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In dieser Predigt geht Rabea Kramp auf Gottes Mission an uns ein, Teil 2. Sie erklärt, wie wichtig es ist, selbst Zeuge Jesu zu sein, bevor man andere aussendet. Dabei wird die Rolle des Heiligen Geistes und die Kraft des Evangeliums betont. Die Predigt beleuchtet, wie das Vorleben des Glaubens eine größere Wirkung hat als bloße Worte und wie wir durch Gottes Gnade auch in Schwierigkeiten standhaft bleiben können.


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Serie: CSH 2023 Q4 -Gottes Mission - Meine Mission

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zur Christ Study Hour. Wir beschäftigen uns dieses Quartal mit Mission. Und wir haben die zweite Quartalswoche. Letzte Woche haben wir uns Gedanken gemacht über Gottes Mission an uns, Teil 1. Und diese Woche heißt das Thema: Gottes Mission an uns, Teil 2.

[0:56] Die Teile unterscheiden sich darin, dass Gott erst persönlich an uns Mission betreibt, damit wir dann erfüllt von dem, was wir gelernt haben, Mission an anderen tun. Und genau darüber wollen wir diese Woche nachdenken, wie wir das Wort Gottes weitergeben können an andere Menschen, was das für uns ganz persönlich bedeutet, was es uns bringt, dass es auch unser Auftrag ist und wie Gott uns dazu befähigt. Über all diese Dinge wollen wir heute sprechen und euch ausrüsten für das Sabbatschulgespräch. Lass uns beten.

[1:37] Lieber Vater im Himmel, Mission ist das Kernanliegen deiner Gemeinde, sollte es jedenfalls sein. Und wie oft gehen wir an diesem Ziel vorbei und beschäftigen uns zu sehr mit uns selber. Und umso schöner und wichtiger ist es, dass wir dieses Quartal, so viele Wochen, drei Monate lang, darüber nachdenken, wie wir persönlich und auch als Gemeinde, als Weltkirche, noch effektiver Mission betreiben können. Hilf uns durch die Texte, die wir heute lesen, durch den Heiligen Geist, noch besser unseren Auftrag zu verstehen, selber berührt zu werden und selber, ja, für uns persönlich festzustellen, wo wir stehen und wo du uns aber hin haben möchtest. Und wir danken dir dafür in deinem Namen. Amen.

[2:30] Amen. Wir beginnen mit einem Text in Johannes 20. Johannes war einer der Jünger und in Johannes 20 ist das Kreuz schon passiert und Jesus erscheint seinen Jüngern und er spricht Johannes 20 Vers 20: "Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite." Nämlich seine Kreuzesmale. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen. Sie haben auf einmal verstanden, dass das Jesus ist. Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: "Friede sei mit euch! Gleich wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: "Empfangt den Heiligen Geist."

[3:22] Bevor Jesus seine Jünger aussendet, hier in diesem Text, lässt er sie Zeugen seiner Auferstehung sein, Zeugen dessen, dass er wieder lebendig ist, Zeugen dessen, dass er der echte Jesus ist, der verwundet gewesen ist durch die Kreuzesmale. Und dieser Aspekt, dass wir Zeugen sein sollen, bevor wir in die Welt hinausgehen, um den Menschen das Evangelium zu bringen, das wird ganz oft vernachlässigt. Obwohl das eigentlich total offensichtlich ist, dass wir das brauchen, dass wir erst Zeugen sein müssen, um überhaupt etwas bezeugen zu können. Niemand kann und möchte Missionar für eine Sache sein, von der er nicht überzeugt ist.

[4:06] Ihr seht, in dem Wort "überzeugt" steckt auch das Wort "Zeuge" drinne. Nur wenn wir von einer Sache selber überzeugt sind, wenn wir wissen, dass es wahr ist und das begeistert uns, dann können wir auch andere davon begeistern. Und deswegen zeigt sich Jesus hier seinen Jüngern, damit sie hinausgehen und sagen: "Der, der gekreuzigt wurde, der, der vorher alle geheilt hat und gepredigt hat und gelehrt hat, der ist wieder auferstanden." Und nicht nur ist er auferstanden, er ist sogar in den Himmel gefahren und sitzt jetzt zur Rechten Gottes. Jesus löst hier mit seiner Präsenz ein Feuer der Begeisterung in seinen Jüngern aus. Diese Begeisterung wird niemals erlöschen, weder im Leben der Jünger, noch darüber hinaus, durch alle Zeitalter hinweg.

[5:00] Seit Jesus auf der Erde lebt, sind Christen begeistert davon, dass ihr Erlöser wieder auferstanden ist. Ein ganz wichtiger Aspekt finden wir in Vers 22. Jesus rüstet seine Jünger hier mit dem Heiligen Geist aus. Wir wissen, was das an Pfingsten nach sich gezogen hat, was das bewirkt hat und wie erfolgreich die Mission der Jünger war, dass sie den Heiligen Geist empfangen haben, nämlich, dass mehrere tausend Menschen an einem Tag getauft wurden und noch mehr das Evangelium gehört haben, aus allen Stimmen, Sprachen und Nationen.

