, die wir haben. Das heißt, zum Beispiel: Herodot schrieb seine Werke 488 bis 428 vor Christus, aber es gibt keine Abschrift von Herodot, die älter ist als 900 nach Christus. Das heißt, zwischen dem, wann er gelebt hat und der frühesten Kopie liegen wie lange? 1300 Jahre. Und es gibt ungefähr 8 Werke noch davon, okay? Und das gleiche können Sie für Tacitus sehen und für Cäsars Gallischen Krieg. Wer von Ihnen hat Latein gehabt in dem Schulunterricht? Latein? Latein gehabt? Ich nicht. Ich hatte Französisch, das war eine Fehlentscheidung. Alle Lateiner, glaube ich, müssen irgendwann im Leben den Gallischen Krieg lesen und es gibt ungefähr 9 bis 10 Manuskripte 950 Jahre später. Warum zeige ich Ihnen das? Weil das sind die akzeptierten, anerkannten Geschichtsquellen, auf die sich jeder Historiker heute stützt. Wenn Sie in der Schule auf dem Arbeitsplatz sagen: Ich glaube nicht, dass Alexander der Große gelebt hat, ich glaube nicht, dass Cäsar jemals gelebt hat, weil wer weiß, ob das alles so stimmt, da wird sich jeder groß angucken, oder? All das, was wir für absolut wahrhalten, basiert ungefähr auf diesem Quellenmaterial, okay? Ist ja auch nicht zu schlecht, oder?

[37:08] Ich möchte Ihnen das vergleichen mit dem Neuen Testament. Das Neue Testament wurde geschrieben zwischen 40 und 100 nach Christus. Die früheste Abschrift liegt übrigens in Manchester, im Jahre 130 nach Christus, das sind nur 30 Jahre danach. Und es gibt 5000 griechische, 10.000 lateinische und 9.000 andere Übersetzungen. Meine Frage an Sie: Welche der Quellen ist wohl die verlässlichste? Allein von den Daten und von den Fakten? Wie kann es sein, dass heute noch Menschen auf die Straße gehen, weil sie im Fernsehen den Eindruck bekommen haben, die Bibel ist ein Fabelbuch und alle anderen Geschichtsquellen sind sehr verlässlich? Das ist der Wissensstand von 1800. Um 1800 hat man das geglaubt. Heute wissen wir eigentlich von den Fakten, dass die Bibel mit Abstand das verlässlichste antike Dokument ist überhaupt. Wenn Sie die Bibel ablehnen, müssen Sie die komplette antike Geschichtsschreibung ablehnen. Haben Sie das gewusst? Das sagt Ihnen doch keiner, nicht wahr? Also die Bibel ist unglaublich vertrauenswürdig. Das sind die Fakten. Die Bibel sagt: Das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.

[38:18] Ich möchte Ihnen etwas Spannendes zeigen. Die Bibel besteht aus 66 Büchern und wurde von ca. 40 Autoren, da kann man sich streiten, ob es nur 41 oder 40 waren, auf drei Kontinenten geschrieben. Wissen Sie, welche die drei Kontinente waren? Asien, Europa und Afrika, ganz genau. In einem Zeitraum von ungefähr 1600 Jahren. Jetzt machen wir mal ein Experiment. Nehmen wir mal an, wir haben hier 40 Menschen. Wenn ich jedem von ihnen eine Aufgabe gebe, über ein Thema zu sprechen, wie sagen wir mal, Erziehung oder Gesundheit. Wir alle leben in der gleichen Kultur, wir alle leben im gleichen Land. Was meinen Sie, würde große Harmonie dabei herauskommen? Wir verändern das. Wir fragen 40 Leute auf drei verschiedenen Kontinenten und fügen noch einige schwierige Themen wie Religion usw. zu. Harmonie? Jetzt verändern wir das und nehmen eine Zeitspanne von heute und gehen zurück bis ins Jahre, wo müssen wir gehen, wenn wir 1600 Jahre zurückgehen? Ins Jahre 411. Und wir nehmen uns 40 Autoren zwischen 411, also aus dem 5. Jahrhundert, aus dem 8. Jahrhundert, einen aus Afrika, einen aus Asien, vielleicht einen niederländischen Philosophen hier, aus dem 15. Jahrhundert, und einen chinesischen Bauern aus dem 8. Jahrhundert und dann einen französischen Staatsmann aus dem 19. Jahrhundert und lassen die schreiben über die Themen wie Erziehung, Gesundheit, Religion, wie führe ich mein Leben, die kontroversesten Themen, die es gibt. Was meinen Sie, was würde dabei herauskommen? Großes Chaos.

