In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp dem berühmten Glaubenskapitel Hebräer 11. Er beleuchtet anhand zahlreicher Beispiele aus dem Alten Testament, wie Persönlichkeiten wie Abel, Henoch, Noah und Abraham durch ihren Glauben Gott wohlgefielen und seine Verheißungen empfingen. Der Sprecher ermutigt dazu, eine feste Zuversicht auf das Unsichtbare zu entwickeln und das Leben auf das himmlische Jerusalem auszurichten, selbst wenn die Umstände herausfordernd sind.
Gott auf (m)einer Seite: Hebräer 11:1-11:22
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: HebräerPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 1276. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns vorbereiten möchtest auf die Wiederkunft von Jesus, dass du uns ermahnst, dass wir unseren Blick nicht von Jesus wegwenden. Und heute wollen wir uns erneut ganz dir übergeben. Wir wollen unser Leben dir widmen, wir wollen dich einladen in unser Herz. Wir möchten unseren Glauben stärken, indem wir über dich nachdenken und im Alltag mit dir leben. Möchten dich bitten, dass du jetzt zu uns sprichst, dass wir lernen, was es bedeutet zu glauben, damit wir vorbereitet sind auf Jesu baldiges Kommen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:30] Wir beginnen heute mit Hebräer Kapitel 11. Dieses berühmte Kapitel über den Glauben hängt vom Kontext an den letzten Versen von Kapitel 10, wo Paulus die Hebräer aufgefordert hat, festzuhalten, nicht aufzugeben, nicht die Versammlung zu verlassen, sondern festzuhalten, die Zuversicht nicht wegzuwerfen, sondern standhaftes Ausharren zu haben.
[1:55] Denn durch den Glauben werden wir gerettet. Wer aber zurückweicht, an dem wird Gott kein Gefallen haben. Denn wenn wir mutwillig sündigen, wenn wir gegen Jesus rebellieren und Jesus nicht mehr als den Erlöser annehmen, haben wir keine Chance auf ewiges Leben. Dann werden wir verderben und werden im Gericht verurteilt und vernichtet werden.
[2:21] Deswegen brauchen wir den Glauben, den Glauben an Jesus, den Glauben an das Evangelium, an die Kraft der Errettung, Glauben an das, was Jesus am Kreuz von Golgatha für uns getan hat.
[2:36] Und um diesen Glauben zu illustrieren, verwendet Paulus, der schon so viel durch das Alte Testament hindurchgegangen ist in diesem Buch, eine ganze Reihe von Beispielen von Männern und Frauen aus dem Alten Testament, um den Glauben zu erläutern, zu illustrieren und zu erklären.
[2:57] Wir beginnen in Hebräer 11 Vers 1: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft", und das ist interessant, weil wir in Kapitel 10 Vers 35 genau das hatten: "Werft nun eure Zuversicht nicht weg." Der Glaube ist also eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
[3:17] Wir können die Wiederkunft Jesu noch nicht sehen. Wir können auch nicht sehen, wie Jesus am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist. Wir können nicht sehen, wie er in den Himmel aufgefahren ist. Wir können nicht sehen, wie er jetzt im himmlischen Heiligtum für uns eintritt. Aber wir glauben es, wir sind überzeugt davon, dass das so ist, obwohl wir es nicht sehen können.
[3:43] Dieser Glaube ist das Entscheidende, das brauchen wir. Wir müssen davon überzeugt sein, dass die Dinge so sind und entsprechend leben.
[3:50] "Durch diesen, durch den Glauben haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten." Und Paulus zeigt jetzt, dass die Alten – er meint die Männer und Frauen des Alten Testamentes – diesen Glauben, den wir jetzt brauchen, den die Hebräer zur Zeit von Paulus brauchten, den wir in der Endzeit brauchen, dass diesen Glauben genau schon im Alten Testament gab es. Es ist derselbe Glaube, weil es ja dasselbe Evangelium ist und derselbe Erlöser für alle.
[4:17] "Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind." Weil wir Glauben haben, können wir die Schöpfung annehmen, denn in der Schöpfung sehen wir, dass Gott spricht: "Es werde Licht!", und es wurde Licht. Und das anzunehmen ist letztendlich genau das Wesen des Glaubens.
