In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ erklärt Christopher Kramp anhand von 1. Korinther 9,17-10,13 die Bedeutung von Selbstbeherrschung und dem Verzicht auf eigene Rechte im Dienst des Evangeliums. Er beleuchtet, wie Paulus sich an verschiedene Menschen anpasste, um sie für Christus zu gewinnen, und warnt eindringlich vor den Gefahren des Abfalls vom Glauben, indem er historische Beispiele aus dem Alten Testament heranzieht. Die Botschaft betont, dass göttliche Treue und ein Ausweg aus jeder Versuchung immer gegeben sind, wenn wir uns auf Gott verlassen.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Korinther 9:17-10:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. KorintherPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1. Korinther Kapitel 9, Vers 17 bis Kapitel 10, Vers 13. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns heute an diesem Tag mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass wir deine Prinzipien und deine Charaktereigenschaften in unserem Leben im Alltag offenbaren. Dass wir nicht auf unser Recht pochen und andere vielleicht sogar dadurch unterdrücken oder ihnen Schaden zufügen, sondern dass wir bereit sind, auf unser Recht auch zu verzichten, weil uns das Wohl und das ewige Leben eines anderen Menschen wichtiger ist als unser eigenes Recht. Herr, wir danken dir, dass du durch dein Wort zu uns sprichst und dass du uns heute auch etwas Wichtiges zu sagen hast. Bitte schenke uns offene Ohren, ein offenes Herz, dass deine Botschaft in unserem Leben Wurzeln schlagen kann. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:40] Wir sind in 1. Korinther Kapitel 9. Paulus erklärt den Gemeindegliedern, dass er eigentlich das Recht gehabt hätte, von den Korinthern auch finanzielle Unterstützung zu erwarten und von ihnen entsprechend, ja, vielleicht Zehnten, Gelder anzunehmen. Aber Paulus sagt: "Ich habe davon keinen Gebrauch gemacht, weil ich nicht wollte, dass irgendjemand dadurch vom Evangelium abgehalten wird. Ich wollte, dass das Evangelium seine ganze Klarheit und Schönheit sich ausbreiten kann, ohne dass irgendjemand das vielleicht missversteht." Und obwohl ich das Recht dazu gehabt hätte, habe ich darauf verzichtet. Er macht ganz deutlich, dass er das Evangelium predigt, weil er dazu berufen ist. Er kann gar nicht anders. Er sagt: "Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige!"
[2:28] Wir lesen weiter in 1. Korinther 9, Vers 17: "Denn wenn ich dies freiwillig tue, so habe ich Lohn; wenn aber unfreiwillig, bin ich mit einem Haushalterdienst betraut." Paulus macht deutlich, das Evangelium ist mir anvertraut worden. Ich tue das nicht, weil ich einfach nichts anderes gefunden habe und mich selbst dafür gemeldet habe und das einfach machen wollte und jetzt einen Lohn erhoffe. Er sagt: "Ich bin damit betraut, eine Aufgabe, die mir gegeben ist. Ich muss treu sein, ich muss sie treu erfüllen." Wehe mir, wenn ich das nicht erfülle. Nicht etwas eine Leistung, die bringt, wo er jetzt auf Lohn hofft, sondern eine Aufgabe, die Gott ihm gegeben hat, nachdem er aus Gnaden errettet worden ist.
[3:11] Was ist denn nun mein Lohn, dass ich bei meiner Verkündigung des Evangeliums von Christus kostenfrei darbiete, sodass ich von meinem Anspruch am Evangelium keinen Gebrauch mache? Also, Paulus sagt, mein Lohn ist, dass ich es kostenlos weitergebe, obwohl ich das Recht hätte, Geld zu verlangen, mache ich es nicht, weil das ist mein Lohn. Das ist mein Ruhm, dass ich es kostenlos weitergebe. Denn so habe ich es auch von Jesus empfangen. So haben wir es alle von Jesus empfangen.
[3:44] Denn obwohl ich frei von allen habe, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um desto mehr Menschen zu gewinnen. Paulus sagt, mein Ziel ist es, Menschen für Jesus zu gewinnen, und dafür bin ich bereit, auch mich selbst zu erniedrigen. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz, damit ich die unter dem Gesetz gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz, obwohl ich von Gott nicht ohne Gesetz bin, sondern Christus gesetzmäßig unterworfen, damit ich die gewinne, die ohne Gesetz sind.