[40:09] Wissen Sie, was diese Pfeile dort sind? Diese Pfeile hier stellen die einzelnen Kapitel der Bibel dar. Das heißt, Sie haben hier 50 Kapitel im ersten Buch Mose, dann die nächsten Kapitel im zweiten Buch Mose und je nachdem, wie lang der Strich ist, so lang ist das Kapitel. Also jeder Strich steht für ein Kapitel in der Bibel. Ich habe das ausgeschnitten, das ist aus einem ganz, ganz großen, langen Bild. Denn einige Wissenschaftler haben sich eine interessante Frage gestellt. Sie haben sich gefragt: Was würde passieren, wenn ich eine Detail hier mit einem Detail, das hier nochmal vorkommt, verbinde? Denn beim Lesen der Bibel stellt man fest, dass immer mal wieder bestimmte Dinge nochmal vorkommen. Dass sich einer auf den anderen bezieht, obwohl er auf einem ganz anderen Kontinent gelebt hat, obwohl er in einer ganz anderen Sprache gesprochen hat, obwohl er tausend Jahre später gelebt hat. Es kommt immer wieder vor, dass sich Dinge aufeinander beziehen. Und dann hat man all diese Linien zusammengezogen. Wissen Sie, was dabei rausgekommen ist? Das. Jede Linie bedeutet eine Verbindung zu einem anderen Kapitel. Jedes einzelne Kapitel in der Bibel, obwohl von 40 Autoren in 1600 Jahren auf drei Kontinenten geschrieben, mit den unterschiedlichsten Berufen, ist völlige Harmonie. Das habe ich nicht erfunden, das habe ich nicht gemalt. Das sind die Fakten. Was für ein unglaubliches Buch, haben Sie das gewusst? Wenn heute über die Bibel gesprochen wird, werden Sie viele finden, die sagen: Oh, da gibt es einen Vers, der scheint sich mit dem anderen Vers zu widersprechen. Aber schauen Sie mal, wenn Sie auf das große Gesamtbild schauen, mal den ersten Gesamteindruck, haben Sie den Eindruck von großem Widerspruch oder von totaler Harmonie? Die Bibel ist ein Buch, das unglaublich harmonisch ist. Und schauen Sie mal, wie wunderbar diese Harmonien sind. Man könnte fast meinen, das hat jemand kreiert, der von allen wusste, nicht wahr?

[42:17] Aber es gibt noch etwas, was Sie wissen sollten. So halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort. Und ihr tut gut daran, darauf zu achten, als auf ein Licht, das in einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen. Wissen Sie, was Prophetie ist? Prophetie ist ganz einfach das: Ich sage Ihnen heute, was morgen geschieht. Also wenn ich sage, dass in zehn Jahren die Schweiz die Weltmacht sein wird, dann bin ich ein Prophet. Da ich kein Prophet bin, sage ich solche Sachen nicht, denn ich wäre nur ein falscher Prophet. Sieht nicht so aus, dass das passieren wird. Aber ich zeige Ihnen ein paar Dinge, die die Bibel beschreibt. Das sind alles Dinge über die Hauptperson der Bibel. Ich glaube, selbst wenn Sie nichts über die Bibel wissen, so viel wissen Sie: Die Hauptperson der Bibel ist Jesus Christus. Haben Sie gewusst, dass viele Dinge, die uns im Neuen Testament berichtet werden, bereits im Alten Testament aufgeschrieben worden sind? Seine Botschaft, sein Einzug, sein Verrat, dass er mit 30 Silberlingen usw. verraten wurde. Übrigens, falls Sie auf die Idee kommen sollten, dass man das im Nachhinein hätte fälschen können, wissen Sie jetzt schon aufgrund der Fakten, dass das Alte Testament bereits 200 Jahre vor Christus so war, wie wir es heute haben. Das haben wir in Qumran entdeckt. Das heißt, all das, was Sie hier sehen, die Vorhersage, stand bereits mindestens 200 Jahre, vieles davon, viel, viel mehr in der Bibel, lange bevor Jesus überhaupt noch gelebt hat.

