In dieser Predigt zu 2. Korinther 5:13-6:18 beleuchtet Christopher Kramp die Liebe Christi als treibende Kraft für Gläubige, eine neue Schöpfung zu sein. Er betont die Bedeutung des Dienstes der Versöhnung und die Notwendigkeit, Gottes Gnade nicht zu verschieben, sondern heute anzunehmen. Kramp ermutigt dazu, sich von weltlichen Einflüssen abzusondern, um eine tiefe Beziehung zu Gott als Vater zu pflegen und als seine Söhne und Töchter zu leben.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Korinther 5:13-6:18
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. KorintherPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] [Musik]
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute 2. Korinther 5:13-6:18. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:37] Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir. Und vielleicht gibt es jemanden heute, der dieses Video sieht, anhört, dessen Herz finster ist und dunkel, wo chaotische Gedanken sich breitmachen und der Friede fehlt. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du heute durch dein Wort, durch Jesus Christus, in unser Herz hineinsprichst, dass die Finsternis durch ein helles Licht des Evangeliums vertrieben wird, dass die Leere gefüllt wird mit der Fülle des Heiligen Geistes, der Fülle deiner Liebe, und dass deine Ordnung, deine ordnende Hand, alles Chaos in unseren Gedanken wieder ordnet, und dass du in uns das schaffst, was wir alleine nie tun können, dass du uns ein neues Herz schenkst. Herr, darum bitten wir dich, und wir danken dir, dass dein Wort das tut. Wir wollen mit offenen Herzen und offenen Ohren und Augen dein Wort lesen, hören und durch deine Kraft verstehen. Erfüll uns dazu mit deinem Heiligen Geist. Amen.
[2:00] Wir sind in 2. Korinther Kapitel 5. Paulus beschreibt die Bedrängnis, die er oft hat im Dienst für andere, und seine Sehnsucht, doch am liebsten schon bei Gott sein zu wollen, mit einem neuen, verherrlichten Körper, der nicht mehr diese Bedrängnis und die Schwierigkeiten und das Niedergeworfen-Sein kennt. Aber doch sagt Paulus immer wieder: "Ich lasse mich nicht, wir lassen uns nicht entmutigen."
[2:26] Und wir lesen weiter in 2. Korinther Kapitel 5, Vers 13: "Denn wenn wir je außer uns waren, so waren wir es für Gott; wenn wir besonnen sind, so sind wir es für euch." Paulus sagt: "Ich diene mit meinem Dienst für euch." Das ist das, was er schon in Kapitel 4, Vers 5 deutlich gemacht hat, als er gesagt hat, dass er ein Knecht der Gemeinde in Korinth ist, damit sie Jesus erkennen. "Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: Wenn Einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben. Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist."
[3:13] Paulus sagt: "Die Motivation, die mich treibt, ist die Liebe von Jesus. Jesus hat mich so sehr geliebt, und er hat euch so sehr geliebt, dass ich gar nicht anders kann, als davon zu reden. Und auch wenn das Schwierigkeit mit sich bringt, und wenn ich niedergeworfen werde, dann stehe ich auf. Ich lasse mich nicht entmutigen. Alle Äußerlichkeiten, alle, alle, alle äußerliche Kritik, alle, alle, die sich äußerlich rühmen, all das hält mich nicht auf, obwohl es mich bedrängt, obwohl es mich manchmal ja verlegen macht, obwohl es mir Schwierigkeiten bereitet – es hält mich nicht auf, weil ich weiß: Jesus möchte Menschen retten. Er ist gestorben, damit die, welche erlöst werden, nicht mehr sich selbst leben, nicht mehr sich selbst erhöhen und sich über andere heben, sondern dass sie für den leben, der für sie gestorben ist, dass sie mit Jesus und für Jesus leben."
[4:05] "So kennen wir denn von nun an niemand mehr nach dem Fleisch. Wenn wir aber auch Christus nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir ihn doch nicht mehr so. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden." Paulus sagt: "Ihr seid nicht einfach Gemeindeglieder, weil ihr über Vitamin B hier jemanden gut gekannt habt und deswegen in einen besonderen Club gekommen seid, oder einfach aufgrund von Familienbeziehung da noch mit reingerutscht seid. Ihr seid Gemeindeglieder durch die Wiedergeburt, durch die Erlösung, die eine völlige Neuschöpfung ist."
