In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Petrus 3,12-4,11. Er ermutigt dazu, auch im Leid Gutes zu tun und die Hoffnung im Glauben an Jesus Christus zu erklären. Der Sprecher betont die Bedeutung von Besonnenheit, Nüchternheit und inniger Liebe untereinander, um Gott in allen Lebensbereichen zu verherrlichen.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Petrus 3.12-4.11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. PetrusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit 1. Petrus 3,12-4,11. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen auch heute zu dir, weil wir auch heute aus der Gnade leben wollen und müssen, die vom Kreuz auf uns scheint. Wollen uns heute neu daran erinnern, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, dass er alle unsere Sünden getragen hat und wir der Sünde abgestorben sind. Und wir wollen heute im Alltag so leben, dass es auch andere Menschen sehen können und dass sie durch unser Beispiel zu dir gezogen werden. Herr, lass uns heute lernen, wie wir im Alltag dich repräsentieren können. Sei du unser Lehrer und habe Dank dafür. Im Namen Jesu. Amen.
[1:39] Wir sind in Petrus Kapitel 3. Petrus hat in Kapitel 2 und 3 einiges auch über die Unterordnung in verschiedenen Lebensbereichen gesprochen und dann uns alle aufgefordert, dass wir gleiche eine gleiche Gesinnung haben sollen, brüderliche Liebe haben sollen, barmherzig und gütig sein sollen. Wenn uns Böses widerfährt, nicht mit Bösem vergelten, sondern dass wir segnen, auch wenn uns Böses widerfährt. Und dann zitiert er aus Psalm 34 mehrere Verse, in denen es genau darum geht. Und dort sind wir mittendrin und lesen weiter ab Vers 12: "Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren hören auf ihr Flehen. Das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun." Weil Gott weiß es ja, Gott weiß ja, ob wir ihm folgen wollen, und er weiß, was Menschen Böses tun. Wir müssen nicht aus eigener Kraft Selbstjustiz üben. Wir müssen nicht verfluchen, wir müssen nicht Menschen ähm aus verletztem Stolz bestrafen. Gott wird sein gerechtes Urteil fällen. Und wenn wir ihm das glauben, können wir auch unsere Feinde lieben und unsere Verfolger segnen, so wie es die Bergpredigt sagt. "Und wer will euch Schaden zufügen, wenn ihr Nachahmer des Guten seid? Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr!" Mit anderen Worten: Wenn man das Gute tut durch Jesu Kraft, dann sollte einem normalerweise eigentlich nichts passieren. Und wenn doch, dann ist es ja nur ein Zeichen, dass wir wegen der Gerechtigkeit verfolgt werden. Auch das ein Grund, dann glücklich zu sein, auch im Leid. Ihre Drohung aber fürchtet nicht und lasst euch nicht beunruhigen, sondern heiligt vielmehr Gott den Herrn in euren Herzen. Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung. Und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verleumden, zu Schanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen. Wir haben das schon in Kapitel 2 gesehen, derselbe Gedanke, dass, wenn wir verleumdet werden, aufrichtige Menschen feststellen, dass das Ganze nur eine Verleumdung ist. "Denn es ist besser, dass ihr für Gutes tun leidet, wenn das der Wille Gottes sein sollte, als für Böses tun." Wenn schon leiden, dann auf jeden Fall dafür, dass wir gerecht leben mit Gottes Hilfe, und nicht dafür, weil wir rebellisch und bösartig gehandelt haben.
[4:37] "Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte, und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist." Jesus ist gestorben und durch den Geist wieder auferstanden, in welchem, also im Geist, er, also Christus, auch hinging, um den Geistern im Gefängnis und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmal zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser. Was hier steht, wird manchmal missverstanden, aber es ist eigentlich ganz klar: Jesus hat durch den Geist zu diesen sogenannten Geistern im Gefängnis gesprochen, nämlich zu der Zeit, als die Arche gebaut worden ist. Und wir wissen, dass, als die Arche gebaut worden ist, gepredigt worden ist, nämlich durch Noah. Noah war ein Verkündiger der Gerechtigkeit, und durch ihn sprach der Heilige Geist. Es heißt dann in 1. Mose 6, Vers 3, dass der Geist Gottes an den Menschen nur noch 120 Jahre wirken sollte, nicht mehr für ewig. Dann würde die Sintflut kommen. "Geister" ist in der Bibel ein Begriff, der auch für Menschen verwendet wird. So wird in 1. Johannes werden falsche Propheten als falsche Geister ähm als Geister bezeichnet. Das heißt, das Wort Geist kann auch einfach Menschen bedeuten in diesem Kontext, und zwar Menschen im Gefängnis, Geister im Gefängnis, die im Gefängnis der Sünde gefangen sind, und denen Jesus predigte durch den Heiligen Geist damals schon zur Zeit von Noah. Und damit wird deutlich, dass Jesus zu allen Zeiten Menschen retten wollte.