[43:50] Jemand hat einmal ausgerechnet, ein Wissenschaftler in Pasadena, Kalifornien. Was wäre die Wahrscheinlichkeit der Erfüllung von 8 dieser Prophezeiungen? 8 Prophezeiungen. Was er herausgefunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit 1 zu 10 hoch 17. Haben Sie eine Vorstellung, was 1 zu 10 hoch 17 ist? Ich gebe Ihnen eine Vorstellung. Stellen Sie sich vor, die gesamte Fläche der Bundesrepublik Deutschland plus die gesamte Fläche Polens. Ich weiß nicht, ob es eine Republik ist, Bundesrepublik, was auch immer, Polen. Und dann füllen Sie die gesamte Fläche der Bundesrepublik Deutschland und Polens mit 2-Euro-Stücken. Und das 60 Zentimeter hoch. Dann haben Sie 10 hoch 17 Euro-Stücke. Und dann nehmen Sie einen davon, markieren ihn und stecken ihn irgendwo zwischen Darmstadt und Frankfurt in irgendein Waldstück auf 40 Zentimeter Höhe. Und die Wahrscheinlichkeit, genau diesen zu treffen beim ersten Versuch, ist 1 zu 10 hoch 17. Das ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch 8 der sehr spezifischen Prophezeiungen gleichzeitig erfüllen konnte. Denn die Prophezeiungen auf Jesus waren nicht allgemein, sie waren sehr, sehr, sehr spezifisch. Aber wissen Sie was? Es gibt mehr als 8 Prophezeiungen. Da haben Sie mal die Nullen. Es gibt auch mehr als 48. Für 48 wären es ungefähr so viel: 1 zu 10 hoch 157. Ich habe keinen Vergleich gefunden für 1 zu 10 hoch 157. Deswegen lasse ich Ihnen einfach mal hier die Nullen laufen. Es sind viele. Es sind sehr, sehr viele. Selbst der Computer hat Probleme, all diese Nullen zu zählen. Wie auch immer, es gibt nicht nur 48, es gibt 300, mehr als 300. Da kommt kein Computer der Welt mehr mit. Alle haben sich haargenau erfüllt im Leben von Jesus Christus.

[45:51] Was ich Ihnen damit nur zeigen möchte: Die Bibel hat sich in der Vergangenheit bewährt. Sie hat sich bewährt. 2. Petrus 1, Verse 20 und 21 sagt: Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Und das ist ganz wichtig zu betonen. Warum ist das wichtig? Weil ich nicht hier bin, Ihnen zu sagen, was das und jenes bedeuten könnte.

[46:17] Und jetzt gehen wir zurück zu Daniel und seinem Standbild. Können Sie sich noch erinnern, wie das Standbild aussah? Wie sah es aus? Das Haupt war aus Gold, die Brust war aus Silber und die Lenden waren aus Bronze oder Erz. Die Beine waren aus Eisen und die Füße waren aus Eisen und Ton. Wir wollen nicht raten, was das bedeutet, sondern wir wollen die Bibel selbst fragen. In Vers 38 unten lesen Sie: Du bist das Haupt aus Gold. Und zwar spricht Daniel direkt zu Nebukadnezar. Du, König, bist ein König der Könige. Das heißt, das Haupt aus Gold stand für den König Nebukadnezar und sein Königreich. Babylon war eine wunderbare Stadt. Übrigens, haben Sie gewusst, dass Babylon die goldene Stadt der Antike war? Dass im Tempel des Marduks ein goldener Altar stand, überall, wo man blickte, Gold, Gold und nochmals Gold. Vielleicht kennen Sie auch die Hängenden Gärten der Semiramis, eines der sieben Weltwunder. Babylon war die Stadt der Antike, sie galt als uneinnehmbar. Aber schlussendlich wurde sie doch eingenommen, denn die Prophetie sagt es voraus.

[47:26] Nach dir aber wird ein anderes Reich aufkommen, geringer als du. Wer war das Reich, das auf Babylon folgte? Babylon war eine Stadt, die war unfassbar. Es gab einen Fluss, der floss durch die Stadt hindurch. Das heißt, in antiken Zeiten, wenn man eine Stadt einnehmen wollte, musste man sie aushungern. Aber Babylon, durch den Fluss, der durch die Stadt hindurch floss, war so reich und so unabhängig, dass man den Belagerern noch Säcke voll Getreide vor die Stadt warf, damit sie nicht verhungern. Babylon war uneinnehmbar. Doch dann passierte etwas, was nur die Bibel voraussah, aber kein Babylonier. Medo-Persien kam im Jahre 538 und so passierte es. Über 180 Jahre, bevor es passierte, schrieb der Prophet Jesaja, der zur Meerestiefe spricht: Versiege und deine Ströme werde ich trockenlegen, der von Kyros spricht: Er ist mein Hirte und er wird all meinen Willen ausführen und zu Jerusalem sagen: Werde gebaut und zum Tempel werde gegründet. 100 Jahre, bevor der Mensch Kyros überhaupt geboren wurde, stand in der Bibel: Kyros wird ein besonderes Werk tun, und zwar indem er Ströme austrocknen wird. Und wissen Sie, wie Kyros, der König der Meder und Perser, Babylon erobert hat? Er trocknete den Euphrat aus und das war sein Geheimnis. Aber die Bibel berichtet noch mehr.