[5:40] Fassen wir noch einmal zusammen: Wir müssen also Zeugen für Jesus werden. Dann werden wir ausgesendet und mit dem Heiligen Geist befähigt, damit unsere Mission auch Erfolg hat. Schauen wir mal, ob der Missionsbefehl in Matthäus 28, den wir ja so gut kennen, genau dem gleichen Muster folgt. Matthäus 28 und dort ab Vers 16 lesen wir: "Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen."

[6:49] Jesus sendet seine Jünger hier mit einem ganz spezifischen, klaren Auftrag aus. Und er verspricht ihnen, alle Tage bei ihnen zu sein, bis die Erde vergeht, bis die Erde untergeht. Und nach diesem Versprechen werden sie Zeugen seiner Himmelfahrt. Woher weiß ich das? Das sehen wir, wenn wir die Parallelberichte lesen in Matthäus, in Lukas 24 ab Vers 44 und auch in Apostelgeschichte 1 ab Vers 8.

[7:41] Wir lesen mal diesen Text in Apostelgeschichte 1 ab Vers 8: "Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist." Das haben wir schon festgestellt. "Und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria bis an das Ende der Erde." Wir haben wieder die Aspekte des Zeugen-Seins und des Heiligen Geistes und den Auftrag, dass Jesus sie sendet. Also genau das gleiche Muster, was wir auch im Johannes-Text gesehen haben.

[8:14] Jesus verheißt hier nicht nur den Heiligen Geist, sondern er verheißt ihnen auch, dass sie Kraft haben, die durch den Heiligen Geist kommt. Und er bringt ja wieder den Gedanken ins Spiel, dass sie Zeugen sind und auch Zeugen seines Wirkens, aber auch seines Todes und der Auferstehung und der Himmelfahrt. Denn wenn ihr weiter schaut hier in Apostelgeschichte, dann seht ihr ab Vers 9 den Abschnitt: die Himmelfahrt Jesu.

[8:47] Also, der Missionsauftrag geht dieser Himmelfahrt voran, die die Jünger dann beobachten werden. Und Jesus hat das ganz bestimmt absichtlich gemacht, dass er nicht heimlich irgendwie in den Himmel gefahren ist, so wie Henoch einfach so von Gott entrückt wurde. Nein, er sagt: "Ich sende euch, und ihr sollt Zeugen sein über das, was ich euch beigebracht habe in den dreieinhalb Jahren, die ihr mit mir gegangen seid."

[9:15] Und als Bekräftigung und damit ihr nicht zweifelt – weil wir haben ja in Matthäus gesehen, dass einige zweifelten – das heißt, eher, dass sie noch unsicher waren über die Zukunft, nicht genau wussten, was auf sie zukommt. Und um diese Zweifel und diese Unsicherheit zu nehmen, zeigt er ihnen Jesus, dass er persönlich in den Himmel fährt, um ihnen von dort den Heiligen Geist, den Tröster, zu senden.

[9:40] Jesus hat hier eine kleine Gruppe von Männern, nämlich seine Jünger, berufen. Sie lebten mit ihm, sie sahen seine Wunder, sie hörten seine Worte, sie beteten mit ihm, sie sahen seine Leiden und sie waren seine Zeugen der Auferstehung. Man könnte sagen, sie sind mit ihm durch dick und dünn gegangen, durch gute und durch schlechte Zeiten.

[10:02] Aber dadurch, dass Jesus seine Jünger mit sich hat laufen lassen, mit ihm gelebt hat, haben sie ihn erlebt, haben sie gesehen, wie Jesus ist, wie Gott ist. Er wollte diese zwölf Missionare ausbilden, die mit eigenen Augen diese Wunder und alles gesehen haben, was Gott getan hat, was Jesus getan hat. Sie sollten es selbst erleben, damit sie umso kräftiger bezeugen können, dass Jesus wirklich der Messias ist.

[10:37] Und Gott weiß, welche missionarische Kraft darin liegt, wenn man etwas selbst erlebt und gesehen hat. Es geht euch genauso, wenn ihr etwas selber gesehen habt, was euch begeistert, dann könnt ihr gar nicht an euch halten, es weiterzugeben. Egal, ob es geistliche Sachen sind oder ganz normale alltägliche Dinge.

[10:57] Aber Gott ging es nicht einfach nur darum, Augenzeugen zu haben. Er wollte auch Menschen zu Jüngern machen. Und über diese Sache wollen wir ein bisschen nachdenken heute, dass Gott Jünger machen wollte. Er wollte Menschen haben, die im Alltag von ihm lernten, die seinen Charakter sahen und ihn imitierten, die seinem Wort lauschten und die kostbaren und tiefen Lehren des Evangeliums in sich aufsogen, um sie dann weiterzugeben.

