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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Diese Episode von „Gott auf (m)einer Seite“ befasst sich mit 2. Petrus 1:16-2:13, wo Christopher Kramp die Gewissheit des prophetischen Wortes hervorhebt. Er betont, dass die Wiederkunft Jesu keine Fabel ist, sondern eine von Petrus selbst bezeugte Wahrheit. Die Botschaft warnt auch vor falschen Lehrern, die verderbliche Irrlehren verbreiten, und versichert, dass Gott die Ungerechten richten und die Gerechten bewahren wird. Diese Studie ermutigt Gläubige, sich an das inspirierte Wort Gottes als leitendes Licht in dunklen Zeiten zu halten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit 2. Petrus 1:16 bis 2:13. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Dich bitten, dass Du uns persönlich, unseren Familien und unseren Gemeinden Erweckung schenkst. Erweckung durch eine Neuausrichtung auf das pure, reine Evangelium, das ewige Evangelium, das die gesamte Bibel durchzieht. Durch eine Neuausrichtung auf die Grundwahrheiten der gegenwärtigen Wahrheit, die so leicht in Vergessenheit geraten, weil wir uns so viel mit anderem Zeug beschäftigen. Herr, wecke uns auf, erinnere uns an die großen Wahrheiten, die Du in Deinem Wort uns offenbart hast, die wir einmal mit großem Eifer geglaubt haben, und sprich auch heute durch Dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:31] Wir sind in 2. Petrus Kapitel 1. Petrus hat in dieser berühmten Leiter von Petrus die Schritte des Glaubenslebens gezeigt, die wir durch Gottes Kraft und seine Verheißungen erleben dürfen. Und er hat den Gläubigen deutlich gesagt, dass, solange er lebt, er es nicht versäumen möchte, sie immer wieder an die gegenwärtige Wahrheit zu erinnern, um sie dadurch zu erwecken. Vers 16: "Denn wir sind nicht

[2:01] klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen." Petrus hat über die Wiederkunft gepredigt, aber er sagt, das war keine ausgedachte, fiktive Sache, sondern ich war Augenzeuge seiner Herrlichkeit. Ich habe gesehen, in welcher Herrlichkeit Jesus gewesen ist. Ich habe diese Herrlichkeit, mit der er wiederkommen wird, gewissermaßen, habe ich gesehen. "Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der hocherhabenen Herrlichkeit an ihn erging: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Das war natürlich auf dem Verklärungsberg, Matthäus 17, und die Parallelberichte in den Evangelien berichten davon, wie Petrus einer von den wenigen Jüngern war, von den drei Jüngern, die dort auf dem Berg gesehen haben, wie Jesus verklärt wurde, wie plötzlich seine Göttlichkeit sichtbar wurde, wie seine Herrlichkeit ihnen offenbart wurde, mit der er einmal auch wiederkommen wird. Und Petrus sagt: "Diese Botschaft von der Wiederkunft, ich weiß ganz genau, dass das stimmt. Ich habe ihn gesehen in seiner Herrlichkeit. Ich habe ihn gesehen, wie er dann wiederkommen wird. Ich habe Gottes Stimme