[50:02] Die Bibel berichtet: So spricht der Herr zu Kyros, einem Gesalbten, dessen rechte Hand ich ergriffen habe, um Völker vor ihm niederzuwerfen und die Lenden der Könige zu entgürten, um Türen vor ihm zu öffnen, Tore, damit sie nicht geschlossen bleiben. Haben Sie gewusst, dass als Kyros den Euphrat umleitete, das Tor nicht mal verschlossen war? Über 180 Jahre vorher stand es schon in der Bibel. Es hat sich präzise erfüllt. Das nächste Reich, Medo-Persien, kam an die Macht und wissen Sie, mit welchem Metall man in Medo-Persien bezahlt hat? Raten Sie! Mit Silber! Denn die Bibel sagt, es würde ein silbernes Reich sein. Erstaunlich, nicht wahr? Nun, wir werden morgen noch viel, viel mehr sehen. Merken Sie sich unbedingt morgen Termin vor. Sie werden morgen staunen, was es noch mehr zu lernen gibt über dieses Thema. Ein nachfolgendes drittes Königreich, das eher ein bronzenes, wird über die ganze Erde herrschen. Nun, wer besiegte die Perser? Haben Sie in Geschichte aufgepasst, wer von Ihnen mochte Geschichte? Oh, da gehen nicht viele Hände hoch. Vielleicht hoffentlich mochten viele von Ihnen, die am Livestream zuschauen. Wer folgte auf die Perser? Es waren die Griechen. Ich war mit Alexander dem Großen und raten Sie, welches Metall besonders wichtig für die Griechen war? Es war Kupfer. Ich war vor einiger Zeit im britischen Museum mit meiner lieben Frau und da haben wir dieses Bild genommen. Da haben sie noch griechische Panzer und griechische Ausrüstung. Sie war immer aus Kupfer. Zufall? Nein. Hunderte Jahre vorher. Hunderte Jahre vorher. Präzise in der Bibel vorhergesagt.

[50:47] Und ein viertes Königreich wird sein, so stark wie Eisen, ebenso wie Eisen alles zermalmt und zertrümmert. Und wie Eisen alles zerschmettert, so wird es auch jene alle zermalmen und zerschmettern. Wer kam auf die Griechen? Es waren die? Die Römer, ganz genau. Die Römer, das Eisene Rom herrschte von 168 v. Chr. bis 476 n. Chr. Die Römer waren besonders grausam. Haben Sie jemals was von den Gladiatorenkämpfen gehört? Von den Kreuzigungen und all diesen schrecklichen Dingen? Die Römer haben zwar viel Kultur ins Land gebracht, aber sie waren besonders grausam. Und Sie sehen, wie auch in diesen Reichen der kulturelle Wert immer mehr abnimmt und die Grausamkeit, die Härte immer mehr zunimmt. Aber dann sagt die Bibel, dass du aber die Füße und Zehen teils aus Töpfertun und teils aus Eisenbestehen gesehen hast, bedeutet, dass das Königreich was sein wird? Ich höre es nicht so schlecht. Gespalten. Ein gespaltenes Reich. Jetzt, wie viele Reiche kommen noch nach diesem Ton-und-Eisen-Reich? Es müsste das letzte Reich sein, vor diesem ominösen Stein. Ein gespaltenes Reich. Gespaltenes Reich.