[11:28] Und nichts anderes möchte Gott eigentlich mit dir und mit mir machen. Gott möchte in unserem persönlichen Leben mit uns zusammen sein. Wir haben letzte Woche so schön herausgearbeitet, dass Erlösung und Nähe Gottes unzertrennlich sind, dass wir nicht erlöst sein können, ohne in Gottes Nähe zu sein, und nicht in Gottes Nähe sein können, ohne erlöst zu sein. Und Gott braucht diese Nähe mit uns, damit er uns ausbilden kann, damit wir von ihm lernen können, damit wir aus dem Wort Gottes die Kraft und den Heiligen Geist schöpfen können, um anderen das Evangelium weiterzugeben.

[12:11] Der christliche Glaube aber ist nicht einfach nur ein Weitergeben von Lehren, so ein theoretisches Lehren. Der christliche Glaube ist das Vorleben dieser Lehren. Die Jünger sollten nicht einfach nur die christlichen Lehren auswendig lernen und sie dann runterrattern, sondern sie sollen sie aus- und vorleben. Und das spricht viel lauter als jedes Wort. Das weiß jeder echte Missionar, und wir sind ja alle Missionare dazu berufen.

[12:42] In dem Moment, wo wir getauft wurden sind, sind wir berufen worden, Missionare zu sein, indem wir vorleben, wie Gott ist, sind wir ein viel eindrücklicheres Zeugnis für Gott, als wenn wir nur reden. Und das meinte Jesus im Matthäus 28, wenn er sagt: "Macht zu Jüngern alle Völker und lehrt sie die ganzen Sachen zu halten."

[13:12] Jesus kam auf diese Welt, um uns vorzuleben, wie wir leben sollten. Deswegen hat er ein sündloses Leben geführt, damit er sein sündloses Leben mit uns tauschen kann. Und auch damit wir sehen können, dass es möglich ist, so ein Leben zu führen, ein Leben in ständiger Abhängigkeit von Gott, ein Leben des täglichen Überwindens von schlechten Gewohnheiten, ein Leben, in dem wir täglich den Versuchungen entgegentreten können mit Gottes Hilfe, Kraft und Heiligem Geist.

[13:42] Auch als Eltern sind wir dazu aufgerufen, unseren Kindern ein gutes Verhalten vorzuleben. Erziehung zu praktizieren, ohne selbst erzogen zu sein, bzw. ein vorbildliches Leben zu führen, wird nicht viel bewirken in der Kindererziehung. Wir müssen unseren Kindern schon vorleben, was wir von ihnen verlangen.

[14:08] Jesus hat es genauso mit seinen Jüngern gemacht, und wir sollten es so in der Familie machen. Aber nicht nur in der Familie, auch in der Gemeinde und auch in unserem restlichen Leben, am Arbeitsplatz und wo auch immer ihr steht. Denn das, was wir selber umsetzen von dem, was wir glauben, hat manchmal mehr Kraft, als wenn wir nur darüber reden.

[14:33] Und ich denke, ihr kennt das alle, wenn wir am Sabbat in der Sabbatschullektionsgruppe sitzen und Bruder oder Schwester XY so wunderbar über das Evangelium redet und wie wir leben sollten, aber wir wissen, Bruder XY lebt das gar nicht aus. Und diese Worte sind hohl, sie haben keine Kraft. Und derjenige, der spricht, hat keine Vollmacht. Und sie bekommen Kraft in dem Moment, wo wir das tun, was wir sagen.

[15:02] Der zweite große Missionsbefehl im Neuen Testament, den finden wir in Offenbarung 14. Ein Kapitel, mit dem wir uns ja auch kürzlich in der CSH sehr eingängig und tiefgründig beschäftigt haben, weswegen ich jetzt gar nicht so viel dort in die Tiefe gehen möchte und eher auf die Videos verweise, wo das behandelt wird.

[15:26] Wir lesen mal Vers 6 und 7 in Offenbarung 14: "Und ich sah einen andern Engel mitten des Himmels fliegen, der ein ewiges Evangelium zu verkünden hat denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation, jedem Volksstamm, jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat."

[15:59] Hier finden wir das einzige Mal in der Bibel die zwei Worte in Verbindung: "ewig" und "Evangelium". Das ewige Evangelium. Und das Evangelium der Bibel, das ist der Erlösungsplan. Und wir haben letzte Woche so schön gesehen, dass der Erlösungsplan vor Grundlegung der Welt angelegt worden ist. Ich verweise noch mal auf Offenbarung 13, Vers 8.