[4:47] Paulus möchte deutlich machen: "Es geht bei der Gemeinde nicht darum, eine Interessensgemeinschaft zu bilden, wo dann irgendwann schnell sich Grüppchen bilden, die einen für Apollos, die anderen für Kephas, den nächsten für Paulus, wie das ja in Korinth gewesen ist." Sagt: "Nein, selbst unsere Nähe zu Jesus beruht nicht darauf, dass wir Jesus persönlich kennengelernt haben. Und selbst diejenigen, die Jesus persönlich kennengelernt haben und eine besondere Erfahrung mit ihm gemacht haben, die sind jetzt nicht deswegen besonders geehrt, weil sie Jesus persönlich kennengelernt haben, sondern es ist die geistliche Einstellung, die Verwandlung. Es gab viele Menschen, die Jesus persönlich kennengelernt haben, die aber nicht verwandelt worden sind, die nicht wiedergeboren worden sind, die haben keinen Einfluss in der Gemeinde. Es ist nicht, dass man Jesus mal gesehen hat, ihn in die Hand geschüttelt hat, sondern dass man erneuert worden ist, eine neue Schöpfung geworden ist."
[5:39] Wir sind nicht vor Gott Erlöste, weil wir die Gemeinde besuchen, weil wir einen besonders bekannten Evangelisten die Hand geschüttelt haben, oder weil wir eine besondere Beziehung zu irgendjemandem haben. Das Einzige, was zählt, ist eine echte Neuschöpfung durch Jesus Christus, die alles verändert und die dazu führt, dass wir nicht mehr nach den alten Prinzipien der Welt leben und damit auch die alten Prinzipien der Welt, der Grüppchenbildung und der Selbsterhöhung und des gegenseitigen Sich-Zerfleischens das nicht mehr die Gemeinde mitbringen, sondern die Schöpfung Gottes in unserem Herzen führt dazu, dass alles neu geworden ist. Ein neuer Mensch ist in deinem Herzen etwas Neues entstanden? Hat Jesus in dir seine schöpferische Kraft entfalten dürfen?
[6:38] "Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat." Diese neue Schöpfung ist nur möglich, weil durch den Tod von Jesus am Kreuz von Golgatha Gott sich mit den sündigen Menschen versöhnt hat, indem nämlich Jesus ihre Strafe getragen und so wir wieder durch Jesus mit Gott eins sein können. Und uns sagt Paulus, die wir das erlebt haben, hat Gott den Dienst gegeben, diese Versöhnung überall bekannt zu machen. "Weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte."
[7:18] Gott hat meine Sünden mir nicht angerechnet, weil Jesus sie getragen hat. Und lieber Freund, liebe Freundin, Gott rechnet dir deine Sünden nicht an, obwohl du sie begangen hast, behandelt er dich nicht so, als ob du sie begangen hättest, wenn du glaubst, dass Jesus schon für sie gestorben ist und dadurch dich mit Gott versöhnt hat. Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Ich bin so dankbar dafür, dass Gott mich mit sich selbst versöhnt hat. Gott sei gelobt dafür von ganzem Herzen. Wollen wir nicht anderen davon auch erzählen, so wie Paulus das sagt, dieses Wort der Versöhnung weitergibt, weil Gott es in uns hineingelegt hat.
[7:59] "So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt. So bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!" Es ist Gott, der durch den Paulus spricht, und es ist Gott, der durch uns sprechen möchte, wenn wir Menschen einladen, ihre Sünden aufzugeben, ihre Sünden zum Fuß des Kreuzes zu bringen, Jesus als ihre einzige Hoffnung, ihren Erlöser und Neuschöpfer anzunehmen, dann spricht Gott durch uns, und dann werden wir zu Botschaftern für Jesus. "Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden."
[8:44] Was für ein krasser Satz! Jesus war ohne Sünde. Er konnte in Johannes 8 die Pharisäer fragen: "Wer von euch überführt mich einer Sünde?" Niemand konnte antworten. Er hat sein ganzes Leben, und davon einen Großteil in Nazareth, ein Dorf, das für seine Boshaftigkeit sprichwörtlich war, er hat sein ganzes Leben lang ohne Sünde gelebt. Und Gott hat ihn, Jesus Christus, der ohne Sünde war, zur Sünde gemacht. Er hat alle meine Sünden, alle von ihm und alle von deinen Sünden auf Jesus gelegt. Jesus hat sich mit diesen Sünden identifiziert und hat alles ertragen, was diese Sünden gerechterweise als Strafe mit sich bringen, sodass wir, wenn wir das ihm glauben, seine Gerechtigkeit unsere Gerechtigkeit wird. Sie wird uns zugerechnet, und sie wird uns verliehen, die Gerechtigkeit Gottes, die sich offenbart im Evangelium. Er ist dann unsere Gerechtigkeit. Was für ein Gedanke, was für eine Hoffnung, was für eine Verheißung, die in Christus Jesus ihr Ja und Amen hat.
