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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Galater 3:19-4:18. Er erklärt, dass das Gesetz am Sinai als „Lehrmeister“ diente, um die Menschen auf Christus und die Erlösung durch Glauben vorzubereiten, nicht als Weg zur Gerechtigkeit. Der Sprecher betont, dass Gläubige in Christus Söhne und Erben Gottes sind, mit direktem Zugang zum Vater, und warnt davor, zu legalistischen Praktiken zurückzukehren, die die Freiheit im Evangelium untergraben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 1225. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir wissen dürfen, dass durch Jesus und durch den Glauben an ihn wir ewiges Leben haben dürfen. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass es nicht auf unsere Werke ankommt, nicht darauf, dass wir uns qualifizieren müssen, sondern dass wir dir glauben und durch den Glauben erleben, wie du unser Leben veränderst und führst. Herr, wir möchten echte Kinder Abrahams sein. Wir möchten die Verheißung in Anspruch nehmen, dass durch Jesus auch wir gesegnet werden. Und Herr, wir möchten unser Leben dir geben. Wir möchten mitgekreuzigt sein, damit wir jetzt im Glauben an Jesus leben, dass er sein Leben in uns lebt. Herr, sprich du auch heute durch dein Wort zu uns. Gib, dass wir auch heute im Galaterbrief sehen, was du uns zu sagen hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:55] Wir sind in Galater Kapitel 3. Paulus spricht über die Gerechtigkeit durch den Glauben, und er spricht auch über das Gesetz, das am Sinai gegeben worden ist, womit er nicht nur die Zehn Gebote meint, sondern auch alles, was sonst an Regeln und an Prinzipien und Vorschriften dort auch mit dem Heiligtumsdienst und verschiedenen Dingen dort gegeben worden ist. Und er macht ganz deutlich, dass all das, was am Sinai gegeben worden ist, nicht ein Ersatz für das ist, was schon fast ein halbes Jahrtausend vorher dem Abraham gegeben worden ist, als diesem gesagt worden ist, dass in seinem Samen, das heißt in Jesus, alle Völker gesegnet werden. Das war eine Verheißung. Diese Verheißung erfüllt sich am Kreuz von Golgatha, wo Jesus für alle Menschen stirbt. Und Paulus macht ganz deutlich, dass schon Abraham dieses Evangelium kannte und glaubte. Und er macht deswegen deutlich, dass es, wenn wir wirklich Teil des Volkes Gottes sein wollen, wichtig ist, dass wir eben genau diesen Glauben haben, denn durch diesen Glauben wird der Gerechte leben – in einem seiner Lieblingsverse aus Habakuk 2, Vers 4, das deutlich zeigt.

[3:12] Wir lesen weiter in Galater 2 und dort – Verzeihung, Galater 3 – und dort Vers 19: „Wozu nun das Gesetz?“ Die Frage, die jetzt sich logisch anschließt, ist: Wenn der Glaube uns rettet, wozu braucht es dann das Gesetz, das am Sinai gegeben worden ist? Warum wurden all die Dinge am Sinai von Mose niedergeschrieben und dann weiter überliefert über all die Jahrhunderte? Warum hat man das alles in schriftlicher Form gehabt? „Der Übertretung wegen wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers.“ Einen ähnlichen Gedanken haben wir schon im Römerbrief gesehen, wo Paulus deutlich macht, dass durch das Gesetz ja die Sünde definiert wird, sodass deutlich, noch deutlicher wird, warum wir unbedingt einen Erlöser brauchen. Das Gesetz in all seinen Einzelheiten beschreibt auch, wie sündig der Mensch ist. Und dann macht er diesen interessanten Punkt, dass dieses Gesetz in die Hand eines Mittlers übergeben worden ist.

