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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Thessalonicher 5:2-28. Er erklärt, wie Gläubige sich auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten sollen, indem sie wachsam und nüchtern leben, sich gegenseitig ermahnen und aufbauen. Der Sprecher betont die Bedeutung von Glaube, Liebe und Hoffnung sowie Gottes Willen, uns durch und durch zu heiligen, damit wir untadelig bei seiner Ankunft sind.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass Jesus wiederkommt, dass er in den Wolken des Himmels kommen wird, um uns zu sich zu holen, dass wir einmal für alle Ewigkeit bei ihm und bei dir sein dürfen. Danke, dass wir diese Hoffnung haben, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, dass, wenn wir im Glauben sterben, wir schlafen, aber nichts mitbekommen, bis du uns durch dein Wort von den Toten auferweckst. Herr, danke für diese wunderbare Hoffnung und gib, dass wir auch heute, wenn wir darüber mehr nachdenken über die Wiederkunft und die Vorbereitung darauf, dass wir in unserem Herzen angesprochen werden durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:22] Wir sind in 1. Thessalonicher Kapitel 5. Paulus hat in Kapitel 4 unter anderem neben Themen des persönlichen Glaubens und des Miteinanders in der Gemeinde, des Alltagslebens, auch über die Wiederkunft Jesu gesprochen und die Tatsache, dass die Toten dann auferstehen werden, wenn Jesus in den Wolken des Himmels kommt und wir verwandelt werden und mit ihnen, dann mit den auferstandenen Toten, die in Jesus gestorben sind, also den Gläubigen, in den Himmel gerückt werden, um bei Jesus zu sein alle Zeit. Paulus sagt auch in 1. Thessalonicher 5, Vers 1, dass, wenn es um die Frage des Zeitpunktes geht, man ihnen, den Thessalonichern, nicht schreiben muss, denn sie wissen schon einiges drüber.

[2:02] Wir lesen weiter in 1. Thessalonicher 5, Vers 2: "Denn ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so kommen wird wie ein Dieb in der Nacht." Was heißt das? "Wenn sie nämlich sagen werden: Friede und Sicherheit, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen." Viele Menschen werden völlig überrascht werden von der Wiederkunft Jesu. Viele Menschen sind darauf nicht vorbereitet und werden darauf auch nicht vorbereitet sein.

[2:32] "Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte." Heute gibt es leider viele Christen, die glauben, dass Jesus für die Gläubigen wie ein Dieb in der Nacht kommen würde, indem sie an eine sogenannte geheime Entrückung glauben. Aber die Bibel macht deutlich, dass Jesus sichtbar kommt, dass er hörbar kommt, wie wir gerade erst in Kapitel 4 gelesen haben, dass, wenn er wiederkommt, alle Geschlechter sich an die Brust schlagen werden, wie Matthäus 24 sagt, dass alle heiligen Engel dabei sein werden und die Gläubigen einsammeln werden, wie Matthäus 25 sagt, dass er mit der Herrlichkeit deines Vaters kommen wird, wie es in Matthäus 16 steht. Jesus kommt sichtbar, hörbar, global.

[3:17] Es sind die Ungläubigen, die überrascht sein werden, für die er wie ein Dieb in der Nacht kommt, nicht für die Gläubigen. Für die Gläubigen kommt Jesus nicht wie ein Dieb in der Nacht. Diese Phrase "wie ein Dieb in der Nacht" bezieht sich auf die Überraschung für die Ungläubigen, die sich nicht vorbereitet haben, nicht auf die Art und Weise, wie er für die Gläubigen kommt. Das macht die Bibel ganz eindeutig. Er sagt ja: "Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte." Für die Gläubigen kommt Jesus nicht wie ein Dieb in der Nacht.

[3:47] "Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis. So lasst uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein." Die Vorbereitung auf die Wiederkunft bedeutet wachsam sein und nüchtern sein. Wachsam sein bedeutet, dass wir die Ereignisse, die um uns herum passieren, genau beobachten. Es bedeutet, dass wir nicht einfach schlafen und denken, die Welt geht immer so weiter, wie sie bisher gewesen ist, sondern dass wir sehr genau wach sind, sehr genau beobachten, wie die Prophezeiungen der Bibel, des Alten und des Neuen Testamentes, wie sie im Buch Daniel und Offenbarung zum Beispiel zu finden sind, wie die Ereignisse aus Matthäus 24, die Jesus in der Endzeitrede vorhergesagt hat, wenn wir diese Ereignisse sehen und wie sie sich entfalten, dass wir wachsam sind.