[10:05] "Aber als Mitarbeiter ermahnen wir euch auch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen. Denn es heißt: Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört und am Tag des Heils dir geholfen. Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils." Wenn wir die Gnade Gottes in Anspruch nehmen wollen, müssen wir auch jetzt Gott um Hilfe bitten. Wir müssen dann auch jetzt die Probleme, die wir haben, zu ihm bringen. Wir dürfen nicht einfach denken, dass Gott uns vergibt und wir aber die Schwierigkeiten und die Probleme und die Sünden und die Versuchung irgendwann später lösen. Wenn Gott zu uns gesprochen hat, dann lasst uns eine Entscheidung niemals aufschieben, denn Gottes Verheißungen gelten heute, jetzt hier. Nicht, dass Gottes Verheißungen später aufgehoben werden. Aber weißt du, ob du morgen oder übermorgen oder in 5 Tagen oder 10 Monaten noch genauso die Verheißung Gottes verstehst? Leben in Sünde verklebt unser Verständnis. Der Satan verblendet unseren Geist. Und wenn wir in der Sünde fortfahren, obwohl wir das Evangelium verstanden haben, dann kann es sein, dass es uns später so geht wie in 2. Korinther 4, Vers 4, dass das Evangelium uns nicht mehr als helles Licht aufscheint, weil wir so verblendet worden sind. Deswegen, wenn du Gottes Stimme hörst, heute verstocke dein Herz nicht, wie es dann in den Psalmen heißt und auch später im Hebräerbrief. Lieber Freund, liebe Freundin, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn es etwas gibt in deinem Herzen, was du mit Jesus klären willst, dann warte nicht länger. Heute ist der Tag des Heils. Klär es heute mit Jesus, und du wirst seinen Segen und seinen Frieden heute haben. Warum darauf auf morgen warten?
[11:40] "Wir geben niemandem, wir geben niemand Veranlassung, wir geben niemand irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlästert wird, sondern in allem empfehlen wir uns als Diener Gottes in viel Standhaftigkeit, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten, unter Schlägen, in Gefängnissen, in Unruhen, in Mühen, in Wachen, im Fasten, in Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe, im Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und in der Linken, unter Ehre und Schande, bei böser und guter Nachrede, als Verführer und doch wahrhaftig, als Unbekannte und doch wohlbekannt, als sterbend und siehe, wir leben, als gezüchtigte und doch nicht getötet, als betrübte, aber immer fröhlich, als Arme, die doch viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen."
[12:27] Paulus sagt: "Schaut mein Leben an, und dann werdet ihr wissen, dass ich nicht anderen zum Anstoß werden will. Ich bin bereit, vieles zu ertragen, damit andere das Evangelium verstehen. Und wenn Leute schlecht über mich reden, wenn Leute Fehler finden an meinem Dienst, dann schaut, was ich erdulde, schaut, was ich erleide, und schaut, wie Gott mich stärkt und mich führt und mich immer wieder errettet." Paulus hat ein großes Ziel: nicht sich selbst zu erhöhen, sodass das Evangelium verlästert wird. Er hat nicht das Ziel, auf sein eigenes Recht zu pochen, wie wir das schon in im 1. Korintherbrief gesehen haben, dass er hätte pochen können, aber er wollte das Evangelium nicht verhindern. Ist unser Leben so, dass wir uns die erste Frage stellen: "Fördere ich mit diesem Verhalten das Evangelium oder behindere ich es?"
[13:27] "Es ist unser größter Wunsch auch, dass wir niemandem zum Anstoß werden." "Unser Mund hat sich euch gegenüber geöffnet, ihr Korinther, unser Herz ist weit geworden." Paulus sagt mit anderen Worten: "Nicht ich schütte euch mein Herz aus. Ich rede, wie es mir zu Mute ist. Ihr habt nicht engen Raum in uns, aber eng ist es in euren Herzen." Und hier sehen wir also offensichtlich, wo das Problem liegt. Hier gibt es offensichtlich Geschwister in Korinth, die den Paulus mit einem gewissen Argwohn betrachten. Und Paulus sagt: "Schaut doch, wie ich lebe, schaut doch, wie sehr ich mich für euch einsetze. Ich habe es wirklich, ich meine es wirklich gut mit euch." Und das zeigt uns auch, wie wir damit umgehen sollten, wenn Menschen uns ja mit Argwohn betrachten, wenn sie unsere Motive missdeuten, wenn sie schlecht über uns reden. Ist dir das schon passiert? Mir ist das schon gegangen. Und wir neigen als Menschen dazu, jedenfalls ging es mir so, geht es mir so, dass wenn wir uns nicht vom Heiligen Geist führen lassen, dass wir dann leicht ja uns beleidigt fühlen, dass wir uns unsere Ehre gekränkt fühlen, dass wir vielleicht zurückschießen. Aber Paulus zeigt uns hier, wie vom Heiligen Geist erfüllt als neuer Mensch wir unser Herz öffnen können, um Menschen, die eine nicht besonders gute Meinung oder nicht so gute Meinung von uns haben, wie sie haben könnten, zu gewinnen.