[16:28] Wer das noch mal nachlesen möchte: Der Plan Gottes war es, allen Menschen einen Ausweg aus der Sünde und dem ewigen Feuer zu ermöglichen. Ihr wisst ja, dass das ewige Feuer eigentlich nur Satan und seinen Dämonen bereitet war, oder werden sollte. Das sagt uns Matthäus 25, Vers 41, wo es heißt: "Dann wird auch er denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist."

[17:01] Jesus hat eigentlich den Erlösungsplan geschaffen und ist eigentlich für uns gestorben, damit niemand verloren gehen muss. Er wollte eigentlich jede Menschen die Möglichkeit geben, erlöst zu werden, Vergebung zu bekommen, rein gewaschen zu werden, eins mit Gott zu werden, um dann bei ihm zu sein. Kein Mensch, kein einziger Mensch müsste in diesem Feuer landen. Gottes Plan der Erlösung sah vor, jeden zu retten, egal welche Herkunft, welche gesellschaftliche Stellung oder welchen Grad der Intelligenz jemand besitzen mag.

[17:36] In Römer 1, Verse 16 und 17, auch sehr bekannte Verse, drückt Paulus es so aus: "Mit dem Evangelium. Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen. Denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben."

[18:08] Paulus kannte dieses ewige Evangelium und er nennt das Evangelium von Christus und er sagt, es ist eine Kraft in diesem Evangelium, die jeden erretten kann, der glaubt. Wenn du einmal das Evangelium verstanden und begriffen hast und dabei bleibst, dann kann es nicht passieren, dass du nicht errettet wirst.

[18:32] Dieses Evangelium ist so kraftvoll, so einvernehmend, dass wenn du einmal die Zusage gemacht hast: "Gott, ich möchte erlöst sein" und jeden Tag diese Zusage erneuerst, dann kannst du gar nicht verloren gehen. Ist das nicht schön? Ist das nicht ein toller Gott, den wir haben, der so viel Kraft hat und so viel Macht hat, uns zu erlösen, wenn wir uns einfach jeden einzelnen Tag ihm weinen?

[19:06] Aber wie kommt es nun, dass dieses Evangelium so unpopulär ist? Warum gibt es nicht viel mehr Menschen, die das Geschenk der Erlösung annehmen und ihre Schuld am Kreuz ablegen, damit ihnen vergeben wird und ihre Schultern wieder leicht werden? Warum wollen wir nicht mehr Menschen von der befreienden Kraft Jesu weitersagen?

[19:34] Prophetieren. Jesus sagt doch von sich: "Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei." Wie viele Menschen heutzutage leiden unter Süchten, unter Zwängen, unter Ängsten, unter Bindungen an schlechte Gewohnheiten. Und Gott sagt: "Wenn du wirklich willst, dass ich dich frei mache, dann mache ich das."

[19:58] Oder warum wollen nicht mehr Menschen erleben, was Johannes in Johannes 8, Vers 32 schreibt: "Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." Wir leben heute in einer Zeit, in der Wahrheit so ein schwammiger Begriff geworden ist. Die Postmoderne kennt keine absolute Wahrheit, und es ist unpopulär zu sagen, es gibt eine Wahrheit.

[20:24] Es gibt nur die eine Wahrheit. Heute sagt man: "Du hast deine Wahrheit, ich habe meine Wahrheit. Wir kommen gut aus, wenn jeder bei seiner Wahrheit bleibt und nicht versucht, den anderen von seiner Wahrheit überzeugen zu wollen." Aber die Bibel kennt so eine Herangehensweise nicht. Jesus sagt: "Wenn ihr meine Wahrheit annehmt, denn ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben, dann werdet ihr frei sein."

[20:52] Könnte es sein, dass die Jünger von Jesus, die heute in dieser Welt sind, einen Glauben vorleben, der diese Aspekte des freimachenden Evangeliums entbehrt? Kann es sein, dass wir nicht wirklich vorleben, dass dieses Evangelium frei machen kann, dass diese Wahrheit frei machen kann?

[21:13] Wenn die Leute uns sehen, sehen sie dann Jesus in uns? Sehen sie Jesu freimachende Kraft an uns? Bedeutet Jünger zu sein, nicht auch das Evangelium so vorzuleben, dass es attraktiv wird? Oder sind wir eher Christen, die bedrückt sind, die vielleicht darunter leiden, dass sie Christen sind?

[21:42] Keine Frage, Christen haben kein einfacheres oder leichteres Leben als andere Menschen. Wir werden auch nicht von Schwierigkeiten verschont, manchmal sogar sehr im Gegenteil. Aber wir werden befähigt, anders mit diesen Schwierigkeiten umzugehen. Und das sollte nach außen hin deutlich werden.