[4:28] Und gleichzeitig sollen wir nüchtern sein. Wir sollen nicht in Spekulation verfallen, wir sollen nicht in übertriebenen Fanatismus verfallen. Die Vorbereitung auf die Wiederkunft bedeutet Wachsamkeit und Nüchternheit: ein sehr genauer Blick auf das, was passiert, ohne in Fanatismus zu verfallen, ohne in Spekulation zu verfallen, ohne irgendwie sich berauschen zu lassen von menschlichen Ideen, von irgendwelchen falschen Lehren. Wachsamkeit und Nüchternheit sind die entscheidenden Kennzeichen der Vorbereitung.

[5:07] Wir sollen nicht schlafen, "denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken. Wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil." Wir brauchen die Waffenrüstung Gottes, die wir schon in Epheser 6 gesehen haben. Wir müssen ausgerüstet sein, um auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet zu sein. Und daran besteht die Nüchternheit, dass wir eben den Glauben und die Liebe und die Hoffnung auf das Heil zu zentralen Elementen unseres Glaubenslebens machen. Wenn die Hoffnung auf das Heil, wenn die Liebe und wenn der Glaube in den Hintergrund drücken und Spekulation und menschliche Theorien die Front einnehmen, dann sieht es um unsere Vorbereitung schlecht aus.

[6:05] "Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus." Gott möchte nicht, dass wir verloren gehen. Er möchte nicht, dass wir gerichtet werden durch das Zorngericht. Er möchte, dass wir gerettet werden durch Jesus, der für uns gestorben ist, "damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen." Jesus wünscht sich, dass wir ewig mit ihm leben. Dafür ist er gestorben, dass du, lieber Freund, liebe Freundin, und dass ich, dass wir ewig mit Jesus leben. Ist es nicht eine wunderbare, fast unfassbare Hoffnung, die Jesus uns schenkt?

[6:41] "Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut." Weil wir uns vorbereiten wollen auf die Wiederkunft, müssen wir uns gegenseitig im Glauben ermahnen und erbauen. Nicht ermahnen und zerstören, sondern ermahnen und erbauen einander in Liebe. Korrigieren, um den anderen höher zu bringen, um ihn aufzubauen, um ihn zu stärken, nicht um sich selbst über ihn zu erheben. Echte geistliche Korrektur hat immer das Ziel, jemanden aufzubauen. Und ich möchte mehr darüber lernen, möchte mehr lernen, so zu korrigieren, wie Jesus es sich wünscht, so zu ermahnen, dass Menschen sehen, dass es uns darum geht, dass sie auf die Wiederkunft vorbereitet sind.

[7:21] "Wir bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen." Ein großes Thema heute. Wir leben in einer Zeit, in der niemand mehr sich Autoritäten unterordnen will, auch nicht einmal in der Gemeinde. Und möglicherweise aber Paulus sagt: "Anerkennt das, dass Gott, dass es in der Gemeinde Leiter gibt in verschiedenen Ebenen, und sie haben manchmal die Aufgabe, euch zu tadeln. Und es ist vielleicht nicht immer angenehm, aber wenn sie es im Herrn tun, dann nehmt den Tadel auch an und achtet sie, anerkennt sie, die diese Verantwortung der Leitung haben, und dass sie umso mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen."

[8:03] "Lebt im Frieden miteinander." Was für eine wichtige Botschaft auch für uns heute, wo es so viel Streit manchmal in den Gemeinden gibt. Lebt im Frieden miteinander. "Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann." In der Gemeinde sind verschiedene Menschen. Sie haben verschiedene Herausforderungen, verschiedene Schwächen, verschiedene Probleme, und entsprechend sollen wir für jeden angemessen reagieren und mit allen Geduld haben, egal wer sie sind, egal was ihre Schwierigkeiten sind. Denn Gott hat auch Geduld mit mir. Wir dürfen Geduld miteinander haben.

[8:40] "Seht darauf, dass niemand Böses mit Bösem vergilt, sondern trachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann." Nicht nur in der Gemeinde, sondern auch nach außen soll der wahre Christ Böses mit Gutem vergelten. Auch wenn uns Böses widerfährt, sollen wir nicht zurückschlagen, weder verbal noch mit Taten, noch nicht einmal in Gedanken, wie die Bergpredigt uns das deutlich zeigt.

[9:08] "Freut euch allezeit." Das ist ein ganz typischer Satz von Paulus, den wir auch im Philipperbrief schon so ähnlich gesehen haben. Wir sollen uns zu allen Zeiten freuen, und zwar durch den Heiligen Geist, auch wenn es vielleicht menschlich gesehen nicht immer zum Freuen zumute ist. "Betet ohne Unterlass." In allen Situationen sich zu freuen und unaufhörlich zu beten. Und dann heißt es: "Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch." Sich unter allen Situationen zu freuen, nicht aufzuhören zu beten und immer dankbar zu sein, das zeichnet einen echten Christen aus, der mit Jesus lebt. Das ist Gottes Wille. Wenn du dich fragst, was ist Gottes Wille für mein Leben, kannst du hier schon mal drei ganz simple Dinge mitnehmen, die du sofort umsetzen kannst in Jesu Kraft durch den Heiligen Geist: Du kannst dich immer freuen, du kannst ständig beten und du kannst dankbar sein.

