In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die biblische Lehre aus 1. Korinther 8:4-9:16. Der Sprecher beleuchtet das Thema Götzenopferfleisch und die Bedeutung von Erkenntnis und Liebe in der Gemeinde. Er erklärt, wie wichtig es ist, die Freiheit im Glauben verantwortungsvoll zu nutzen, um schwächere Geschwister nicht zu verärgern oder zu Fall zu bringen. Weiterhin wird das Prinzip des Verzichts auf eigene Rechte zum Wohl des Evangeliums und der Einheit der Gemeinde thematisiert, anhand des Beispiels von Paulus.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Korinther 8:4-9:16
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. KorintherPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit 1. Korinther Kapitel 8. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, was für ein Vorrecht ist es, dass wir dich kennen dürfen und dass du in deinem Wort Lichtstrahlen der Wahrheit auf unseren Weg leuchten lässt. Herr, wir wollen heute dich noch besser kennenlernen, wollen noch näher zu dir, näher an dein Herz. Wir wollen nicht darauf stolz sein, was wir schon wissen, wollen uns nicht über andere erheben, sondern wir wollen dich erkennen, wie du bist. Und diese Liebe, die wir bei dir erleben, anderen weitergeben. Herr, das bitten wir dich von ganzem Herzen, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir dich dadurch immer besser kennenlernen dürfen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
Wir sind in 1. Korinther Kapitel 8. Kommen jetzt zum Thema des Götzenopferfleisches und haben zunächst einmal den Punkt gemacht, dass wir zwar eine Erkenntnis über das Thema haben können, aber die Erkenntnis selbst noch nicht wirklich etwas nützen wird, wenn wir uns einfach nur damit erheben. Sondern wir brauchen die Liebe, die wir nur bekommen können, wenn wir eine echte Beziehung zu Jesus haben, nur in der Liebe zu Gott haben wir die echte, die wahre, die biblische Erkenntnis, nämlich die Erkenntnis Gottes.
Wir lesen weiter in 1. Korinther 8, Vers 4: "Was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, dass ein Götze in der Welt nichts ist und dass es keinen anderen Gott gibt außer dem einen." Also Paulus sagt, theologisch ist die Sache klar. Diese sogenannten Götzen sind Erfindung von Menschen. Es gibt keine anderen Götter. Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden, wie es ja wirklich viele Götter und viele Herren gibt. Also das griechische Pantheon war von Göttern und das römische auch und alle Nationen hatten die verschiedensten sogenannten Gottheiten. Aber Paulus sagt: "So gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn, und einen Herrn Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn."
Dieser Vers lehrt nicht, dass Jesus nicht Gott ist, denn Paulus selbst sagt an anderen Stellen, das haben wir gesehen, bezeichnet Jesus als Gott, und Johannes bezeichnet ihn als Gott, und er wird angebetet. Und auch im Hebräerbrief wird Paulus das ganz deutlich machen. Eigentlich sind diese beiden Gedanken hier, ein Gott und ein Herr, parallel zueinander, denn das Wort, das hier für Herr verwendet wird, Kyrios im Griechischen, ist ein Wort, das oft auch verwendet wird, um dann Gott im Alten Testament zu bezeichnen. Das heißt, es geht ja also nicht, Paulus möchte nicht differenzieren, dass einer weniger Gott sei als der andere, sondern möchte deutlich machen: Wir glauben nicht an die vielen Götter der Menschen, sondern wir glauben nur an Gott, den Vater, und an Jesus.
Wenn die Bibel im Alten Testament von dem einen Gott spricht, dann ist das immer in Abgrenzung zu den vielen Göttern, den polytheistischen Religionen der umliegenden Nationen. Aber wir wissen aus der Bibel, dass ganz oft, wenn äh in der im Alten Testament Gott genannt wird, dass es sich in Wirklichkeit um, also nicht um Gott den Vater, sondern um Gott den Sohn handelt. Das wissen wir daraus, dass Menschen ihn gesehen haben, wie Mose z.B., dass Jakob mit ihm gerungen hat, dass die Bibel ganz deutlich sagt, dass niemand Gott den Vater gesehen hat.