[4:18] Denn dieses Gesetz wurde so ausgelebt, dass es einen menschlichen Vermittler gab zwischen Gott und zwischen dem Volk, nämlich Aaron und seine Söhne. Dieser menschliche Vermittler war natürlich ein Typus auf Christus, aber er selbst war noch nicht Christus. Das heißt, in diesem Bund gab es noch eine menschliche Zwischenstation zwischen den Menschen und Gott. Ein Gläubiger hatte noch nicht den direkten Zugang zu Gott im Alten Bund, wie Gott es sich im Neuen Bund schon immer gewünscht hat, wo er nämlich sagt – wir können das nachlesen in Hebräer Kapitel 8 ab Vers 10 –, dass im neuen Bund das Gesetz Gottes in unser Herz geschrieben wird und dass niemand mehr seinen Bruder lehren wird: „Erkenne den Herrn!“, denn jeder wird, sagt er, mich erkennen, vom kleinsten bis zum größten, und an die Sünden wird er nie mehr gedenken. Diesen neuen Bund hat Gott natürlich von Anfang an vorgesehen gehabt, und hier wird deutlich, dass Paulus verstanden hat, dass das, was am Sinai passierte, eine Zwischenlösung war, aber nicht das, was Gott von Anfang an eigentlich als Evangelium auch dem Abraham gepredigt hat.

[5:35] „Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem.“ Mit anderen Worten, ein Mittler vermittelt immer zwischen zwei Parteien, sozusagen. „Gott aber ist einer.“ Und jetzt macht er dadurch eigentlich einen interessanten Punkt, den man erstmal durchdenken muss: Wenn nämlich im Glauben, im Evangelium, Christus für uns gestorben ist und wir mit Christus verbunden sind und mit ihm mitgekreuzigt sind und deswegen er in uns lebt und wir im Glauben an ihn leben, wenn also wir mit Jesus so eng verbunden sind, dass wir nicht mehr von ihm getrennt werden können, dann braucht es keinen weiteren Vermittler mehr. Denn zwischen Gott dem Vater und zwischen Jesus ist kein Vermittler nötig, denn beide sind Gott, und Gott ist eins. Hier sehen wir also, wie sehr die Lehre von der Gottheit Jesu, dass er und der Vater eins sind, entscheidend ist auch für die Qualität und für die Wirksamkeit des Evangeliums. Es braucht keinen menschlichen Vermittler mehr, denn Gott selbst ist Mittler geworden, sozusagen, zwischen uns, die wir jetzt an Jesus hängen, mit ihm verbunden sind, und Gott dem Vater. Braucht es keinen Vermittler mehr, denn zwischen Gott und Jesus muss nicht vermittelt werden. Und dadurch wird deutlich, dass in dem Evangelium der Mensch, der mit Christus mitgekreuzigt ist und mit auferstanden ist und mit ihm jetzt in himmlischen Regionen sitzt, wie Paulus an anderer Stelle sagt, im Glauben, dass wir viel näher zu Gott kommen, als es im Alten Bund jemals möglich gewesen ist.

[7:10] „Ist nun das Gesetz gegen die Verheißung Gottes? Das sei ferne!“ Es war also kein Abweichen vom Plan Gottes. „Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz.“ Wenn es möglich gewesen wäre, durch die schriftliche Offenbarung des Willens Gottes, durch seine Gebote und Gesetze, Gerechtigkeit zu bekommen, dann hätte Gott diesen Weg eingeschlagen, denn sein Gesetz ist gerecht und heilig und gut und vollkommen. Aber das Gesetz kann nicht retten. Das ist, was Paulus ja sagt im Römer 3, dass er sagt, das Gesetz weist auf die Errettung hin, aber die Errettung, die Jesus gegeben hat, die ist außerhalb des Gesetzes. Denn das Gesetz sind Buchstaben, die das Reich Gottes beschreiben, aber die Kraft, uns zu retten, besteht darin, dass Gott selbst Mensch geworden ist und die Sünden auf sich genommen hat. Das konnte das Gesetz nicht tun. „Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben.“

[8:16] Paulus sagt etwas Ähnliches in Römer 3, wo er deutlich macht: Die Schrift, gerade dann, wenn sie davon spricht, dass da niemand ist, der gerecht ist, gilt ja insbesondere auch für die, die die Schrift haben, nämlich das Volk Israel. Alle sind Sünder, und alle brauchen die Vergebung, und alle brauchen die Gnade, und deswegen müssen alle glauben. „Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.“ Das heißt, mit anderen Worten, bevor also Jesus gestorben ist und bevor er auferstanden ist, gab es diesen Bund vom Sinai als etwas, das darauf hinführen sollte. Sie wurden da verwahrt bis zu diesem Glauben hin. „So ist also das Gesetz unser Lehrmeister, der Pädagogos, wörtlich, der, der die Kinder führt.“ Der Pädagoge war eigentlich derjenige, der im alten Griechenland die Kinder zur Schule gebracht hat, eigentlich noch nicht einmal der Lehrer, sondern der, der die Kinder zur Schule gebracht hat. Und so ist die Aufgabe alles dessen, was am Sinai gegeben worden ist: die ganzen Opfergesetze und auch das Zeremonialgesetz und auch die Zehn Gebote in ihrer schriftlichen Form. Sie alle sollen uns zu Jesus führen.

