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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt beleuchtet Christopher Kramp 2. Korinther 3:1-4:4 und erklärt, wie die Gemeinde in Korinth selbst ein „Empfehlungsbrief Christi“ ist. Er vergleicht den alten Bund des Gesetzes auf Steintafeln mit dem neuen Bund des Geistes, der in die Herzen geschrieben wird. Dabei betont er die überragende Herrlichkeit des Evangeliums in Christus, das den Schleier über dem Alten Testament lüftet und zur Verwandlung des Charakters führt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, Teil 12. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für jede einzelne Verheißung in deinem Wort. Danke, dass wir durch bestimmte Verheißungen, die uns im Leben schon ganz besonders wertvoll geworden sind, ganz besondere Verbindung zu dir auch haben dürfen, weil wir bestimmte Verheißungen ganz konkret ausgetestet haben und gesehen haben: Ja, sie halten wirklich, sie halten ihr Versprechen. Du hältst dein Versprechen, und zwar in Jesus, durch Jesus. Und das haben wir gelernt: Ist jede Verheißung ein Ja und Amen. Und Herr, dafür danken wir dir von ganzem und tiefem Herzen und möchten dich bitten, dass wir auch heute deine Verheißung in Jesus für uns in Anspruch nehmen können. Sprich du durch dein Wort zu unseren Herzen und erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Und hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:37] Wir beginnen heute mit 2. Korinther Kapitel 3. Paulus hat in den ersten beiden Kapiteln von seinen Erfahrungen berichtet, die er in Ephesus gemacht hat, die er in Troas gemacht hat, und hat auch schon über sein geplantes Kommen nach Korinth berichtet. Er erklärt, warum er bisher noch nicht erneut nach Korinth gekommen ist und hat zum Abschluss in Kapitel 2 auch deutlich gemacht, dass er nicht zu denen gehört, die das Wort Gottes verfälschen, sondern dass er ganz aufrichtig von Gott, vor dem Angesicht Gottes in Christus redet.

[2:09] Wir lesen weiter in 2. Korinther Kapitel 3, Vers 1: "Fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Brauchen wir etwa, wie gewisse Leute, Empfehlungsbriefe an euch oder Empfehlungsbriefe von euch? Unser Brief seid ihr selbst, in unsere Herzen geschrieben, erkannt und gelesen von jedermann." Paulus sagt: Die Tatsache, dass ihr eine Gemeinde seid, dass es diese Gemeinde in Korinth gibt, zeigt, dass Gott durch mich und meine Mitarbeiter in eurem Fall gewirkt hat. Ihr seid ein lebendiger Beweis, dass ich ein Apostel bin, denn Gott hat durch mich euch zu ihm geführt. Ihr seid eine Gemeinde, die gegründet worden ist durch meinen Dienst. Die Gemeinde in Korinth ist sozusagen das Empfehlungsschreiben des Paulus.

[3:02] Auch wir in der heutigen Zeit sollten wieder darüber nachdenken, ob nicht das beste Empfehlungsschreiben für einen Mitarbeiter Gottes nicht eine eindrucksvolle Liste von akademischen Abschlüssen ist oder eine lange Karriere in bestimmten Positionen, sondern die Menschen, die er für Christus gewonnen hat, die Gemeinden, die er gegründet hat, die sichtbare Arbeit im Weinberg des Herrn.

[3:29] "Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinernen Tafeln, sondern auf fleischernen Tafeln des Herzens." Paulus sagt: Ihr seid ein Brief des Christus. Wir haben gesehen, dass Paulus selbst Briefe verfasst hat, die er nicht selbst niedergeschrieben hat. Paulus hat den Römerbrief gedacht und, also es sind natürlich Gedanken Gottes, natürlich, und die Wahrheit Gottes. Aber Paulus hat die Gedanken ausformuliert, aber niedergeschrieben hat es Tertius. Und wir haben das beim ersten Korintherbrief auch gesehen. Und Paulus sagt: So ist es auch mit euch. Ihr seid eigentlich ein Brief des Christus. Es sind die Gedanken von Christus, die euch prägen. Aber aufgeschrieben hat diese Gedanken jemand, nämlich ich.

