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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ die Verse Galater 5,18 bis 6,18. Er erklärt den Konflikt zwischen Fleisch und Geist und betont, dass wahre Freiheit und der Friede Gottes nur durch ein Leben im Heiligen Geist erlangt werden. Der Sprecher warnt vor falschen Lehren, die das Kreuz Christi um des Ansehens willen verwässern, und ruft dazu auf, sich allein des Kreuzes Jesu zu rühmen, um eine neue Schöpfung zu werden und die Lasten der Geschwister in Sanftmut zu tragen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Galater 5, Vers 18 bis 6, Vers 18.

[0:40] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns lieb hast. Danke, dass wir uns auf dich verlassen können und dass du immer für uns da bist und dass du uns stärkst. Herr, ich möchte dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du in mein Leben eingreifst jeden Tag. Und Herr, wir danken dir, dass wir in der Beschäftigung mit deinem Wort dich besser verstehen können, dich besser kennenlernen können und dass dein Heiliger Geist uns zeigt, wie sehr du uns lieb hast.

[1:12] Herr, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist und lass deine Liebe in unser Denken, unser Herz kommen. Herr, wir wünschen uns so sehr den Glauben, der durch die Liebe wirksam ist und der im Alltag zeigt, dass dein Evangelium Kraft hat und dass du wirklich das Licht der Welt bist, Herr Jesus, und dass wir deine Kinder sind. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt zu uns sprichst und dass dein Wort uns tröstet und stärkt, uns Glauben erzeugt und dass wir wissen dürfen, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.

[2:04] Wir sind in Galater Kapitel 5. Paulus spricht über den Geist, über das Fleisch und zeigt, dass die beiden gegeneinander kämpfen und dass wir nur dann wirklich echten Frieden haben können, wenn wir im Geist wandeln, weil wir dann eben nicht mehr das tun, was das Fleisch möchte. Paulus fasst damit auch Gedanken zusammen, die wir auch im Römerbrief ausführlich, vor allem Römer 7 und Römer 8, beschrieben haben. Denn solange wir im Fleisch noch sind, wollen wir vielleicht das Richtige, wir wollen die richtigen Gebote halten, aber wir schaffen es nicht und tun dann, was wir nicht wollen. Und deswegen sagt er, müssen wir mit Christus gekreuzigt sein. Wir können nicht versuchen, durch eigene Werke uns vor Gott zu empfehlen. Wir müssen das Kreuz von Jesus für jeden Tag in Anspruch nehmen.

[2:59] Wir lesen weiter in Galater 5, Vers 18: „Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.“ Wenn wir vom Geist geleitet werden, sagt uns die Bibel in Römer 8, dann sind wir Kinder Gottes. Und als Kinder Gottes herrscht die Gnade über uns. Und Paulus macht deutlich im Römerbrief, dass wenn die Gnade über uns herrscht, dann sind wir nicht mehr unter dem Gesetz. Was bedeutet – und das ist das Interessante, was oft missverstanden wird – unter dem Gesetz zu sein bedeutet, weiterhin zu sündigen, während jemand, der unter der Gnade ist, dann nicht mehr sündigen muss. Und das macht der Paulus in Römer 6 hier ganz, ganz deutlich.

[3:44] Wir sehen es jetzt auch: „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.“ Wer im Fleisch lebt, wird immer diese Dinge in seinem Leben haben. Das eine vielleicht mehr, das andere weniger, aber es wird immer solche Dinge geben, weil das die Frucht des Fleisches ist. Das sind die Werke des Fleisches. Und wenn man versucht, aus eigener Kraft, ohne Glauben, ohne Vertrauen in Jesus, sich bei Gott etwas zu verdienen, dann werden diese Dinge unser Leben prägen, auch wenn wir sie vielleicht nicht wollen, aber sie werden immer da sein.

[4:43] Und dann sagt er: „Die Frucht des Geistes aber“ – wenn wir uns also mit Christus verbinden, wenn wir ihm glauben, wenn wir mit ihm gekreuzigt sind, mit ihm gestorben sind und jetzt alleine im Glauben an ihn leben, wenn der Heilige Geist uns erfüllt, dann wird das unser Leben charakterisieren. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ Alles Eigenschaften, die Gott selbst charakterlich beschreiben. Gott ist die Liebe, er ist unser... Er bringt uns Frieden, er ist geduldig mit uns, er ist freundlich. Ist Gott nicht auch zu dir so unglaublich freundlich gewesen? Ich nicht unglaublich, sondern so unfassbar freundlich. Wir sollen es ja glauben. Ich kann sagen, in meinem Leben habe ich erlebt, dass Gott sehr viel freundlicher zu mir gewesen ist, als ich es verdient hätte und als ich mir jemals hätte vorstellen können. Und wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, wenn wir aus Glauben leben, dann werden sich diese Charaktereigenschaften in unserem Leben widerspiegeln.