[9:30] Sie werden dadurch nichts von ihrer Bedeutung verlieren, sondern in Christus bekommt es alles erst seine Kraft und sein Ganzes. Es ist in Christus, dass wir die Zehn Gebote halten können. In Christus verstehen wir den Sinn des Heiligtumsdienstes überhaupt richtig. In Christus wird jede Verordnung, jedes Gebot, bekommt seinen richtigen Platz, seine richtige Position. Und durch Christus wird deutlich, was heute noch unvermindert gilt, wie die Zehn Gebote, und was nur zeitlich oder nur bedingt war als eine Prophezeiung auf den Tod Jesu hin. „Das Gesetz ist also unser Lehrmeister, der Pädagogos, der uns zur Schule führt. So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.“ Das Alte Testament weist auf das Neue, und deswegen hat Paulus und haben auch die Apostel immer wieder aus dem Alten Testament ihren Glauben begründet, weil sie ja gesehen haben, dass das ganze Alte Testament auf Christus und das Kreuz hinweist.

[10:32] „Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister. Denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus hineingetauft seid, ihr habt Christus angezogen.“ Da haben wir wieder diese Idee: Wir sind mit Christus gestorben, mit ihm gekreuzigt. Paulus sagt das in Römer 6, dass wir durch die Taufe mit ihm gestorben und auferstanden sind, und mit ihm leben. „Ihr habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, noch Mann noch Frau, denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.“ Alle Unterschiede, seien sie zwischen Geschlechtern, seien sie zwischen Nationen, seien sie zwischen sozialen Statusen, all das verliert seine Bedeutung in Jesus. Denn vor Jesus sind wir alle Sünder, und wir brauchen alle Gnade, und in Jesus können wir alle gesegnet werden und uns allen vergeben werden, und wir können alle mit Christus die Gebote halten. Wir sind ein Volk in Jesus. „Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.“

[11:47] Dann nicht durch eine Beschneidung, sondern durch den Glauben und die Verbindung mit Jesus, das mit ihm zusammen leben. Dadurch sind wir wahre geistliche Israeliten. „Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, besteht zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr aller Güter ist, sondern er steht unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Zeit. Ebenso waren auch wir, als wir noch unmündig waren, den Grundsätzen der Welt als Knechte unterworfen. Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.“

[12:33] Was Paulus hier eigentlich sagen möchte, ist, dass das Volk Israel erst dadurch im vollsten Sinne Söhne Gottes wurden, als sie Judenchristen wurden. Durch den Glauben an Jesus haben sie erst die volle Freiheit, denn das den vollen Status erlangt. Bis dahin waren sie zwar noch unmündige, sie waren noch unter dem Pädagogos, der sie darauf vorbereiten sollte. „Damit er die, welche dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.“

[13:08] „Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!“ Genau das ist der Gedanke auch, den Paulus in Römer 8 deutlich macht, dass – als er in Römer 7 beschreibt, dass Menschen versuchen, das Gesetz zu halten aus Kraft und immer wieder scheitern – es ist durch den Heiligen Geist, dadurch, dass Jesus ins Fleisch gekommen ist, im Fleisch der Sünde, die in der Gestalt des sündigen Fleisches die Sünde im Fleisch verurteilt hat und uns erlöst hat. Dadurch werden wir mit dem Heiligen Geist erfüllt, und dadurch werden wir im vollen Sinne Söhne Gottes, und dadurch dürfen wir sagen, dadurch darf ich sagen und darfst du sagen, lieber Freund, liebe Freundin: „Abba, Vater! So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn. Wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus.“ Genau dieselben Gedanken haben wir im Römerbrief auch.

