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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zur Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Verse Philemon 1:22-25. Er konzentriert sich auf die optimistische Haltung des Apostels Paulus, der trotz seiner Gefangenschaft in Rom Philemon bittet, eine Herberge für ihn vorzubereiten. Dies verdeutlicht Paulus‘ tiefen Glauben an Gottes Willen und die Kraft des Gebets. Die Botschaft ermutigt dazu, auch in schwierigen Lebenslagen zuversichtlich zu bleiben und auf Gottes Eingreifen zu vertrauen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 1266. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:41] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du unsere Herzen anrührst, wenn wir verstehen, wie lieb du uns hast und was du bereit warst für uns zu tun. Und hab Dank, dass du unsere Herzen erwärmst und dass du uns bereit machst, auch für andere da zu sein, dass du uns geschwisterliche Liebe schenkst zu denen, die auch an dich glauben, und auch die Bereitschaft, für Menschen da zu sein, die dich noch nicht kennen. Herr, lass diese Liebe in unserem Herzen wachsen, dass immer deutlicher wird, dass wir wirklich zu dir gehören. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:33] Wir sind im Buch, im Brief Philemon. Wir haben gesehen, wie Paulus sich für den entlaufenen Sklaven Onesimus persönlich einsetzt, sich für ihn verwendet und dem ehemaligen Herrn oder dem rechtlich noch immer zuständigen Herrn Philemon, einem guten Mitarbeiter von ihm und Christen in Kolossä, nahelegt, diesen Onesimus nun als Bruder aufzunehmen, nicht mehr als Sklaven, als jemand, der für den Paulus sogar ein nützlicher Mitarbeiter sein könnte. In alldem zeigt sich das Prinzip, zeigen sich die Prinzipien des Evangeliums ganz wunderbar.

[2:20] Wir lesen weiter in Philemon Vers 22: "Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, dass ich euch geschenkt werde durch eure Gebete." Paulus schreibt diesen Brief ja in Gefangenschaft in Rom, und er sagt aber dem Philemon: "Bereite mir eine Herberge." Das ist echter Glaube. Er sagt: "Bereite dich schon mal logistisch drauf vor, dass ich vielleicht wieder zu euch komme, denn wenn ihr betet und für meine Freilassung betet, dann könnte es sein, dass ich euch geschenkt werde." Paulus war offensichtlich trotz seiner sehr miserablen Situation als Gefangener in Rom mit ungewissem Ausgang des Prozesses zuversichtlich, optimistisch, hat positiv nach vorne geschaut und hat darauf vertraut, dass, wenn es Gottes Wille ist, er noch einmal in die Mission gehen kann, die verschiedenen Gemeinden besuchen kann. Und er war so optimistisch und so konstruktiv, dass er dem Philemon geschrieben hat: "Bereite mir eine Herberge, bereite schon mal alles vor, soweit es an uns Menschen liegt, dass wenn Gott die Türen öffnet, ich zu euch kommen kann." Diese Einstellung in schwierigen Situationen, wenn wir nicht wissen, wie es weitergehen soll, diese Einstellung ist Gold wert, denn sie hilft uns, unseren Blick auf das zu richten und zu heften, was Gott für uns tun kann und was das Gebet bewirken kann.

[3:52] "Es grüßen dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter." Hier haben wir diesen Demas, den wir auch im Kolosserbrief gehabt haben und der dann, wie es im zweiten Timotheusbrief steht, später abgefallen ist. "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist. Amen."

[4:23] Möge auch heute Gottes Gnade, die Gnade Jesu, mit unserem Geist sein, mit deinem und mit meinem. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du weißt, in welchen Situationen wir uns befinden. Du kennst unsere Lebensumstände, die Lage, die uns vielleicht gerade zu schaffen macht. Und Herr, wir wollen von Paulus lernen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, nicht um uns selbst und zu drehen und uns selbst zu bemitleiden, sondern darauf zu vertrauen, dass, wenn es dein Wille ist, das durch Gebet, durch dein mächtiges Eingreifen sich Türen öffnen, die vielleicht momentan geschlossen erscheinen. Wir möchten dich bitten, dass wir lernen, das zu tun, was von unserer Seite menschlich möglich ist, um unseren Glauben zu zeigen, dass du das tun kannst, was Menschen unmöglich ist. Herr, wir wollen dir folgen in jeder Lebenslage. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.


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