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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Hebräer 6:10-7:14. Er erklärt, wie Gott seine Verheißungen durch einen Eid bekräftigt, um unseren Glauben zu stärken und uns einen sicheren Anker für die Seele zu geben. Ein zentrales Thema ist das Priestertum Jesu nach der Ordnung Melchisedeks, das dem levitischen Priestertum überlegen ist und eine neue Qualität des Dienstes darstellt. Die Heiligtumslehre wird als essenziell für das Festhalten am Glauben in stürmischen Zeiten hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Hebräer 6:10-7:14.

[0:38] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir heute an diesem Tag zum Thron der Gnade kommen dürfen, dass wir heute Barmherzigkeit und Gnade zur rechtzeitigen Hilfe finden dürfen, dass wir uns nicht verstecken müssen vor dir, dass wir nicht weglaufen müssen vor dir, dass wir uns nicht erst qualifizieren müssen, um irgendwie etwas vorweisen zu können, damit wir Zugang erhalten, sondern dass wir kommen können, wie wir sind, und dass du Geduld mit uns hast und dass du uns heute Gnade schenken möchtest, dass du uns heute belehren möchtest, dass du uns heute erfüllen möchtest mit deinem Heiligen Geist. Und Herr, wir bekennen, dass wir oft nachlässig gewesen sind dem Studium deines Wortes, dass wir schon Lehrer sein sollten, wo wir oft noch die Milch benötigen. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns heute sowohl Milch als auch feste Speise gibst, dass wir in den einfachen Dingen deines Wortes gestärkt und ermutigt und gefestigt werden und wir doch auch neue Schönheiten sehen können, Tiefen, die wir bisher nicht erahnt haben, dass wir Altes und Neues aus deinem Schatz erfahren dürfen, um für diesen Tag gestärkt und ermutigt zu sein. Herr, sprich du zu uns, damit wir in der festen Speise, die du uns gibst, mehr über dich und deinen Charakter erfahren. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:23] Wir sind in Hebräer Kapitel 6. Paulus spricht davon, dass er den Hebräern einiges erklären möchte über Jesus und sein Priestertum nach der Weise Melchisedeks, dass aber die Hebräer möglicherweise vieles von dem gar nicht richtig begreifen werden, weil sie so ungeübt sind im eigenständigen biblischen, geistlichen Denken. Trotzdem möchte er es mit Gottes Hilfe ihnen versuchen und nicht einfach nur über die grundlegenden Wahrheiten des Christentums zu sprechen. Und obwohl er sie sehr deutlich gewarnt hat, dass wenn sie durch Unglauben dem Wort nicht folgen werden, sie dann für immer verloren gehen, ist er doch überzeugt, dass sie Jesus kennen und mit der Erlösung verbunden sind.

[3:13] Wir lesen weiter in Hebräer 6 und dort Vers 10: „Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er euer Werk und die Bemühung in der Liebe vergisst, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient.“ Auch wenn wir vielleicht nicht all die Zeit investiert haben, die wir hätten investieren können, um die Bibel zu studieren, auch wenn wir manche Dinge nicht so gut verstehen, wie wir sie schon hätten verstehen können, ist Gott nicht ungerecht. Er denkt nicht, dass all das, was wir für ihn getan haben und mit seiner Kraft ausführen konnten, dass es alles unnütz gewesen sei. Er weiß ganz genau, wo wir uns eingesetzt haben für sein Werk, wo wir uns investiert haben in seine Gemeinde, um seine Botschaft weiterzugeben, wo wir Menschen dienten und wo wir mitgebaut haben an der Gemeinde. Gott hat das nicht vergessen. Er hat es in deinem Leben nicht vergessen, was immer du mit ihm, für ihn und durch ihn getan hast. Das weiß Gott und er liebt dich und er wird dir auch den Lohn geben, wenn du an ihm festhältst.

[4:22] „Wir wünschen aber, dass jeder von euch denselben Eifer beweist, sodass ihr die Hoffnung mit voller Gewissheit festhaltet bis ans Ende, damit ihr ja nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld die Verheißungen erben.“ Wir brauchen Geduld, um am Ende auch die Versprechungen Gottes, um die Erfüllung der Versprechungen Gottes sehen zu können und auch erfahren zu können.