Aber nicht alle haben die Erkenntnis, sondern etliche machen sich ein Gewissen wegen des Götzen und essen das Fleisch noch immer als Götzenopferfleisch. Und so wird ihr Gewissen befleckt, weil es schwach ist. Nicht alle haben das Thema schon so durchdrungen wie Paulus und einige andere. Und deswegen sagt er, gibt es tatsächlich Menschen in der Gemeinde, wenn sie das Götzenopferfleisch dann ähm essen, haben sie das Gefühl, dass sie doch irgendwie an dem Kult des Jupiter oder des Zeus oder wer auch immer da jetzt wem auch immer dieses Fleisch geweiht worden ist, daran irgendwie teilnehmen, weil sie ein schwaches Gewissen haben.
Das ist natürlich etwas, was wir schon im Zusammenhang mit Römer 14 gesehen haben. Nun bringt uns aber eine Speise nicht näher zu Gott, denn wir sind nicht besser, wenn wir essen, und sind nicht geringer, wenn wir nicht essen. Also Gott sieht uns, also Gott behandelt uns nicht als besonders gläubig, wenn wir so ein Stück Fleisch essen und sagen: "Ich weiß ja, dass es diesen Götzen, dem das geweiht worden ist, dass es den gar nicht gibt." Und ähm, wir sind auch nicht gläubiger, wenn wir sagen: "Ah, da könnte irgendwie vielleicht doch was sein, deswegen bleibe ich davon fern." Solche äh beschreiben nicht unseren Glauben und sorgen nicht für eine Hierarchie in der Gemeinde, wer jetzt gläubiger wäre als der andere.
Habt aber acht, dass diese eure Freiheit den Schwachen nicht zum Anstoß ist. Wir haben also eine Freiheit in dieser Frage, sagt Paulus, aber wir müssen verantwortungsvoll damit umgehen. Wir können nicht unsere unsere Freiheit zur Schau stellen und damit anderen zum Anstoß werden. Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht, wird nicht sein Gewissen, weil es schwach ist, dazu ermutigt werden, Götzenopferfleisch zu essen. Und so wird wegen deiner Erkenntnis der schwache Bruder verderben, um dessen willen Christus gestorben ist.
Jemand mag vielleicht wissen, dass all das nur nur Quatsch ist und er hat kein Problem, dann dort zu essen. Aber jemand anderes, dem das eine Gewissensfrage ist, der wird dann dazu ermutigt, das zu tun und hat dabei aber ganz andere Gedanken und andere Gefühle und andere moralische Einstellung dazu und wird dadurch in seinem Glauben schwach und er leidet vielleicht sogar Schiffbruch. Und so wird wegen deiner Erkenntnis der schwache Bruder verderben, um dessen willen Christus gestorben ist.
Paulus erinnert uns daran, dass Jesus nicht nur für uns gestorben ist, sondern auch für unsere Geschwister, unser Bruder, unsere Schwester, die vielleicht in manchen Dingen ähm aus unserer Sicht vielleicht etwas einfältig ist, aus unserer Sicht vielleicht etwas naiv ist. Denen dürfen wir eine Hilfe sein, indem wir sie nicht vor den Kopf stoßen, indem wir sie nicht zu Dingen anleiten oder anreizen, die sie selbst vielleicht von ihrem Glaubensverständnis her nicht wirklich tun können.
Wenn ihr aber auf solche Weise an den Brüdern sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so sündigt ihr gegen Christus. Hier sehen wir also, dass es möglich ist, dass es Dinge gibt, die wir theoretisch aufgrund unserer theologischen Erkenntnis tun können, aber indem wir sie tun, trotzdem zur Sünde werden können, weil wir dadurch wissentlich einem Bruder, einer Schwester zum Anstoß werden. Der Punkt also hier ist die Frage: Wie genau kenne ich meine Geschwister? Wie genau helfe ich geistlich meinen Geschwistern durch mein Verhalten? Will ich meine eigene Erkenntnis durchdrücken? Will ich zeigen, dass ich mehr weiß und besser bin, oder will ich die Gemeinde Gottes wirklich aufbauen?
Denn wenn eine Speise meinem Bruder ein Anstoß zur Sünde wird, so will ich lieber in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß zur Sünde gebe. Paulus macht ganz deutlich: Ich möchte nicht durch mein Verhalten in irgendeiner Weise dazu führen, dass ein Bruder, eine Schwester etwas tut gegen ihr eigenes Gewissen. Das dann sagt Paulus: "Bin ich lieber bereit, auf mein eigenes Recht zu verzichten." Das ist ein ganz wesentlicher Gedanke im Zusammenleben der Gemeinde. Sind wir bereit, auf unser Recht auch zu verzichten, um die Einheit der Gemeinde zu fördern?