[14:50] "Vergeltet uns nun Gleiches! Ich rede zu euch als zu meinen Kindern, und lasst es auch in euch weit werden." Paulus bittet: "Denkt nicht falsch über mich, sondern habt ein offenes Herz für mich und meinen Dienst."
[15:10] "Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?" Wir haben über das Licht in Kapitel 4 gelesen. Paulus sagt: "Wenn das Licht in euer Herz gekommen ist, dann bleibt nicht weiter zusammen mit Menschen, die in der Finsternis leben. Oder, um es noch ganz konkret anzuwenden: Verheiratet euch auch nicht mit Menschen, jetzt wo die Wahrheit kennt, die die Wahrheit ablehnen." Nun, Paulus hat ganz deutlich gemacht, dass wenn wir erst in einer ungläubigen Ehe zum Glauben kommen, dass wir dann in der Ehe bleiben dürfen, wenn der andere Ehepartner es möchte, ja sogar sollen. Aber dieses Prinzip hier gilt vor allem auch für diejenigen, die über eine Eheschließung nachdenken. Und wie viel Leid gibt es in Familien und Gemeinden, weil immer wieder dieses Prinzip ignoriert worden ist.
[16:07] "Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein." Als Gemeinde in Korinth, nicht nur in der Frage der Eheschließung, sondern auch als Gemeinde in Korinth, sagt Paulus: "Habt ihr eine Verantwortung, euch von dem zu trennen, was Satans Bereich zugehört ist, zugehört. Ihr habt eine, ihr sollt abgesondert sein von der Welt und nicht mehr mit Weltmenschen am gleichen Joch ziehen. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, sprecht daher und rührt nichts Unreines an, und ich will euch aufnehmen."
[16:48] Wir können nur dann Gottes Volk sein, wenn wir gleichzeitig nicht uns mit der Welt vernetzen und und vermengen. Wir haben eine wunderbare Verheißung: Gott will unser Gott sein, wir dürfen sein Volk sein. Das ist diese berühmte Eheformel aus dem Alten Orient: "Du bist mein Gott, du bist mein Volk." Gott sagt, er hat eine Absicht, ganz eng mit uns zu verbinden. Aber dazu müssen wir uns auch in unserem Leben von allem trennen, was gegen Gottes Willen arbeitet, was uns wegzieht von Gott, und müssen uns davon absondern. Das kann sogar bedeuten, dass wir uns von einer Kirche absondern müssen, die Gottes Wort verfälscht, das Evangelium verdreht, Gottes Gebote abschafft oder verändert. Auch dort sagt die Offenbarung, Offenbarung 18, Vers 4: "Kommt aus ihr heraus, mein Volk!" Gott sagt, wenn wir nichts Unreines anrühren, wenn wir zu ihm kommen, dann will er uns aufnehmen. Er sagt: "Ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige."
[17:55] Möchtest du heute ein Sohn, eine Tochter Gottes sein? Dann warte nicht einen Moment länger. Heute ist der Tag des Heils. Lasst uns gemeinsam darum beten.
[18:06] Lieber Vater im Himmel, du sollst unser Gott sein, du sollst unser Vater sein, und wir wollen deine Kinder sein, dein Sohn, deine Tochter. Herr, wir bitten Dich von ganzem Herzen heute, da du heute zu uns gesprochen hast. Wir wollen, dass heute der Tag des Heils für unser Leben ist. Wenn wir noch nie eine Entscheidung für dich gefällt haben, wollen wir sie heute hier treffen. Und wenn wir sie schon gefällt haben und vergessen haben, dann möchten wir sie erneuern. Wenn sie schwach geworden ist, wollen wir sie durch deine Kraft stärken. Und wenn wir im Glauben fest stehen, wollen wir es trotzdem erneuern und festmachen, dabei bleiben. Du sollst aus uns einen völlig neuen Menschen machen, neu geschaffen und erneuert nach deinem Bild, der sich immer weiter von deinem Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, dass alles Alte weggenommen wird und das Neue in unserem Leben regiert durch deine Kraft. Herr, wir wollen deine Schöpfung sein und in den guten Werken wandeln, die du bereits geschaffen hast, dass wir sie tun. Das bitten wir im Namen Jesu.
[19:09] [Musik] Amen.
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