[5:15] „Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er, da er bei keinem größeren schwören konnte, bei sich selbst und sprach: Wahrlich, ich will dich reichlich segnen und mächtig mehren.“ Wieder zitiert Paulus aus dem Alten Testament, diesmal aus 1. Mose. Gott gibt hier dem Abraham eine Verheißung, so wie Gott auch uns Verheißungen gegeben hat: Verheißung des ewigen Lebens, Verheißung der Erlösung, Verheißung, dass wir einmal für alle Ewigkeit bei ihm sein dürfen. Auf eine ähnliche Weise hatte Gott dem Abraham verheißen, dass Abraham viele, viele Nachkommen haben würde. „Und da jener auf diese Weise geduldig wartete, erlangte er die Verheißung.“

[6:01] So wie Abraham warten musste, müssen auch wir warten. Und interessant ist, dass Gott, um dem Abraham das Warten zu erleichtern und ihn dazu zu befähigen, geschworen hat. Das heißt weiter: „Denn Menschen schwören ja bei einem Größeren, und für sie ist der Eid das Ende alles Widerspruchs und dient als Bürgschaft.“ Wenn also Menschen wollen, dass man ihnen wirklich glaubt, dass man nicht an ihrem Wort zweifelt, dann schwören sie, und sie schwören bei einem Höheren, um damit deutlich zu machen, dass sie die Verantwortung eingehen vor diesem Höheren, dass das, was sie sagen, die Wahrheit ist.

[6:45] Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung in noch stärkerem Maße beweisen wollte, wie unabänderlich sein Ratschluss ist, sich mit einem Eid verbürgt. Gott hat uns Dinge versprochen, aber er weiß, wie schwach wir sind. Er weiß, wie oft unser Glaube ins Wanken gerät. Und deswegen hat Gott, obwohl das eigentlich nicht nötig gewesen wäre, denn Gottes Wort hat ja die Kraft in sich selbst, dass die Dinge entstehen, die Gottes Wort sagt. Gott sagt: „Es werde Licht“, und es wird Licht. Gottes Wort allein hätte ausgereicht. Aber Gott kommt auf unser Niveau herab und er schwört, dass sein Wort wahr ist. Und da es keinen Höheren über Gott geben kann, bei dem er hätte schwören können, hat er bei sich selbst geschworen, hat seine eigene Existenz verbürgt dafür, dass sein Wort stimmt.

[7:45] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott hat nicht einfach Dinge dahergeredet, die er später vielleicht wieder zurücknimmt, sondern was Gott in seinem Wort meint, was er sagt, das meint er. Er meint es so klar und so deutlich, dass er sich mit seiner eigenen Existenz dafür verbürgt, dass du dich darauf verlassen kannst, dass er dich liebt, dass er für dich da ist, dass er das Beste für dich will, dass Jesus für deine Sünden gestorben ist, dass er dich erretten möchte, dass er dich zu sich zieht, dass er seinen Heiligen Geist in dein Herz geben möchte, dass er in deinem Leben sein Gesetz in dein Herz schreiben möchte. All das, was Gott versprochen hat, dass er einmal wiederkommen wird, um dich in den Himmel zu nehmen, damit du bei ihm bist – all diese Versprechen hat Jesus versprochen und Gott, er hat geschworen bei sich selbst, damit du, wenn du einmal ins Wanken gerätst, wenn einmal Zweifel in dir aufkommen, ob das auch für dich gilt oder nur für alle anderen, ob das vielleicht nur metaphorisch gemeint war, dass du weißt, was Gott dir versprochen hat, das meint er so. Er hat bei sich selbst geschworen, „damit wir durch zwei unabänderliche Handlungen, in denen Gott unmöglich lügen konnte“ – wie wir das auch schon bei Titus gesehen haben, Gott kann nicht lügen – „eine starke Ermutigung haben, die wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen.“

[9:27] Wir sind auf Hoffnung errettet, sagt Römer 8, und wir werden ermutigt dadurch, dass Gott es versprochen hat und es mit einem Schwur bekräftigt hat. „Diese Hoffnung halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele.“ Wenn die Stürme der Endzeit kommen, wenn Irrelehren um uns herum wehen, haben wir einen Anker, den wir festhalten: die Hoffnung, dass Gott sein Wort bestätigt hat. „Einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere hinter den Vorhang.“ Gemeint ist das himmlische Heiligtum, „wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hohepriester in Ewigkeit geworden ist nach der Weise Melchisedeks.“