[4:41] Als Sünder zu Gott zu kommen und zu glauben, dass er mir vergeben hat, obwohl ich das nicht physisch sehen kann. Als Verlorener zu gehen und zu Gott zu kommen und zu glauben, dass er mich zu einem Heiligen macht, zu einem Erretteten, zu einem Kind Gottes. Zu glauben, dass, obwohl da nichts ist, Gott etwas schaffen kann. Das ist genau der Glaube, den wir brauchen.
[5:07] "Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain." Denn er hat eben nicht auf seine eigenen Taten vertraut, sondern auf das Blut Jesu, symbolisch dargestellt durch das Blut des Lammes, das er darbrachte. "Durch ihn erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei." Denn durch den Glauben wird man gerecht. Das ist Glaubensgerechtigkeit, das große Thema von Paulus, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte.
[5:31] "Und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist." Durch den Glauben spricht Abel noch heute zu uns. Abel ist zwar gestorben, aber das Beispiel des Abels redet immer noch zu uns. Und so können wir alle diese Beispiele hier auffassen. Der Glaube der Menschen im Alten Testament geht über ihren Tod hinaus und gibt uns heute noch wertvolle Lektionen für unser persönliches Leben.
[6:04] So kann auch unser Glaube, wenn wir mit Jesus verbunden sind, über unseren Tod hinaus – sollten wir sterben vor der Wiederkunft – anderen Menschen zum Segen werden.
[6:13] "Durch Glauben wurde Henoch entrückt, sodass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte." Das steht in 1. Mose 5, dass er dann nicht mehr war, weil Gott ihn genommen hatte. "Denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott Wohlgefallen hat."
[6:31] Das ist sehr interessant, ist mir vor Kurzem erst aufgefallen, dass dieses Zeugnis hier, dass Paulus sich tatsächlich auf das Alte Testament beruft. Wir lesen ja in 1. Mose 5 zweimal, dass Henoch mit Gott wandelte. In der Septuaginta, das heißt der griechischen Übersetzung des Alten Testamentes, steht dort aber, dass er Gott wohlgefiel. Das heißt, dort wird dieses "mit Gott wandeln" interpretierend übersetzt als "Gott Wohlgefallen", weil das ja letztendlich dasselbe ist.
[7:03] Gott gefällt es, wenn wir mit ihm gehen, wenn wir mit ihm Gemeinschaft haben Tag für Tag. Gottes Wohlgefallen erreichen wir nicht, indem wir unabhängig von Gott etwas Gutes tun und damit Gott beeindrucken, sondern Gottes Wohlgefallen erreichen wir dadurch, dass wir mit ihm gehen. Und er hatte das Zeugnis, dass er mit ihm wandelte.
[7:24] "Können zwei miteinander gehen, es sei denn, sie sind vorher übereingekommen, wohin sie gehen wollen?", sagt der Amos 3 schon. Und das ist der Grund, warum Gott ihn nehmen konnte zu sich, weil er mit ihm gegangen war. Henoch hat sich dafür interessiert, wo Gott gerade ist. Er wollte mit ihm gehen, und so konnte Gott ihn zu sich nehmen. So wie die beiden ersten Jünger Jesus gefragt haben: "Wo wohnst du?", hat sich Henoch dafür interessiert, wo Gott ist. Er ist mit ihm gegangen, und es hat Gott Wohlgefallen, weil Gott sucht Menschen, die Freude an ihm haben, die Interesse an ihm haben. Gott sucht nicht Menschen, die die beste Leistung bringen. Er sucht Menschen, die an ihm Interesse haben. Und so konnte er durch den Glauben entrückt werden.
[8:07] "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen." Sind zwei Dinge, die wir glauben müssen. Wir müssen nicht nur glauben, dass es Gott gibt, sondern dass er auch das Beste für uns will, dass tatsächlich seine Verheißungen wahr sind, dass wenn wir zu ihm kommen und einen Bibelvers vor ihn bringen und um Vergebung der Sünden oder Hilfe bei einem Problem oder Wegweisung bitten, dass er uns das auch geben wird.
[8:35] Und manchmal fühlen wir es nicht, aber Glaube ist stärker als Gefühl. Glaube ist etwas anderes als Gefühl. Glaube sagt: "Ich glaube, dass das so ist, weil Gott es gesagt hat, auch wenn ich es noch nicht sehe." Diesen Glauben brauchen wir auch in der Endzeit, wenn wir so entrückt werden wollen, in Wolken Jesus entgegen, wie Henoch entrückt worden ist.
