In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Jakobus 5:10-20. Er ermutigt zu Geduld und Standhaftigkeit im Glauben, inspiriert durch das Vorbild Hiobs, und betont die transformative Kraft des Gebets eines Gerechten. Das Video unterstreicht die Bedeutung gegenseitiger Unterstützung in der Gemeinde, um Menschen zum Glauben zurückzuführen und ein praktisches, durch Werke sichtbares christliches Leben zu führen.
Gott auf (m)einer Seite: Jakobus 5:10-5:20
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JakobusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Jakobus 5, Vers 10 bis 20. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute zu dir und wollen unsere Pläne, die wir für diesen Tag haben, dir übergeben. Auch die Pläne, die wir für die nähere und fernere Zukunft gemacht haben. Wir wollen unser Leben dir übergeben, wir wollen uns dir unterwerfen, damit du König sein kannst in unserem Leben.
[1:05] Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir es so verstehen, wie du es gemeint hast. Dank dafür, für die Erfahrung, dass du immer und immer wieder durch dein Wort zu uns sprichst. Dafür sind wir dir so dankbar. Im Namen Jesu, Amen.
[1:26] Wir sind in Jakobus Kapitel 5. Jakobus ermahnt seine Leser und auch damit uns, geduldig zu sein, geduldig zu warten auf die Wiederkunft und nicht gegeneinander sich zu beschweren, damit wir nicht verurteilt werden, denn Jesus kommt bald.
[1:45] Wir lesen weiter in Jakobus 5, Vers 10: „Meine Brüder, nehmt euch, nehmt auch die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben, zum Vorbild des Leidens und der Geduld.“
[1:56] Von Anfang an geht es im Jakobusbrief ja auch um die Anfechtung, die die frühen Christen hier erleben und die auch wir immer wieder erleben und erleben werden. Und in solchen Situationen dürfen wir zurückschauen auf die Glaubenshelden der Vergangenheit, die ähnliches durchgemacht haben.
[2:14] „Siehe, wir preisen die glückselig, welche standhaft ausharren.“ Das geht letztlich zurück auf das, was wir in Jakobus 1 gesehen haben: „Glückselig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet.“ In Vers 12.
[2:26] „Von Hiobs standhaftem Ausharren habt ihr gehört und ihr habt das Ende gesehen, dass der Herr für ihn bereitet hat, denn der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen.“
[2:35] Anfechtungen können heftig sein. Hiobs Leiden war dramatisch, aber Gott hat ihn nicht verlassen und Hiob hat auch im schlimmsten Leid standhaft ausgeharrt, gesagt: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Und dieses Ausharren von Hiob ist ein Vorbild für uns, die wir vielleicht ähnliche Dinge erleben werden oder auch schon erlebt haben.
[2:57] Und wenn wir das gesamte Leben von Hiob sehen, wenn wir sehen, wie sehr Gott ihn gesegnet hat, sowohl in den Jahrzehnten zuvor als auch in den 140 Jahren danach, dann sehen wir, dass trotz der durch den großen Kampf bedingten dramatischen Ereignisse, die Gott sich ja nicht gewünscht hat, aber die er zugelassen hat aufgrund des großen Kampfes, dass trotzdem Gott nur das Beste für Hiob wollte und am Ende Hiob einen großen Segen und viel Trost und schon auf dieser Welt ein gutes Leben gehabt hat. Wie viel mehr erst dann in der Ewigkeit, die er durch seinen Glauben, die er, die aufgrund seines Glaubens auch erleben wird.
[3:41] „Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid. Euer Ja soll ein Ja sein und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt.“
[3:52] Hier sehen wir, wie an vielen anderen Stellen auch, dass Jakobus viele Gedanken aufgreift, die Jesus selbst in der Bergpredigt und an anderen Stellen gesagt hat und was uns also deutlich macht, dass hier auch Jakobus ganz besonders die Gedanken von Jesus weitergeben möchte und diese Botschaft von Jesus bestätigen und bekräftigen möchte.
[4:16] „Leidet jemand von euch Unrecht? Er soll beten. Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen.“ Geistliche Lieder sind auch wichtig für den Alltag und gerade dann, wenn es uns auch gut geht, ist es schön, das durch Lieder auszudrücken.
[4:30] Beten und geistliche Lieder singen sind also ein ganz wesentlicher Teil des christlichen Lebens.