[10:15] Paulus möchte den Gläubigen deutlich machen, dass es noch mehr zu entdecken gibt als nur die Lehre von der Buße und von der Taufe und von dem ewigen Gericht und der Totenauferstehung. Er möchte ihnen deutlich machen: Es gibt Dinge zu entdecken, die davon sprechen in der Heiligtumslehre, wie Jesus jetzt im himmlischen Heiligtum für uns eintritt und uns hilft, festzuhalten am Glauben. Die Heiligtumslehre ist nicht ein Zusatz zu den Dingen, die die allermeisten Christen über das Kreuz und die Auferstehung gehört haben und wissen, sondern ein Anker, der inmitten der Schwierigkeiten des Lebens uns helfen soll, festzuhalten an dem Kreuz, festzuhalten an der Auferstehung, festzuhalten an der Botschaft der Wiederkunft. Die Heiligtumslehre soll Dinge nicht verkomplizieren. Die Heiligtumslehre soll ein Anker sein, der unsere Hoffnung festhält. Dorthin ist Jesus als Hohepriester gegangen, und dorthin reicht unsere Hoffnung hinter den Vorhang in das himmlische Heiligtum hinein. Deswegen brauchen wir die Heiligtumslehre, die Lehre vom himmlischen Heiligtum, wo Jesus unser Hohepriester ist, weil diese Lehre uns im Glauben stärkt. Und ich möchte mich in meinem Leben wieder mehr mit der Heiligtumslehre beschäftigen, weil wir alle brauchen diesen Anker für unsere Seele. Wir alle sind so leicht hin- und herzuwerfen, wir alle sind so von Schwachheiten behaftet. Wir müssen zu dem Hohenpriester auf dem Thron der Gnade kommen, um Gnade und Barmherzigkeit zu finden zu rechtzeitiger Hilfe.

[11:57] „Denn dieser Melchisedek war König von Salem, Paulus bezieht sich jetzt auf die Geschichte in 1. Mose 14, ein Priester Gottes des Allerhöchsten. Er kam Abraham entgegen, als der von der Niederwerfung der Könige zurückkehrte und segnete ihn. Ihm gab auch Abraham den Zehnten von allem.“ „Er wird zuerst gedeutet als König der Gerechtigkeit.“ Das ist sein Name. „Melach“ ist der König und „Zedek“ das ist dann die Gerechtigkeit. Melchisedek, er ist der König der Gerechtigkeit – ein schon im Namen wunderbarer Typus auf Jesus Christus, von dem es heißt, dass er ein König ist, nämlich „der Herr unsere Gerechtigkeit“ ist sein Name, so wie es in Jeremia 23, Vers 5 und 6 gesagt wird. „Dann aber auch als König von Salem.“ Das ist nämlich sein Titel gewesen. Das heißt König des Friedens. Auch das ein gutes Bild für Jesus, der der Friedefürst in Jesaja 9 genannt wird.

[13:00] „Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens.“ Das bedeutet nicht, dass Melchisedek ewig gelebt hat von Ewigkeit zu Ewigkeit. Natürlich war Melchisedek nicht Gott, sondern Melchisedek hat in der Geschichte – es gibt kein, wir wissen nicht, wer sein Vater war, wir wissen nicht, was aus seinem Leben geworden ist. Er taucht plötzlich auf, ist da und wird dadurch zu einem guten Typus. Er wird damit zu einer guten Illustration für Jesus. So wie ein Sonnenstrahl eine Illustration für Jesus ist, ohne dass der Sonnenstrahl Gott ist, genauso wie ein Lamm eine Illustration für Jesus ist, ohne dass ein Lamm Gott ist, so ist auch Melchisedek durch bestimmte Details seiner Geschichte, dass dort eben kein Geschlechtsregister angegeben ist und keine Eltern bekannt sind, ein gutes Beispiel, eine Illustration für die Ewigkeit Jesu. So wie das makellose Lamm ein Symbol ist für die Sündlosigkeit Jesu. Natürlich ist das Lamm selbst nicht sündlos und natürlich ist Melchisedek selbst nicht ein ewig Lebender gewesen. „Er hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens und als einer, der dem Sohn Gottes verglichen ist, bleibt der Priester für immer.“

[14:29] „So seht nun, wie groß der ist, dem selbst Abraham, der Patriarch, den Zehnten von der Beute gab.“ Paulus will also deutlich machen: Das Priestertum von Melchisedek hat eine hohe Bedeutung. Abraham, auf den sich die Israeliten ja beriefen, hat ihm den Zehnten gegeben, war also geistlich unter ihm. Melchisedek hatte also eine hohe Stellung, und das ist ein guter Typus für Jesus, der die höchste Stellung überhaupt hat.

[14:55] „Zwar haben auch diejenigen von den Söhnen Levis, die das Priestertum empfangen, den Auftrag, vom Volk den Zehnten zu nehmen nach dem Gesetz, also von ihren Brüdern, obgleich diese aus Abrahams Lenden hervorgegangen sind.“ Er sagt also, auch die Priester der Bücher 2. Mose, 3. Mose und so weiter, die haben den Zehnten bekommen, aber sie sind Nachkommen von Abraham. „Der aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen herleitet, hat von Abraham den Zehnten genommen und den gesegnet, der die Verheißung hatte. Nun ist es aber unwidersprechlich so, dass der Geringere von dem Höhergestellten gesegnet wird.“ Der, der segnet, hat die höhere geistliche Position. Und das ist auch deswegen interessant, wenn man sich die Geschichte von Jakob anschaut, der den Pharao gesegnet hat, obwohl er ein Ausländer, ein armer Ausländer war, hatte er die höhere geistliche Position als der ägyptische König. König Melchisedek stand also auf einer höheren geistlichen Position als Abraham.