[22:05] Wenn du Schwierigkeiten im Leben hast, hältst du es dann mit der Aufforderung in Jakobus 1: "Freut euch, wenn ihr in allerlei Anfechtung geratet"? Oder bist du eher zerknirscht und haderst du mit Gott? Keine Frage, wenn wir in Schwierigkeiten, in Anfechtungen, in schlimme Situationen geraten, wenn wir schlimme Dinge erleben, Krankheit, Tod, was auch immer für Schicksalsschläge, dann geht es uns schlecht. Und dann dürfen wir auch fragen: "Gott, wo bist du? Gott, warum hilfst du mir nicht?"

[22:44] Aber es sollte auch deutlich werden, dass wir aus dem Tal wieder herauskommen, aus dem Tal des Todesschattens wieder auf grüne Auen geführt werden und wieder von lebendigen Wassern trinken dürfen. Und dass Jesus uns wiederherstellt.

[23:02] Es ist nicht das Thema, dass wir nicht fallen könnten, dass wir nicht auch am Boden sein könnten. Aber Gott möchte, dass durch uns deutlich wird für andere Menschen, dass wir auch wieder aufstehen. "Der Gerechte fällt sieben Mal, aber er steht wieder auf." Und es geht um dieses Aufstehen, dass die Menschen an uns sehen, dass wir einen Gott haben, der uns Kraft gibt, den Schwierigkeiten des Lebens anders umzugehen.

[23:33] Offenbarung 14, Vers 6 und 7 ruft uns auch dazu auf, Gott zu fürchten und ihm die Ehre zu geben. In vergangenen CSHs wurde ja ausführlich schon auf diese Worte eingegangen. Über das Fürchten wurde geredet, über das Ehren wurde geredet, so dass ich heute das aussparen werde. Aber wir wollen versuchen, einen ganz praktischen Aspekt da herauszuziehen.

[23:58] Was sehen eure Nachbarn, wenn ihr am Sabbat früh das Haus verlasst und am Nachmittag wiederkommt? Oder am Abend? Sehen sie eine fröhliche Familie? Oder sehen sie jemand Fröhlichen, der sich auf den Gottesdienst freut, wenn er ins Auto steigt und erfüllt wieder nach Hause kommt nach dem Gottesdienst? Oder sehen sie grimmige Gesichter, die eigentlich keine Lust hatten aufzustehen, die samstags, Woche für Woche, in einsteigen und mit ernster Miene losfahren?

[24:36] Wie oft lasst ihr in einem normalen Gespräch mit Nichtchristen den Namen Gott fallen oder durchblicken, dass ihr eine Hoffnung habt, auf die ihr baut? Wie offensichtlich ist euer Glaube in euren Worten und in euren...

[24:50] euren Worten und in euren Taten, in den kleinen Dingen. Wie wird in deinem Leben deutlich, dass du den Schöpfer des Universums ehren und ihn bald erwartest? Ich glaube, wir sind manchmal ein bisschen zu schüchtern, und ich selber bin das auch. Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit jemandem, der auch Christ ist, und der ganz offen darüber gesprochen hat. Und dann habe ich mich auch geöffnet. Aber wie wäre das, wenn wir viel öfter diesen Mut haben, ganz selbstverständlich davon zu reden, dass wir Christen sind, dass wir an Jesus glauben? Wie viel mehr könnten wir dadurch andere segnen? Bist du ein Sieben-Tage-Jünger oder bist du ein Siebentage-Jünger? Wie hältst du es mit deinem Glauben? Wie oft und wie häufig und wie offensichtlich hast du Gottes Gegenwart in deinem Leben?

[25:55] Wir wollen mal 5. Mose 6 lesen, dieses sehr bekannte und sehr schöne Kapitel. Das gibt eine Anleitung dafür, wie wir den Glauben ganz praktisch in unserem Alltag einbauen können. 5. Mose 6, ab Vers 6: "Und die Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf dem Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden und sie sollen dir zum Erinnerungszeichen über den Augen sein. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben."

[26:38] Also Mose gibt hier seinem Volk lauter praktische Hinweise, wie sie das Wort Gottes einfach immer bei sich haben können: auf ihre Pfosten zu schreiben, an ihre Hand zu binden, sich täglich daran zu erinnern. Und es gibt heute viele Möglichkeiten, wie wir das umsetzen können. Ich weiß, dass wir nicht jeder ein Hand-Armband umhaben, wo Bibelverse draufstehen, oder nicht jeden Tag ein T-Shirt tragen, wo auch Bibelverse draufstehen. Aber wir können vielleicht in unserer Wohnung Bilder von Jesus aufhängen oder Sprüche aus der Bibel oder Sprüche von Ellen White. Es gibt so viele Möglichkeiten, und wir können dadurch zeigen, wem wir gehören und wem wir dienen.

[27:34] Wenn unser Glaube sich nicht in unseren ganz kleinen, alltäglichen Dingen zeigt, wie sollen wir dann die ganze Welt mit dem Evangelium, mit dem ewigen Evangelium erreichen? Wir müssen doch bei den kleinen Dingen anfangen, damit wir bereit sind für die größeren Schritte.