[4:26] Und das ist ein schönes Bild für uns, die wir für andere Menschen wirken als Missionare, als Gemeindeleiter, als aktive Geschwister im Werk Gottes, dass wir wie die Schreiber sind, die Gottes Gedanken, Gottes Worte, so wie damals Schreiber auf Papyrus und ja, in so Bücher, die die Worte dessen aufgeschrieben haben, diktiert hat. So sollen wir die Worte Gottes auf die Herzen von Menschen schreiben durch das Wirken des Heiligen Geistes, nicht auf steinernen Tafeln wie die Zehn Gebote damals, sondern auf fleischerne Tafeln.

[5:04] Wir sehen, dass wenn der Heilige Geist in unserem Leben wirkt, dann sind es nicht äußere Regeln, die richtig sind, aber eben nur äußerlich sind, sondern sie kommen in unser Leben. Das erinnert uns an das, was den neuen Bund ausmacht, nämlich dass das Gesetz Gottes auf das Herz, in den Sinn geschrieben werden soll. Das ist, warum Paulus jetzt auch gleich argumentieren wird. Es geht darum, durch den Heiligen Geist den neuen Bund zu erleben: Das Gesetz Gottes, das unveränderlich ist, im Herzen zu haben und nicht auf Steintafeln. Eine lebendige Beziehung zu Gott, das ist ja das, was im neuen Bund ganz entscheidend ist, dass wir eine direkte Beziehung zu Gott haben und nicht von anderen Menschen abhängig sind und vollständige Sündenvergebung erleben dürfen.

[5:52] "Und eine solche Zuversicht haben wir durch Christus zu Gott. Nicht, dass wir von uns selbst aus tüchtig wären, so dass wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott." Paulus sagt: Es ist nicht meine Fähigkeit als Gemeindegründer, es ist nicht, dass ich mir etwas anrechnen könnte, sondern Gott hat mich befähigt. Gott hat mir die Gaben gegeben, um euch als Gemeinde zu gründen. "Der uns tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, da haben wir diesen neuen Bund, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig." Paulus sagt: Ich bin ein Diener des neuen Bundes. Jesus sagt, dass sein Blut das des neuen Bundes ist.

[6:28] Der neue Bund wird erklärt. Wir haben es gerade schon angedeutet in Hebräer Kapitel 8, wo Paulus sagt, dass Jesus Christus ein Diener des neuen Bundes ist, der auf besseren Verheißungen basiert, nicht auf den Verheißungen, die Menschen machen. Unsere menschlichen Versprechen sind oft gut gemeint, aber sie scheitern immer wieder. Der neue Bund basiert auf den Verheißungen Gottes. Deswegen haben wir schon in 2. Korinther 1 gesehen, dass alle Verheißungen Gottes in Christus ein Ja und Amen sind.

[7:01] Dieser neue Bund, der dort in Hebräer 8 beschrieben wird – ihr könnt die Verse dort selbst finden – bedeutet, dass wir völlige Vergebung der Sünden bekommen in Jesus Christus, dass wir eine direkte Beziehung durch Jesus Christus zu Gott bekommen und nicht mehr von menschlichen Vermittlern abhängig sind, und dass Gottes Gesetz, sein unveränderliches Gesetz, nicht nur auf Steintafeln, sondern auf unseren Tafeln des Herzens, in unser Herz und unseren Sinn geschrieben wird.