[15:55] „Und hier nehmen sterbliche Menschen den Zehnten, dort aber einer, von dem bezeugt wird, dass er lebt.“ Dadurch, dass kein Tod von Melchisedek bezeugt wird. Er lebt natürlich heute nicht mehr, er ist natürlich irgendwann gestorben, aber in der Geschichte wird kein Tod bezeugt, und das wird für Paulus zur Metapher, zur Illustration für den wahren Königspriester, der für alle Ewigkeiten lebt, nämlich Jesus.

[16:22] „Und sozusagen ist durch Abraham auch für Levi, den Empfänger des Zehnten, der Zehnte entrichtet worden, denn er war noch in den Lenden seines Vaters, als Melchisedek ihm begegnete.“ Damit wird deutlich: Das Priestertum von Melchisedek ist weit aus höher als das Priestertum von den Leviten.

[16:43] „Wenn nun durch das levitische Priestertum die Vollkommenheit gekommen wäre – denn unter diesem hat das Volk das Gesetz empfangen, das heißt all das, was in 2., 3., 4., 5. Mose steht, das ist gegeben worden, als die Leviten Priester waren im irdischen Heiligtum – wozu wäre es noch nötig, dass ein anderer Priester nach der Weise Melchisedeks auftritt und nicht nach der Weise Aarons benannt wird?“ Denn er bezieht sich auf diesen Psalmtext, den er schon in Kapitel 5 mehrfach zitiert hat, dass nämlich in den Psalmen gesagt wird, dass der Messias Priester sein wird nach der Weise Melchisedeks. Das heißt, Paulus zeigt schon: Das Alte Testament legt ganz deutlich offen, dass es ein neues Priestertum geben wird, eines, das nicht in der Tradition des aaronitischen Priestertums sein wird, sondern eine neue Qualität haben wird.

[17:35] „Denn wenn das Priestertum verändert wird, so muss notwendigerweise auch eine Änderung des Gesetzes erfolgen.“ Gemeint hier ist nicht die Änderung der Zehn Gebote, sondern wenn Paulus von dem Gesetz schreibt, dann meint er oft mitunter die gesamte Bibel, als auch vor allem all das, was die Israeliten am Berg Sinai empfangen haben. In diesem Kontext natürlich insbesondere auch all die Opfergesetze, all das, was mit dem Priestertum zusammenhängt. Wenn also das Priestertum geändert wird, müssen auch all die Bestimmungen, die mit dem Priestertum zu tun haben, geändert werden. Denn man kann nicht ein neues Priestertum einführen, aber gleichzeitig all die Satzungen beibehalten, die mit dem levitischen Priestertum verbunden waren.

[18:18] „Denn derjenige, von dem diese Dinge gesagt werden, gehört einem anderen Stamm an, von dem keiner am Altar gedient hat. Denn es ist ja bekannt, dass unser Herr aus Juda entsprossen ist, und zu diesem Stamm hat Mose, Verzeihung, nichts über ein Priestertum geredet.“ Jesus konnte kein aaronitischer Priester sein, weil er kam nicht mal aus dem Stamm Levi, er kam aus dem Stamm Juda. Wenn er doch Priester ist, dann heißt es, dass das gesamte, all die Satzungen, die mit dem levitischen Priestertum zu tun haben, nicht automatisch eins zu eins auf Jesus übertragbar sind. Das heißt, sie müssen nicht alle so weitergeführt werden wie bisher. Es findet eine Änderung statt, und damit versucht Paulus den Hebräern deutlich zu machen, dass der alttestamentliche Opferdienst, so wie er dort beschrieben wird, so nicht mehr weitergeführt werden muss und darf, weil nämlich Jesus jetzt ein Hohepriester nach einer neuen Ordnung ist, nach der Ordnung Melchisedeks.

[19:22] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dich mit einem Eid, mit einem Schwur verbürgt dafür hast, dass dein Wort wahr ist. Danke, dass wir wissen dürfen, dass du nicht lügen kannst, und danke, dass du durch dein Wort heute zu uns gesprochen hast. Herr, danke für die Heiligtumslehre, die ein Anker für unsere Seele ist in allen schwierigen Zeiten. Gib, dass wir wieder mehr Zeit mit ihr verbringen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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