[8:58] "Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses." Gott hat ihm ein Gebot gegeben, er hat ihm eine Prophezeiung gegeben, und Noah hat Gottes Wort und Gottes Botschaft, Gott selbst, über alles andere gestellt – über gesellschaftliche, wirtschaftliche und sonstige Bedenken. Er hat Gott an die erste Stelle gesetzt, hat deswegen die Arche zur Rettung seines Hauses gebaut.
[9:26] "Durch ihn, das heißt durch den Glauben, verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens." Auch Noah hat Gerechtigkeit aus dem Glauben, Gerechtigkeit aus dem Glauben gelernt und erlebt, denn er hatte den Glauben, der auf Jesus hinwies. Er hatte den Glauben, den wir brauchen, um das Evangelium für uns in Anspruch zu nehmen.
[9:48] "Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte, und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde." Glaube bedeutet, Gott auch dann zu vertrauen, wenn wir nicht wissen, was auf uns zukommen wird, wenn wir nicht das Ende des Weges kennen, sondern unsere Füße in den Jordan stellen, sozusagen, nicht wissen, was dann passieren wird.
[10:20] Gott führt uns, auch wenn wir nicht das Ende sehen. Und vielleicht gibt es in deinem Leben Situationen, wo du gerade nicht weißt, wie wird das Ganze ausgehen? Wir kennen die Zukunft nicht, aber im Glauben können wir Gottes Führung annehmen und ihm folgen.
[10:31] "Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem Fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung." Er kam aus einer großen Stadt, Ur, in der, einer der wichtigsten Städte des alten Mesopotamiens, leben können. Dort gab es enorm großartige Lebensstandards. Wir wissen heute aus Ausgrabungen, die Menschen haben dort sehr gut gelebt. Aber ihm ging es nicht um ein gutes Leben in dieser Welt, denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. Er wartete nicht auf Ur, sondern auf eine andere Stadt. Und er hat geglaubt, dass er einmal in Neu Jerusalem sein wird.
[11:21] "Durch Glauben erhielt auch Sara selbst die Kraft, schwanger zu werden, und sie gebar, obwohl sie über das geeignete Alter hinaus war, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte." Es war biologisch unmöglich. Und Verzeihung, Römer 4 schreibt eine ganze Menge darüber. Aber Abraham und dann auch Sara hatten diesen Glauben, der nicht auf die Biologie schaute, nicht auf die naturwissenschaftlichen Gegebenheiten, nicht auf die vererbten, antrainierten, die realen Umstände, sondern auf das Wort Gottes, das stärker ist als unsere Umstände, stärker ist als die Biologie, stärker ist als all das, was an Hindernissen sich vor uns auftürmt.
[12:05] "Darum sind auch von einem einzigen, der doch erstorben war, Nachkommen hervorgebracht worden, so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist." Beides waren Verheißungen, die Gott dem Abraham gegeben hat. Er hatte gesagt: "Deine Nachkommen, zu Abraham, deine Nachkommen sollen so zahlreich werden wie die Sterne des Himmels" in 1. Mose 15, "und so zahlreich wie der Sand am Ufer des Meeres" in 1. Mose 22. Gott hat es verheißen, und es hat sich erfüllt. Es kam nicht immer gleich, aber es kam alles genauso, wie Gott es gesagt hat. Die Verheißung ist zuverlässig.
[12:41] "Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von Ferne gesehen und waren davon überzeugt und haben es willkommen geheißen und bekannt, dass sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge sind auf Erden." Sie haben auch die neue Stadt nicht gesehen. "Denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen."
[13:09] "Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren." Indem sie als Nomaden gelebt haben, haben sie deutlich gemacht: "Das ist nicht unsere Heimat." Sie waren bereit, sich von Gott führen zu lassen und haben nicht ihre Wurzeln irgendwo so tief eingegraben, dass sie nicht mehr auf Gottes Ruf hätten folgen können.
[13:30] "Sie trachteten nach einer Heimat, aber nicht der in Mesopotamien. Nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet."
[13:46] Warum schämt sich Gott nicht, unser Gott genannt zu werden? Weil wir bei ihm sein möchten, weil unser Lebensziel darin besteht, Neu Jerusalem zu betreten. Und ich möchte mir die Frage stellen, ich möchte dir stellen: Ist unser Lebensziel, Neu Jerusalem zu betreten? Ist unser ganzes Denken, Fühlen und Handeln auf dieses Ziel ausgerichtet, einmal bei Jesus auf der neuen Erde zu sein, einmal in Neu Jerusalem zu sein als Mitkönig und Mitpriester mit dem König der Könige und Herrn der Herren, Jesus Christus?