[14:13] „Damals aber, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind.“ Ja, die Galater waren Heiden, die haben Götzen angebetet. „Jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wieso wendet ihr euch wiederum den schwachen und armseligen Grundsätzen zu, denen ihr von Neuem dienen wollt?“ Mit anderen Worten: Warum wollt ihr jetzt wieder quasi im christlichen Gewand nach heidnischen Prinzipien leben? Heiden versuchen durch eigene Werke, sich etwas bei den Göttern zu erkaufen. Und er sagt: Warum wollt ihr das Gleiche jetzt im Christentum wieder einführen? Aus welchem Grund? „Ihr beachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre.“ Sie haben also versucht, bestimmte Festzeiten einzuhalten, um damit irgendwie deutlich zu machen, dass sie gute Werke tun, die nach dem Gesetz vorgeschrieben sind, also nach den Rechtsvorschriften, die dem jüdischen Volk gegeben worden sind. Hier geht es höchstwahrscheinlich auch insbesondere um die Festsabbate, wie das Passahfest und das Fest der ungesäuerten Brote und den großen Versöhnungstag, das Laubhüttenfest und all diese Feste. „Ich fürchte um euch, dass ich am Ende vergeblich um euch gearbeitet habe.“

[15:28] Das sind sehr deutliche Worte. Paulus hat Angst, und wir wissen, dass dieses Thema immer wieder in der neutestamentlichen Gemeinde ein Thema war. Johannes schreibt in seinem zweiten Johannesbrief, dass er – er schreibt an die Schwester, an die er dort schreibt: „Seht zu, dass wir nicht umsonst gearbeitet haben, nicht vergeblich gearbeitet haben, sondern dass wir vollen Lohn empfangen.“ Die Missionare, die Apostel wussten: Es ist möglich, dass ein Mensch zu Jesus geführt wird und sich danach wieder gegen ihn entscheidet. „Werdet doch wie ich, denn ich bin wie ihr! Ich bitte euch, ihr Brüder, ihr habt mir nicht zuleide getan. Ihr wisst aber, dass ich euch in Schwachheit des Fleisches zum ersten Mal das Evangelium verkündigt habe.“ Wir sehen hier ganz ähnliche Gedanken und Motive wie auch in den Schreiben an die Korinther. „Und meine Anfechtung in meinem Fleisch habt ihr nicht verachtet oder gar verabscheut, sondern wie einen Engel Gottes nahmt ihr mich auf, wie Christus Jesus. Was war denn eure Glückseligkeit? Denn ich gebe euch das Zeugnis, dass ihr, wenn möglich, eure Augen ausgerissen und mir gegeben hättet.“ Also, sie haben ihn so sehr geliebt, sie waren so sehr mit ihm verbunden, sie waren so dankbar für das Evangelium, dass sie damals verstanden haben. „Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage?“ Paulus sagt: Jetzt muss ich euch korrigieren. Könnt ihr das ertragen, dass ich euch deutlich mache, dass ihr auf dem falschen Weg seid?

[16:43] „Sie eifern um euch nicht in edler Weise, sondern wollen euch ausschließen, damit ihr um sie eifert.“ Er sagt: Die Irrlehrer, die so eifrig sich darum bemühen, von euch gehört zu werden, sie haben keine gute Motivation, sie haben keine edle Gesinnung. Es gibt Menschen, die bemühen sich um uns, aber nicht aus edlen Motiven, nicht weil sie uns näher zu Gott bringen wollen, sondern aus selbstsüchtigen Motiven. „Das Eifern ist aber gut, wenn es für das Gute geschieht, und zwar alle Zeiten, nicht nur, wenn ich bei euch anwesend bin.“

[17:18] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, Herr, wir möchten dir danke sagen für jedes einzelne Wort, das du in der Bibel uns gegeben hast. Und Herr, wir möchten dir danke sagen, dass wir wissen dürfen, dass alles, was dort steht – sei es die Zehn Gebote, sei es Opfergesetze, sei es Psalmen, Prophezeiungen, Geschichten, Weisheitssprüche, Briefe – alles ist dazu gegeben, um uns zu dir zu führen. Wir wollen es nicht einfach um der Worte selbst willen lesen und uns dann vielleicht rühmen, dass wir die Bibel gut kennen und viel darüber wissen. Wir wollen es lesen als etwas, das uns zu dir bringt. Und Herr, das wünschen wir uns von ganzem Herzen, dass du unser Lehrer bist und dass wir in allem, was wir in der Bibel lesen, dich und deinen Charakter und dein Wesen erkennen können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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