[5:58] „Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.“ Und das ist der Punkt, den Paulus machen möchte: Wer so lebt, kommt mit dem Gesetz nicht in Konflikt. Wer liebevoll, freudig, friedlich, geduldig, freundlich, gütig, treu, sanftmütig und selbstbeherrscht ist, der kommt weder mit den Zehn Geboten noch mit den anderen Vorschriften und Prinzipien des Alten Testaments jemals in Konflikt. Er ist da nicht mehr unter dem Gesetz, sondern das Gesetz ist in ihm geschrieben vom Heiligen Geist.

[6:36] „Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.“ Und das ist genau dieser Punkt, den Paulus in Galater 2, Vers 20 gemacht hat: „Ich bin mit Christus gekreuzigt.“ Christus anzugehören bedeutet nicht einfach im Fleisch weiterzuleben und dann zu denken, dass Gott einem irgendwie vergibt, weil Jesus früher mal gestorben ist, sondern Christus anzugehören bedeutet, das Fleisch gekreuzigt zu haben. In Römer 8 sagt er, dass durch den Heiligen Geist die Taten des Fleisches getötet werden können. In Römer 7 macht er deutlich: Solange das Fleisch noch lebendig ist, solange wir sozusagen noch unser Leben bestimmen darf, solange können wir nicht Christus angehören. Erst müssen wir dem Fleisch absterben durch Gottes Kraft, und dann kann Christus in uns leben. Und deswegen wird ein gläubiger Mensch den Leidenschaften und Lüsten nicht mehr frönen. Es ist, wenn wir unseren Glauben verlieren, es ist, wenn wir uns von Christus abwenden im Alltag, dass diese Dinge unser Leben dann wieder bestimmen.

[7:44] „Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.“ Paulus sagt mit anderen Worten: Lasst uns im Alltag mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten, denn er wird uns die Kraft geben, die Taten des Fleisches zu töten, sodass wir sie dann nicht mehr tun müssen. So sind wir dann also nicht mehr verpflichtet, dem Fleisch gemäß dem Fleisch zu wandeln. Das sagt Paulus in Römer 8. Das ist die gute Nachricht.

[8:07] „Lasst uns nicht nach leerem Ruhm streben, einander nicht herausfordern noch einander beneiden.“ Und das zeigt, dass es beim Fleisch auch darum geht, dass wir oft uns selbst überheben, dass wir uns über andere stellen, dass wir auf andere geringschätzig schauen. Aber jemand, der Christus angehört, der denkt nicht so, der erniedrigt sich, um andere zu erhöhen.

[8:33] „Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht und gib dabei acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst.“ Passiert es, dass jemand von uns sündigt? Passiert es, dass wir fallen? Passiert es, dass wir entmutigt werden, dass wir in Irrtümer laufen? Das passiert. Und Paulus gibt den Ratschlag, dass dann Menschen, die geistlich sind, die sehen, wohin das führt, dass sie in Sanftmut ihrem Bruder, ihrer Schwester helfen. Wir brauchen heute Menschen, die selbst geistlich sind, die nicht aus einer fleischlichen Rechthaberei versuchen, andere Fehler zu korrigieren, sondern aus einer geistlichen Haltung mit Sanftmut einen Menschen wieder zu Jesus führen. Das ist, was wir brauchen.

[9:24] „Und gib acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst.“ Es nützt ja nichts, wenn wir anderen helfen und selbst dann in Versuchung fallen und in Sünde leben. Uns muss immer bewusst sein, auch wenn wir anderen als geistliche Menschen helfen, dass auch wir prinzipiell immer fallen können, wenn wir unseren Halt in Christus verlieren.

[9:47] „Einer trage des anderen Lasten, und so solltet ihr das Gesetz des Christus erfüllen.“ Wenn wir füreinander da sind, wenn wir einander helfen, wenn wir einander zu Gott bringen, die Lasten einander tragen, dann werden wir das Gesetz erfüllen. Das ist das, worum es beim Gesetz geht: Es geht um Liebe zu Gott und Liebe zu unserem Nächsten.

[10:09] „Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst.“ Wir sehen hier, dass eigentlich das Ganze schon ab Vers 26, alles von Kapitel 5, zu einem Gesamtzusammenhang gehört, dass wir nicht nach leerem Ruhm streben sollen, uns nicht herausfordern, nicht einander überheben sollen.