[6:44] Damals wurde die Arche vorbereitet, aber nur wenige, nur acht Menschen, haben das angenommen und sind durch das Wasser hindurchgerettet worden. Diese Geschichte von der Sintflut ist ein Vorbild. Es heißt: "Welches jetzt auch uns in einem bildlichen Sinn rettet, in der Taufe, die nicht ein Abtun der Unreinheit des Fleisches ist, sondern das Zeugnis eines guten Gewissens vor Gott durch die Auferstehung Jesu Christi." Die Taufe ist keine magische Handlung, in der wir plötzlich unser sündiges Fleisch verlieren, sondern die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis, dass wir ein gutes Gewissen haben, weil wir glauben, dass Jesus unsere Sünden getragen hat und uns vergeben worden ist, dass er für uns gestorben und für uns auferstanden ist. Dieser ist seit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes, und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen. "Da nun Christus für uns im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung. Denn wer im Fleisch gelitten hat, der hat mit der Sünde abgeschlossen." Wenn also Jesus gelitten hat, so sagt es Petrus, dann brauchen wir dieselbe Gesinnung von Jesus, um die noch verbleibende Zeit im Fleisch nicht mehr den Lüsten der Menschen zu leben, sondern dem Willen Gottes. Das Evangelium, die Erlösung, befreit uns nicht von unserem sündigen Fleisch, aber sie befreit uns von der Notwendigkeit, dem Fleisch folgen zu müssen. Das Fleisch ist noch da, aber durch den Glauben wird es außer Wirksamkeit gesetzt, wie Römer 6 ganz deutlich sagt, weil wir mit Christus gekreuzigt sind. Paulus sagt in Galater Vers 20: "Ich bin mit Christus gekreuzigt, und lebe nun. Lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Und was ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes."
[8:44] "Denn es ist für uns genug, dass wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifung, Begierden, Trunksucht, Belustigung, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst." Das befremdet sie, dass ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie. Und ich denke, jeder, der Jesus nachgefolgt ist, kann das bestätigen, dass die, mit denen man früher zu tun hat, es nicht verstehen können, dass man nicht mehr diesen ganzen Schrott mitmacht. Und deswegen werden wahre Christen immer wieder auch ausgelacht und gelästert. "Sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten. Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, dass sie gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß, aber Gott gemäß lebten im Geist."
[9:35] "Es ist aber nahegekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet." Und das ist ein ganz wichtiger, ganz wichtiger Ratschlag: Wenn das Ende nahe ist, dann müssen wir besonnen sein, dann müssen wir nüchtern sein, nüchtern zum Gebet. Je näher das Ende kommt, desto mehr Besonnenheit. Wir können uns keinen Fanatismus erlauben, keinen Extremismus, keine Lauheit, keine Schwärmerei, sondern Besonnenheit und Nüchternheit zum Gebet. "Vor allem aber habt innige Liebe untereinander, denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken. Seid gegeneinander gastfreundlich ohne Murren." Wenn wir echte Liebe haben, dann kann das unser Miteinander verbessern. Echte Liebe kann vieles überdecken, was sonst sehr unangenehm in der Gemeinde ja hervorstechen würde. Echte Liebe ist bereit, vieles, was einem angetan wird, auch nicht so hoch zu kochen. Echte Liebe deckt eine Menge von Sünden zu. "Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes. Wenn jemand redet, so rede er als Aussprüche Gottes. Wenn jemand dient, so tue er es aus der Kraft, die Gott darreicht, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen."
[11:17] Lasst uns in allem, was wir tun, sei es in Worten oder in Werken, die Ehre Gottes, die Herrlichkeit Gottes vor Augen haben und ihm allein dienen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Dich bitten von ganzem Herzen, dass wir in allem, was wir tun, was wir sagen oder was wir denken, deine Ehre, dich im Mittelpunkt haben, dass die Menschen sehen, dass du uns erlöst hast. Lass uns so leben, dass Menschen erkennen, dass es wirklich einen wahren Gott gibt, der Menschen verändert. Darum bitten wir dich im Namen Jesu. Amen.
[12:27] [Musik]
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