[3:18] gehört. Diese Lehre von der Wiederkunft basiert auch auf dem Augenzeugenbericht von Petrus. "Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her gehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. Und so halten wir nun fest an dem völlig gewissen prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen." Der Morgenstern, das sagt Jesus selbst in Offenbarung 22 Vers 16, das ist er selbst. Wenn wir uns also mit der Prophetie beschäftigen, mit dem prophetischen Wort, dann ist das ein Licht in einer dunklen Zeit. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt, aber die Prophetie erhellt uns den Weg. Die Prophetie zeigt uns, was kommen wird. Sie zeigt uns, was Gott schon weiß, denn er kennt die Zukunft, er weiß alles, und er zeigt uns die Dinge, die wichtig sind für uns. Aber vor allem bewirkt die Prophetie, dass Jesus in unserem Herzen Gestalt gewinnt. Die große Prophezeiung aus Daniel 2, die ist dem Nebukadnezar gegeben worden, wie Daniel sagt, "damit er erfährt, was sein Herz zu wissen wünscht." Prophetie ist nicht einfach nur Daten, Fakten, Königreiche. Prophetie ist immer Gottes Antwort auf unsere tiefsten Herzensfragen. Und deswegen, weil wir wissen, dass die Wiederkunft nicht eine ausgedachte, fiktive Legende, sondern weil wir wissen, die Wiederkunft wird es geben, deswegen müssen wir umso mehr an der Prophetie festhalten, uns für sie interessieren, denn die Prophetie zeigt uns die Schritte bis zur Wiederkunft, bis Jesus einmal sichtbar in den Wolken des Himmels wiederkommt. Lasst uns an dem völlig gewissen prophetischen Wort festhalten. Lasst uns nicht zu denen gehören oder auf die hören, die behaupten, dass die Prophetie für einen Christen nicht so wichtig wäre. Die sagen, dass man nur die Evangelien lesen sollte und nicht Daniel und Offenbarung. Nein, nein, nein, die Apostel selbst zeigen uns ganz deutlich: Die Prophetie ist wichtig. Wir müssen an ihr festhalten, weil wir, wenn wir darauf achten, ein Licht haben, das uns auf die Wiederkunft vorbereitet.

[5:36] Dabei solltet ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Niemand von uns hat die Aufgabe oder die Autorität, eine eigene Interpretation der Bibel vorzulegen. Die Bibel legt sich selbst aus. Ein Schreiber erklärt den anderen. Hier ist etwas schwer zu verstehen, dabei wird dasselbe Thema von einem anderen mit einfachen Worten erklärt. Dafür sind die etwas schwierigen Passagen eine Vertiefung dessen, was in den einfachen schon mal klar umrissen wird. Jeder Schreiber sieht es aus einer bestimmten Perspektive und fügt noch Licht und Details, Nuancen hinzu, die, je mehr wir zusammennehmen, immer komplexer und immer größer und tiefgründiger werden. Die Bibel erklärt sich selbst. Niemand von uns hat das Recht zu sagen: "Für mich ist es jetzt das, meine Wahrnehmung sagt, es ist das." Es kann sein, dass wir etwas nicht gut verstehen, und es ist gut, dass wir deutlich machen, dass wir momentan noch nicht das völlig durchdrungen haben und erstmal diesen Eindruck haben. Aber dann sollten wir es nicht als biblische Wahrheit verkündigen, sondern sagen, dass es erstmal nur unser Eindruck ist, von dem wir nicht genau wissen, ob es stimmt, dass wir es weiter studieren müssen. Aber Dinge, die die Bibel uns klar offenbart hat, die dürfen wir als die biblische Wahrheit verkündigen, und zwar nicht, weil wir es so interpretiert haben, sondern weil die Bibel sich selbst ganz deutlich und klar erklärt. "Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet." Das heißt, alle Prophezeiungen des Alten, des Neuen Testamentes, all diese Weissagungen sind allesamt vom Heiligen Geist inspiriert. Da ist nichts Menschliches, nichts, was – oder nichts, was nur menschliches. Natürlich sind ja alle auch von Menschen aufgeschrieben, aber nichts ist erfunden, nichts ist falsch, nichts ist irreführend, nichts ist verdreht. Alles ist göttliche, vom Heiligen Geist inspirierte Wahrheit.