[4:19] Paulus hat sich den Heiden nicht als vor den Heiden, nicht als Jude gegeben. Er hat sich vor den Juden allerdings natürlich als ganz besonders als Jude auch betont. Der Punkt ist, Paulus wollte Brücken bauen. Er wollte nicht unnötige Vorurteile bestärken, aber gleichzeitig ist Paulus dabei niemals seit gegangen, dass er die Wahrheit über Bord geworfen hätte, wie das heute manchmal in manchen Missionsmethoden angedeutet wird, dass man vielleicht Lehrpunkte, Wahrheiten nicht mehr so wichtig nehmen muss, um einfach mit der Welt sich anzupassen. Das ist nicht der Punkt, den Paulus sagen möchte.
[4:58] Er sagt ja ganz deutlich, dass er zwar den Heiden auch als jemand entgegnet ist, der nicht als Jude und mit jüdischen Vorschriften kommt, aber selbst hat er natürlich immer das Gesetz Gottes gehalten. Er war dem Gesetz, er war Christus gesetzmäßig unterworfen. Er hat also nicht das Gesetz aufgegeben, aber er hat Brücken geschlagen und versucht, Menschen dort zu erreichen, wo sie sind.
[5:22] Das ist ein ganz wichtiges Prinzip auch für uns in der Mission. Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. Dies aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben. Paulus sagt, mein großes Ziel ist, dass ich das Evangelium nicht einfach nur predige, sondern dass ich so viel wie möglich errette. Und dazu bin ich bereit, auf Dinge zu verzichten. Dafür bin ich bereit, auch mich anzupassen, kulturell anzupassen an bestimmte Gegebenheiten, an bestimmte Bevölkerungsgruppen, an Menschen mit ihren bestimmten Erfahrungshorizont, an ihre Stärke oder Schwäche. Bin bereit Brücken zu bauen, während ich gleichzeitig immer Christus dem Gesetz nach unterworfen bin.
[6:12] Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Zur Zeit von Paulus gab es viele griechische und römische Wettkämpfe, Spiele, nicht nur die Olympischen Spiele. Es gab eine ganze Reihe von verschiedenen Wettkämpfen, die in Rom und in Griechenland, in verschiedenen Gegnern des Reiches immer wieder alle paar Jahre abgehalten worden sind. Und dort gab es z.B. den Stadionlauf. Und Paulus erträgt sie daran: Wenn jemand läuft, dann will er gewinnen. Jeder, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen. Wir aber einen unvergänglichen.
[6:49] Er sagt, unser Kampf, unser Wettlauf ist noch viel größer, noch viel wichtiger, noch viel bedeutsamer als so ein Wettlauf bei den nemerischen Spielen oder den Pantinen oder den Olympischen Spielen oder den ismischen Spielen oder wie sie auch alle heißen. Der Lauf des Christen ist weitaus bedeutsamer. Wenn schon Sportler sehr diszipliniert sind und auch heute können wir das sehen bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Olympischen Spielen, dass Sportler sich sehr diszipliniert auf einen Wettkampf vorbereiten, in der Hoffnung vielleicht eine Medaille zu bekommen, ein bisschen Geld zu bekommen. Und Paulus nimmt diesen Vergleich und sagt: Wie viel sind wir bereit zu investieren? Ist nicht ein Sportler bereit, auf Dinge zu verzichten, damit er eine Goldmedaille bekommt? Ist nicht ein Sportler bereit, auf Dinge zu verzichten, um erster zu werden in einem kurzen Lauf? Auf wie viel Dinge sind wir bereit zu verzichten, auf wie was wir vielleicht uns sonst nehmen können, um unseren Lauf als Christen, ja, vielleicht auch unseren Lauf als Missionare erfolgreich zu beenden?
[7:59] So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse. Ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, sondern ich bezwinge meinen Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verwerflich werde. Paulus sagt: "Ich weiß, wogegen ich kämpfen muss. Ich kenne meine eigenen Schwächen." Und auch wir müssen lernen, durch den Heiligen Geist und selbst kennenzulernen, zu wissen, wo wir oft fallen, wo unsere Charakter, besonderen Charakterschwächen sind. Jeder von uns hat eine andere Persönlichkeit. Wir haben unterschiedliche genetische Voraussetzungen, wir haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht im Leben. Wir sind Opfer verschiedener Dinge geworden. Wir haben selbst viele verschiedene Sünden begangen, und jeder von uns hat besondere Schwachpunkte.