[7:27] Es geht also nicht mehr – es ist also nicht mehr ein Dienst, wo wir einfach nur Buchstaben lesen, die außerhalb von uns sind, die wir versuchen zu erfüllen und nicht erfüllen können. Paulus beschreibt das ja in Römer 7, wo er deutlich macht, dass man das Gesetz, das gute, heilige, gerechte Gesetz, lesen kann und versuchen kann, es zu halten, aber daran scheitert. Denn das Gesetz beschreibt einen Maßstab, den ein sündiger Mensch aus eigener Kraft gar nicht halten kann. Das Gesetz bewirkt in diesem Sinne den Tod. Aber dann kommt der Geist. Das ist das, was in Römer 8 steht. Paulus fasst hier Römer 7 und 8 zusammen und macht deutlich: Der Heilige Geist bewirkt, dass die Taten des Fleisches getötet werden. Der Heilige Geist schafft nicht das Gesetz ab, sondern der Heilige Geist erfüllt uns und befähigt uns jetzt das zu tun, was wir alleine niemals tun könnten.

[8:13] "Wenn aber der Dienst des Todes durch in Stein gegrabene Buchstaben von solcher Herrlichkeit war, dass die Kinder Israels nicht in das Angesicht Moses schauen konnten wegen der Herrlichkeit seines Antlitzes, die doch vergänglich war, wie sollte denn nicht der Dienst des Geistes von weit größerer Herrlichkeit sein?" Paulus sagt also: Wenn schon das, was die Bibel den Alten Bund nennt, so großartig gewesen ist, dass Moses Angesicht leuchtete, wie viel entscheidender, wie viel wichtiger ist dann der Dienst von Paulus und seinen Mitarbeitern, das Evangelium des neuen Bundes zu erklären?

[8:59] Als die Zehn Gebote durch Mose auf Steintafeln geschrieben worden sind, da hat sich natürlich schon damals Gott gewünscht, dass diese Gebote nicht nur auf Steintafeln stehen, sondern im Herzen sind. Aber damals wie auch heute gibt es viele – gab es und gibt es viele Menschen, die einfach zufrieden damit sind, dass die Gebote einfach aufgeschrieben sind, dass sie außerhalb von uns als Regeln dastehen, und man versucht dann die Regeln zu halten. Und selbst das, dieser alte Bund, sagt Paulus, war verbunden mit viel Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, die natürlich immer zu allen Zeiten auf den neuen Bund hinwies und versuchte, den Israeliten deutlich zu machen, dass Gott ja nicht möchte, dass sie aus eigener Kraft erschaffen, was sie nicht schaffen können. Denn sie haben immer nur erlebt, dass sie es alleine nicht schaffen können. All diese Herrlichkeit sollte natürlich auf Christus hinweisen. Das Angesicht, das von Mose leuchtete, war natürlich die Herrlichkeit Jesu, die er gesehen hatte.

[10:01] Entsprechend, wenn also jetzt das Evangelium als neuer Bund verkündigt wird, sagt Paulus, ist das dann nicht noch viel herrlicher als das, was am Sinai geschah? "Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit hatte, wie viel mehr wird der Dienst der Gerechtigkeit von Herrlichkeit überfließen?" Wenn also schon die Idee, dass Gottes Gesetz uns deutlich macht, dass wir Sünder sind, dass Gottes Gesetz uns den ewigen Tod diagnostiziert, wenn diese Funktion des Gesetzes schon mit solcher Herrlichkeit verbunden war, wie viel herrlicher ist dann die Funktion des neuen Bundes, die deutlich macht, dass durch Jesus Christus uns alle Sünde vergeben wird, wir den Tod nicht sterben müssen und wir dieses Gesetz sogar halten können, weil Christus unsere Gerechtigkeit ist?

[10:51] Ja, selbst das, was herrlich gemacht war, ist nicht herrlich im Vergleich zu diesem, was eine so überschwängliche Herrlichkeit hat. Er sagt, diese beiden Dinge sind ja nicht mal miteinander zu vergleichen. Und wenn schon das, was die Bibel den Alten Bund nennt, mit solcher Herrlichkeit beschrieben wird, was für eine großartige Sache ist dann nicht der neue Bund? Ist uns das eigentlich bewusst, dass das, was wir lesen in den Briefen des Neuen Testamentes, in den Evangelien, der Apostelgeschichte, die Beschreibung des neuen Bundes im Detail, dass all das, was das Alte Testament uns sagt und zeigt, jetzt in Herrlichkeit getaucht ist? Ist euch bewusst, wie großartig das Evangelium ist?