"Bin ich nicht ein Apostel? Bin ich nicht frei? Habe ich nicht unseren Herrn Jesus Christus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn?" Paulus begründet jetzt diesen oder illustriert diesen Gedanken, dass man auf sein eigenes Recht verzichten sollte, um des Evangeliums willen, an seinem eigenen Beispiel. Er sagt: "Ich bin ein Apostel, ich bin frei, ich kann tun und lassen, was ich möchte. Ich habe eine besondere Erfahrung, ich habe eine Vision von Jesus gehabt und ich habe eure Gemeinde in Korinth gegründet."
"Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich es doch wenigstens vor euch, denn das Siegel meines Aposteldienstes seid ihr im Herrn." Er sagt: "Ich bin der Gründer dieser Gemeinde. Auch wenn andere mich vielleicht nicht als Apostel anerkennen, weil sie vielleicht Vorbehalte haben gegen meinen Dienst, aber ihr wisst, ich bin euer Apostel. Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen."
"Sind wir nicht berechtigt zu essen und zu trinken? Sind wir nicht berechtigt, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen, wie auch die anderen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?" Und hier sehen wir also, dass Paulus ganz deutlich macht, dass es absolut okay und richtig wäre zu heiraten. Er auch selbst hätte heiraten können oder auch wiederheiraten können. Und auch die anderen Apostel hatten offensichtlich alle Ehefrauen, mit denen sie auch umhergereist sind.
Paulus ist offensichtlich von bestimmten Brüdern in der Gemeinde angeklagt worden, zumindestens in einem nicht juristischen Sinne. Er ist, man hat ihm Dinge vorgeworfen. Paulus verteidigt sich jetzt: "Oder sind nur ich und Barnabas nicht berechtigt, die Arbeit zu unterlassen? Wer zieht auf eigene Kosten in den Krieg? Wer pflanzt einen Weinberg und isst nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?"
"Sage ich das nur aus menschlicher Sicht? Oder sagt es nicht auch das Gesetz?" Paulus sagt eigentlich, das ist der Punkt, den er machen möchte. Eigentlich hätte ich sogar das Recht von euch finanzielle Unterstützung zu bekommen. Ich bin euer Apostel. Jeder, der einen Weinberg pflanzt, ist doch von der Frucht. Jeder Hirte ernährt sich auch von seiner Herde. Und er sagt, das ist nicht nur ein menschliches Prinzip, das ist ein Prinzip in der Bibel. Er zitiert in Vers 9 ja im Gesetz Moses steht geschrieben: "Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, wenn er drischt."
"Kümmert sich Gott etwa um die Ochsen?" Was für eine interessante Frage, weil die Frage zwei Antworten erlaubt. Zum einen natürlich ein Ja, denn Gott kümmert sich um die Ochsen, weil er sich um alle kümmert. Er kümmert sich sogar um die Spatzen, wie Jesus uns in der Bergpredigt auch deutlich gemacht hat. Dann kümmert er sich auch um die Ochsen. Aber an dieser Stelle will natürlich Paulus sagen: Nein, an dieses Gebot ist jetzt nicht so spezifisch für die Ochsen gedacht, sondern es ist ein Prinzip. Wenn schon der Ochse, der beim Arbeiten auch etwas von dem haben soll, was er wo er arbeitet, wie viel mehr gilt das für einen Menschen? Oder sagt das nicht viel mehr um unser Willen?
Denn es ist ja um unseretwillen geschrieben worden. "Der welcher pflügt, soll auf Hoffnung hin pflügen, und der welcher drischt, soll auf Hoffnung hin dreschen, dass er an seiner Hoffnung auch Anteil bekommt." Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir von euch diejenigen für den Leib ernten. Paulus sagt also: "Als euer Apostel hätte ich doch das Recht, auch finanzielle Unterstützung von euch zu bekommen."
Wir haben schon anderswo gesehen, dass Paulus gesagt hat, dass es richtig war, dass die Gemeinden in Griechenland auch finanziell die Gemeinde in Jerusalem unterstützt haben, weil von dort das Evangelium zu ihnen gekommen ist. Wenn andere an diesem Recht über euch Anteil haben sollten, wir es nicht viel eher haben? Aber wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium von Christus kein Hindernis bereiten.