[52:06] Als das Römische Reich auseinanderbrach, worin oder was kam aus dem Römischen Reich hervor? Gab es da noch eine große Weltmacht, die auf die Römer folgte? Als Rom zerfiel, entstand eine Reihe von Staaten, die immer wieder versucht haben zusammenzukommen. Aber bis heute getrennt geblieben sind. Ein gespaltenes Reich. Man spricht auch von Europa. Erinnern Sie sich noch, wo sollte die Erfüllung stattfinden? Denn Daniel sagte, das Gesicht geht bis an das Ende der Tage. Nicht nur Babylon, Medo-Persien, Griechenland, all die antiken Reiche. Nein, es sollte gehen bis an die Endzeit. Bis nach Europa. Haben Sie das gewusst, dass Europa, der Zustand von Europa, in der Bibel vorhergesagt worden ist? Haben Sie das gewusst? Haben Ihnen das all die vielen Fernsehdokumentationen schon mal gesagt? Haben das die vielen Geschichtsbücher Ihnen schon mal nahegelegt? Das sind die Fakten. Da steht es. Hat man versucht, Europa zu einen? Es gab Zeiten, da war jedes europäische Königshaus mit jedem europäischen Königshaus verwandt. Das hat dazu geführt, dass es irgendwann viel Inzest gab. Lassen wir diese Geschichte. Das geht durch die gesamte europäische Geschichte hindurch. Der Versuch durch Heiratspolitik, die Reiche irgendwie mehr zusammenzubekommen. Es gab auch Leute, die haben es mit Gewalt versucht. Kennen Sie den hier? Wer ist das? Das ist Napoleon. Der hatte schon fast ganz Europa unter sich und dann kam es ihm in den Sinn, nach Moskau zu ziehen. Und dann kam der russische Winter und Napoleon zog von dannen. Er hat es nicht geschafft. Er hat Europa nicht einen können. Kennen Sie den? Kaiser Wilhelm. Im Ersten Weltkrieg. Den kennen wir nur nicht so gut. Leider kennen wir ihn auch nicht.

[54:14] Ich möchte Ihnen etwas erzählen. Es ist uns nur als Anekdote überliefert. Ich bin nicht dabei gewesen. Sie ist nicht dabei gewesen. Kein Geschichtsprofessor ist dabei gewesen. Deswegen sage ich, es ist eine Anekdote. Sie ist aber recht glaubhaft übermittelt. Wussten Sie, dass Hitler die Bibel kannte? Wussten Sie, dass Hitler in seiner Zeit als Kunstmaler in München eine gewisse Zeit lang die Bibel studiert hat? Viele seiner perversen Ideen sind nichts weiter als vollkommene Verdrehungen und Pervertierungen der Bibel. Haben Sie gewusst, dass als... Und so lautet die Anekdote. Eines Tages lag er krank im Bett und er nahm die Bibel zur Hand und las Daniel 2. Und seine Krankenschwester, die sich um ihn gekümmert hat, hat das dokumentiert. Sie hat berichtet, dass er an dieser Stelle, als er zu Europa kam, dass diese Reiche nicht aneinander haften sollen, dass er wutentbrannt aufgestanden ist und die Bibel genommen hat und sie an die Wand geschmissen hat und ausgerufen hat: Sie werden zusammenkommen. Und er hat alles versucht. Mit deutscher Gründlichkeit und barbarischer Bosheit.

[55:27] Ich habe vier Monate in England gelebt und Menschen haben mir folgende Geschichte erzählt. Als 1941 Hitler ganz Europa unter sich hatte und nur noch diese kleine britische Insel standhielt und kurz davor war zu kollabieren. Ich war vor wenigen Tagen in Coventry. Kennen Sie die Stadt Coventry? Coventry ist die Stadt, die von deutschen Bombern im Jahre 1940 dem Erdboden gleichgemacht worden ist. Die Deutschen haben danach ein Wort erfunden, "coventrieren", um auszudrücken, eine Stadt völlig zu vernichten. Da stand so gut wie nichts mehr. Und in dieser Zeit, als Hitler mit der Luftwaffe versucht hat, England in die Knie zu zwingen und als es so aussah, als wäre er nur noch einen Schritt vor der völligen Herrschaft über Europa entfernt. Als die Menschen sich vor dem Geheul der Luftsirenen in den Bunkern und in den U-Bahn-Stationen versammelt haben. Da stand ein englischer Prediger und er hatte eine Daniel-II-Statue mitten in der Londoner Tube. Ich weiß nicht, ob Sie damals schon Tube hießen. Heute heißt es Tube, jedenfalls in den U-Bahn-Stationen. Und während die Menschen dort Angst erfüllt, die deutsche Luftwaffe über ihren Köpfen dröhnen hörten, stand dieser interessante englische Prediger mit einer Daniel-II-Statue und predigte: Er wird es nicht schaffen. Die Bibel hat gesagt, sie werden nicht zusammenkommen. Und wer hat Recht behalten? Die Bibel. Hitler hat es nicht geschafft.