[27:56] Ein Kapitel weiter, in 5. Mose 7, Vers 6 lesen wir Folgendes: "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist." Verhalten wir uns als Volk Gottes wirklich so, dass für andere deutlich wird, dass wir Gottes Eigentum sind? Was bedeutet es, Gottes Eigentum zu sein, und wie können wir das nach außen sichtbar machen?

[28:29] Zeigt sich deine Zugehörigkeit zu Gottes Volk in deinen Worten, in deinen Taten und in deinem Verhalten? Also, ich muss sagen, es fällt auf heutzutage. Vor allem fällt es besonders auf, wenn Menschen zuvorkommend sind, wenn Menschen besonders freundlich sind, wenn Menschen ganz offene Menschen sind und gerne in ein Gespräch kommen mit anderen. Das fällt auf und das macht einen Unterschied in der Gesellschaft. Und stellt euch vor, alle Adventisten wären so, man würde über uns reden und würde sagen: "Die Adventisten sind die nettesten, die freundlichsten und die offensten, die hilfsbereitesten Christen, die es gibt." Aber ich höre niemanden sowas sagen.

[29:18] Leider hat Gott so ein großes Werk für uns, und wir scheitern kläglich daran, dem gerecht zu werden, jeden einzelnen Tag. Wie oft haben wir schon den Missionsbefehl aus Matthäus 28 in unseren Sabbatsschulklassen diskutiert, aber danach nicht in die Tat umgesetzt? Gottes Volk konzentriert sich zu oft auf Nebenschauplätze, die mit der großen Aufgabe, das Evangelium, das ewige Evangelium in die Welt zu bringen, nichts zu tun haben.

[29:48] Es ist nicht die Aufgabe des Volkes Gottes, die Schlechtigkeit von Politikern ans Licht zu bringen. Es ist nicht unsere Aufgabe, zu wissen, welche Personen des öffentlichen Lebens welchen Freimaurergrad erreicht haben. Es ist auch nicht unsere Aufgabe, den Sinn oder Unsinn von Impfstoffen zu diskutieren. Merken wir eigentlich als Volk Gottes, dass wir an Nebenschauplätzen unsere Energie vergeuden und dass wir so massiv von unserer eigentlichen Aufgabe abgelenkt werden mit solchen Themen?

[30:24] Wie oft lesen wir in den Evangelien davon, dass Jesus die Römer beschimpfte? Oder wie oft lesen wir bei Paulus, dass er die Schlechtigkeit von Nero ans Licht gebracht hatte? Niemals lesen wir von solchen Sachen. Stattdessen ermahnen sowohl Jesus als auch Paulus ihre Nachfolger, gute Christen zu sein, sich der Obrigkeit unterzuordnen.

[30:51] In Titus 2, Vers 7 gibt es einen schönen Vers dazu: "In allem mache dich selbst zu einem Vorbild guter Werke." Das sagt Paulus an Titus und damit auch an uns. "In der Lehre erweise Unverfälschtheit, also die Lehre sollte hochgehalten werden, würdigen Ernst, Unverderbtheit, gesunde, untadelige Rede." Also die Worte, die wir wählen, die sollten so sein, dass man uns dafür nicht anklagen kann, uns nicht verurteilen kann, damit der Gegner beschämt wird, weil er nichts Schlechtes über euch sagen kann.

[31:24] Das erinnert mich auch an Daniel, über den man nichts Schlechtes sagen konnte. Und das Einzige, wofür man ihn verurteilen konnte, war sein Gebet. Dreimal am Tag. Sollten wir nicht genau solche Christen sein?

[31:37] Lass uns als Gemeinde Gottes wieder näher an unsere eigentliche Bestimmung heranrücken, uns von Jesus nach seinem Vorbild formen lassen, um ein Licht in dieser Welt zu sein.

[31:50] Ich möchte noch mal mit euch in 5. Mose 7 gehen und dort Vers 11 und 12 lesen: "So bewahre nun das Gebot und die Satzung und die Rechtsbestimmung, die ich dir heute gebiete, damit du sie tust." Wieder diese Verbindung: das Wort hören und das Wort tun. "Und es wird geschehen, wenn ihr auf diese Rechtsbestimmung hört, sie bewahrt und tut, zweites Mal, so wird der Herr, dein Gott, auch dir den Bund und die Gnade bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat."

[32:21] Also Gott scheint es ein Anliegen zu sein, seinem Volk zu sagen: "Du sollst hören, was ich sage, und dann zu tun, was ich sage." Was nützt es dir, wenn du dir anhörst, was ich zu sagen habe, aber es nicht in die Tat umsetzt?