[10:27] „Jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen. Denn jeder Einzelne wird seine eigene Bürde zu tragen haben. Wer im Wort unterrichtet wird, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern.“ Und das ist das grundlegende Prinzip, das wir auch oft gesehen haben und dem Paulus sagt, dass er auch selbst davon Anspruch hätte haben können oder den Anspruch nehmen können, was er aber dann oft nicht getan hat, um dem Evangelium noch mehr Wirkungskreis zu geben. Aber er sagt: „Wenn ihr geistlich profitiert von jemandem, helft ihm auch materiell. Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Das ist ein ganz wesentliches Prinzip.

[11:09] „Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.“ Das, was wir im Alltag säen, das werden wir auch ernten. Wenn wir im Alltag die Dinge säen, die hier unter den Werken des Fleisches beschrieben sind, dann ist es egal, ob wir ein christliches Bekenntnis haben, ob wir in eine Kirche gehen, ob wir vielleicht eine Bibel im Schrank haben und vielleicht sogar ab und zu mal aus Tradition lesen. Wenn wir dem Fleisch nachgeben und das Fleisch regieren lassen, dann werden wir verloren gehen.

[11:46] Wenn wir aber im Alltag Gott einladen, in unser Herz zu kommen, wenn wir im Alltag darum bitten, dass er uns mit seinem Heiligen Geist erfüllt, wenn wir im Alltag ihm erlauben, die Taten des Fleisches zu töten, wenn wir im Alltag bereit sind, mit Christus mitgekreuzigt zu sein, dann werden wir ewiges Leben haben. Denn dann glauben wir an Jesus und durch den Glauben werden wir gerettet.

[12:15] „Lasst uns aber im Gutes tun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten.“ Hier sehen wir also, dass der Glaube eben nicht ein fauler Glaube ist, keine billige Gnade, sondern dass jemand, der wirklich glaubt, mit Jesus lebt. Er ist mit Jesus verbunden, und so wird er jetzt das tun, was Christus getan hat. Christus wird in ihm leben. Und an Jesus zu glauben bedeutet, dass Christus sein Leben in mir leben darf.

[12:48] „So lasst uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.“ Die Bibel verlangt von uns nicht, dass wir alles Gutes tun, was man theoretisch hätte tun können, sondern dort, wo wir Gelegenheit haben. Gott öffnet Türen. Gott verlangt von niemandem, alles Gute zu tun, was in dieser Welt getan werden könnte. Auch Jesus hat nicht alles Gutes getan, was man theoretisch hätte tun können. Er hat das getan, was Gott ihm gezeigt hat, wo sich die Gelegenheit aufgetan hat. Und lasst uns daran nicht müde werden und ganz besonders auch an unseren Geschwistern. Lasst uns nicht vergessen, für unsere Geschwister da zu sein.

[13:21] Paulus sagt: „Besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens. Seht, mit welch großen Buchstaben ich euch geschrieben habe mit eigener Hand.“ Paulus war das so wichtig. Er schrieb mit eigener Hand. Es war ein großer Buchstabe. Er konnte nicht gut sehen, aber das war ihm so ein Herzensanliegen. Er wollte nicht, dass die Galater aus dem Glauben fallen. Er wollte nicht, dass sie sich von Christus trennen lassen. Er wollte nicht, dass Irrlehrer sie wegschnappen. Er hat alles in die Waagschale geworfen, was er hatte. Wie groß ist unsere Sehnsucht, Menschen von Irrtümern zu befreien, sie bei Christus zu halten, dass sie nicht verloren gehen? Ich möchte Gott bitten, dass er mir noch mehr Liebe für Menschen schenkt, sie zu Christus zu führen und bei Christus zu behalten.

[14:03] „Alle, die im Fleisch wohl angesehen sein wollen, nötigen euch, dass ihr euch beschneiden lasst, nur damit sie nicht um des Kreuzes des Christus willen verfolgt werden.“ Und hier in diesem Vers haben wir eigentlich die schlussendliche Erklärung für all das, was passiert war in den Gemeinden in Galatien. Dort gab es Menschen, die waren der Meinung, dass die Botschaft vom Kreuz zu exklusiv, zu speziell ist. Sie wollten nicht verfolgt werden, sie wollten Teil des großen Ganzen, des jüdischen Volkes sein und deswegen eine Botschaft predigen, die bei den Sadduzäern, den Pharisäern, den Zeloten, all den verschiedenen Gruppierungen gut angesehen war. Durch Beschneiden und dann sei der Teil des großen jüdischen Volkes. Aber die Botschaft vom Kreuz, die war ein Ärgernis, die führte zu Konflikten, die wollte man nicht haben. Man wollte angesehen sein. Und das gibt es heute auch noch, vielleicht in anderen theologischen Fragen, aber noch heute werden entscheidende Wahrheiten des Evangeliums beiseitegetan, weil man im Sinne vielleicht auch der Ökumene bei allen angesehen sein möchte. Aber wer so denkt und wer so handelt und wer so predigt, wer um seines Ansehens willen die Botschaft verändert, der ist ein falscher Lehrer, und wir sollten ihm gar nicht erst zuhören.