[57:07] Übrigens, wenn es tausend Jahre Heiratspolitik, Napoleon, Bismarck, Karl der Große, Kaiser Wilhelm und sogar Hitler nicht geschafft hat, glauben Sie, Merkel und Sarkozy werden es schaffen? Glauben Sie, unser heutiges Europa, die heutige Europäische Union werden irgendwann zu diesem einen Euro-Staat werden, den sich alle wünschen? Vor wenigen Jahren sah es vielleicht so aus, aber heute lesen wir die Nachrichten und sehen, sie werden nicht aneinander haften. Schon werden die Stimmen laut, die Euro-Zone wieder zu spalten. Schon werden die Stimmen laut, wieder ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten zu haben. Die Bibel spricht in unsere Zeit. Das fehlende Puzzlestück ist Daniel II. Es wird keine Einheit geben.

[58:00] Warum Ton? Ich möchte Ihnen hier nur einen ganz kleinen Hinweis geben auf etwas, was wir morgen vertiefen werden. Und ich bitte Sie, seien Sie morgen unbedingt dabei. Sie werden es bereuen, wenn Sie es morgen nicht schaffen werden zu kommen. Es wird unglaublich spannend werden. Auch Sie, die live zuschauen, seien Sie unbedingt dabei. Jesaja 29, Vers 16 sagt: Oh, eure Verkehrtheit, gemeint ist Israel. Und dann wird Israel in diesem Vers verglichen mit Ton. Mit anderen Worten: Ton stand in der Bibel immer für das Volk Gottes, für Israel. Im Galater 3, Vers 29 sagt uns: Wenn ihr bei Christus angehört, so seid ihr Abrams Same und nach der Verheißung Erben. Das heißt, Israel im Neuen Testament sind alle Menschen, die Christus angehören. Das heißt, jeder Christ würde sozusagen zu Gottes Volk gehören. Und jeder Christ würde in der biblischen Prophezie mit Ton verglichen werden. Mit anderen Worten: Dieser Ton spricht nicht einfach nur von Europa, dieser Ton spricht vom Christentum. Was ist mit dem Christentum passiert? Der Gründer des Christentums hat Folgendes gesagt: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Der Gründer des Christentums hat nicht gesagt: Gebt dem Kaiser, was Gottes ist, und Gott, was des Kaisers ist. Der Gründer des Christentums wollte die Kirche und den Staat getrennt haben. Aber was haben die Nachfolger des Gründers des Christentums gemacht? Sie haben Kirche und Staat vereint. Und seien Sie mal ganz ehrlich: Ist nicht die Verbindung von Kirche und Staat eines der prägenden Elemente der gesamten europäischen Ära? Wir sprechen ja vom christlichen Abendland. Viele, viele, viele Menschen lehnen heute die Bibel und das Christentum ab, aufgrund der ungeheuren Verbrechen des christlichen Abendlandes, der Kreuzzüge und all der Verbrechen. Aber haben Sie gewusst, dass die Bibel warnend davor gewarnt hat? Haben Sie gewusst, dass die Bibel vor diesem Irrtum gewarnt hat?

[1:00:04] Seien Sie morgen dabei. Morgen werden wir das Thema haben: Krieg der Tiere, und Sie werden Dinge sehen und hören, die Sie vielleicht in Ihrem Leben noch nie gehört haben. Unbedingt nicht verpassen. Zum Abschluss wollen wir noch den Ausblick wagen in das, was uns hier die Bibel zeigt. Daniel 2, Vers 44. Das wird dargestellt durch diesen Stein. Wissen Sie, wer dieser Stein ist? Dieser Stein ist Jesus. Die Bibel sagt: Der Fels aber war Christus. Wir sind in der Zeit des Eisens und des Tons in Europa. Aber wir kommen auf ein Ereignis zu, das das fehlende Puzzleteil ist, von dem Sie vielleicht noch nie gehört haben und das Ihnen deswegen noch fehlt. Und hier wird dieses Ereignis beschrieben. Vielleicht haben Sie noch niemals etwas davon gehört, aber hören Sie einmal genau zu.