[10:09] Und wenn wir das tun und uns an den Willen Gottes gewöhnen, werden wir auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens den Willen Gottes besser und klarer verstehen können. "Den Geist dämpft nicht. Die Weissagung verachtet nicht. Prüft alles, das Gute behaltet." Nehmt nicht irgendetwas ungeprüft an. Heute leben wir in einer Zeit, in der viele Menschen einfach das, was sie hören, was als Gerücht verbreitet wird, einfach glauben, einfach, weil sie irgendwie eine Art Vertrauen haben zu den Leuten, die das verbreiten. Paulus sagt: "Prüft es, prüft alles und behaltet nur das Gute." Und "verachtet nicht die Weissagung." Das heißt auch, verachtet nicht den Geist der Weissagung, von dem in Offenbarung 12, Vers 17 und 19, Vers 10 steht, dass er auch am Ende der Zeit eine wichtige Rolle spielen wird in Gottes Endzeitgemeinde.

[10:56] "Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt." Manche übersetzen auch: "meidet den Anschein des Bösen." Wir sollen also wirklich uns auch Gedanken machen, wie unser Leben auch nach außen wirkt, dass es nicht mit Bösem in Verbindung gerät.

[11:12] "Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus." Wenn Paulus über die Wiederkunft spricht, dann geht es nicht nur um das "wann" und das "wie", wie Jesus wiederkommt, dass es eine Auferstehung geben wird und dass die Posaune Gottes erschallen wird und wie wir ihm entgegengerückt werden. Es geht Paulus auch immer darum, dass wir darauf vorbereitet sind, dass wir charakterlich dann in den Himmel passen, dass wir durch und durch geheiligt sind. Und wer macht das? Nicht wir heiligen uns, um Gott zu gefallen, nicht wir strengen uns an, um dann in den Himmel zu passen, sondern wir geben unser Leben Gott hin. Wir kooperieren mit ihm, damit er uns heiligt, und zwar den Geist und die Seele und den Leib vollständig, damit wir bei der Wiederkunft untadelig bewahrt sind, damit wir in Christus bleiben und nicht von ihm wegbewegt werden, damit unser Charakter völlig geheiligt ist.

[12:21] "Treu ist er, der euch beruft; er wird es auch tun." Wenn du dir die Frage stellst, ob das möglich ist, wenn du dir die Frage stellst, ob du jemals untadelig sein kannst in Christus: Du kannst heute schon untadelig sein, und morgen wieder und übermorgen wieder, wenn wir jeden Tag unser Kreuz auf uns nehmen, jeden Tag uns neu entscheiden, dass der alte Mensch gekreuzigt sein soll und wir den neuen Menschen anziehen wollen, wenn wir jeden Tag uns entscheiden, durch den Heiligen Geist erfüllt zu sein, dann werden wir auch, wenn wir dabei bleiben, am Tag der Wiederkunft untadelig sein, denn Gott wird es tun.

[13:03] "Brüder, betet für uns. Grüßt alle Brüder mit einem heiligen Kuss. Ich beschwöre euch bei dem Herrn, dass dieser Brief allen heiligen Brüdern vorgelesen wird." Paulus wollte, dass alle davon erfahren. "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch. Amen."

[13:18] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir lesen durften, dass du es bist, der uns durch und durch heiligt, dass du uns nicht nur gerufen hast und berufen hast zu einer großen Hoffnung, dass du uns nicht nur durch Jesus erlöst hast, sondern dass du auch in der Lage bist und willig bist, in allen Bereichen unseres Lebens uns wirklich zu heiligen, dass wir nicht mit einem Bein bei dir und mit einem Bein in der Welt sind, dass nicht der alte Mensch weiterlebt, obwohl wir gleichzeitig uns zu Jesus bekennen, sondern dass unser ganzes Wesen verwandelt wird in das Bild, wie du es ursprünglich geschaffen hast, nämlich ein Bild von dir. Herr, wir wollen uns auf die Wiederkunft vorbereiten, indem wir nüchtern sind und indem wir wachsam sind, vor allem, indem wir dir erlauben, unser Herz, unser Wesen, unseren Körper durch und durch zu heiligen. Hab Dank, dass du treu bist und es tun wirst. Amen.


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