[15:16] „Denn nicht einmal sie selbst, die sich beschneiden lassen, halten das Gesetz, sondern sie verlangen, dass ihr euch beschneiden lasst, damit sie sich eures Fleisches rühmen können.“ Sagt mit anderen Worten: Die, die solchen Eifer haben, die halten nicht mal das Gesetz. Sie sind gar nicht so treu, wie ihr denkt. Ihr ganzes Ansinnen ist nur, dass sie dann erzählen können, dass sie euch gewonnen haben und dass ihr jetzt Teil ihrer Bewegung seid. Und es geht ihnen eigentlich nur darum, sich selbst zu rühmen.

[15:46] „Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.“ Und Paulus sagt: „Ich will mich nicht großer Taten rühmen.“ Wir haben das gesehen auch im Ende des Zweiten Korintherbriefes. Paulus sagt: „Ich will mich nicht rühmen all der Visionen, die ich empfangen habe.“ Wofür ich mich rühmen möchte, ist, dass Jesus für mich gestorben ist und dass durch seinen Tod mein Fleisch nicht mehr leben muss, durch seinen Tod mein Fleisch getötet sein kann, durch seinen Tod ich Glauben haben kann und ein neues Leben leben kann. Und ich, ich, Christopher, ich möchte das von ganzem Herzen in meinem Leben Tag für Tag erleben. Du auch?

[16:42] „Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Schöpfung.“ Das Entscheidende ist, dass wir neu geschaffen werden, dass der alte Mensch abgetan wird, dass wir ein neues Herz bekommen, in dem Gott sein Gesetz hineinschreiben kann.

[16:59] „Über alle, die nach dieser Regel wandeln, komme Friede und Erbarmen und über das Israel Gottes.“ Damit sagt Paulus: Alle, die durch Glauben an Jesus erlöst sind, die die Gerechtigkeit Gottes aus dem Evangelium in Anspruch nehmen durch Gnade, das sind die wahren Israeliten, das ist das Israel Gottes und das sind die Kinder Abrahams.

[17:26] „Hinfort mache mir niemand weitere Mühe, denn ich trage die Malzeichen des Herrn Jesus an meinem Leib.“ Er sagt: „Bitte verschont mich vor weiterem solchem Abfall.“ Paulus hat mitgelitten mit Jesus. Die Malzeichen sind hier natürlich eine Referenz an das, was Jesus am Kreuz für uns erlitten hat. Und Paulus sagt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt.“ Jesus ist für mich gestorben, und ich spüre etwas von der Liebe für verlorene Menschen, die Jesus ans Kreuz gebracht hat, also die Jesus dazu motiviert hat, ans Kreuz zu gehen und auch am Kreuz zu bleiben.

[18:13] „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist, Brüder! Amen.“ Was für ein Brief und was für ein Wunsch, dass Gottes Geist und Gottes Gnade unser Denken begleitet, erfüllt und lenkt. Das wünsche ich mir von ganzem Herzen. Du auch? Dann dürfen wir wissen, dass wir heute Kinder Gottes sind. Und ihm wollen wir danken.

[18:43] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen für den Galaterbrief. Er hat uns erneut vor Augen geführt, was wirklich wichtig ist, nämlich, dass unser Leben mit Jesus gekreuzigt sein darf und dass du uns völlig neu schaffst, dass wir nicht versuchen müssen, durch eigene Werke etwas wiedergutzumachen, sondern dass es abgeschlossen ist, alle unsere Sünde, weil du am Kreuz, Jesus, den Preis bezahlt hast.

[19:25] Und Herr, wir danken dir für die Freiheit, die du schenkst, für die Hoffnung und für die Erlösung. Und wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir heute an diesem Tag und morgen und übermorgen und jeden Tag aufs Neue als deine Kinder gehen, als neugeschaffene Wesen, die du erschaffen hast, dass wir in den Werken dann gehen können, die du bereits erschaffen hast, damit wir in ihnen wandeln können, wie es im Epheserbrief steht. Und dass wir immer verstehen, dass das Kreuz von Jesus unsere Rettung ist.

[20:06] Herr, wir möchten mit Jesus zusammenleben, und er soll unser ganzes Denken erfüllen durch deinen Heiligen Geist. Hab Dank dafür.


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