[1:01:44] König der Könige und Herr der Herren. Ich möchte eine Frage stellen. Vertraue niemandem bezüglich der Zukunft, es sei denn, er kann dir verlässliche Informationen bezüglich der Vergangenheit geben. Wenn jemand in der Lage ist, auf übernatürliche Art und Weise die Vergangenheit zu reproduzieren, dann kann ich ihm vertrauen bezüglich der Zukunft. Meine Frage an Sie: Ist die Bibel bisher in der Lage gewesen, übernatürliche Dinge in der Vergangenheit vorherzusagen? Konnten Sie das sehen? Konnten Sie sehen, dass genau die Bibel genau diese eine Bedingung des Nebukadnezar mehr erfüllt, als zu wünschen übrig bleibt? Ich verlange von Ihnen heute nicht, mir blind zu vertrauen. Vielleicht sagen Sie: Wiederkunft Jesu, was für ein seltsames Ereignis. Aber die Bibel hatte Recht in Bezug auf Babylon, die Bibel hatte Recht in Bezug auf Medo-Persien, auf Griechenland, auf Rom, auf Europa, auf all die Details. Auf Kyros, auf Jesus, und wir könnten so viel mehr hinzufügen. Unsere Zeit reicht dazu nicht aus. Und wenn die Bibel in all diesen Details in der Vergangenheit auf übernatürliche Art und Weise Recht hatte, warum ausgerechnet beim letzten Puzzlestück Ihr Misstrauen? Warum sollte man Experten, die keine Ahnung haben, mehr vertrauen als der Bibel? Nennen Sie mir einen Grund, der dem gesunden Menschenverstand naheliegt. Warum? Ich glaube, die Bibel ist vertrauenswürdig und dieses Ereignis wird stattfinden.

[1:03:20] Vielleicht werden Sie sich fragen: Wann? Und das ist unsere letzte Frage für heute, in den letzten drei Minuten: Wann kommt Jesus wieder? Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, wenn Sie wussten, dass Jesus wiederkommt? Jesus hat die Frage selbst beantwortet. Seine Jünger hatten ihn gefragt, und am Ende lesen wir: Sage uns, wann wird dies geschehen? Was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? Hätten Sie gern ein Zeichen, dass Sie wissen: Wenn das geschieht, dann muss ich mich fertig machen, jetzt ist die Welt zu Ende? Jesus gibt ihnen so ein Zeichen. Er sagt: Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerichten hören. Habt Acht! Was steht weiter? Erschreckt nicht! Ich habe schon viele Menschen predigen hören über dieses Kapitel. Und dann werden all die Kriege aufgezählt, die Statistiken. Krieg hier, Krieg da, Krieg dort, noch mehr Krieg. Und man hat Angst, es wird ein Bange. Aber Jesus sagt: Es ist noch nicht das Ende, denn Kriege gab es schon immer, oder? Sie nehmen nur zu. Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere. Und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. Das alles ist der Anfang der Wehen.

[1:04:28] Wer von Ihnen hat schon mal ein Kind bekommen? Das glaube ich nicht. Also ich meine so richtig. Ich nicht, natürlich. Aber was wissen wir alle, ob wir ein Kind bekommen, aber nicht über Wehen. Was können wir über Wehen sagen? Sie werden schlimmer. Sie nehmen zu an Intensität. Jetzt, wenn eine Frau Wehen bekommt, kann sie den genauen Zeitpunkt angeben, wann das Kind bekommen wird. Aber merkt sie, dass es dringlicher und dringlicher und dringlicher wird. Geben Sie mir recht, dass es schon immer Naturkatastrophen gab, schon immer Kriege und schon immer Katastrophen. Aber geben Sie mir auch recht, dass diese Dinge immer mehr an Intensität zunehmen. Dass heute die Erdbeben der Welt nur noch auf Seite 4 zu finden sind und nicht mehr auf der Titelseite, weil es einfach zu viele sind, weil wir uns vor so vielen Naturkatastrophen gar nicht mehr retten können und keiner mehr ein schlechtes Gewissen haben kann, weil er gar nicht so viel helfen kann. Es nimmt zu. Es nimmt zu. Von den sozialen Dingen ganz abgesehen. Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern und um meines Namens willen. Und dann werden viele Anschluss nehmen, einander verraten und einander hassen. Haben Sie gewusst, dass das 20. Jahrhundert das schlimmste Jahrhundert der Christenverfolgung aller Zeiten war? Und dass wir gute Chancen haben, dass das 21. noch viel schlimmer wird? Aber das alles ist nicht das Zeichen der Wiederkunft.