[11:31] "Denn wenn das, was weggetan wird, mit Herrlichkeit kam, wie viel mehr wird das, was bleibt, in Herrlichkeit bestehen?" Das ist der neue Bund, der bleibt. Ist der neue Bund ja auch der von Anfang an eigentlich der eigentliche Bund ist, der ewige Bund? Wir wissen ganz deutlich, dass der alte Bund erst im formalen Sinne entstand, als die Israeliten am Berg Sinai eben nicht mehr Gott selbst hören wollten, sondern einen menschlichen Vermittler haben wollten, den Mose. Und als die Zehn Gebote zwar auf Steintafeln geschrieben wurden, aber nicht wirklich ihren Weg ins Herz der Israeliten fanden. Abraham lebte nicht im Alten Bund, sondern im neuen. Auch David, auch Mose, auch alle wahrhaft Gläubigen lebten im neuen Bund. Der alte Bund, der vergeht, aber der neue, der bleibt.

[12:17] "Da wir nun eine solche Hoffnung haben, so treten wir mit großer Freimütigkeit auf und nicht wie Mose, der eine Decke auf sein Angesicht legte, damit die Kinder Israels nicht auf das Ende dessen sehen, was weggetan werden sollte." Paulus sagt mit anderen Worten: Weil wir eine so große Botschaft haben, wollen wir auch mit Freimütigkeit sie präsentieren. "Aber ihre Gedanken – das heißt die Kinder Israels – aber ihre Gedanken wurden verstockt, denn bis zum heutigen Tag bleibt beim Lesen des Alten Testamentes diese Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird."

[12:54] Halten wir ganz deutlich fest: Es wird nicht das Alte Testament weggetan, sondern die Decke wird weggetan. Durch Christus wird das Alte Testament erst wirklich verstanden. Paulus sagt: Solange man sich nicht an Christus, zu Christus gewandt hat, sich nicht zu Christus bekehrt hat, liest man das Alte Testament wie mit einer Decke. Man versteht eigentlich nicht, was es wirklich sagen soll. Die Herrlichkeit, die darin enthalten ist, die bereits zum neuen Bund hinweist, wird nicht verstanden. Die Decke muss weggetan werden. Was die Bibel den Alten Bund nennt, muss weggetan werden. Im Alten Bund, wo die Zehn Gebote auf Steintafeln stehen, aber nicht im Herzen, wo ein menschlicher Vermittler sagt, was Gott möchte, das muss weggetan werden, damit wir direkten Zugang haben zu Christus, dass unsere Sündenvergebung nicht mehr eine Theorie, eine korrekt verstandene Theorie, sondern eine erlebte Erfahrung ist, dass die Beziehung zu Gott nicht mehr über Menschen funktioniert, sondern durch Christus selbst, dass die Gebote Gottes nicht mehr die richtigen Gebote Gottes auf Steintafeln sind, die wir auswendig lernen, aber nicht halten können, sondern dass dieselben Gebote unverändert in unser Herz hineinkommen, unser Herz verändern. Das alles war schon im Alten Testament klar und deutlich angelegt, aber nur durch Christus kann es erkannt werden. Nur durch Christus kann die Decke weggerissen werden, die sonst die Herrlichkeit dort verdeckt.