[4:36] „Ist jemand von euch krank? Er soll die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen lassen und sie sollen für ihn beten und ihn dabei mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden.“
[4:56] Wir sehen hier, dass es um eine ganzheitliche Sache geht. Vielleicht wird dem Kranken die Krankheit genommen, vielleicht aber auch nicht. Das hängt an Gottes Willen und was das Beste für die Person ist. Aber in jedem Fall wird der so Glaubende gerettet und Sünden werden ihm vergeben.
[5:16] „Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“
[5:27] Was für eine Zusicherung! Wenn wir durch Gottes Gnade gerecht gesprochen sind, wenn wir mit Jesus leben und seine Gerechtigkeit unsere Gerechtigkeit geworden ist, dann vermögen unsere Gebete viel. Und das muss ich lernen zu glauben und das müssen wir alle lernen zu glauben, dass als Gerechte durch Jesu Gerechtigkeit wir durch unsere Gebete viel bewirken können.
[5:52] Wir sollen füreinander beten und uns gegenseitig helfen, auch in den Herausforderungen, den Sünden, in den schlechten Gewohnheiten, in den Abhängigkeiten, die wir entwickelt haben, uns einander zu Jesus bringen, einander den Blick auf Jesus wenden, füreinander beten.
[6:07] „Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, dass es nicht regnen solle, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land. Und er betete wiederum, da gab der Himmel Regen und die Erde brachte ihre Frucht.“
[6:21] Elia ist das Beispiel dafür, dass ein gerechter Mensch, der mit Gott lebt, durch das Gebet gewaltige Dinge vollbringen kann, oder besser gesagt, Gott vollbringt diese Dinge, weil der Gerechte betet.
[6:38] Elia war aber kein Übermensch. Elia hatte die gleichen Gemütsregungen wie wir. Ja, wir wissen von Elia, dass er auch einmal schwer depressiv geworden ist. Aber das Gebet des Glaubens eines gerechten Menschen kann große Dinge vollbringen. Und Elia ist ein Beispiel, um uns zu zeigen, dass wenn wir so glauben, wie Elia geglaubt hat, auch und wir Gottes Gerechtigkeit so annehmen, wie das Elia getan hat, dann können durch unsere Gebete große Dinge geschehen.
[7:10] „Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt und es führt ihn einer zur Umkehr, so soll er wissen, wer einen Sünder von seinem Irrweg zur Umkehr führt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken.“
[7:24] Statt mit dem Finger zu zeigen, statt zu flüstern und zu lästern, statt zu verurteilen, es ist unser Vorrecht in der Gemeinde, wenn wir sehen, dass jemand in die Irre geht, ihn zurückzuführen, ihn an die Hand zu nehmen, zurück zu Jesus zu bringen, so er denn sich führen lassen möchte.
[7:42] Lasst uns dafür beten, dass wir Menschen in und außerhalb der Gemeinde vom Irrweg zurückbringen können, dass wir gute Vorbilder sein können und ihnen zeigen können, wie attraktiv und wie real ein echtes christliches Leben ist, das nicht nur in Theorien sich erstreckt, sondern in der Praxis sichtbar wird. So wie es der Jakobus in diesem wunderbaren, kurzen, aber prägnanten Buch gezeigt hat, dass der Glaube durch die Werke sichtbar wird.
[8:12] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Danke sagen für das Buch Jakobus, das auf so praktische Weise uns zeigt, dass es immer wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass unser Glaube ja ein praktischer Glaube sein soll, dass wir die Dinge auch tun sollen, die wir bekennen und dass Menschen auch merken sollen, dass das Evangelium verändert.
[8:34] Schenk du uns Kraft und Weisheit im Alltag, für andere Menschen da zu sein. Zeig uns, wie wir auch in der Gemeinde unseren Geschwistern helfen können, wo immer die Not ist, dich und dein Evangelium so richtig ins Herz zu schließen, dass wir Menschen vom Abfall bewahren können, statt über ihren Abfall zu lästern.
[8:57] Herr, schenk uns den Glauben, dass wenn deine Gerechtigkeit uns bedeckt, unsere Gebete Großes vermögen. Nicht weil wir groß sind, sondern weil deine Gerechtigkeit höher als der Himmel ist und weil du mit uns und durch uns wirken möchtest. Und Herr, wir möchten dir alle Ehre geben und dir Lob singen und zu dir beten und Tag für Tag mit dir gehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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