[1:05:47] Es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Aber sie wissen schon, wie man dem entgehen kann, oder? Wie kann man dem entgehen? Durch den Gedanken des Nebukadnezar. Da muss man nicht mal christlich zu sein. Man muss einfach nur verstehen, dass Menschen in Bezug auf die Zukunft keine Ahnung haben. Die einzige sichere Quelle ist hier. Da braucht man keine falschen Propheten. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Und jetzt achten Sie. Und merken Sie sich das sehr, sehr gut. Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden zum Zeugnis aller heiden Völker. Und jetzt sprechen Sie mit mir. Und dann wird das Ende kommen. Wann kommt das Ende? Wenn noch mehr Kriege und noch mehr Katastrophen da sind? Wenn das Evangelium aus der Bibel in alle Welt verkündigt ist. Ist das Evangelium schon allen Menschen verkündigt worden? Dann gibt es noch Menschen, die noch nie etwas von der Bibel gehört haben. Hier steht nicht, dass alle Menschen Christen werden, richtig? Hier steht nur, dass jeder Mensch die Chance bekommen haben soll, es zu hören. Und das finde ich auch sehr fair an Gott, nicht wahr? Bevor er kommt, möchte er, dass jeder davon Bescheid weiß. Aber haben Sie gewusst, dass sich in unserer Zeit das Evangelium mit einer rasanten Geschwindigkeit, die alles andere in den Schatten stellt, ausbreitet? Wir haben heute technische Möglichkeiten, die sehr erstaunlich sind.

[1:07:20] Jesus sagt uns: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

[1:07:40] Ich weiß nicht, was Sie über Jesus Christus denken. Ich hoffe, der heutige Abend hat Ihnen erstens gezeigt, dass man nicht auf Menschen vertrauen sollte, sondern dass die Bibel eine vertrauenswürdige Quelle ist. Nicht nur, wenn es um die Vergangenheit geht, sondern auch um die Zukunft. Jesus Christus, den Sie vielleicht noch nicht besonders gut kennen, der bei diesem Wort sehr viel von sich gesagt hat, lädt Sie ein. Er sagt: Ich möchte wiederkommen und Sie bei mir haben.

[1:08:09] Dieses alte Buch, zweieinhalb Jahrtausende alt, spricht direkt mit unserer Zeit. Ich glaube, es ist das fehlende Puzzlestück, das uns vielen Menschen fehlt, um die Wahrheit richtig einschätzen zu können. Es ist das Buch, das uns hilft bei Entscheidung 21.

[1:08:26] Ich möchte den Abend heute schließen mit einem Angebot an Sie. Mein Angebot an Sie ist folgendes: Warum es nicht einmal versuchen mit diesem Buch? Vielleicht kennen Sie es schon, vielleicht sagen Sie, das ist ein alter Hut für mich, aber vielleicht haben Sie noch nie wirklich drin gelesen. Es ist ein wunderbares Buch. Ich bin zwar christlich aufgewachsen, aber jahrelang nie drin gelesen. Glauben Sie, dieses Buch ist besser als die meisten Christen, die Sie kennen. Dieses Buch ist wirklich es wert, es selbst gelesen zu haben, selbst zu wissen, selbst mal die Fakten zu prüfen. Und egal, ob Sie jetzt hier sitzen oder live zuschauen, nehmen Sie sich eine Bibel zur Hand, lesen einfach mal ein bisschen. Und seien Sie auf jeden Fall morgen dabei.

[1:09:08] Aber bevor wir gemeinsam schließen, möchte ich Sie einladen, vielleicht ein kleines Abschlussgebet zu sprechen. So wie Daniel, Sie können auf Ihrem Platz sitzen bleiben, mit mir das Haupt neigen, wenn Sie möchten, wenn nicht, beobachten Sie einfach, was passiert. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort. Deine Bibel spricht nicht nur Menschen an, die christlich aufgewachsen sind, sondern hat das Potenzial, jeden Menschen, egal welcher Klasse, welchen Standes, welcher Religion, welches Intelligenzquotient es auch sein mag, jeden Menschen anzusprechen und intelligente Gründe zu geben, in dieses Buch Vertrauen zu haben. Schenkt uns Vertrauen in dieses wunderbare Buch, schenkt uns Zeit, es zu lesen und schenkt uns viel Freude beim weiteren Erforschen unglaublich spannender Themen hier bei Entscheidung 21. Für uns alle gesunden Morgenabend hier zusammen. Amen.

[1:10:29] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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