[7:24] "Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, also Abspaltungen, Parteiungen einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen, und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen." Petrus sagt, also, alle Propheten der Bibel waren inspiriert, aber es gab natürlich auch falsche Propheten, die natürlich mit ihren Werken und ihren Theorien nicht in der Bibel Aufnahme finden konnten. Aber es gab diese falschen Propheten, und so gibt es auch heute noch falsche Lehrer bis in unsere Zeit. Nicht nur zur Zeit von Petrus, auch in unserer Zeit gibt es noch falsche Lehrer, die versuchen, Gottes Gemeinde durch Irrlehren durcheinander zu bringen, zu sprengen und eigene Splittergruppen zu gründen. "Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden." Es sind die Irrlehrer, die dazu führen, dass auch ein schlechtes Licht auf die Wahrheit geworfen wird. Das war schon immer so. Das war bei Luther so, als Münzer mit seinen Irrlehren ein schlechtes Licht auf die Reformation warf, und die anderen, ähm, nicht nur Münzer, auch die anderen Fanatiker, die Zwickauer Propheten und wie sie alle hießen. So finden wir das immer und immer wieder. Irrlehrer sind eine große Plage. "Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten, aber das Gericht über sie ist längst vorbereitet, und ihr Verderben schlummert nicht." Die gute Nachricht ist, Gott wird auch das richten, und damit wird einmal auf – wird es einmal aufgeräumt werden. Gott wird das an ein Ende bringen. "Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten (gemeint sind die Engel, die wir auch in Offenbarung, dann Offenbarung 3 finden werden, die dem Luzifer, dem Satan gefolgt sind), sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren; und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als achten bewahrte (also insgesamt sind acht auf der Arche gerettet worden), als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte; und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte." Hier wird also deutlich, dass der Gott, der die Engel nicht verschonte, und der die alte Welt zur Zeit Noas nicht verschonte, und der Sodom und Gomorra nicht verschonte, der wird auch den Irrlehrern und den falschen Propheten ihr Urteil sprechen. "Während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war. Denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag und Nacht seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken." Hier wird deutlich, dass der Lot trotz all seiner Fehlentscheidungen und all der traurigen Folgen seiner Fehlentscheidungen im tiefsten Kern ein gerechter Mann war und durch den Glauben gerecht geworden gewesen ist, auch wenn er leider aufgrund seiner Fehlentscheidungen seine ganze Familie letztlich verloren hat. Aber es wird immer wieder betont: Er war der Gerechte, seine gerechte Seele, der gerechte Lot. "So weiß der Herr, die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts." Gott weiß, wie man Menschen rettet. Er hat Lot gerettet, er hat Noah gerettet, aber er weiß auch, wie man Ungerechte bestraft. Er hat die Engel bestraft, die rebelliert haben. Er hat die alte Welt durch die Sintflut bestraft. Er hat Sodom und Gomorra eingeäschert.

[11:04] Das gilt besonders für die, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen und die Herrschergewalt verachten. "Verwegen und frech, fürchten sie sich nicht, Majestäten zu lästern." Das wird oft in den Kommentaren und den Anmerkungen auf Engelmächte und solche Majestäten bezogen, aber im Grunde genommen, denke ich, bezieht es sich auch durchaus auf weltliche Herrscher, Gewalten und Majestäten, die man lästert. "Wo doch Engel, die an Stärke und Macht größer sind, kein lästerndes Urteil gegen sie bei dem Herrn vorbringen." Selbst Engel, die viel mehr können als wir, lästern nicht über gottlose Menschen. Und wenn Engel, die sündlos sind und viel mehr können und viel stärker sind, nicht über sündige, böse Menschen lästern, wie viel weniger sollten wir als Gläubige über andere Menschen lästern oder Herrscher lästern, Majestäten lästern? "Diese aber, wie unvernünftige Tiere von Natur zum Fang und Verderben geboren, lästern über das, was sie nicht verstehen, und werden in ihrer Verdorbenheit völlig zugrunde gerichtet werden, indem sie so den Lohn der Ungerechtigkeit empfangen. Sie halten die Schwelgerei bei Tag für ihr Vergnügen. Als Schmutz und Schandflecken tun sie groß mit ihren Betrügereien, wenn sie mit euch zusammen schmausen." Sie waren also, wollten Teil der Gemeinde sein und haben doch in Wirklichkeit der Gemeinde nur Schaden zugefügt.

[12:47] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Dir danke sagen, dass Du uns Dein prophetisches Wort gegeben hast, das ein echtes Licht ist in der Dunkelheit dieser Welt, und dass wir wissen dürfen, dass die Prophezeiungen, die auf die zukünftige Herrlichkeit hindeuten, die Prophezeiung der Wiederkunft, über die Neue Erde und all das, keine ausgedachten Legenden sind, sondern Petrus sagt, er hat selbst Deine Stimme gehört, er hat Jesus gesehen, verherrlicht. Das wird kommen. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass alles, was wir in der Bibel finden, durch Deinen Geist inspiriert ist und wir uns darauf verlassen können. Dafür danken wir Dir von ganzem Herzen. Lass Jesus als den Morgenstern in unseren Herzen aufgehen. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.


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