[32:37] Und ihr Lieben, ich muss sagen, nicht nur die Bibel ist voll von Missionsbefehlen und von vorbildlichem Verhalten von Männern und Frauen Gottes. Die Bücher von Ellen White sind es noch mehr. Und wir haben so viele wertvolle Anleitungen, wie wir das Evangelium in die Welt tragen sollen, und wir tun es nicht. Und wir tun es auf unsere eigene Weise, auf eine Weise, die Gott manchmal gar nicht vorgegeben hat. Oder wir bleiben in einem Stadium stecken und denken, wenn wir eine Kleiderkammer haben und einfach den Menschen nur die Kleidung geben und ihnen aber nicht vom Wort Gottes erzählen, dann haben wir schon unsere Schuldigkeit getan.

[33:14] Ihr Lieben, das ist zu wenig. Wir müssen die Bedürfnisse der Menschen stillen. Jesus hat sich unter die Menschen gemischt, er hat ihre Bedürfnisse gestillt: Nahrung, Kleidung, Seelentrost. Und dann hat er ihnen das Evangelium gebracht, dann hat er sie gelehrt. Und zu oft bleiben wir stehen bei den Wohltätigkeits-Events, bei dem karitativen, bei dem Keksebacken für die Nachbarschaft. Aber es ist so wichtig, dass wir wirklich das Wort Gottes in diese Welt hinaustragen, dass wir den Leuten Bibelstunden geben, dass wir sie einladen in die Gemeinde, dass wir Hauskreise gründen, dass wir Caregroups gründen, dass wir sie zu Evangelisation einladen. Ja, dass wir Evangelisation überhaupt veranstalten in unserer Gemeinde, dass wir ein Evangelisationszyklus in unserer Gemeinde ins Leben rufen, indem es verschiedene Events gibt: Kochkurse und Gesundheitsseminare und Wandertage und was und Sport und was man nicht alles anbieten kann. Aber das führt alles nur zu dem einen Ziel, nämlich den Leuten vom Evangelium zu erzählen, von der freimachenden Kraft Jesu.

[34:28] Und wenn wir nicht zu diesem Ziel kommen der öffentlichen Evangelisation, dann werden wir auch dieses Werk nicht vollenden. Und ich muss euch sagen, dass die Leitung unserer Freikirche in der Welt, unser Generalkonferenzpräsident, diese Not erkannt hat. Aber es scheint nicht durchzudringen in die Verbände und in die Ortsgemeinden, dass wir diesen Auftrag haben und dass wir diesem Auftrag nachkommen müssen.

[35:01] Ja, es gibt diese Geschwister, die Woche für Woche ihre Bücherstände in den Fußgängerzonen haben, aber es sind viel, viel, viel zu wenig. Und viel zu viele Gemeinden streiten sich über Teppichfarben und Stuhlformen und kommen nicht zum eigentlichen Punkt.

[35:21] Und ihr Lieben, wir müssen aufhören, uns um die Nebensächlichkeiten in unseren Gemeinden zu kümmern und zum Punkt kommen. Nicht den Menschen das Evangelium zu bringen. Wir sind dazu berufen, uns an die Gebote Gottes zu halten, und dann wird Gott uns reichlich mit der Gnade segnen.

[35:41] Wisst ihr, ich habe in den letzten Jahren öfters die Erfahrung gemacht, dass Gott Menschen in unsere Gemeinde geschickt hat, ohne dass wir Flyer verteilt haben. Einfach nur, weil unsere Gemeinde eine Einheit war, weil wir die Gebote Gottes hochgehalten haben, weil es keinen Streit und keine theologischen Grabenkämpfe gab. Und Gott hat einfach Menschen in unsere Tür geschickt, die einfach in der Tür standen und gesagt haben: "Ich habe vom Sabbat gelesen, kann man hier den Sabbat halten?" Oder: "Ich habe euren Livestream geschaut, ich möchte in eure Gemeinde kommen."

[36:21] Es ist so attraktiv, und ich könnte euch mehr als eine Handvoll Menschen nennen, vielleicht zwei oder drei Hände voll Menschen nennen, die ich in den letzten 15 Jahren kennengelernt habe, die so in unserer Gemeinde standen und die wir getauft haben. Und wenn unsere Gemeinden eins sind und einig sind und dem Auftrag Gottes nachkommen und wir die Mission Gottes an uns, wie wir es in der ersten Lektionswoche gelesen haben, erfahren, dann wird Gott Mission an uns Teil 2 selber an uns vollbringen und uns diese Menschen schicken.

[36:57] Wir sollen natürlich auch rausgehen und diese Menschen suchen, keine Frage. Aber Gott wird sie uns auch schicken. Es gibt so viele bereite Menschen da draußen, die sich nach der Botschaft des ewigen Evangeliums sehnen. Die, die nicht bereit sind, sind oft wir.