[8:36] Und Paulus sagt: "Ich kämpfe nicht irgendwie wie beim Schattenboxen. Ich weiß ganz genau, das ist mein Problem." Und ich nehme das Evangelium und wende es genau darauf an, auf dieses Problem, auf diese Schwierigkeit, auf diesen Charakterfehler. Darauf wende ich es an, auf die Dinge, die in meinem Leben gefährlich sind. Ich bezwinge meinen Leib, denn Paulus möchte nicht anderen verkündigen und am Ende selbst verloren gehen. Das ist auch mein Wunsch, und ich hoffe, unser Wunsch alle, dass wir nicht anderen das Evangelium weitergeben, dann am Ende selbst Schiffbruch im Glauben erleiden.
[9:06] Lasst uns von Paulus hier lernen. "Ich will aber nicht, meine Brüder, dass ihr außer Acht lasst, dass unsere Väter – gemeint ist das Volk Israel – alle unter der Wolke gewesen sind und alle durch das Meer hindurchgegangen sind." Was jetzt kommt, ist kein eigentlich kein neuer Abschnitt, obwohl das Kapitel neu beginnt, sondern es bezieht sich auf das, was wir gerade gelesen haben in Vers 26 und 27. Paulus sagt: "Erinnert euch daran, das ganze Volk Israel, sie sind alle durch das Meer hindurchgegangen. Sie sind alle durch das Rote Meer von Gott hindurchgeführt worden. Die Wolke, in der Gott sich sie geführt hat, diese Wolke war über ihnen allen. Sie wurden auch alle auf Mose getauft in der Wolke und im Meer. Sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken."
[9:48] Er möchte also sagen, sie waren im Prinzip ja so wie wir Christen. Wir sind getauft worden, wir haben das Abendmahl, wir essen und trinken ein geistliches Mahl, ein besonderes. Und Paulus sagt: "Also, wo wir mit Christus uns gedanklich verbinden..." Paulus sagt, das war beim Volk Israel ja auch so. Nun, sie sind nicht buchstäblich getauft worden, aber der Durchzug, das Rote Meer war wie eine Taufe. Und sie hatten auch einen geistlichen, geistliche Speise und geistlichen Trank, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
[10:19] Er möchte also mit anderen Worten sagen, auch die Israeliten in der Wüste nach dem Auszug aus Ägypten waren sozusagen eine christliche Gemeinde. Aber an der Mehrzahl von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen. Sie wurden nämlich in der Wüste niedergestreckt. Und Paulus möchte damit deutlich machen, die Tatsache, dass wir einmal erlöst worden sind, dass wir getauft worden sind, dass wir am Abendmahl teilgenommen haben, ist kein Beweis dafür, dass wir am Ende auch die Ziellinie erreichen. So wie es beschrieben hat, haben diese Israeliten zwar Gottes Herrlichkeit erlebt und Erfahrung mit Gott gemacht, sind am Ende aber verwerflich geworden. Sie sind in der Wüste gefallen, sogar die meisten von ihnen.
[11:05] Das ist ein Gedanke, der immer wieder auch später noch in den neutestamentlichen Briefen aufkommt. Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren. Er sagt, was dort im Alten Testament steht, gilt auch für uns, denn es kann uns genauso passieren. Auch nach unserer Bekehrung können wir wieder abfallen. Das zeigt ganz deutlich, dass Paulus niemals ein "einmal gerettet, immer gerettet" gepredigt hat.
[11:31] Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken und stand auf, um sich zu vergnügen." Das ist im Zuge der Verehrung des Goldenen Kalbes in 2. Mose 32. Lasst uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag 23.000. Das ist im Zusammenhang mit Bileam und dem Baal Peor. Lasst uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versucht und von den Schlangen umgebracht wurden (1. Korinther 10, 9). Paulus erwähnt verschiedene Begebenheiten.