Paulus sagt: "Ich hätte das Recht von euch finanziell", er hätte das Recht gehabt, Zehnten zu bekommen von der Gemeinde in Korinth, aber er hat es bewusst unterlassen, weil er wusste, dass dadurch die Predigt des Evangeliums behindert worden wäre. Einige in der Gemeinde hätten das nicht verstanden, sie wären dann vielleicht wieder aus der Gemeinde hinausgegangen oder sie hätten sich verhärtet. Paulus wusste als Missionar: Man kann nicht immer auf sein Recht pochen. Er war bereit, lieber auf den Zehnten zu verzichten und dann, wie wir das wissen, mit eigener Arbeit sich über Wasser zu halten, als dass er, indem er auf sein Recht, Zehnten Gelder neben zu können, ähm d er als dass er dadurch jemandem vom Evangelium weggestoßen hätte.
Und das ist auch ein wichtiges Prinzip für unsere Zeit. Es gibt immer wieder auch die Frage: Soll der Zehnte nur der Gemeinde Gottes, der offiziellen Gemeinde, der organisierten Gemeinde gegeben werden, oder kann man ihn auch an Missionare geben, die vielleicht neben der Gemeinde auf eigene Faust und mit Gottes Segen, aber doch nicht als Teil der Organisation und Struktur, können sie den Zehnten empfangen? Kann man ihn den Zehnten geben?
Und die Frage ist ein bisschen müßig, wenn man den Paulus hier liest, gerade weil das ein Thema ist, das oft auch zu Zistigkeiten führt, weil es oft zu zu Meinungsverschiedenheiten führt. Ist es das Vorrecht eines jeden Missionars, der nicht in der organisierten Gemeinde angestellt ist, als ein Vorrecht, sich den Paulus zum Vorbild zu nehmen und auf die Unterstützung durch Zehntengelder, die ihm vielleicht sogar zustehen würden, zu verzichten. Gott hat tausend Wege und Möglichkeiten. Es gibt heute auch viele Möglichkeiten, neben dem Zehnten auch mit finanziellen Mitteln eventuell Missionare noch zu unterstützen.
Aber dieses Prinzip hier ist ein Prinzip, das auch für uns sehr wichtig geworden ist, weil wir als Joelmedia uns entschieden haben, keinen Zehnten anzunehmen. Und das haben wir damals von Anfang an mit diesem Vers hier auch begründet, mit diesem Gedanken: Wir wollen dem Evangelium von Christus kein Hindernis bereiten.
"Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, auch vom Heiligtum essen? Und dass die, welche am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil erhalten? So hat doch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen." Wer das Evangelium verkündigt, der sollte eigentlich frei sein von von von weltlicher Arbeit. Aber Paulus sagt: "Ich bin eher bereit, auf mein Recht zu verzichten, als dass ich das Evangelium behindere."
"Ich aber habe davon keinerlei Gebrauch gemacht. Ich habe dies auch nicht deshalb geschrieben, damit es mir so gehalten wird. Viel lieber wollte ich sterben, als dass mir jemand meinen Ruhm zunichte machte. Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so ist das kein Ruhm für mich, denn ich bin dazu verpflichtet. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigen würde." Paulus war wirklich von Gott berufen. Menschen, die von Gott berufen sind, das Evangelium zu verkündigen, die können nichts anderes tun. Die sagen, wenn sie plötzlich eine weltliche Tätigkeit beginnen: "Wehe mir, wenn ich nicht das Evangelium verkündige."
Menschen, die Gott beruft, über denen ist dieses "Wehe", und sie wissen, dass sie nichts anderes tun können, als das Evangelium Gottes in der Welt zu verkündigen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Herr, wir möchten dir danke sagen, dass du zu unseren Herzen sprichst. Und auch wir möchten lernen, ganz egal, ob wir Missionare sind oder nicht, ob wir im organisierten Werk Gottes angestellt sind oder nicht. Jeder von uns hat solche Situationen, wo er auf sein Recht pochen könnte oder wo er auch auf sein Recht verzichten kann.
Wir möchten dich bitten, dass uns das Beispiel von Paulus hier inspiriert, dass wir bereit sind für die Verbreitung des Evangeliums auch auf eigene Rechte einmal zu verzichten, damit anderen kein Anstoß und kein Hindernis in den Weg gelegt wird. Wir bitten dich, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, damit wir verstehen, auf wie viel Rechte du verzichtet hast, Herr Jesus, was alles recht gewesen wäre, was du hättest haben können, worauf du verzichtet hast, damit das Evangelium uns erreicht. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.
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