[37:19] Wir sind Jesu Jünger, und dann müssen wir uns fragen: Sind wir wirklich Jünger Jesu, wenn wir den Missionsauftrag aus Matthäus 28 und aus Offenbarung 14 eigentlich nicht wirklich umsetzen oder sehr sparsam umsetzen?

[37:35] Wenn wir uns an die Pioniere erinnern, die diese Gemeinde überhaupt gegründet haben und was sie geopfert haben, wie sie ihr Leben, ihre Kraft, ihre Zeit, ihr Geld investiert haben, damit die Menschen von der Adventbotschaft erfahren, dann müssen wir beschämt auf den Boden schauen, weil wir längst nicht daran kommen, dass wir alles opfern, unser Leben in den Dienst Jesu stellen.

[38:03] Nicht jeder kann Vollzeit für Gott arbeiten, versteht mich nicht falsch. Aber jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, dass sein Leben ein Licht ist, das auf die Menschen in seiner Umgebung scheint.

[38:18] Wir müssen uns wieder mehr auf unsere eigentliche Aufgabe besinnen, alles Unwesentliche beiseite legen und ein durch und durch christliches Leben führen. Es fängt bei uns an, es fängt bei mir an und es fängt bei dir an, dass wir die Tugenden der Bibel, das, was wir vorhin in Titus gelesen haben, dass wir das ausleben, dass wir ein untadeliges Leben führen, ein christliches, ein wirklich durch und durch christliches Leben führen.

[38:50] Nicht lästern, uns den Obrigkeiten unterordnen, dass wir freundliche, liebevolle, gütige, hilfsbereite, wohlwollende Menschen sind, die für andere da sind. Und dann wird dieses Christsein auch attraktiv werden.

[39:13] Und dann wird sich Offenbarung 7 erfüllen, wo steht in Vers 9: "Nach diesem sah ich und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen, die stand vor dem Thron und dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern und Palmzweige waren in ihren Händen. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm."

[39:48] Wir alle möchten an diesem Tag dabei sein, oder dass wir in dieser unzählbaren Schar stehen und dass wir dort Menschen erblicken, die dort sind, weil wir ein Licht waren, das auf Jesus hingewiesen hat.

[40:04] Im Buch "Christian Education" auf Seite 179 im Englischen steht: "The true disciple of Christ will follow his example." Zu Deutsch: "Der wahre Jünger Jesu wird seinem Beispiel folgen."

[40:21] Willst du Jesu Beispiel folgen? Willst du dich unter die Menschen mischen, ihre Bedürfnisse erkennen und stillen, ihnen dienen? Willst du ihnen das Evangelium bringen? Sei es im Eins-zu-eins-Gespräch, sei es, indem du sie in die Gemeinde einlädst, sei es, indem ihr eine große öffentliche Evangelisation haltet, sei es, indem du einen Flyer vom H.TV weitergibst oder von Joel Media oder von ADTV oder von was auch immer, oder vom Seelsorgetelefon. Aber sei ein Licht für Jesus in dieser Welt.

[41:00] Und lasst uns wahre Jünger Jesu sein, die die eigentliche Aufgabe, nämlich dieser gefallenen Welt das Evangelium zu bringen, wieder nachkommen, damit unser Herr endlich wiederkommen kann. Lasst uns dafür beten.

[41:16] Und lasst uns auch in unserer Sabbatsschulgruppe am Sabbat darüber sprechen, wie wir das als Individuum und als Gemeinde besser umsetzen können. Lass uns beten.

[41:28] Lieber Vater im Himmel, wenn wir diese große Aufgabe der Mission betrachten, müssen wir sagen, wir scheitern. Und dennoch hast du gesagt, das Werk wird vollendet werden, und es wird eine junge Generation geben, die das tut. Und Herr, die Zeiten werden nicht besser, und die Kindererziehung in der heutigen Zeit wird nicht einfacher. Und wir fragen uns, wie kann es sein, dass eine junge Generation diesen Zeiten, wo moralische Maßstäbe einfach zerstört werden, muss man schon sagen, dass da eine Generation heranwächst, die dein Wort hochhält? Und doch wird es passieren.

[42:13] Herr, wir wollen dafür beten, dass es geschieht, dass es bald geschieht, und dass du uns hilfst, Teil davon zu sein. Lass uns persönlich und als Gemeinden und als Weltkirche, als Verbände, als Vereinigung wiedererkennen, was die Aufgabe ist, zu der du uns berufen hast, nämlich uns nicht um uns selbst zu kümmern, sondern für andere da zu sein, die rettende Botschaft des Evangeliums zu bringen.

[42:40] Damit Gottes Mission an uns Teil 2 erfüllt wird. Herr, wir danken dir dafür und bitten dich um Kraft und den Heiligen Geist und dass wir sagen: Hier bin ich, Herr, sende mich. Amen.
[42:57] Amen. [Musik]


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