[12:08] Auch nicht so, wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden. Immer wieder sind Israeliten auf dem Weg nach Kanaan gestorben, obwohl sie durch das Blut des Lammes erlöst worden sind, obwohl sie getauft worden sind, obwohl sie von Christus auf der Reise unterstützt worden sind und geführt worden sind. Ihre Sünde hat am Ende sie von Christus getrennt. Und Paulus sagt, das ist ein warnendes Beispiel. Das könnte uns auch passieren. Nur weil ihr getauft worden seid, liebe Korinther, nur weil ihr Abendmahl feiert, nur weil ihr die Erlösung von euren Sünden erlebt habt, heißt das nicht, dass ihr am Ziel ankommen werdet automatisch.
[12:46] Es kann passieren, dass wenn ihr Sünde wieder zulässt in eurem Leben, wenn ihr Gott nicht glaubt, dass ihr am Ende genauso fallt wie die Israeliten. Und das bedeutet, liebe Freundin, dass auch wir, dass du und ich uns bewusst machen müssen, dass dieses warnende Beispiel auch für uns gilt. Wir müssen wissen, wogegen das Evangelium in unserem Leben kämpfen muss. Wir können nicht einfach nur in die Luft boxen, sondern wir müssen wie Paulus unseren Leib bezwingen. Wir müssen wissen, wo die Schwachstellen sind, um Gottes Kraft genau darauf anzuwenden, damit nicht das passiert in unserem Leben, was den Israeliten passiert ist.
[13:28] Alle diese Dinge aber, die jenen wiederfuhren, sind Vorbilder und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist. Das, was dort steht im Alten Testament, ist geschrieben, damit wir daraus lernen, damit wir nicht die Fehler wiederholen. Hier wird ganz deutlich, die Fehler des Volkes Israels stehen nicht in der Bibel, um uns zu ermutigen und sagen: "Na ja, die haben Fehler gemacht und können auch Fehler machen." Und sie stehen dazu da, damit wir sehen, welche schlimmen Konsequenzen das hatte, damit wir diese Fehler durch Gottes Kraft nicht wiederholen müssen.
[14:07] Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle. Wir haben eine Aufgabe. Wenn wir Christen geworden sind, wenn wir Jesus angenommen haben, dann haben wir die Aufgabe, auch bei ihm zu bleiben, damit wir nicht wieder vom Glauben abfallen, insbesondere, wenn das Ende der Weltzeit jetzt so nahe ist wie nie zuvor.
[14:29] Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung getroffen. Gott aber ist treu. Und hier kommt eine wunderbare Verheißung, die wir genau für diesen Zusammenhang in Anspruch nehmen dürfen. Weil die Gefahr besteht, dass wir vom Glauben abfallen können, dass wir murren und dass wir Götzendienst betreiben und dass wir in Unzucht fallen, weil diese Gefahr besteht, dürfen wir wissen, dass Gott uns nicht über unser Vermögen versucht. Gott aber ist treu. Er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so dass ihr sie ertragen könnt.
[15:00] Hier steht, dass es niemals eine Versuchung gibt in unserem Leben, die uns zwingen würde zu sündigen, dass Gott immer einen Ausweg hat. Vielleicht sehen wir ihn nicht gleich, vielleicht ist uns nicht gleich sofort offenbar, aber wir dürfen glauben, es gibt in jeder Situation einen Ausweg. Ja, wenn wir gefallen sind, dürfen wir umkehren, wir dürfen Buße tun, wir dürfen Buße von Gott erbitten, wir dürfen durch sein, durch das Blut Jesu uns wieder reinwaschen lassen. Aber wir müssen gar nicht erst fallen. Wir dürfen wissen, es gibt immer einen Ausgang.
[15:30] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass es immer einen Ausgang gibt. Und lass uns das im Glauben ganz fest festhalten, dass wenn wir verzweifelt sind, wenn wir kurz davor stehen, vielleicht den Rücken zu kehren, dass wir uns daran erinnern, dass du gesagt hast, es gibt einen Ausweg. Diesen Ausweg wollen wir vor Augen haben, denn Herr, wir möchten nicht verloren gehen. Wir möchten das, was du uns geschenkt hast, nicht aufgeben. Wir möchten nicht gegen dich rebellieren und dich bitten. Möchtest du uns heute so führen, wie es gut für uns ist? Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.