[14:24] Wenn das unser Ziel ist, dann leben wir im neuen Bund, und dann heißt es, dass Gott unser Gott ist und wir sein Volk sind.
[14:32] "Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen, er, der die Verheißung empfangen hatte, dem gesagt worden war: 'In Isaak soll dir ein Same berufen werden.'" Jetzt sind wir in 1. Mose 22. Gott hatte versprochen, dass Isaak Kinder haben würde, und doch sagte er ihm in 1. Mose 22, sagt er dem Abraham, dass er Isaak opfern soll. Und er sagt das in besonders das Herz emotional anrührenden Worten, als er gesagt hat: "Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak."
[15:07] Und wir wissen, wir haben das damals uns auch angeschaut, dass diese Geschichte dazu dienen sollte, dem Abraham zu verdeutlichen, emotional, nicht nur intellektuell, sondern emotional zu verdeutlichen, was für ein unvorstellbares Opfer Gott für mich und für dich gebracht hat.
[15:32] Abraham hatte diese Verheißung, dass Isaak Kinder bekommen würde, aber jetzt, wo er noch keine Kinder hatte, sollte er diesen Isaak umbringen. Er sollte ihn töten, er sollte ihn als Brandopfer darbringen. Ein Brandopfer wird zu Asche verbrannt.
[15:51] "Er zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt." Symbolisch ist Isaak gestorben und wieder auferstanden als eine Illustration für den Sohn, der wirklich sterben würde und der wirklich auferstehen würde, sodass der Vater Abraham emotional in diesem Gleichnis ansatzweise nachvollziehen könnte, wie es dem wahren Vater bei unserer Erlösung gehen würde.
[16:33] Abraham hatte den Glauben, dass wenn Gott gesagt hat: "Dieser Isaak soll Kinder haben", und "ich soll ihn jetzt zu Asche verbrennen", und er hat noch keine Kinder, dann muss Gott etwas tun. Er muss ihn von den Toten auferwecken. Bis dahin hat es niemand gegeben, der jemals von den Toten auferstanden war. Aber Abraham glaubte, dass Gottes Wort sich nicht irrt, und auch wenn sämtliche Umstände es scheinbar unmöglich machen würden, glaubte er, dass Gott Recht hat.
[16:56] Wo ist unser Glaube heute? Glauben wir, dass Gottes Wort stimmt, auch wenn Umstände, Situationen, alles Mögliche dagegen zu sein scheint? Glauben wir, dass Gottes Wort sich nicht irrt und dass er uns belohnen wird nach seiner Verheißung?
[17:20] "Durch Glauben segnete Isaak den Jakob und den Esau im Hinblick auf zukünftige Dinge." Er hat damals ihnen einen Segen gegeben, den Gott ihm gegeben hatte, der nicht auf den Dingen basierte, die schon passiert waren, sondern auf den Dingen, die Gott erst tun würde. Durch den Glauben hat er sie gesegnet.
[17:40] "Durch Glauben segnete Jakob, als er im Sterben lag, jeden der Söhne Josefs und betete an, auf seinen Stab gestützt."
[17:50] "Durch Glauben gedachte Josef bei seinem Ende an den Auszug der Söhne Israels und traf Anordnung wegen seiner Gebeine."
[17:59] Paulus zeigt, das Leben der Patriarchen im Alten Testament war von Glauben gekennzeichnet. Und weil sie Glauben hatten, deswegen konnten sie trotz all ihrer Fehler, die sie auch gemacht haben, oder Sünden, die sie begangen haben, konnten sie Gottes Volk sein.
[18:13] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte stärke unseren Glauben, vermehre unseren Glauben, schenk uns echten, reinen Glauben, der durch die Liebe wirksam wird. Du hast uns sagen lassen, dass Jesus vor unserer Herzenstür steht, um uns Gold, geläutert im Feuer, nämlich echten Glauben, der durch die Liebe wirksam wird, zu schenken. Und diesen Glauben, den wir hier gelesen haben in Hebräer 11, den wir nach Hebräer 10 ja brauchen, um ewiges Leben haben zu können, so wie es auch Römer 1 und Galater sagt und Habakuk 2. Schenk uns diesen Glauben und hilf uns, dass wir diesen Glauben niemals aufgeben, sondern schätzen und pflegen zu deiner Ehre. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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