[14:18] Wir sehen also, dass Paulus ganz deutlich sagt, dass er die wahre Botschaft des Alten Testamentes predigt, der neue Bund. "Doch bis zum heutigen Tag liegt die Decke auf ihrem Herzen, so oft Mose gelesen wird. Sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen." Das, was das Verständnis im Alten Testament erschwert und unmöglich macht, ist Unbekehrtheit, ein unbekehrtes Herz. Es braucht nicht mehr Theologiekurse, nicht ein schärferes Verständnis der grammatischen Form im Hebräischen, sondern eine Bekehrung zu Jesus. Denn durch Jesus wird das Alte Testament erst wirklich klar, verständlich und hell. Und deswegen sagt Paulus, wie er es auch schon im Römerbrief gesagt hat, dass viele in seinem Volk sich verstockt haben, weil sie Christus abgelehnt haben und deswegen die Gerechtigkeit, die eigentlich im Alten Testament ja beschrieben wird, nicht angenommen haben, weil sie den verworfen haben, der diese ganze Gerechtigkeit personifiziert und auf den das Alte Testament hinweist.

[15:20] "Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, nämlich in der Bibel, im Alten Testament und dann auch jetzt im Neuen Testament, die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn." Mit anderen Worten: Wenn wir uns zu Jesus bekennen und bekehren und den Heiligen Geist in uns wirken lassen und das Wort Gottes studieren, und zwar ohne Decke, sondern mit einem klaren Verständnis, weil nämlich jetzt Christus unser Herz verändert hat, dann werden wir durch die Worte des Heiligen Geistes im Alten und im Neuen Testament verwandelt werden und Gottes Charakter immer besser verstehen, in sein Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Je mehr wir uns mit der Bibel beschäftigen, desto mehr werden wir durch den Heiligen Geist Gottes Charakter ähnlich gemacht werden.

[16:21] "Darum lassen wir uns nicht entmutigen, weil wir diesen Dienst haben gemäß der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben." Das ist dieser Dienst, von dem er schon im ganzen Kapitel 3 gesprochen hat. Er sagt: Wir lassen uns nicht entmutigen, auch wenn es viele Schwierigkeiten gibt, weil wir eine so große Hoffnung haben und so herrliche Verheißungen, wollen wir vorangehen. "Sondern wir lehnen die schändlichen Heimlichkeiten ab. Wir gehen auch nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes." Das alles bezieht sich zurück auf Kapitel 2 Vers 17. Das ist also ein großer Gedankengang, den er hier hat. Er erklärt also, warum er so deutlich mit dem Wort Gottes argumentiert, weil er eben die Herrlichkeit des Alten Testamentes sieht in Christus Jesus. Es gibt keinen Grund, Geheimlehren einzuführen. Es gibt keinen Grund, das Wort Gottes zu fälschen. "Wir gehen nicht mit Hinterlist um und fälschen auch nicht das Wort Gottes, sondern indem wir die Wahrheit offenbar machen, empfehlen wir uns jedem menschlichen Gewissen vor dem Angesicht Gottes." Auch das ein Rückbezug zu Kapitel 2 Vers 17. Paulus sagt: Wir verändern nicht die Lehre, wir verdrehen sie nicht, sondern wir zeigen nur, wie sie wirklich ist. Durch die Bekehrung zu Christus sieht jeder, was wirklich im Alten Testament steht.

[17:31] "Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verloren gehen. Denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, so dass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist." Es gibt Menschen, die lehnen das Evangelium ab. Sie wollen Gottes Charakter daran nicht sehen. Satan verblendet ihr Herz, und nur wenn wir Gottes Wirken nachgeben, nur wenn der Heilige Geist unser Herz verändern kann, nur dann kann sich daran etwas grundlegend ändern.

[18:10] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du in Jesus die Decke weggezogen hast, dass wir das Alte Testament lesen können, das Neue Testament, und überall deine Herrlichkeit, die Schönheit des Evangeliums, die Kraft des Heiligen Geistes und die Gnade Jesu erkennen können, und dass wir dadurch verwandelt werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Herr, das bitten wir für den heutigen Tag. Lass uns im neuen Bund leben durch deine Kraft. Im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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